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Deutsch Abitur Lernzettel
Inhaltsverzeichnis
2022
1. Vergleichswerke mit Motiven
Faust, Sandmann, Die Verwandlung, Woyzeck,

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Abitur Deutsch Deutsch Abitur Lernzettel Inhaltsverzeichnis 2022 1. Vergleichswerke mit Motiven Faust, Sandmann, Die Verwandlung, Woyzeck, Agnes, Mutter Courage und ihre Kinder, Iphigenie auf Tauris 2. Stilmittel mit Definition, Beispiele und Wirkung 3. Epoche 4. Dramenanalyse mit Gliederung 5. Epik-analyse mit Gliederung 6. Formulierungshilfen und Überleitungen 7. Interpretationsthesen herausfinden. 8. Mögliche B-Frage 9. Alte Abituraufgaben Abitur Merkmale ● Deutsch 1. Vergleichswerke Johann Wolfgang von Goethe Erscheinungsjahr: 1808 Epoche Faust 2022 Goethe hat von seinem 21. bis zu seinem 57. Lebensjahr am ersten Teil des Faust gearbeitet Tragödie Du kannst ,,Faust" nicht eindeutig nur einer literarischen Epoche zuordnen. Das liegt daran, dass Goethe sehr lange für die Fertigstellung des Werks gebraucht hat und es mehrmals überarbeitet hat. Sturm und Drang: Faust als aufbrausender, impulsiver Mensch (Gefühle); Faust als Gelehrter, der ständig auf der Suche nach unendlichem Wissen ist (Geniekult) Weimarer Klassik: Blankvers (Vorgaben der Antike) Romantik: Magie, Hexenküche (Abenteuerlust; Fantasie) Aufklärung: Kritik an der profitorientierten Kirche -> Gretchens Schmuck wird an Kirche gespendet (Glaubenskonflikt) Charakterisierung Dr. Heinrich Faust: Bürger der gehobenen Klasse; angesehener Forscher und hat mehrere Wissenschaften studiert; sein Leben besteht aus dem ständigen Drang nach mehr Wissen; der Teufelspakt ist für ihn eine willkommene Ablenkung: Wunsch nach einem einzigen glücklichen Augenblick und Zuneigung; verantwortungslos, unzuverlässig und egoistisch: Faust denkt nicht über die Konsequenzen seines Handelns nach und lässt das schwangere Gretchen im Stich Mephisto: Verkörperung des Teufels: kann jegliche Art von Magie verwenden und in verschiedene Körper und Formen schlüpfen; scheint sich über...

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Gott und eine Welt des Guten lustig zu machen; liebt es, Chaos und Verwüstung zu schaffen und mit den Menschen zu spielen; manipulierend: schafft es, dass Faust komplett von ihm abhängig wird; nutzt Faust aus, indem er ihn zu Unsinn anstiftet; trotzdem ist er nicht allmächtig: seine Zauberkraft reicht zum Beispiel nicht, um Gretchen dazu zu zwingen, Faust zu lieben Abitur Deutsch 2022 Gretchen: heißt Margarete; 14 Jahre alt, naiv, anständig und gläubig; repräsentiert das beschauliche, sittliche Leben der Bürger; Gegenteil zu Faust: schüchtern und gutmütig; Gegenspielerin zu Mephisto: erkennt seine Boshaftigkeit und verachtet ihn; ihre Liebe zu Faust blendet sie und Gretchen begeht Sünden; wird durch die gesellschaftliche Verstoßung und die Ignoranz Fausts verrückt Valentin: Bruder von Gretchen; versucht die Ehre seiner Schwester zu retten; wird von Faust erstochen Inhalt Marthe: einzige Vertraute von Gretchen; Mephisto nutzt sie für seine Pläne als Kupplerin aus; unmoralisch: nachdem Mephisto ihr eine gefälschte Nachricht vom Tod ihres Mannes überbringt, umwirbt sie ihn Faust ist ein Gelehrter, der mit seinem Leben und Wissen unzufrieden ist. Er schließt einen Pakt mit dem Teufel Mephisto und er verspricht Faust, dass er einmal vollkommen glücklich sein wird. Am Anfang des Dramas bezieht sich seine Rastlosigkeit noch auf den wissenschaftlichen Bereich, wo er aber immer wieder an Grenzen stößt und sich in anderen Gebieten versucht. Im Laufe der Handlung ändert sich der Bereich