Die Analyse der Kurzgeschichte „Ein netter Kerl“ von G. Wohmann

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Die Analyse der Kurzgeschichte „Ein netter Kerl“ von G. Wohmann

 Die Analyse einer kurzgeschichte
In der Kuregeschichte. Ein netter Kerl" von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1987
geht es um die Kommunikatio

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Analyse der Kurzgeschichte „Ein netter Kerl“ von G. Wohmann, nicht perfekt aber sehr gut, wenn ihr Fragen habt, dann fragt gerne 😉

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Die Analyse einer kurzgeschichte In der Kuregeschichte. Ein netter Kerl" von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1987 geht es um die Kommunikation Eweier Parteien mit unterschiedlichem Wissensstand Einerseits gibt es Rita, die sich verlobt hat und andererseits gibt es ihre Familie. die sich über Ritas Verlobten lustig macht. Die Situation entsteht durch ein von Rita verschwiegenes Detail: die Verlobung. würden Die Kurzgeschichte zeigt, wie stark sich Inhalts- und Beziehungsebene bedingen. Sie ver- deutlicht, dass wir teilweise Dinge für uns behalten, um unser Gegenüber nicht zu verletzen. Zu Beginn der Kurzgeschichte dominiert Nanni das Gespräch und Rita hält sich zu- rück. Eine interressante Rolle spielt Milene, die sich hier noch nicht wie die ande- ren* außert. Im weiteren Verlauf treibt Nanni das Gespräch immer weiter und auch Milene steigt mit ein, bis Rita die Wissenslücke ihrer Familie füllt. Zum Ende der Kurzgeschichte, dominiert Rita das Gespräch und ihre Familie hält sich zurück. Im folgenden wird die kurzgeschichte analysiert, indem auf die nonverbale und verbale Commu- nikation eingegangen werden soll. Der erste Analyseaspekt behandelt die verbale Kommunikation. Direkt in Zeile I („Ich hab ja so wahnsinnig gelacht, rief Nanni") kann man erkennen, dass Nanni das Gespräch dominiert. Sie spricht laut, damit alle sie hören und niemand ein anderes Gesprächsthema startet. Der Kommentar: Furchtbar fett für sein Alter" (Z. 2) stammt von...

