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Analyse Sprachvarietäten

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Dialekt bei eini Ber schlech 5 Dialer kann karrier biemsch sein, kann Absicht: Autor möchte Leser überzeugen, dass Dialekt in vielen Fällen positiv anerkannt wird und positive Aspekte mit sich tragi. Er informiert zudem über negative Aspekte des Dialekts, Erste Klausur 27.10.2020 Deutsch GK keine 1. Analysiere den Artikel „Hochdeutsch oder Mundart: Manchmal hilft die Spätzle- Connection" von Chris Löwer. Untersuche dabei die argumentative Herleitung der Thesen und die sprachliche Gestaltung in Bezug auf den intendierten Leserkreis und die Leserlenkung. (40 Punkte) gut sein 2. Erörtere,ob das Sprechen des Dialekts abtrainiert oder gefördert werden sollte. Beurteile abschließend die Überzeugungskraft des Textes von Löwer. (32 Punkte) Einletung, Pro-Kontra Darstellungsleistung: 28 Punkte Chris Löwer Hochdeutsch oder Mundart: Manchmal hilft die Spätzle-Connection (2010) Wann mer net genunk noi pulvern dunn, dann kimmt aach hinne nix naus." So klingt es, wenn ein Hesse erklärt, dass ohne kräftige Investition kaum gute Ergebnisse zu erzielen sind. Hätte man diesen Satz bei einem Assessment-Center für den Führungsnachwuchs der Deutschen Bank aufgeschnappt, müsste man sich um die Erfolgsaussichten des Kandidaten ernsthaft sorgen. Für einen angehenden Polier des Baukonzerns Hochtief wäre das völlig in Ordnung. Dialekt kann eine Karrierebremse sein. Aber auch ein taktisches Instrument, das einen nach vorne bringt. ,,Ich mache oft die Erfahrung, dass stark ausgeprägter Dialekt von Personalentscheidern teilweise mit mangelnder Kompetenz und Intellektualität in Zusammenhang gebracht wird", sagt die Karriereberaterin Kirstin Schönfeld. Autoritats argument Werner Kallmeyer, Soziolinguist aus Mannheim, sieht die Sache ähnlich:...

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,,Gerade, wenn es um aberou Spitzenpositionen geht, kann die Sprache zum Selektionskriterium werden." Wer tiefstes Sächsisch oder Pfälzisch spreche, könne sich keine große Chancen ausrechnen, wenn es um überregionale Chance Stellen mit Publikumsverkehr oder Prestige gehe. auf hatere Posten Manchmal hilft die Spätzle-Connection Beispi Es sei denn, es treffen zwei von selben Schlag aufeinander. Als sich ein Controller aus dem Raum Stuttgart bei einer großen Wirtschaftsprüfer-Gesellschaft in Berlin bewarb, plagte ihn die Sorge, wie er sein unüberhörbares Schwäbisch ablegen könne. Bewer- bung Dialek bewirkt Beraterin Schönfeld riet dem Mann, bloß nicht den Fehler zu begehen, den Dialekt wegtrainieren zu wollen. Zum einen funktioniere das nicht, zum anderen gehe die Authentizität verloren. Da der Authen Personalchef selbst Schwabe war und neben der fachlichen Qualifikation von der ,,sympathischen Zitat Art" des Bewerbers angetan war, gab es dann ohnehin kein Problem. Manchmal hilft die sprachlich Spätzle-Connection ungemein. Bei einem Auswahlverfahren kann der Dialekt von Vorteil sein, wenn er Vertrautheit schafft, die bialet bewir sich sonst nicht so schnell eingestellt hätte", sagt Constanze Wachsmann, Senior Consultant bei der vertras Managementberatung Kienbaum in Dresden. Sie selbst werde oft darauf angesprochen, dass sie ennet offenbar ,,nicht von hier" sei. ,,Das ist ein guter Aufhänger für Gespräche", sagt Wachsmann. Dialect Wenn es um Stellen im Außendienst oder die Position des Vertriebsleiters geht, wird zuweilen eine wird. regionale Sprachtönung ausdrücklich gewünscht. Grundsätzlich entscheide aber die Qualifikation, enun-sagt Wachsmann. Etwaige Abneigungen gegen einen Dialekt haben nichts mit der Sprache an sich Sch 30 zu tun, sagt Werner Kallmeyer vom IDS: ,,Auslöser dafür sind alte Städte Rivalitäten oder die Stadt politische Geschichte der Regionen." Er konstatiert ein Nord-Süd-Gefälle: ,,Im Süden ist der rivalita einheimische Dialekt akzeptiert und auf allen beruflichen Ebenen präsent. Im norden ist das nicht en, Sud-Dial unbedingt der Fall." Das heißt: Ein