Das Gedicht "Abend" von Andreas Gryphius
Stell dir vor, du schaust einem Sonnenuntergang zu und denkst plötzlich über dein ganzes Leben nach - genau das macht Gryphius in diesem Sonett aus der Barockzeit. Der Dichter verwendet den Abend als Symbol für das Ende des Lebens und die Vergänglichkeit aller Dinge.
Das Gedicht folgt der klassischen Sonett-Form mit 14 Versen, aufgeteilt in zwei Quartette und zwei Terzette. Die ersten acht Verse beschreiben die Vergänglichkeit, während die letzten sechs Verse eine Bitte an Gott enthalten.
Tipp: Achte darauf, wie Gryphius geschickt zwischen der Beschreibung des Tagesabends und dem Lebensabend wechselt - das macht das Gedicht so kraftvoll!





