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Charakterisierung Mephistopheles

Charakterisierung Mephistopheles

 Deutsch: E-Phase
von Lara
Mephistopheles
01. März 2021
Das Werk ,Faust. Der Tragödie erster Teil" wurde 1808 von Johann Wolfgang von Goethe

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Deutsch: E-Phase von Lara Mephistopheles 01. März 2021 Das Werk ,Faust. Der Tragödie erster Teil" wurde 1808 von Johann Wolfgang von Goethe veröffentlicht und behandelt den Stoff der historischen Gestalt Faust. Die zu charakterisierende Person ist Mephistopheles und diese spielt in dem Drama eine Teufelsfigur. Mephisto ist das Gegenteil von Gott und möchte eben diesem beweisen, dass Menschen beeinflussbar sind und probiert es ihm anhand von Faust zu zeigen. Über die literarische Figur Mephistopheles sind kaum persönliche Daten, Infos zur äußeren Erscheinung oder Lebensumstände bekannt, dies lässt ihn über das gesamte Werk hinweg durchaus mysteriös erscheinen. Als persönliche Daten kann man den „Beruf“ Mephistos zählen, dieser ist es alles zu zerstören, dass erschaffen wird. Das gelingt ihm jedoch nicht, da immer genauso viel erschaffen wird, wie er dabei ist zu zerstören. Das Wissen nicht alles zerstören zu können macht ihn fast „rasend“ wie in Vers 1373 beschrieben wird. Außerdem kann man über seine äußere Erscheinung sagen, dass er sie oft ändert. Er besitzt nämlich die Fähigkeit sich zu verwandeln. In der Szene im Studierzimmer tritt Mephisto beispielsweise als Pudel auf (Vers 1322 - 1327). Zu Mephistopheles Lebensumständen sollte sein Verlangen erwähnt werden, zu beweisen, dass Menschen von schlechter Natur sind. Mephisto probiert einen Menschen, Faust, von Gottes Weg abzubringen und Gott somit zu beweisen welcher Natur die Menschheit ist. Er ist...

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der Meinung, die Menschen seien animalisch, nicht vernunftgeleitet und halten sich für etwas besseres. Dies zeigt auf welch düsteres Menschenbild Mephisto besitzt. Mephistopheles wirkt sehr höflich und zuvorkommend, wie in der Studierzimmerszene im Dialog mit Faust zu bemerken ist. Im Grunde jedoch ist er sehr hinterhältig, egoistisch und rücksichtslos. Dies lässt sich aufgrund der Vereinbarung mit Gott schließen, Mephisto benutzt Faust nur um Gott sein Menschenbild zu beweisen. Außerdem ist er, als Teufel, kein Gegner von Gott. Vielmehr möchte er ihm helfen die Menschen zu verstehen und hat das Gefühl es ihm beweisen zu müssen. Das führt zu der Annahme, dass er sich Gott untergeordnet fühlt. Seine Aussage „Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft." in Vers 1335 und 1336 verdeutlicht diese Annahme, denn er scheint nicht bestimmen zu können wann, und was, erschaffen wird und auch nicht ob sein Verhalten etwas positives oder negatives für ihn schafft. Eine weitere aufschlussreiche Aussage ist „Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war" aus Vers 1349, denn dadurch wird erneut deutlich, dass er sich als Teil von etwas Großem sieht. Mephisto ist ein offensichtlicher Gegner der Wissenschaften, dies macht er mit Sarkasmus in der Schülerszene deutlich. Er zieht alles was die Wissenschaft umfasst ins Lächerliche und zeigt somit das er durchaus humorvoll ist. Auch außerhalb dieser Szene benutzt er eine amüsante Sprache und ist im Allgemeinen sehr wortgewandt, eben das macht ihn einen guten Vertragspartner für Faust, der sich als genauso wortgewandt sieht. Deutsch: E-Phase von Lara 01. März 2021 Zusammenfassend ist zu sagen, dass Mephistopheles nach außen hin freundlich und humorvoll ist, jedoch eigentlich sehr hinterlistig und egoistisch. Das macht ihn zu einer Person, mit mehreren Facetten, die schwer zu durchschauen ist. Mephisto ist im Allgemeinen also eine sehr komplizierte Person und somit schwer zu erklären. Auch seine Fähigkeiten, wie Aussehen und Sprache zu verändern, helfen nicht beim verstehen der literarischen Figur.

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01. März 2021
Das Werk ,Faust. Der Tragödie erster Teil" wurde 1808 von Johann Wolfgang von Goethe

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Hier eine Charakterisierung von Mephisto - Faust 1

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der Meinung, die Menschen seien animalisch, nicht vernunftgeleitet und halten sich für etwas besseres. Dies zeigt auf welch düsteres Menschenbild Mephisto besitzt. Mephistopheles wirkt sehr höflich und zuvorkommend, wie in der Studierzimmerszene im Dialog mit Faust zu bemerken ist. Im Grunde jedoch ist er sehr hinterhältig, egoistisch und rücksichtslos. Dies lässt sich aufgrund der Vereinbarung mit Gott schließen, Mephisto benutzt Faust nur um Gott sein Menschenbild zu beweisen. Außerdem ist er, als Teufel, kein Gegner von Gott. Vielmehr möchte er ihm helfen die Menschen zu verstehen und hat das Gefühl es ihm beweisen zu müssen. Das führt zu der Annahme, dass er sich Gott untergeordnet fühlt. Seine Aussage „Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft." in Vers 1335 und 1336 verdeutlicht diese Annahme, denn er scheint nicht bestimmen zu können wann, und was, erschaffen wird und auch nicht ob sein Verhalten etwas positives oder negatives für ihn schafft. Eine weitere aufschlussreiche Aussage ist „Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war" aus Vers 1349, denn dadurch wird erneut deutlich, dass er sich als Teil von etwas Großem sieht. Mephisto ist ein offensichtlicher Gegner der Wissenschaften, dies macht er mit Sarkasmus in der Schülerszene deutlich. Er zieht alles was die Wissenschaft umfasst ins Lächerliche und zeigt somit das er durchaus humorvoll ist. Auch außerhalb dieser Szene benutzt er eine amüsante Sprache und ist im Allgemeinen sehr wortgewandt, eben das macht ihn einen guten Vertragspartner für Faust, der sich als genauso wortgewandt sieht. Deutsch: E-Phase von Lara 01. März 2021 Zusammenfassend ist zu sagen, dass Mephistopheles nach außen hin freundlich und humorvoll ist, jedoch eigentlich sehr hinterlistig und egoistisch. Das macht ihn zu einer Person, mit mehreren Facetten, die schwer zu durchschauen ist. Mephisto ist im Allgemeinen also eine sehr komplizierte Person und somit schwer zu erklären. Auch seine Fähigkeiten, wie Aussehen und Sprache zu verändern, helfen nicht beim verstehen der literarischen Figur.