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Alle Deutschthemen Vorabi + Nathan der Weise

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Alle Deutschthemen Vorabi + Nathan der Weise

 Erörterung → Diskussion über bestimmtes sprachliche Auffälligkeiten, Satzbau,
Thema
-textgebunden → kritische
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Alle Themen wie die •Eröterung •Analyse [Gedicht, Sachtext] / Interpretation literarische Texte •Rhetorische Stilmittel •Literatur Epochen Sprache •Nathan der Weise •Marquise von O… •Sommerhaus, später hier beschrieben

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Erörterung → Diskussion über bestimmtes sprachliche Auffälligkeiten, Satzbau, Thema -textgebunden → kritische Auseinandersetzung mit Text, Untersuchen der Argumente -dialektisch → Argumentation in zwei Richtungen 3. Beispiel/Beleg -neutral & sachlich, kein „Ich“ -mehr Argumente für die eigene Position Schluss → Fazit, Begründung der eigenen Meinung, kurze Zusammenfassung -keine neuen Argumente -Einleitung aufgreifen + Zukunftsaussichten Sachtextanalyse 1. Lesen + Abschnitte mit Überschriften 2.Sprachliche Besonderheiten/Mittel markieren 3.Intention des Autors -linear → Argumentation in eine Richtungen Argumenttypen Aufbau einer Erörterung Einleitung → Anlass/Aktuelles + Fragestellung Hauptteil → 1. die andere Meinung (stärkstes →→schwächstes) 2. die eigene Meinung (schwächstes → stärkstes) Aufbau einer Argumentation 1.These (Behauptung) 2.Argument Aufbau einer Sachtextanalyse Einleitung → Thema, Bezug, Aktuelles, Allgemein subjektiv/objektiv 3.Struktur → Argumentationsweise/-typen Argumentationsstruktur → Informationen zum Text (Titel, Autor, Datum, Thema, Quelle, Textsorte) Hauptteil 1.Aufbau (Abschnitte) und Inhalt 2.Sprachlich-stilistische Gestaltung → Rhetorische Stilmittel, Art der Sprache, -erster Satz, Dreisatz?, Gegenmeinungen -induktiv (vom Einzelnen zum Allgemeinen) -deduktiv (vom Allgemeinen zum Einzelnen) -Faktenargument - nachprüfbare Aussage (Fakt) -Autoritätsargument - Position/Aussage einer akzeptierten Autorität -Normatives Argument - Wertmaßstäbe (Bibel) -Plausibilitätsargument - einfach plausibel, logisch leicht zu entkräften -analogisierendes Argument - Verbindung mit verständlichen, logischen, akzeptierten Sachverhalten (Metapher, Sprichwort...) -Argumentum und populum - Glaube eines großen Teils der Bevölkerung → leicht zu entkräften -Indirektes Argument - andere Meinung wird als unstimmig dargestellt (ohne Gegenvorschlag) 4.Textintention → appellativ, emotional, strategisch, moralisch (oft Mix) Schluss → kurze Zusammenfassung, Bewertung der Position des Autors -wurde die Intention erreicht? -evtl. ezug zur Einleitung & Ausblick -Schlusswort + Einordnung in den Kontext -Deutungshypothese! Einleitung -Textsorte, Titel, Autor, Datum (Epoche) -Zusammenfassung der Novelle/des Dramas -Zusammenfassung der Textstelle Hauptteil 1. Inhaltlicher Aufbau -Gliederung des Textes, kurze Inhaltsangabe -Ort, Figuren (Protagonist/Antagonist?) -Themen + Verlauf der Handlung -Kontext +...

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Bedeutung für weiteren Verlauf 2.Sprachliche Mittel -Rhetorische/sprachliche Mittel + Funktion! 3.Charakterisierung -Bezug auf die Textstelle (beschränken) -Figurenkonstellation 4.Erzählebene/Erzählperspektive/Erzählzeit -Vergangenheit/Gegenwart +Einordnung in die Literaturepoche -Deutung des Textauszuges! 5.Aspektorientierte Textuntersuchung -konkreter Bezug zur Aufgabenstellung Schluss -Rückbezug zur Deutungshypothese -Stellungnahme (Gegenwartsbezug) -Wertung (sachlich & aus heutiger Sicht) -Bezug zur Aufgabenstellung Bezug zu den Textformen + Fokus -epischer Text → Erzähler/Erzählformen, Figuren, Zeit -dramatischer Text → Figuren (konstellation), Dialog, Monolog Gedichtanalyse Einleitung Analyse/Interpretation literarischer Texte -auf Aufgabenstellung achten → allgemeine Analyse/Interpretation oder aspektbezogen? -Gedichtform → Sonett (14 Verse, 2 -Titel, Autor, Erscheinungsjahr + Epoche Quartette & 2 Terzette), Ode (feierliche, lobpreisende Gedichte), Lied (oft Refrain) -Themenstellung (Naturgedicht, Reisegedicht, Liebesgedicht...) -Inhalt -Intention/Deutungshypothese Hauptteil 1. Inhalt -Thema, was wird beschrieben? (Erlebnis...) -Titel & Gedicht Zusammenhang -lyrisches Ich 2.Aufbau -Verse, Strophen -Handlungsebene, kommentierende Ebene -Metrum/Versmaß -Ich-Erzähler, personaler/auktorialer Erzähler → Jambus (-x-x-x-x), Trochäus (x-x-x-X-) → Daktylus (x--x--x--), Anapäst (--x--X--X) 3.Sprache (sprachliche Mittel) -Reimschema → Paarreim (AABB), Kreuzreim (ABAB), umarmender Reim (ABBA), Haufenreim (AAAA), verschränkter Reim (ABCABC), Schweifreim (AA B CC B), Kettenreim (ABA BCB CDC DED) -Auffälligkeiten (Wortarten...) -Stimmung des lyrischen Ichs (Wortwahl) -Stilmittel + Funktion! -Satzbau, Zeitform 4.Gedichtsinterpretation -Ergebnisse der Analyse (Bezug zum Thema) -Gefühle, Stimmung -Inhalt & Funktion (Zusammenhang) Schluss -Intention, Rückbezug auf Deutungshypothese -offene Fragen? -fragenbezogene Interpretation Rhetorische Stilmittel Ellipse Hyperbel Anapher Metapher Oxymoron Parallelismus Rhetorische Frage Vergleich Alliteration Klimax Personifikation Ironie Epipher Euphemismus Akkumulation Inversion Sprache Teil eines Satzes wird Sprachliche Ebenen weggelassen -Semantik (Bedeutung) Übertreibung -Lexik (Wortschatz) Wiederholung von Wörtern am Satzanfang bildhafter Ausdruck Parameter für Wort oder Satzteil Soziale Gegensatz/wiederspr Gruppen üchlicher Ausdruck Wiederholung derselben Wortstellung