des Strebens und Suchens und bekommt einen sozialen Aspekt, nämlich den der Suche nach der Geliebten. Mit Mephisto verführt Faust das junge und unschuldige Bürgermädchen Margarete/ Gretchen. Im „Faust” ist die Wirkung der schönen Frau, in diesem Fall Gretchen, mit Verlusten und Tod gleichzusetzen. Die Vorahnung bestätigt sich: Die Liebesnacht hat verheerende Konsequenzen. Gretchens Mutter stirbt durch den Schlaftrunk, den man ihr verabreicht hat, damit sie sich ungestört sehen können und den Geschlechtsverkehr vollziehen können. Ihr Bruder Valentin wird bei dem Versuch, die Ehre seiner Schwester zu verteidigen, von Faust erstochen. Faust verlässt Grete, weil sich das Verbot sie lieben zu dürfen, erneut durchsetzt. Grete tötet in geistig verwirrtem Zustand ihr gemeinsames Kind und landet im Kerker, wo sie letztendlich hingerichtet wird. Bisher hat es weder Faust selbst, noch Mephisto oder eine Frau geschafft ihm das Gefühl der Befriedigung oder Sättigung zu verschaffen. Sein Streben in dem Gebiet der Naturwissenschaften konnte Faust nicht zu einem ihm befriedigendem Ergebnis bringen. Selbst Mephistos Versuch ihm in der körperlichen Liebe diese Befriedigung zu verschaffen, schlugen bis dahin fehl. Es gibt nichts und niemanden was ihn sättigt oder ihm Glück bereitet. Sein unbremsbares Streben ist durch nichts aufzuhalten oder gar zu befriedigen. Man könnte sagen, dass diese ausgeprägte Eigenschaft ein Zeichen von starkem Charakter ist, vielmehr wird Faust aber dadurch zur gescheiterten Persönlichkeit. Seine andauernde Sehnsucht lässt es nicht zu, ein zufriedenes, ausgeglichenes Leben zu führen. Abitur Faust und Gretchen: Wie oben bereits erwähnt, war Fausts erste Kontaktaufnahme mit Grete zur damaligen Zeit sehr unüblich und schamlos. Die Anrede als Person gleichen oder gar höheren Standes, welchem Grete nicht angehört, hängt damit zusammen, dass er durch seine Verliebtheit Grete als Objekt der Begierde überschätzt. Deutsch Trotz der nur kurzen Begegnung mit Grete macht sich Faust ein ausführliches Charakterbild von ihr. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass er sich nicht in Grete verliebt hat, weil er ihren Charakter so liebenswert findet oder eine andere Eigenschaft ihn so an ihr fasziniert. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass es auch ein anderes Mädchen hätte sein können, die gerade zufällig seinen Weg kreuzt. Angetrieben durch die Erscheinung Helenas und des Liebestrunks haben die projizierende Fantasie den größten Anteil an seinem Gretchenbild. Einerseits empfindet er das Gefühl der Verliebtheit verbunden mit zärtlichen Gedanken, andererseits dazu der Gegensatz mit dem Wunsch sein triebhaftes Begehren schnell zu befriedigen. Er preist Grete als sittsam und tugendreich und ihre sauberen, ordentlichen Zimmer sind ihm ein Heiligtum. Grete zeigt sich auch dieses Mal als das Wunschbild Fausts, das er gerne hätte: Die äußerlich sichtbare „Aufgeräumtheit" im Benehmen und Haushalt als Gegensatz zu seiner inneren ,,Unordnung". Dieses Empfinden von Zärtlichkeit steht im Konflikt mit seiner sexuellen Motive Lust. Ersatz für sein Ich-Ideal: Er liebt Grete als Ideal von dem, was er selbst nicht ist. Faust verkörpert den Rastlosen, den Zerrissenen, den Unzufriedenen. Fausts Phantasiebild von Grete dagegen ist das genaue Gegenteil. Grete lebt in geordneten Verhältnisse im Schoß ihrer Familie, in der Zufriedenheit, Ordnung und Glauben vorherrschen. Nach Freud wählt Faust seine Frau nach narzisstischen Kriterien aus, indem er das wählt, was er selbst gerne wäre. Das andere Bild, das er in Grete projiziert, ist die Mutter. Faust sieht in ihr mütterliche Eigenschaften, da sie sehr häuslich ist und mitunter ihre kleine Schwester großzieht. