Die Epoche der Postmoderne
Die Postmoderne Epoche markiert einen bedeutsamen Wendepunkt in der Literaturgeschichte. Der Begriff "post-modern" bedeutet wörtlich "nach der Moderne" und entstand Ende der 1950er Jahre in Frankreich.
Anders als bei klassischen Epochen lässt sich die Postmoderne nicht eindeutig zeitlich eingrenzen. Manche Literaturwissenschaftler sehen ihren Beginn 1968, andere erst 1990 mit dem Ende des Kalten Krieges. Seit etwa 2011 gilt die Epoche teilweise als beendet und vom "Neuen Realismus" abgelöst.
Die Zeit war geprägt von politischen Umbrüchen wie der deutschen Wiedervereinigung und dem Ende großer Ideologien. Diese Ereignisse erzeugten ein tiefgreifendes Gefühl der Unsicherheit, das die postmoderne Literatur entscheidend beeinflusste.
Gut zu wissen: Der Philosoph Markus Gabriel gilt als derjenige, der das Ende der Postmoderne verkündete – eine Epoche, die bis heute kontrovers diskutiert wird.