bildhafter/direkter Hinweis auf anderen Bereich Wiederholung von Anfangslauten Höhepunkt, steigende Reihung Vermenschlichung spöttische Verstellung -Phonologie (Sprachlaute) -Syntax (Satzbau) Frage ohne erwartete Alter, Antwort Beschönigung Untertreibung Anhäufung mehrerer Begriffe, die Kategorisierung sprachlicher Varietäten Zeit/Raum Genderlekt, Geschlecht, Gerontolekt, ethnische Ethnolekt Zugehörigkeit Situation Funktion Dialekt, Regiolekt -Künstlichkeit im Geschriebenen -wandelt sich schnell Sprachvarietät Beispiele Soziolekt Schichtenspr. -Einheit der Nation → Einheit der Sprache Gruppenspr. -Sammlungsbewegung durch die Schrift Jugendspr. Bairisch, -starke räumliche Differenzierungen Plattdeutsch, (Benrather Linie → maken (nord) - machen Althochdeutsc (süd)) Dialekte Situolekt Funktiolekt (Professiolekt) h n Wiederholung von Eigenschaften von Sprache Wörtern am Satzende -dient zur gegenseitigen Kommunikation he Hochsprache/Standardsprache -mündliche Realisierung der relativ einheitlichen Schriftsprache auf ostmitteldeutschschreib-sprachlicher → nicht verständlich bei einem großen Frauen-/Männ Publikum ersprache, -begrenzte Reichweite Kinder-/Jugen -wandelt sich langsam (viele Jahrhunderte d-sprache alt) monologisch, -nicht möglich sie auszurotten -Anfänger werden abgeschreckt -Fachsprache wird in der Schule Schritt für Schritt gelehrt → Grad der Komplexität steigt langsam dialogisch, Stil-verringerter Gebrauch durch größeren Fachsprachen, Kommunikationisradius & Rückgang der Sondersprache Landwirtschaft -Vorbereitung auf das Studium Kontra Umgangssprache → stark variabler, -komplizierter Satz ist nicht gleich kluger Satz Literatursprac unstrukturierter Mittelpunkt von Dialekt & -Gedanke ist erst richtig verstanden, wenn man ihn in einfachen Worten leicht Standardsprache Mundartpflege Pressesprache verständlich ausdrücken kann → pseudointellektuell -nicht notwendig, um Wissen zu vermitteln/ anzueignen → einfache Ausdruckweise in Schulen besser -gesellschaftsabhängig -in Sprachvarietäten aufgeteilt -durchläuft einen ständigen Sprachwandel → Veränderung des Sprachgebrauchs & der Sprachstrukturen → Ausdruck mit Laut- & → Standardsprache -große Reichweite miteinander in Beziehung stehen Veränderte Wortfolge Formenverhältnissen, Wort- & Satzbildung, innerhalb eines Wortschatz & Inhalt mit Bedeutungen sind Satzes betroffen Kontra -Hochdeutsch verleiht Prestige & Seriosität im beruflichen Umfeld Basis -Kommunikationsschwierigkeiten bei zu Pro: -Dialekte sorgen für Nähe und Wärme → Stärkung der Gemeinschaft, Verbundenheit mit der Heimat stark ausgebildeten & unverständlichen Dialekten → Umzug, Jobwechsel (z.B. Referendare) → Sprachbarriere und fehlendes Vertrauen Fachsprache -kein soziales Erkennungszeichen mehr (soziales Stigma wird entfernt) -Dialekt-sprechende Kinder haben besseres Verständnis für die Sprache (weniger Rechtschreibfehler) Pro -sinnvoll, um Begriffe klar & präzise auszudrücken -um Wissen zu schaffen, muss Wissenschaftssprache kompliziert sein -Fachsprachen gibt es in jeder Umgebung -akademische Hürde (nicht sozial) → Faulheit -nicht für alle verständlich -soziale Hintegründe können einschränken Kiezdeutsch → Sprachvarietät aus Berliner Bezirken (Kiezen), von Jugendlichen mit Migrationshintergrund gesprochen (Wiese) -Auflösung von Hochdeutsch ist keine Gefahr →Millieus sind tendenziell eher als sozial -Mundart wird im Bekanntenkreis schwach zu bezeichnen gesprochen → transitorische Sondersprache (Glück) Merkmale -Neologismen und Füllwörter (,,so“, ,,halt"...) -teilweise Entlehnungen aus anderen Herkunftssprachen -Weglassen von Artikeln & Präpositionen -Reduktion der grammatischen Komplexität der Sätze -bestimter Klang der Satzmelodie -Dynamik & Wandlungsfähigkeit (meist mündlich) -Einflüsse aus den Ersterwerbssprachen der Jugendlichen und aus unterschiedlichen Dialekten (+Dialektgrammatik) → Ruhrdeutsch/Berlinerisch -Sprechergruppierungen → mit sozialer Struktur einer Kultur verbunden → nützlich bei geteiltem Wissen der Sprecher -elaborierter Code: Alltagssprache der sozialen Mittel- & Oberschicht → laut Bernstein besser ausgebildete kognitive Fähigkeiten → bessere Schulerfolge → bessere berufliche, soziale und wirtschaftliche Chancen Kiezdeutsch Kritik -Helmut Glück → Marossek: unsichere sprachliche Kompetenz Kiezdeutsch laut Wiese animiert Gelerntes beizubehalten -extremste Form → oft benutzte Begriffe, Phrasen werden im Kontext verwendet -Tragfähigkeit: teils → Sprache entwickelt sich (nicht nur weitergegeben) Nativismus (Noam Chomsky) -Grundregeln der Grammatik in einem „Sprachorgan" angelegt (nur Mensch) -Spracherwerb → langsames Reifen der sprachspezifischen Regeln → Kiezdeutsch wird unter bildungsfernen Jugendlichen gesprochen → gequetschte Sprache, grammatikalisch falsch → kein Dialekt oder Soziolekt, sondern transitorische Sondersprache → sozial, im Hinblick auf das Lebensalter, im Anwendung syntaktischer Regeln gebildet Verwendungsradius und kommunikativ → rekursive Regeln machen Sprache kreativ beschränkte Sondersprache → Fehleranalyse-genetisches Pendant zur Sprache benötigt, -Heinrich Heine um die Grammatik anzueignen → Wiese (Sprachwissenschaftlerin): jugendliche Migranten → Marossek (Soziolinguistin): auch Erwachsene/Studenten außerhalb des Kiez' → verschiedene altersstrukturelle Sprecher verschiedener sozialer Millieus -Fähigkeit der Sprecher zum Codeswitching in ein formal korrektes Standarddeutsch → Wiese: Fähigkeit ist vorhanden, Kiezdeutsch dient der Kommunikation unter → beruht auf grammatischen Fehlern und Freunden/Provokation wird unter