Die Begegnung zwischen Teiresias und Kreon
In Sophokles' Tragödie "Antigone" spielt die Begegnung zwischen dem blinden Seher Teiresias und König Kreon eine entscheidende Rolle für den Verlauf der Handlung. Diese Szene bildet das fünfte Epeisodion des Dramas.
Der Konflikt in Antigone dreht sich grundsätzlich um die Spannung zwischen menschlichem und göttlichem Gesetz. Kreon hat verboten, den Leichnam von Polyneikes zu bestatten, während Antigone diesem Verbot trotzt, da sie das göttliche Recht höher schätzt.
Teiresias beginnt die Begegnung mit dem Versuch, Kreon zum Zuhören zu bewegen. Er deutet bereits an, dass Kreon falsche Entscheidungen treffen wird und auf seinen Rat angewiesen ist, wenn er sagt: "denn so legen Blinde den Weg zurück mit Hilfe eines Führers."
Wichtiger Hinweis: Obwohl Teiresias physisch blind ist, sieht er die Wahrheit klarer als der sehende Kreon. Diese Ironie ist ein wichtiges Stilmittel in der "Antigone".
Die Antigone Zusammenfassung dieser Szene zeigt deutlich, wie Teiresias versucht, Kreon vor den Konsequenzen seiner Handlungen zu warnen, während Kreon in seiner Engstirnigkeit verharrt.





