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich Faust in den Typ der sorgenden und versorgenden Frau verliebt. ● 2022 ● Innere Zerrissenheit; Ratlosigkeit Unerfüllte Liebe: Gretchen und Faust (unterschiedliche Auffassung von Religion, bei Faust Leidenschaft im Vordergrund, bei Gretchen Hochzeit & Liebe-> gute Absichten doch naiv); Mephisto und Marthe (Intention Mephisto: Gretchen soll Liebesnacht zustimmen; Marthe will neuen Ehemann; vermutlich keine dauerhafte Beziehung; nur Kuppler; sinnliche Liebe/Leidenschaft) Wahnsinn (Gretchen ermordet ihr Kind) Ungewollte Schwangerschaft Ziel durch List und Täuschung erreichen (Mephisto-Faust) Abitur ● Epoche Merkmale ● Ernst Theodor Amadeus (E. T. A.) Hoffmann ● 1816 veröffentlicht • Gattung: Erzählung Aufbau: beginnt mit drei Briefen, auf die Berichte eines Ich-Erzählers folgen Deutsch Charakterisierung Der Sandmann Romantik (schwarze Romantik): Wahnsinn; pessimistisches Menschenbild Merkmale: Böse Magie, Ungeheuer, Nacht und Dunkelheit, Tod, Bedrohlichkeit 2022 Inhalt Nathanael: traumatisiert durch den Tod seines Vaters; kann nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden; Wechsel zwischen Wahn und Wahrhaftigkeit; ist von der Existenz des Sandmanns überzeugt Coppelius: ein Freund des Vaters; ursprüngliche Gestalt des Sandmanns; ermordet angeblich den Vater von Nathanael Coppola: Wetterglashänder (Optiker), der Coppelius sehr ähnelt; Nathaneal glaubt, Coppola sei Coppelius (Sandmann); Coppola als der neue Sandmann (Coppelius), der Nathanael verfolgt Clara: Verlobte von Nathanael; nimmt Nathanaels Sorgen nicht ernst; versucht Nathanael zur Vernunft zu bringen Lothar: Schwager von Nathanael und Bruder von Clara; ist der Meinung, dass Nathanael sich alles nur einbildet; sorgt sich um seine Schwester Clara Olimpia: mysteriöse Gestalt; Nathanael verliebt sich auf Anhieb in sie; starre, einsilbige Persönlichkeit; ist in Wirklichkeit eine Puppe Die Hauptfigur der Erzählung ist der junge Student Nathanael. Er schreibt Briefe an seinen Schwager, in denen er berichtet, dass ihn ein Wetterglashändler namens Coppola besucht hat. Die Begegnung mit dem Mann hat Nathanael an seine Kindheit erinnert. Damals war der Junge davon überzeugt, dass die Gruselgestalt des Sandmanns (eigentlich Coppelius) seinen Vater getötet hat. Er fühlt sich von der Dunkelheit des Sandmanns verfolgt. Sein Leben ist gefüllt mit Ängsten, Verwirrung und Wahn. Als viele Jahre später der Wetterglashändler Coppola auftaucht, kann Nathanael nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Er ist davon überzeugt, dass der Sandmann in der Form des Wetterglashändlers zurückgekehrt ist. Diese Negativität versucht seine Verlobte Clara immer wieder zu beseitigen, wobei sie jedoch keinen

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Gott und eine Welt des Guten lustig zu machen; liebt es, Chaos und Verwüstung zu schaffen und mit den Menschen zu spielen; manipulierend: schafft es, dass Faust komplett von ihm abhängig wird; nutzt Faust aus, indem er ihn zu Unsinn anstiftet; trotzdem ist er nicht allmächtig: seine Zauberkraft reicht zum Beispiel nicht, um Gretchen dazu zu zwingen, Faust zu lieben Abitur Deutsch 2022 Gretchen: heißt Margarete; 14 Jahre alt, naiv, anständig und gläubig; repräsentiert das beschauliche, sittliche Leben der Bürger; Gegenteil zu Faust: schüchtern und gutmütig; Gegenspielerin zu Mephisto: erkennt seine Boshaftigkeit und verachtet ihn; ihre Liebe zu Faust blendet sie und Gretchen begeht Sünden; wird durch die gesellschaftliche