Migrantenkindern gesprochen → behauptet, Wiese würde Migranten für zu → Spracherwerb geschieht nur in der dumm halten, um die Standardsprache zu Interaktion zwischen Mutter und Kind lernen -soziale Interaktion als Lernrahmen Kognitivismus (Jean Pigget) -Spracherwerb ist eine Anwendung des allgemeinen geistigen Zugewinns -Allzweckgeist, der Sprache erwirbt -allgemeine Prinzipien & ihre allmähliche Reifung sind genetisch vorbestimmt -geistige Entwicklung begrenzt Sprache Bernstein Hypothese → Defizithypothese -Kinder lernen durch Imitation von -Prinzip der Dingkonstanz → Dingen Wörter -restringierter Code: Form der Bezugsperson → oft gehört = leicht gelernt geben Alltagssprache der bildungsfernen Schichten -positive Reaktion auf Gesagtes → Kind wird -Symbole → ab 18.Monat erkennt das Kind -Kommunikation unter Freunden / Provokation Kiezdeutsch Kritik Behaviorismus -gewisse Sprachkenntnisse sind angeboren -Output > Input (zu verwirrend) → Kind kann nicht so einfach aufnehmen → Kinder lernen Muttersprache so sicher & mühelos → müssen ein Vorwissen haben -rekursive Regeln → mehrmals ungeordnet angewandt → Sätze werden Schritt für Schritt durch → Kiezdeutsch ist ein Soziolekt, kein Dialekt → berechtigtes soziales Stigma (restringierte (Sprachwissenschaftlerin) -innovativ, kreativ -negative Vorurteile gegen Kiezdeutsch sind Sprache → restringierte Gedanken) rassistisch → Kiezdeutsch sei Turkfacing (sprachliche Imitation von Türken zur Belustigung) Spracherwerbsmodelle → Kiezdeutsch ist nicht gleichwertig mit der Interaktionismus Standardsprache Symbole -Erhaltungsbegriffe → ab 7tem Lebensjahr Sätze bilden, umstellen -kognitiver Prozess → Input: Reiz, Erfahrungen mit der Umwelt → Verarbeitung: kogntiver Prozess, Informationsverarbeitung, Interpretation, Bewertung des Inputs → Vorstellung des Gegenstands wird erworben/erweitert → Output: Wort, Sätze -Sprachförderung → Aufmerksamkeit durch lernfördernde Reize wecken, Vorwissen aktivieren/anwenden/wiederholen/ überprüfen/verbessern Nathan der Weise Szenenanalyse - Einleitungssatz -,,Nathan der Weise" ist der Titel und die Hauptfigur des fünfaktigen Ideendramas, welches im Jahre 1779 von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt wurde. Das Drama befasst sich mit den Themen -Erwachsenensprache # Sprache von Religion und Toleranz und entstand mit dem Erwachsenen zu Kindern → Komplexität auf Hintergrund der Aufklärung als Widerspruch das Niveau des Kindes abgestimmt zum negativen christlichen Islambild der Zeit Nathan der Weise -reicher, jüdischer Kaufmann, fürsorglicher Vater (Recha) -"weise" Denkweise → Hauptmerkmal -Gleichwertigkeit der Religionen -Humanität → Denken & Handeln im Bewusstsein der Würde des Menschen, Streben nach Menschlichkeit -alltäglicher Ursprung von Wundern -Aufklärer & Erzieher Ringparabel → Metaebene: Figuren -Vater → Gott -3 Ringe → 3 monotheistische Religionen -3 Söhne → Anhänger der Religionen -Richter → Nathan Ringparabel → Deutung -deistisches Religionsverständnis -natürliche Religion → Prinzipien wie Glaube/Menschenliebe -religiöses Verhalten # konkrete Religion, sondern humanes, vernunftgemäßes Verhalten → unbestimmtes Ziel in der Zukunft Nathan als Aufklärer Saladin (Ringparabel) 1.wohlwollende Aufforderung zum Erzählen 2.zunehmendes Interesse & Verständnis 3.erste Betroffenheit & Spannung auf den Ausgang -humanes Verhalten ist nicht an bestimmte 2.religionsphilosophischer Hintergrund Religion gebunden natürliche Religion geoffenbarte Religion Nutzen Verstandesnutzung stützen sich auf Offenbarungen einer Gottheit Recha Menschen wird vergeben eröffnet monotheistische Weltreligion -Erkenntnisprozess → kindliches Schwärmen < gut handeln -Wunder liegt in humanen Taten von Menschen 4.Zustimmung & Begeisterung 5.Bestürzung & Selbstkritik + Freundschaft mit Nathan Tempelherr Recha allgemein -Recha als Kind Nathans -Gleichwertigkeit der Religionen → gleiche Grundhaltung → weil sie demselben Ursprung entstammen→ Szene 31 → Kritik an Daja wegen → wenn sie den Maximen des Richters (Aktivität, Toleranz, Nächstenliebe) entsprechen Gottesbegriff & Religionsverständnis, vom Engelsglauben, Gelassenheit → Vereinnahmung Gottes durch eine Religion → Ablehnung → Ideal der vorurteilsfreien Liebe, Prinzip der Vernunft → metaphorische, poetische Sprache (Daja) Nathans Dilemma -Saladin & Sittah wollen Nathan austricksen, um an sein Geld zu kommen, um die finanzielle Notlage zu beseitigen -Nathan kann keine der Religionen hervorheben/als richtig bezeichnen - Christentum & Judentum Vernunft nicht historisch vorgegeben 3.Deismus Distanz-Gott ist Schöpfer, greift nicht ein -Menschen sind frei in der Welt -Mittelstellung zwischen Atheismus & Theismus unterwürfiges Verhalten Nathans 2.intensiveres Einlassen des Tempelherrn auf Aufklärung (1715-1789) Nathan, erstes Zugeständnis, Überbrückung 1.Wahrheitsbegriff bei Lessing der Distanz durch Nathan 3.ebenbürtiges Gespräch auf Augenhöhe, Argumentationsaustausch, gegenseitiges Interesse am Sachgegenstand 4.endgültige Aufhebung der Distanz, Freundschaft, gemeinsame Sorge um Recha -Prozess der Aufklärung & Erziehung -Einsicht in Gleichwertigkeit der Religionen -handelt moralisch richtig, ohne eigenen Situation der Juden im Mittelalter & zur Zeit der Aufklärung -kein Schicksal, keine Wunder, keine Prophezeihungen 4.Geschichtsauffassung → Absolutisitischer Staat wird an dem Zustand der judischen Kulturen beschuldigt -teleologisch = Geschichte (Prozess) läuft auf → Menschenrechte & Toleranz werden unbestimmtes Ziel hinaus -Mensch ist aktiv handelnd & greift denkend in die Geschichte (Prozess) ein → Fortlauf der Geschichte wird verändert -Gegenmodell: Fatalismus (fatum: Schicksal) → Gleichwertigkeit! Kants Philosophie → Konsequenz: Bestrafung oder Enteignung 1.