Anthropologische Grundfragen in Goethes Faust und der Moderne
Die Anthropologische Grundfragen stehen im Zentrum der literarischen Auseinandersetzung mit dem Menschen, besonders deutlich in Goethes Faust I. Der Mensch wird hier in verschiedenen Dimensionen betrachtet: als homo superior (der übermächtige Mensch), als homo faber (der schaffende Mensch) und als homo patiens (der leidende Mensch). Diese anthropologischen Perspektiven spiegeln sich in den thematischen Spiegelungen in pragmatischen Texten wider.
Die literarische Moderne des frühen 20. Jahrhunderts greift diese Grundfragen auf neue Weise auf. In den verschiedenen literarischen Gattungen - Epik, Lyrik und Dramatik - werden die existenziellen Fragen der Menschheit unterschiedlich verarbeitet. Besonders die expressionistische Lyrik thematisiert die Zerrissenheit des modernen Menschen.
Definition: Die Anthropologie in der Literatur untersucht grundlegende Fragen nach dem Wesen des Menschen, seiner Stellung in der Welt und seinem Verhältnis zu sich selbst und anderen.
Die Schlüsselthemen der Epoche - Ästhetik des Hässlichen, Großstadt und Beschleunigung, Krieg und Neuer Mensch - reflektieren die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen und ihre Auswirkungen auf das Individuum.