Verstoßung und die Ignoranz Fausts verrückt Valentin: Bruder von Gretchen; versucht die Ehre seiner Schwester zu retten; wird von Faust erstochen Inhalt Marthe: einzige Vertraute von Gretchen; Mephisto nutzt sie für seine Pläne als Kupplerin aus; unmoralisch: nachdem Mephisto ihr eine gefälschte Nachricht vom Tod ihres Mannes überbringt, umwirbt sie ihn Faust ist ein Gelehrter, der mit seinem Leben und Wissen unzufrieden ist. Er schließt einen Pakt mit dem Teufel Mephisto und er verspricht Faust, dass er einmal vollkommen glücklich sein wird. Am Anfang des Dramas bezieht sich seine Rastlosigkeit noch auf den wissenschaftlichen Bereich, wo er aber immer wieder an Grenzen stößt und sich in anderen Gebieten versucht. Im Laufe der Handlung ändert sich der Bereich des Strebens und Suchens und bekommt einen sozialen Aspekt, nämlich den der Suche nach der Geliebten. Mit Mephisto verführt Faust das junge und unschuldige Bürgermädchen Margarete/ Gretchen. Im „Faust” ist die Wirkung der schönen Frau, in diesem Fall Gretchen, mit Verlusten und Tod gleichzusetzen. Die Vorahnung bestätigt sich: Die Liebesnacht hat verheerende Konsequenzen. Gretchens Mutter stirbt durch den Schlaftrunk, den man ihr verabreicht hat, damit sie sich ungestört sehen können und den Geschlechtsverkehr vollziehen können. Ihr Bruder Valentin wird bei dem Versuch, die Ehre seiner Schwester zu verteidigen, von Faust erstochen. Faust verlässt Grete, weil sich das Verbot sie lieben zu dürfen, erneut durchsetzt. Grete tötet in geistig verwirrtem Zustand ihr gemeinsames Kind und landet im Kerker, wo sie letztendlich hingerichtet wird. Bisher hat es weder Faust selbst, noch Mephisto oder eine Frau geschafft ihm das Gefühl der Befriedigung oder Sättigung zu verschaffen. Sein Streben in dem Gebiet der Naturwissenschaften konnte Faust nicht zu einem ihm befriedigendem Ergebnis bringen. Selbst Mephistos Versuch ihm in der körperlichen Liebe diese Befriedigung zu verschaffen, schlugen bis dahin fehl. Es gibt nichts und niemanden was ihn sättigt oder ihm Glück bereitet. Sein unbremsbares Streben ist durch nichts aufzuhalten oder gar zu befriedigen. Man könnte sagen, dass diese ausgeprägte Eigenschaft ein Zeichen von starkem Charakter ist, vielmehr wird Faust aber dadurch zur gescheiterten Persönlichkeit. Seine andauernde Sehnsucht lässt es nicht zu, ein zufriedenes, ausgeglichenes Leben zu führen. Abitur Faust und Gretchen: Wie oben bereits erwähnt, war Fausts erste Kontaktaufnahme mit Grete zur damaligen Zeit sehr unüblich und schamlos. Die Anrede als Person gleichen oder gar höheren Standes, welchem Grete nicht angehört, hängt damit zusammen, dass er durch seine Verliebtheit Grete als Objekt der Begierde überschätzt. Deutsch Trotz der nur kurzen Begegnung mit Grete macht sich Faust ein ausführliches Charakterbild von ihr. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass er sich nicht in Grete verliebt hat, weil er ihren Charakter so liebenswert findet oder eine andere Eigenschaft ihn so an ihr fasziniert. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass es auch ein anderes Mädchen hätte sein können, die gerade zufällig seinen Weg kreuzt. Angetrieben durch die Erscheinung Helenas und des Liebestrunks haben die projizierende Fantasie den größten Anteil an seinem Gretchenbild. Einerseits empfindet er das Gefühl der Verliebtheit verbunden mit zärtlichen Gedanken, andererseits dazu der Gegensatz mit dem Wunsch sein triebhaftes Begehren schnell zu befriedigen. Er preist Grete als sittsam und tugendreich und ihre sauberen, ordentlichen Zimmer sind ihm ein Heiligtum. Grete zeigt sich auch dieses