überheblich-distanziertes Verhalten, kein Kontaktbedürfnis, Vorurteile gegenüber dem-Islam → Verleugnung der eigenen Religion -Vernunft als oberstes universelles Prinzip, Juden vom Tempelherrn, bescheiden- → ,,Heuchler" unabhängig von Folgen → Dilemma → guter Wille als höchstes Gebot -Handeln aus Pflicht → ohne eigenen Profit → moralisch wertvoll -Wahrheitsfindung is ständiger Prozess des aus der Verstandswelt (nicht Sinneswelt) Denkens/der Verstandesnutzung → ewiges Streben nach Wahrheit → selbstständiges Denken -Aufklärung nach Kant → Austritt des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, Nutzung des Verstandes → Verstand hat jeder, nur der Mut fehlt Bezug zu Nathan → keine absolute Wahrheit -Nathan regt zur Verstandesnutzung an -fällt keine impulsiven Entscheidungen -Mittelalter → Antisemitismus →Flucht von Juden nach (Ost) Europa → Juden mussten besondere Abgaben leisten, wurden von den meisten Tätigkeiten & Berufen ausgeschlossen → waren in Zinsnahme & Finanzen tätig → Vorurteile Geldleihgeschäft -12./13.Jhd → Judenverfolgung bzw. Ausschluss aus dem täglichen Leben -18.Jhd. → Aufklärung (Nathan als Representation von Religionsfreiheit, Toleranz & Humanität) verbreitet → Wertung von Menschen nicht nach Religionszugehörigkeit (sondern nach Nutzen für den Staat) → judische Apologeten setzten sich Rechte der Juden ein -19.Jhd → Judenemanzipation → Folge der Aufklärung → Gleichheit aller Menschen, Individualität → Hoffnung auf Ende der Diskriminierung & auf Freiheit Marquise von O... Literarische Epoche -Überschneidung von Hochromantik & Weimarer Klassik → romantische Merkmale: rätselhafte Geschichte, geheimnisvoll (Schwangerschaft) Gefühlsverwirrung & Identitätssuche (Marquise), Illusion (vermeintlicher Retter), Enttäuschung → Klassische Merkmale → Erschaffen von Frau zu emanzipieren Harmonie aus Gefühl und Vernunft, ideale → will nach Tod von Ehemann keine Kinder Charaktere & Zusammenbruch des Glaubens-will wegen „Familienrücksichten" nach an menschliche Güte Vergewaltigung heiraten → eigener Wille irrelevant -heile Welt der Klassik + Probleme und vor der Gesellschaft aus der Romantik -zentrale Themen → Ausweglosigkeit & Konflikt des Menschen → soziale Ächtung, staatliche/kirchliche Sanktionen Sittenlage um 1800 → Liebe, Familie... -Kinder → Macht, politische Möglichkeiten, Ansehen → Mädchen früh verheiraten → viele Kinder → Versorgung im Alter bei ledigen Frauen -hohe Kindersterblichkeit → Konsequenzen von unehelichen Schwangerschaften → Abwendung/Abweisung von der Familie Emanzipation der Marquise -Marquise hat im jungen Alter zwei Kinder → wurde/hat früh geheiratet -Marquise versucht, sich von ihrer Rolle als -Heirat → ökonomische Entscheidung -Erhalt/Erweiterung/Vermehrung von Besitz Überwindung psychischer Probleme -Sieg über Vater & Bruder → nimmt Kinder gegen deren Willen mit & sozialer Stellung -Akzeptanz ihrer Mutterrolle durch die → Liebe spielt kaum eine Rolle -mütterlicher Mord unehelicher Kinder oft -unehelicher sexueller Verkehr → Verlust der Entscheidung das Kind zu lieben/zu erziehen bürgerlichen Ehe, Gefängnis & Pranger als -Zeitungsartikel stellt sich den Strafe → Beischlaf von Verlobten, enehelichegesellschaftlichen Verurteilungen Schwangerschaft -Ehe nur mit Heiratskontrakt -Freiheit & Kraft durch reines Gewissen Nur ein Emanzipationsversuch? -Rückkehr in das Elternhaus nach Tod ihres Ehemannes Normen & Werte in der Novelle -Vater als Familienoberhaupt → trifft Entscheidungen, wird respektiert/geachtet → Gehorsam ist wichtig, kein Widersprechen-gesellschaftlicher Rückzug (Erziehung der -kein Vertrauen in der Familie (Mutter-Test) Kinder & Pflege der Eltern) -Heirat kommt nicht von Liebe → Ehre beibehalten -Notwendigkeit der Erzeuger des Kindes zu finden → Verhandlung zum Ehevertrag durch den Vater -unehelicher Verkehr ist eine Schande → Vater verstößt Tochter -Ehe spielt auch im Krieg eine große Rolle -Vater wird vor der Tochter um ihre Hand gefragt -möchte nicht nochmal heiraten -Emanzipation durch Verstoßung → Suche nach ihrer Identität (Konflikt) -Beweis ihrer Unschuld → Eingeständigkeit, Graf von F. vergewaltigt die Marquise und Bildungsunfähigkeit, Identitätsentscheidung beschmutzt somit ,,das Reine", den Schwan -Unentschlossenheit, Zögern 2.Marquise redet sich ein, sie sei unschuldig, Erzählfigur hat also, wie ein Schwan, die Fähigkeit, auch im dreckigen Wasser rein zu bleiben. Die Zeitungsannonce zeigt, wie überzeugt sie von ihrer Unschuld ist. -Rückfall in patriarchische Verhältnisse druch Hochzeit mit Graf F Graf F als Engel & Teufel -Retter in Not, beschützt sie vor Vergewaltigung, möchte sie heiraten, vornehm, höflich, Gentleman → Engel -hat genau das gemacht, wovor er sie beschützen wollte (nutzt ihre Bewusstlosigkeit aus) hat gelogen, brutal, manipulativ (Hochzeit) → Teufel -Marquise verzeiht ihn nach einiger Zeit → lernt beide Seiten von ihm zu lieben -Leidenschaft für die Marquise, sorgt sich um das Wohlbefinden der Marquise Schwan Motiv 1.Schwan = Unschuld -Ehe mit ihrem Vergewaltiger → Gründe? → Enttäuschung der Eltern vermeiden → Ehre & Ruf des Kindes → keine ehelichen Pflichten (nur offiziell) Deutung -Thema → Individuum im Verhältnis zur Gesellschaft (Emanzipationsversuch) -Gesellschaft von Normen und Werten bestimmt (Gesellschaft prägt Handeln, Lebensweise & Ansichten von Menschen) -Identitätskonflikt durch Verstoß durch die Familie → Marquise