Grundlagen der Dramentheorie
Das Drama ist traditionell für die Bühnenaufführung konzipiert und wird durch Schauspieler dargestellt. Ein typisches Merkmal ist das dramatische, spannungsgeladene Ende, das tragisch, komisch oder absurd sein kann.
Die Tragödie (vom griechischen "tragodia") stellt den Höhepunkt des Dramas dar. Sie zeigt einen unlösbaren tragischen Konflikt, der zum äußeren oder inneren Zusammenbruch führt. Der unausweichliche, schicksalhafte Untergang eines Wertvollen im Konflikt mit anderen Werten oder übermächtigen Gewalten erzeugt beim Publikum Mitleid, Trauer und Ehrfurcht.
Die Komödie hingegen gestaltet einen oft nur scheinbaren Konflikt, der mit heiterer Überlegenheit über menschliche Schwächen gelöst wird. Die Komik entsteht durch ein lächerliches Missverhältnis zwischen erstrebtem, erhabenem Schein und niedrigem Sein. Diese Widersprüche zwischen Ideal und Wirklichkeit rufen beim Publikum ein Lachen hervor, das oft mit selbstkritischer Erkenntnis verbunden ist.
💡 Merke dir: Der fundamentale Unterschied zwischen Tragödie und Komödie liegt in der Auflösung des Konflikts - während die Tragödie im Untergang endet, findet die Komödie einen heiteren Ausweg.