Hamburger Aspirant auf eine Stelle in Passau wird es schwer haben. Kallmeyer: ,,Standardsprache wirkt in diesem Kontext kalt und distanzierend." teilweise Nor d Sein Rat: Sich nicht verstellen, stattdessen saloppe sprachliche Elemente und Redensarten bileteinstreuen. Denn Versuche, anpassungshalber einen Dialekt zu lernen, sind selten von Erfolg =These = Einleitung = Argumente Sprachliche Mittel Dialed und Deutsch GK Anglizis men hört man nicht gene gekrönt. Derartige Verrenkungen sind auch nicht nötig - vor allem für Menschen in gehobener Position und in menschelnden Berufen wie der Bürgerberatung oder in Behörden. Kallmeyer: ,,Gut ist, wenn Stan- o diese Kräfte die Standardsprache beherrschen, bei Bedarf aber auch in ihrer dialektalen Tönung dard sprechen können. Das gibt Pluspunkte. Das schafft Volksnähe." Sprachel Das wissen auch Politiker und Anwälte. ,,Der Dialekt dient einer Verhandlung der Camouflage, um ist die gegnerische Seite im Irrglauben zu lassen, dass es mit der Cleverness nicht weit her ist.", sagt Beraterin Kirstin Schönfeld. Losung Auch Chefs von inhabergeführten Unternehmen sprechen gern, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, um der Belegschaft die Botschaft zu vermitteln: ,,Er ist einer von uns." Das motiviert. ,,Bei uns haben die Mitarbeiter weder Vor- noch Nachteile durch einen Dialekt. Die Frage relativiert sich ohnehin durch den Gebrauch von Fremdsprachen", sagt BMW-Sprecherin Martina Hatzel. In der Praxis läuft das oft auf einen heiteren Sprachmix hinaus, der mittlerweile kritisch gesehen wird: Denglisches Geschwurbel, eine neudeutsch-dialektale Abart, ist nicht nur peinlich, sondern auch wenig nützlich. ,,Vor Jahren mag das noch ungemein schick gewesen sein, heute sind Anglizismen alles andere als das. Sie gelten nicht mehr als Zeichen globaler Potenz, sondern markieren eher das Gegenteil, werden negativ aufgefasst und sind in jedem Fall weit entfernt von der Sprache der normalen Belegschaft", sagt Kirstin Schönfeld. Ganz doll werde es, wenn der 55angelsächsische Wichtigtuersprech mit Sächsischem oder ähnlich starken Dialekten unterlegt sei. Erste Klausur Spätzle: schwäbische Nudel Polier: Vorarbeiter auf dem Bau IDS: Institut für deutsche Sprache 27.10.2020 Das ginge gar nicht. Gut hingegen sei es immer, sich und seiner Herkunft treu zu bleiben. Wenn es wegen der Sprachfärbung einmal eng werden sollte, hilft nur noch Selbstbewusstsein mit einem Schuss Ironie und Koketterie. Wie in der Eigenwerbung für den Hightech-Standort Baden- Württemberg, in der es heißt: ,, Wir können alles - außer Hochdeutsch." aus: Süddeutsche Zeitung vom 11.5.2010 konstatieren: feststellen Aspirant: Bewerber Camouflage: Tarnung Koketterie: hier: spielerisches Verhalten, um sich interessant zu machen Analyse Chris Löwer, Verfasser des Sachtextes Hochdeutsch oder Mundart: Manchmal hilft die Spatele - Connection erschienen am 11.5 2010 in der Süd- deutschen Zeitung, setzt sich argumentierend mit dem Thema auseinander, in- wiefern ein Dialektsprecher im Berufsleben eingeschränkt Cr wird und welche positiven Aspente der bialekt mit sich bringt. Der Dialent kann Zum einen eine Karrierebrem- Se sein. Zum anderen bewirkt laut Chris Lower Authenzität und Vertrauen in die Person Der Autor informiert zum" einen über die Probleme und Schwierigkeiten eines Dialents Doch seine wesentliche Intention A ist, den leser von den vielen positiven Aspekten eines bialektes aufmerksam zu machen und über die Herkunft der Problematikau informieren. Im weiteren Verlauf meiner Ana- lyse werde ich auf die in- haltliche und sprachliche Gestal tung eingehen und darauf- hin die Intention des Autor * Dialekt Der Autor beginnt zunachst mit einem Interesse erweckenden. Satz, der gut in das folgende Thema des Sachtextes einleitet, da der Satz im Dialent verfas- st ist. Daraufhin erläuterter, dass besonders gehobene Berufsgruppen wie beispiels- Weise Banken Bewerber mit Dialekten ungerne annehmen, 3/2 sie der Meinung sind, dass Dialent auf mangende hompetenz und Intellentualitat" hinweist (2.1 ff.). Somit behaup tet Chris Lower, class der Dia- lent eine Karriere bremse" ist. Doch er erklärt auch, dass man den Dialent zu seinen Gunsten hutzen kann und dass er einen weit nach vorne bringen kann (2.6-7). Chris lower macht daraufhin bebrauch von einem Autoritatsarguments eines anerkannten Soziolinguisten, um seinen Standpunkt zu unter- mauern. Ein Autoritätsargument erweckt im leser ein Vertrauers gefühe in den Autor und in seinen Text, Werner kallmeyer stimmt dem Autor 24, dass n A n Gr Silbentrennung Eine Bank ist he Berabgruppe. besonders der Dialekt ein. Selektionskritikum" sein kann (2. 10-12). Der Autor führt fährt fort, indem er eine Trennung des Textes mithilfe einer zwei- ten Überschrift olurchführt. Er geht nun davon aus, dass A sowohl der Arbeitsgeber als auch der potenzielle Mitarbei- ter beide Dialekt sprechen. Dabei macht er Gebrauch von einer Beispielsituation bei der ein Bewerber aufgrund seines Dialerts einen positiven Eindruck gemacht hat (2.15 H.). Denn der Dialekt zegt Authentizität, die viele nicht pialect sprechen ole nicht vorweisen können. Desweitern wird argumentier, dass der bialent Vertrautheit Schafft und Sympathie enregi (Z. 23-25). Der Dialent Fann zudem sogar speziell erwünscht werden, da das besonders in horren Posten von Vorteil sein Der Soziolinguist Herrn Kallmeyer erlauert mögliche Gründe für die Problematik hinter einern Dialent. Er erklär dass Städte Rivalitaten oder auch politische Geschichten dafür verantwortlich sind (3.30-331 A Quelle?

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Er konstatiert ein Nord-Süd-Gefälle: ,,Im Süden ist der rivalita einheimische Dialekt akzeptiert und auf allen beruflichen Ebenen präsent. Im norden ist das nicht en, Sud-Dial unbedingt der Fall." Das heißt: Ein Hamburger Aspirant auf eine Stelle in Passau wird es schwer haben. Kallmeyer: ,,Standardsprache wirkt in diesem Kontext kalt und distanzierend." teilweise Nor d Sein Rat: Sich nicht verstellen, stattdessen saloppe sprachliche Elemente und Redensarten bileteinstreuen. Denn Versuche, anpassungshalber einen Dialekt zu lernen, sind selten von Erfolg =These = Einleitung = Argumente Sprachliche Mittel Dialed und Deutsch GK Anglizis men hört man nicht gene gekrönt. Derartige Verrenkungen sind auch nicht nötig - vor allem für Menschen in gehobener Position und in menschelnden Berufen wie der Bürgerberatung oder in Behörden. Kallmeyer: ,,Gut ist, wenn Stan- o diese Kräfte die Standardsprache beherrschen, bei Bedarf aber auch in ihrer dialektalen Tönung dard sprechen können. 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Doch er erklärt auch, dass man den Dialent zu seinen Gunsten hutzen kann und dass er einen weit nach vorne bringen kann (2.6-7). Chris lower macht daraufhin bebrauch von einem Autoritatsarguments eines anerkannten Soziolinguisten, um seinen Standpunkt zu unter- mauern. Ein Autoritätsargument erweckt im leser ein Vertrauers gefühe in den Autor und in seinen Text, Werner kallmeyer stimmt dem Autor 24, dass n A n Gr Silbentrennung Eine Bank ist he Berabgruppe. besonders der Dialekt ein. Selektionskritikum" sein kann (2. 10-12). Der Autor führt fährt fort, indem er eine Trennung des Textes mithilfe einer zwei- ten Überschrift olurchführt. Er geht nun davon aus, dass A sowohl der Arbeitsgeber als auch der potenzielle Mitarbei- ter beide Dialekt sprechen. Dabei macht er Gebrauch von einer Beispielsituation bei der ein Bewerber aufgrund seines Dialerts einen positiven Eindruck gemacht hat (2.15 H.). Denn der Dialekt zegt Authentizität, die viele nicht pialect sprechen ole nicht vorweisen können. Desweitern wird argumentier, dass der bialent Vertrautheit Schafft und Sympathie enregi (Z. 23-25). Der Dialent Fann zudem sogar speziell erwünscht werden, da das besonders in horren Posten von Vorteil sein Der Soziolinguist Herrn Kallmeyer erlauert mögliche Gründe für die Problematik hinter einern Dialent. Er erklär dass Städte Rivalitaten oder auch politische Geschichten dafür verantwortlich sind (3.30-331 A Quelle?