vor der Schwangerschaft eine reine, vortreffliche Dame, dieses Bild zerbricht durch die Schwangerschaft Sommerhaus, später Einleitungssatz: Postmoderne und handelt von der Beziehung zwischen dem Taxifahrer Stein und der Ich-Erzählerin, die in einer Gruppe junger Erwachsener aus dem Berliner Künstlermillieu in den 1990ern ihre Sexualität und das Erwachsenenleben erforscht. Die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft für die beiden Hauptcharaktere ist ein Fokus der Erzählung, jedoch wird ihre Beziehung durch Zögern und warten con Seiten der Ich-Erzählerin zerstört. Die Erzählung,Sommerhaus, später“, die von Judith Hermann geschrieben und im Jahre 1998 im gleichnamigen Erzählband veröffentlich wurde, gehört zur Epoche der Übergeordnete Themen -mangelnde Kommunikation, -Geschlecht wird nicht genannt → Handlung & Verhalten deuten auf eine junge Frau hin -unsicher, Suche nach der eigenen Identität -will sich nicht festlegen, weicht Entscheidungen aus, verschiebt sie immer -keine festen Zukunftspläne Taxifahrer Stein -hat sich in die Erzählfigur verliebt -möchte seine Zukunft mit ihr verbringen -unterwirft sich ihr zuliebe dem Rest der Clique, kauft ein Haus im Oderbruch und renoviert es, um zusammen dort zu leben -feste Zukunftspläne (zielbewusst) Clique -Künstler-Clique → Anna, Christiane, Henriette, Falk, Heinze, Toddi + ungenannte Mitglieder -offene & wechselhafte Intim- Beziehungenuntereinander -Drogenkonsum Stil & Sprache -scheinbare Objektivität der Ich-Erzählerin

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Bedeutung für weiteren Verlauf 2.Sprachliche Mittel -Rhetorische/sprachliche Mittel + Funktion! 3.Charakterisierung -Bezug auf die Textstelle (beschränken) -Figurenkonstellation 4.Erzählebene/Erzählperspektive/Erzählzeit -Vergangenheit/Gegenwart +Einordnung in die Literaturepoche -Deutung des Textauszuges! 5.Aspektorientierte Textuntersuchung -konkreter Bezug zur Aufgabenstellung Schluss -Rückbezug zur Deutungshypothese -Stellungnahme (Gegenwartsbezug) -Wertung (sachlich & aus heutiger Sicht) -Bezug zur Aufgabenstellung Bezug zu den Textformen + Fokus -epischer Text → Erzähler/Erzählformen, Figuren, Zeit -dramatischer Text → Figuren (konstellation), Dialog, Monolog Gedichtanalyse Einleitung Analyse/Interpretation literarischer Texte -auf Aufgabenstellung achten → allgemeine Analyse/Interpretation oder aspektbezogen? -Gedichtform → Sonett (14 Verse, 2 -Titel, Autor, Erscheinungsjahr + Epoche Quartette & 2 Terzette), Ode (feierliche, lobpreisende Gedichte), Lied (oft Refrain) -Themenstellung (Naturgedicht, Reisegedicht, Liebesgedicht...) -Inhalt -Intention/Deutungshypothese Hauptteil 1. Inhalt -Thema, was wird beschrieben? (Erlebnis...) -Titel & Gedicht Zusammenhang -lyrisches Ich 2.Aufbau -Verse, Strophen -Handlungsebene, kommentierende Ebene -Metrum/Versmaß -Ich-Erzähler, personaler/auktorialer Erzähler → Jambus (-x-x-x-x), Trochäus (x-x-x-X-) → Daktylus (x--x--x--), Anapäst (--x--X--X) 3.Sprache (sprachliche Mittel) -Reimschema → Paarreim (AABB), Kreuzreim (ABAB), umarmender Reim (ABBA), Haufenreim (AAAA), verschränkter Reim (ABCABC), Schweifreim (AA B CC B), Kettenreim (ABA BCB CDC DED) -Auffälligkeiten (Wortarten...) -Stimmung des lyrischen Ichs (Wortwahl) -Stilmittel + Funktion! -Satzbau, Zeitform 4.Gedichtsinterpretation -Ergebnisse der Analyse (Bezug zum Thema) -Gefühle, Stimmung -Inhalt & Funktion (Zusammenhang) Schluss -Intention, Rückbezug auf Deutungshypothese -offene Fragen? -fragenbezogene Interpretation Rhetorische Stilmittel Ellipse Hyperbel Anapher Metapher Oxymoron Parallelismus Rhetorische Frage Vergleich Alliteration Klimax Personifikation Ironie Epipher Euphemismus Akkumulation Inversion Sprache Teil eines Satzes wird Sprachliche Ebenen weggelassen -Semantik (Bedeutung) Übertreibung -Lexik (Wortschatz) Wiederholung von Wörtern am Satzanfang bildhafter Ausdruck Parameter für Wort oder Satzteil Soziale Gegensatz/wiederspr Gruppen üchlicher Ausdruck Wiederholung derselben Wortstellung bildhafter/direkter Hinweis auf anderen Bereich Wiederholung von Anfangslauten Höhepunkt, steigende Reihung Vermenschlichung spöttische Verstellung -Phonologie (Sprachlaute) -Syntax (Satzbau) Frage ohne erwartete Alter, Antwort Beschönigung Untertreibung Anhäufung mehrerer Begriffe, die Kategorisierung sprachlicher Varietäten Zeit/Raum Genderlekt, Geschlecht, Gerontolekt, ethnische Ethnolekt Zugehörigkeit Situation Funktion Dialekt, Regiolekt -Künstlichkeit im Geschriebenen -wandelt sich schnell Sprachvarietät Beispiele Soziolekt Schichtenspr. -Einheit der Nation → Einheit der Sprache Gruppenspr. -Sammlungsbewegung durch die Schrift Jugendspr. Bairisch, -starke räumliche Differenzierungen Plattdeutsch, (Benrather Linie → maken (nord) - machen Althochdeutsc (süd)) Dialekte Situolekt Funktiolekt (Professiolekt) h n Wiederholung von Eigenschaften von Sprache Wörtern am Satzende -dient zur gegenseitigen Kommunikation he Hochsprache/Standardsprache -mündliche Realisierung der relativ einheitlichen Schriftsprache auf ostmitteldeutschschreib-sprachlicher → nicht verständlich bei einem großen Frauen-/Männ Publikum ersprache, -begrenzte Reichweite Kinder-/Jugen -wandelt sich langsam (viele Jahrhunderte d-sprache alt) monologisch, -nicht möglich sie auszurotten -Anfänger werden abgeschreckt -Fachsprache wird in der Schule Schritt für Schritt gelehrt → Grad der Komplexität steigt langsam dialogisch, Stil-verringerter Gebrauch durch größeren Fachsprachen, Kommunikationisradius & Rückgang der Sondersprache Landwirtschaft -Vorbereitung auf das Studium Kontra