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Ritas Mutter und zeigt, dass sie mit Nanni einer Meinung ist. Rita versucht den Schikanen entgegenzu halten (vgl. 2.4f.), jedoch wird sie von Nanni übertönt. In Zeile 6 ist das erste und fast einzige Mal jemand wirklich auf Ritas Seite. Milene versucht Rita aufzumuntern und meint er hätte etwas liebes (vgl. Z.6) und etwas Insichruhendes (vgl. Z. 14). Doch auch nun schikaniert Nanni Ritas Verlobten wieder (.Auch hinten im Nacken hat er schon wammen wie ein alter Mann", Z. 10f.). Als Ritas Mutter in Z. 26 das Thema wechseln will, geht Nanni nicht darauf ein. In Zeile 31 ändert sich die Stimmung schlagartig. Da Rita die Verlobung preisgibt (vgl. 2.31), hält Nanni sich zurück. Sie sagt nichts mehr, bis Eum Ende des Ausschnittes. In Zeile 37 meldet sich schlecht über Ritas Verlobten * das erste Mal der Vater Eu Wort. Mit der Aussage. Er ist ja ein netter Kerl (2.37), will der Vater Rita beruhigen, er will, dass sie vergisst was vorher gesagt wurde. An diese Strategie hält sich nun auch die Mutter. Sie könne sich denken. er sei menschlich angenehm (rgl.Z. 37f.). Und auf den Vater hat er keinen schlechten Eindruck hinterlassen (vgl. 2.40). In Bezug auf meine These, dass diese Kurzgeschichte zeigt wie sehr sich Inhalts- und Beziehungsaspekt bedingen, kann man erkennen, dass ein oder mehrere Gesprächspartner basierend auf deren Wissensstand Dinge von sich geben oder für sich behalten. Wenn ein Gesprächspartner weiß, dass er mit seiner Aussage sein Gegenüber verletzen könnte, wird er es vermutlich für sich behalten. Ausgenommen sind Streitgespräche. Der zweite Analyse aspekt behandelt die nonverbale kommunikation. In Zeile 4 wirkt Rita durch das am Stuhl festhalten angespannt, sie versucht aber dies durch ein aut- rechtes Siteen vor ihrer Familie zu verbergen. Das Gegenteil dazu ist Nanni. Sie versteckt ihre Freude nicht vor ihrer Familie, sondern lacht laut, ruft und wirft die Hände auf den Tisch (vgl.2.5, 10, 15). Rita wird im Laufe des Gesprächs immer wütender, angespannter und gekränkter. Dies zeigt das Hole unter ihren Fingerkuppen in Zeile 13 und 21. Ab dem Wendepunkt (2.31) ist Rita selbstbewusster. Sie sitzt gerade, hält den Kopf aufrecht und lacht (vgl. Z. 31ff.). Dies ist jedoch nur die Fassade ihres gekröntem Inneren. Auch die Familie verhält sich ab dem Wende. punkt anders. Sie halten den Kopf geneigt, bewegen vorsichtig Messer und Gabel, und sie sind ror Scham rot im Gesicht. (vgl. 2.35, 41f.). Eusammenfassend kann man sagen, dass Nanni am Anfang das Gespräch dominiert und am Ende schlagartig still und beschämt ist, während es bei Rita genau um- gekehrt ist. Nachdem die angeführten Aspekte der Analyse dargelegt worden sind, wird zum Abschluss ein Fazit gezogen. Die Kurzgeschichte macht deutlich, wie sehr der Inhalts-rom Beziehungsaspekt abhängig ist. (Es lässt sich festhalten, dass die verbale und nonverbale kommunikation auch unstimmig sein können, um eine bestimmte Wirkung beim Gegenüber zu erwecken.) Ich denke, dass die Autorin ein intere- ssantes Beispiel für komplementare Kommunikation geschaffen hat.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Analyse der Kurzgeschichte „Ein netter Kerl“ von G. Wohmann, nicht perfekt aber sehr gut, wenn ihr Fragen habt, dann fragt gerne 😉

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Die Analyse einer kurzgeschichte In der Kuregeschichte. Ein netter Kerl" von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1987 geht es um die Kommunikation Eweier Parteien mit unterschiedlichem Wissensstand Einerseits gibt es Rita, die sich verlobt hat und andererseits gibt es ihre Familie. die sich über Ritas Verlobten lustig macht. Die Situation entsteht durch ein von Rita verschwiegenes Detail: die Verlobung. würden Die Kurzgeschichte zeigt, wie stark sich Inhalts- und Beziehungsebene bedingen. Sie ver- deutlicht, dass wir teilweise Dinge für uns behalten, um unser Gegenüber nicht zu verletzen. Zu Beginn der Kurzgeschichte dominiert Nanni das Gespräch und Rita hält sich zu- rück. Eine interressante Rolle spielt Milene, die sich hier noch nicht wie die ande- ren* außert. Im weiteren Verlauf treibt Nanni das Gespräch immer weiter und auch Milene steigt mit ein, bis Rita die Wissenslücke ihrer Familie füllt. Zum Ende der Kurzgeschichte, dominiert Rita das Gespräch und ihre Familie hält sich zurück. Im folgenden wird die kurzgeschichte analysiert, indem auf die nonverbale und verbale Commu- nikation eingegangen werden soll. Der erste Analyseaspekt behandelt die verbale Kommunikation. Direkt in Zeile I („Ich hab ja so wahnsinnig gelacht, rief Nanni") kann man erkennen, dass Nanni das Gespräch dominiert. Sie spricht laut, damit alle sie hören und niemand ein anderes Gesprächsthema startet. Der Kommentar: Furchtbar fett für sein Alter" (Z. 2) stammt von...

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