Mal als das Wunschbild Fausts, das er gerne hätte: Die äußerlich sichtbare „Aufgeräumtheit" im Benehmen und Haushalt als Gegensatz zu seiner inneren ,,Unordnung". Dieses Empfinden von Zärtlichkeit steht im Konflikt mit seiner sexuellen Motive Lust. Ersatz für sein Ich-Ideal: Er liebt Grete als Ideal von dem, was er selbst nicht ist. Faust verkörpert den Rastlosen, den Zerrissenen, den Unzufriedenen. Fausts Phantasiebild von Grete dagegen ist das genaue Gegenteil. Grete lebt in geordneten Verhältnisse im Schoß ihrer Familie, in der Zufriedenheit, Ordnung und Glauben vorherrschen. Nach Freud wählt Faust seine Frau nach narzisstischen Kriterien aus, indem er das wählt, was er selbst gerne wäre. Das andere Bild, das er in Grete projiziert, ist die Mutter. Faust sieht in ihr mütterliche Eigenschaften, da sie sehr häuslich ist und mitunter ihre kleine Schwester großzieht. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich Faust in den Typ der sorgenden und versorgenden Frau verliebt. ● 2022 ● Innere Zerrissenheit; Ratlosigkeit Unerfüllte Liebe: Gretchen und Faust (unterschiedliche Auffassung von Religion, bei Faust Leidenschaft im Vordergrund, bei Gretchen Hochzeit & Liebe-> gute Absichten doch naiv); Mephisto und Marthe (Intention Mephisto: Gretchen soll Liebesnacht zustimmen; Marthe will neuen Ehemann; vermutlich keine dauerhafte Beziehung; nur Kuppler; sinnliche Liebe/Leidenschaft) Wahnsinn (Gretchen ermordet ihr Kind) Ungewollte Schwangerschaft Ziel durch List und Täuschung erreichen (Mephisto-Faust) Abitur ● Epoche Merkmale ● Ernst Theodor Amadeus (E. T. A.) Hoffmann ● 1816 veröffentlicht • Gattung: Erzählung Aufbau: beginnt mit drei Briefen, auf die Berichte eines Ich-Erzählers folgen Deutsch Charakterisierung Der Sandmann Romantik (schwarze Romantik): Wahnsinn; pessimistisches Menschenbild Merkmale: Böse Magie, Ungeheuer, Nacht und Dunkelheit, Tod, Bedrohlichkeit 2022 Inhalt Nathanael: traumatisiert durch den Tod seines Vaters; kann nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden; Wechsel zwischen Wahn und Wahrhaftigkeit; ist von der Existenz des Sandmanns überzeugt Coppelius: ein Freund des Vaters; ursprüngliche Gestalt des Sandmanns; ermordet angeblich den Vater von Nathanael Coppola: Wetterglashänder (Optiker), der Coppelius sehr ähnelt; Nathaneal glaubt, Coppola sei Coppelius (Sandmann); Coppola als der neue Sandmann (Coppelius), der Nathanael verfolgt Clara: Verlobte von Nathanael; nimmt Nathanaels Sorgen nicht ernst; versucht Nathanael zur Vernunft zu bringen Lothar: Schwager von Nathanael und Bruder von Clara; ist der Meinung, dass Nathanael sich alles nur einbildet; sorgt sich um seine Schwester Clara Olimpia: mysteriöse Gestalt; Nathanael verliebt sich auf Anhieb in sie; starre, einsilbige Persönlichkeit; ist in Wirklichkeit eine Puppe Die Hauptfigur der Erzählung ist der junge Student Nathanael. Er schreibt Briefe an seinen Schwager, in denen er berichtet, dass ihn ein Wetterglashändler namens Coppola besucht hat. Die Begegnung mit dem Mann hat Nathanael an seine Kindheit erinnert. Damals war der Junge davon überzeugt, dass die Gruselgestalt des Sandmanns (eigentlich Coppelius) seinen Vater getötet hat. Er fühlt sich von der Dunkelheit des Sandmanns verfolgt. Sein Leben ist gefüllt mit Ängsten, Verwirrung und Wahn. Als viele Jahre später der Wetterglashändler Coppola auftaucht, kann Nathanael nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Er ist davon überzeugt, dass der Sandmann in der Form des Wetterglashändlers zurückgekehrt ist. Diese Negativität versucht seine Verlobte Clara immer wieder zu beseitigen, wobei sie jedoch keinen