Umgangssprache → stark variabler, -komplizierter Satz ist nicht gleich kluger Satz Literatursprac unstrukturierter Mittelpunkt von Dialekt & -Gedanke ist erst richtig verstanden, wenn man ihn in einfachen Worten leicht Standardsprache Mundartpflege Pressesprache verständlich ausdrücken kann → pseudointellektuell -nicht notwendig, um Wissen zu vermitteln/ anzueignen → einfache Ausdruckweise in Schulen besser -gesellschaftsabhängig -in Sprachvarietäten aufgeteilt -durchläuft einen ständigen Sprachwandel → Veränderung des Sprachgebrauchs & der Sprachstrukturen → Ausdruck mit Laut- & → Standardsprache -große Reichweite miteinander in Beziehung stehen Veränderte Wortfolge Formenverhältnissen, Wort- & Satzbildung, innerhalb eines Wortschatz & Inhalt mit Bedeutungen sind Satzes betroffen Kontra -Hochdeutsch verleiht Prestige & Seriosität im beruflichen Umfeld Basis -Kommunikationsschwierigkeiten bei zu Pro: -Dialekte sorgen für Nähe und Wärme → Stärkung der Gemeinschaft, Verbundenheit mit der Heimat stark ausgebildeten & unverständlichen Dialekten → Umzug, Jobwechsel (z.B. Referendare) → Sprachbarriere und fehlendes Vertrauen Fachsprache -kein soziales Erkennungszeichen mehr (soziales Stigma wird entfernt) -Dialekt-sprechende Kinder haben besseres Verständnis für die Sprache (weniger Rechtschreibfehler) Pro -sinnvoll, um Begriffe klar & präzise auszudrücken -um Wissen zu schaffen, muss Wissenschaftssprache kompliziert sein -Fachsprachen gibt es in jeder Umgebung -akademische Hürde (nicht sozial) → Faulheit -nicht für alle verständlich -soziale Hintegründe können einschränken Kiezdeutsch → Sprachvarietät aus Berliner Bezirken (Kiezen), von Jugendlichen mit Migrationshintergrund gesprochen (Wiese) -Auflösung von Hochdeutsch ist keine Gefahr →Millieus sind tendenziell eher als sozial -Mundart wird im Bekanntenkreis schwach zu bezeichnen gesprochen → transitorische Sondersprache (Glück) Merkmale -Neologismen und Füllwörter (,,so“, ,,halt"...) -teilweise Entlehnungen aus anderen Herkunftssprachen -Weglassen von Artikeln & Präpositionen -Reduktion der grammatischen Komplexität der Sätze -bestimter Klang der Satzmelodie -Dynamik & Wandlungsfähigkeit (meist mündlich) -Einflüsse aus den Ersterwerbssprachen der Jugendlichen und aus unterschiedlichen Dialekten (+Dialektgrammatik) → Ruhrdeutsch/Berlinerisch -Sprechergruppierungen → mit sozialer Struktur einer Kultur verbunden → nützlich bei geteiltem Wissen der Sprecher -elaborierter Code: Alltagssprache der sozialen Mittel- & Oberschicht → laut Bernstein besser ausgebildete kognitive Fähigkeiten → bessere Schulerfolge → bessere berufliche, soziale und wirtschaftliche Chancen Kiezdeutsch Kritik -Helmut Glück → Marossek: unsichere sprachliche Kompetenz Kiezdeutsch laut Wiese animiert Gelerntes beizubehalten -extremste Form → oft benutzte Begriffe, Phrasen werden im Kontext verwendet -Tragfähigkeit: teils → Sprache entwickelt sich (nicht nur weitergegeben) Nativismus (Noam Chomsky) -Grundregeln der Grammatik in einem „Sprachorgan" angelegt (nur Mensch) -Spracherwerb → langsames Reifen der sprachspezifischen Regeln → Kiezdeutsch wird unter bildungsfernen Jugendlichen gesprochen → gequetschte Sprache, grammatikalisch falsch → kein Dialekt oder Soziolekt, sondern transitorische Sondersprache → sozial, im Hinblick auf das Lebensalter, im Anwendung syntaktischer Regeln gebildet Verwendungsradius und kommunikativ → rekursive Regeln machen Sprache kreativ beschränkte Sondersprache → Fehleranalyse-genetisches Pendant zur Sprache benötigt, -Heinrich Heine um die Grammatik anzueignen → Wiese (Sprachwissenschaftlerin): jugendliche Migranten → Marossek (Soziolinguistin): auch Erwachsene/Studenten außerhalb des Kiez' → verschiedene altersstrukturelle Sprecher verschiedener sozialer Millieus -Fähigkeit der Sprecher zum Codeswitching in ein formal korrektes Standarddeutsch → Wiese: Fähigkeit ist vorhanden, Kiezdeutsch dient der Kommunikation unter → beruht auf grammatischen Fehlern und Freunden/Provokation wird unter Migrantenkindern gesprochen → behauptet, Wiese würde Migranten für zu → Spracherwerb geschieht nur in der dumm halten, um die Standardsprache zu Interaktion zwischen Mutter und Kind lernen -soziale Interaktion als Lernrahmen Kognitivismus (Jean Pigget) -Spracherwerb ist eine Anwendung des allgemeinen geistigen Zugewinns -Allzweckgeist, der Sprache erwirbt -allgemeine Prinzipien & ihre allmähliche Reifung sind genetisch vorbestimmt -geistige Entwicklung begrenzt Sprache Bernstein Hypothese → Defizithypothese -Kinder lernen durch Imitation von -Prinzip der Dingkonstanz → Dingen Wörter -restringierter Code: Form der Bezugsperson → oft gehört = leicht gelernt geben Alltagssprache der bildungsfernen Schichten -positive Reaktion auf Gesagtes → Kind wird -Symbole → ab 18.Monat erkennt das Kind -Kommunikation unter Freunden / Provokation Kiezdeutsch Kritik Behaviorismus -gewisse Sprachkenntnisse sind angeboren -Output > Input (zu verwirrend) → Kind kann nicht so einfach aufnehmen → Kinder lernen Muttersprache so sicher & mühelos → müssen ein Vorwissen haben -rekursive Regeln → mehrmals ungeordnet angewandt → Sätze werden Schritt für Schritt durch → Kiezdeutsch ist ein Soziolekt, kein Dialekt → berechtigtes soziales Stigma (restringierte (Sprachwissenschaftlerin) -innovativ, kreativ -negative Vorurteile gegen Kiezdeutsch sind Sprache → restringierte Gedanken) rassistisch → Kiezdeutsch sei Turkfacing (sprachliche Imitation von Türken zur Belustigung) Spracherwerbsmodelle → Kiezdeutsch ist nicht gleichwertig mit der Interaktionismus Standardsprache Symbole -Erhaltungsbegriffe → ab 7tem Lebensjahr Sätze bilden, umstellen -kognitiver Prozess → Input: Reiz, Erfahrungen mit der Umwelt → Verarbeitung: kogntiver Prozess, Informationsverarbeitung, Interpretation, Bewertung des Inputs → Vorstellung des Gegenstands wird erworben/erweitert → Output: Wort, Sätze -Sprachförderung → Aufmerksamkeit durch lernfördernde Reize wecken, Vorwissen aktivieren/anwenden/wiederholen/ überprüfen/verbessern Nathan der Weise Szenenanalyse - Einleitungssatz -,,Nathan der Weise" ist der Titel und die Hauptfigur des fünfaktigen Ideendramas, welches im Jahre 1779 von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben und am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt wurde. Das Drama befasst sich mit den Themen -Erwachsenensprache # Sprache von Religion und Toleranz und entstand mit dem Erwachsenen zu Kindern → Komplexität auf Hintergrund der Aufklärung als Widerspruch das Niveau des Kindes abgestimmt zum negativen christlichen Islambild der Zeit Nathan der Weise -reicher, jüdischer Kaufmann, fürsorglicher Vater (Recha) -"weise" Denkweise → Hauptmerkmal -Gleichwertigkeit der Religionen -Humanität → Denken & Handeln im Bewusstsein der Würde des Menschen, Streben nach Menschlichkeit -alltäglicher Ursprung von Wundern -Aufklärer & Erzieher Ringparabel → Metaebene: Figuren -Vater → Gott -3 Ringe → 3 monotheistische Religionen -3 Söhne → Anhänger der Religionen -Richter → Nathan Ringparabel → Deutung -deistisches Religionsverständnis -natürliche Religion → Prinzipien wie Glaube/Menschenliebe -religiöses Verhalten # konkrete Religion, sondern humanes, vernunftgemäßes Verhalten → unbestimmtes Ziel in der Zukunft Nathan als Aufklärer Saladin (Ringparabel) 1.wohlwollende Aufforderung zum Erzählen 2.zunehmendes Interesse & Verständnis 3.erste Betroffenheit & Spannung auf den Ausgang -humanes Verhalten ist nicht an bestimmte 2.religionsphilosophischer Hintergrund Religion gebunden natürliche Religion geoffenbarte Religion Nutzen Verstandesnutzung stützen sich auf Offenbarungen einer Gottheit Recha Menschen wird vergeben eröffnet monotheistische Weltreligion -Erkenntnisprozess → kindliches Schwärmen < gut handeln -Wunder liegt in humanen Taten von Menschen 4.Zustimmung & Begeisterung 5.Bestürzung & Selbstkritik + Freundschaft mit Nathan Tempelherr Recha allgemein -Recha als Kind Nathans -Gleichwertigkeit der Religionen → gleiche Grundhaltung → weil sie demselben Ursprung entstammen→ Szene 31 → Kritik an Daja wegen → wenn sie den Maximen des Richters (Aktivität, Toleranz, Nächstenliebe) entsprechen Gottesbegriff & Religionsverständnis, vom Engelsglauben, Gelassenheit → Vereinnahmung Gottes durch eine Religion → Ablehnung → Ideal der vorurteilsfreien Liebe, Prinzip der Vernunft → metaphorische, poetische Sprache (Daja) Nathans Dilemma -Saladin & Sittah wollen Nathan austricksen, um an sein Geld zu kommen, um die finanzielle Notlage zu beseitigen -Nathan kann keine der Religionen hervorheben/als richtig bezeichnen - Christentum & Judentum Vernunft nicht historisch vorgegeben 3.Deismus Distanz-Gott ist Schöpfer, greift nicht ein -Menschen sind frei in der Welt -Mittelstellung zwischen Atheismus & Theismus unterwürfiges Verhalten Nathans 2.intensiveres Einlassen des Tempelherrn auf Aufklärung (1715-1789) Nathan, erstes Zugeständnis, Überbrückung 1.Wahrheitsbegriff bei Lessing der Distanz durch Nathan 3.ebenbürtiges Gespräch auf Augenhöhe, Argumentationsaustausch, gegenseitiges Interesse am Sachgegenstand 4.endgültige Aufhebung der Distanz, Freundschaft, gemeinsame Sorge um Recha -Prozess der Aufklärung & Erziehung -Einsicht in Gleichwertigkeit der Religionen -handelt moralisch richtig, ohne eigenen Situation der Juden im Mittelalter & zur Zeit der Aufklärung -kein Schicksal, keine Wunder, keine Prophezeihungen 4.Geschichtsauffassung → Absolutisitischer Staat wird an dem Zustand der judischen Kulturen beschuldigt -teleologisch = Geschichte (Prozess) läuft auf → Menschenrechte & Toleranz werden unbestimmtes Ziel hinaus -Mensch ist aktiv handelnd & greift denkend in die Geschichte (Prozess) ein → Fortlauf der Geschichte wird verändert -Gegenmodell: Fatalismus (fatum: Schicksal) → Gleichwertigkeit! Kants Philosophie → Konsequenz: Bestrafung oder Enteignung 1.überheblich-distanziertes Verhalten, kein Kontaktbedürfnis, Vorurteile gegenüber dem-Islam → Verleugnung der eigenen Religion -Vernunft als oberstes universelles Prinzip, Juden vom Tempelherrn, bescheiden- → ,,Heuchler" unabhängig von Folgen → Dilemma → guter Wille als höchstes Gebot -Handeln aus Pflicht → ohne eigenen Profit → moralisch wertvoll -Wahrheitsfindung is ständiger Prozess des aus der Verstandswelt (nicht Sinneswelt) Denkens/der Verstandesnutzung → ewiges Streben nach Wahrheit → selbstständiges Denken -Aufklärung nach Kant → Austritt des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, Nutzung des Verstandes → Verstand hat jeder, nur der Mut fehlt Bezug zu Nathan → keine absolute Wahrheit -Nathan regt zur Verstandesnutzung an -fällt keine impulsiven Entscheidungen -Mittelalter → Antisemitismus →Flucht von Juden nach (Ost) Europa → Juden mussten besondere Abgaben leisten, wurden von den meisten Tätigkeiten & Berufen ausgeschlossen → waren in Zinsnahme & Finanzen tätig → Vorurteile Geldleihgeschäft -12./13.Jhd → Judenverfolgung bzw. Ausschluss aus dem täglichen Leben -18.Jhd. → Aufklärung (Nathan als Representation von Religionsfreiheit, Toleranz & Humanität) verbreitet → Wertung von Menschen nicht nach Religionszugehörigkeit (sondern nach Nutzen für den Staat) → judische Apologeten setzten sich Rechte der Juden ein -19.Jhd → Judenemanzipation → Folge der Aufklärung → Gleichheit aller Menschen, Individualität → Hoffnung auf Ende der Diskriminierung & auf Freiheit Marquise von O... Literarische Epoche -Überschneidung von Hochromantik & Weimarer Klassik → romantische Merkmale: rätselhafte Geschichte, geheimnisvoll (Schwangerschaft) Gefühlsverwirrung & Identitätssuche (Marquise), Illusion (vermeintlicher Retter), Enttäuschung → Klassische Merkmale → Erschaffen von Frau zu emanzipieren Harmonie aus Gefühl und Vernunft, ideale → will nach Tod von Ehemann keine Kinder Charaktere & Zusammenbruch des Glaubens-will wegen „Familienrücksichten" nach an menschliche Güte Vergewaltigung heiraten → eigener Wille irrelevant -heile Welt der Klassik + Probleme und vor der Gesellschaft aus der Romantik -zentrale Themen → Ausweglosigkeit & Konflikt des Menschen → soziale Ächtung, staatliche/kirchliche Sanktionen Sittenlage um 1800 → Liebe, Familie... -Kinder → Macht, politische Möglichkeiten, Ansehen → Mädchen früh verheiraten → viele Kinder → Versorgung im Alter bei ledigen Frauen -hohe Kindersterblichkeit → Konsequenzen von unehelichen Schwangerschaften → Abwendung/Abweisung von der Familie Emanzipation der Marquise -Marquise hat im jungen Alter zwei Kinder → wurde/hat früh geheiratet -Marquise versucht, sich von ihrer Rolle als -Heirat → ökonomische Entscheidung -Erhalt/Erweiterung/Vermehrung von Besitz Überwindung psychischer Probleme -Sieg über Vater & Bruder → nimmt Kinder gegen deren Willen mit & sozialer Stellung -Akzeptanz ihrer Mutterrolle durch die → Liebe spielt kaum eine Rolle -mütterlicher Mord unehelicher Kinder oft -unehelicher sexueller Verkehr → Verlust der Entscheidung das Kind zu lieben/zu erziehen bürgerlichen Ehe, Gefängnis & Pranger als -Zeitungsartikel stellt sich den Strafe → Beischlaf von Verlobten, enehelichegesellschaftlichen Verurteilungen Schwangerschaft -Ehe nur mit Heiratskontrakt -Freiheit & Kraft durch reines Gewissen Nur ein Emanzipationsversuch? -Rückkehr in das Elternhaus nach Tod ihres Ehemannes Normen & Werte in der Novelle -Vater als Familienoberhaupt → trifft Entscheidungen, wird respektiert/geachtet → Gehorsam ist wichtig, kein Widersprechen-gesellschaftlicher Rückzug (Erziehung der -kein Vertrauen in der Familie (Mutter-Test) Kinder & Pflege der Eltern) -Heirat kommt nicht von Liebe → Ehre beibehalten -Notwendigkeit der Erzeuger des Kindes zu finden → Verhandlung zum Ehevertrag durch den Vater -unehelicher Verkehr ist eine Schande → Vater verstößt Tochter -Ehe spielt auch im Krieg eine große Rolle -Vater wird vor der Tochter um ihre Hand gefragt -möchte nicht nochmal heiraten -Emanzipation durch Verstoßung → Suche nach ihrer Identität (Konflikt) -Beweis ihrer Unschuld → Eingeständigkeit, Graf von F. vergewaltigt die Marquise und Bildungsunfähigkeit, Identitätsentscheidung beschmutzt somit ,,das Reine", den Schwan -Unentschlossenheit, Zögern 2.Marquise redet sich ein, sie sei unschuldig, Erzählfigur hat also, wie ein Schwan, die Fähigkeit, auch im dreckigen Wasser rein zu bleiben. Die Zeitungsannonce zeigt, wie überzeugt sie von ihrer Unschuld ist. -Rückfall in patriarchische Verhältnisse druch Hochzeit mit Graf F Graf F als Engel & Teufel -Retter in Not, beschützt sie vor Vergewaltigung, möchte sie heiraten, vornehm, höflich, Gentleman → Engel -hat genau das gemacht, wovor er sie beschützen wollte (nutzt ihre Bewusstlosigkeit aus) hat gelogen, brutal, manipulativ (Hochzeit) → Teufel -Marquise verzeiht ihn nach einiger Zeit → lernt beide Seiten von ihm zu lieben -Leidenschaft für die Marquise, sorgt sich um das Wohlbefinden der Marquise Schwan Motiv 1.Schwan = Unschuld -Ehe mit ihrem Vergewaltiger → Gründe? → Enttäuschung der Eltern vermeiden → Ehre & Ruf des Kindes → keine ehelichen Pflichten (nur offiziell) Deutung -Thema → Individuum im Verhältnis zur Gesellschaft (Emanzipationsversuch) -Gesellschaft von Normen und Werten bestimmt (Gesellschaft prägt Handeln, Lebensweise & Ansichten von Menschen) -Identitätskonflikt durch Verstoß durch die Familie → Marquise vor der Schwangerschaft eine reine, vortreffliche Dame, dieses Bild zerbricht durch die Schwangerschaft Sommerhaus, später Einleitungssatz: Postmoderne und handelt von der Beziehung zwischen dem Taxifahrer Stein und der Ich-Erzählerin, die in einer Gruppe junger Erwachsener aus dem Berliner Künstlermillieu in den 1990ern ihre Sexualität und das Erwachsenenleben erforscht. Die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft für die beiden Hauptcharaktere ist ein Fokus der Erzählung, jedoch wird ihre Beziehung durch Zögern und warten con Seiten der Ich-Erzählerin zerstört. Die Erzählung,Sommerhaus, später“, die von Judith Hermann geschrieben und im Jahre 1998 im gleichnamigen Erzählband veröffentlich wurde, gehört zur Epoche der Übergeordnete Themen -mangelnde Kommunikation, -Geschlecht wird nicht genannt → Handlung & Verhalten deuten auf eine junge Frau hin -unsicher, Suche nach der eigenen Identität -will sich nicht festlegen, weicht Entscheidungen aus, verschiebt sie immer -keine festen Zukunftspläne Taxifahrer Stein -hat sich in die Erzählfigur verliebt -möchte seine Zukunft mit ihr verbringen -unterwirft sich ihr zuliebe dem Rest der Clique, kauft ein Haus im Oderbruch und renoviert es, um zusammen dort zu leben -feste Zukunftspläne (zielbewusst) Clique -Künstler-Clique → Anna, Christiane, Henriette, Falk, Heinze, Toddi + ungenannte Mitglieder -offene & wechselhafte Intim- Beziehungenuntereinander -Drogenkonsum Stil & Sprache -scheinbare Objektivität der Ich-Erzählerin