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Emilia Galotti Portfolio

31.3.2021

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zu Gotthold Ephraim Lessings Drama
,,Emilia Galotti"
GOTTHOLD EPHRAIM LESSING
EMILIA GALOTTI
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Portfolio zu Gotthold Ephraim Lessings Drama ,,Emilia Galotti" GOTTHOLD EPHRAIM LESSING EMILIA GALOTTI HAMBURGER LESEHEFTE VERLAG 149. Heft Inhaltsverzeichnis 1. Lesezettel.. 2. Kommentar zur Zeichnung des Prinzen..... 3. Figurenkonstellation nach dem ersten Aufzug... 4. Analyse von I, 6.. 5. Emilia im Fremdblick 6. Schreibplan III, 4 7. Schreibplan IV, 5. 8. Dramenaufbau. 9. ,,Emilia Galotti" als Schlüsselstück der Aufklärung. 10. Odoardos Monologe...... 11. Wer ist schuld an Emilias Tod? 12. Sprachanalyse von Orsinas Monolog in IV, 7. 13. Das Virginia-Motiv I 14. ,,Emilia Galotti" als bürgerliches Trauerspiel.. 15. Quiz. 3 16 17 18 20 21 22 23 24 25 27 28 29 .30 31 1. Lesezettel 1. Aufzug Aufzug/ Auftritt I, 1 1,2 1,3 Ort Arbeitszimmer des Prinzen Figuren Prinz, Kammerdiener Arbeitszimmer Prinz, Conti des Prinzen Arbeitszimmer Prinz des Prinzen Inhalt Der Prinz ist in seinem Arbeitszimmer und beantwortet Briefe. Er beklagt sich über die vielen Aufgaben bis er auf einen Brief einer Frau mit dem Namen ,,Emilia" stößt. Da denkt er an seine Geliebte Emilia Galotti. Er bewilligt den Antrag der Emilia, ist aber so aufgewühlt, dass er danach nicht mehr weiterarbeiten, sondern zur Ablenkung lieber mit Graf Marinelli eine Ausfahrt machen möchte. Außerdem bringt ihm der Kammerdiener einen Brief von Orsina, die er plant zu heiraten. Doch er wirft diesen ungeachtet weg. Der Kammerdiener kündigt den Hofmaler Conti an. Conti und der Prinz sprechen über die Bezahlung und den Beruf des Malers als Künstler. Dann merkt der Prinz an, dass er den Auftrag, ein Bild der Gräfin Orsina anfertigen zu lassen, schon vor einiger Zeit erteilt hat. Conti entschuldigt sich und erklärt, dass die Gräfin selten Zeit für ihn gehabt hat. Aber er hat ein zweites...

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Alternativer Bildtext:

Bild dabei. Der Prinz schaut das Bild an und denkt darüber nach, dass er die Gräfin Orsina nicht mehr liebt. Er erhofft sich, in dem Gemälde zu erkennen, warum er sich einst in die Gräfin verliebt hat. Er erinnert sich an die Leichtigkeit und Ausgelassenheit, die er früher in der Gegenwärtigkeit der Gräfin verspürte und die jetzt vollständig verschwunden ist. Zwischenzeitlich überlegt er, ob es besser wäre die alten Gefühle wieder aufleben zu lassen. Jedoch kommt er 1,4 1,5 1,6 Arbeitszimmer Prinz, Conti des Prinzen Arbeitszimmer Prinz des Prinzen Arbeitszimmer Prinz, Marinelli des Prinzen zur Einsicht, dass er ohne die Liebe zur Gräfin glücklicher ist. Der Maler Conti kommt mit zwei Gemälden in das Arbeitszimmer des Prinzen. Als erstes zeigt er ihm das Bild der Gräfin Orsina. Beide diskutieren kurz über die Kunst und Conti sagt, dass er sehr viel Liebe in das Bild gesteckt hat. Auch hier stellt der Prinz fest, dass er absolut keine Gefühle mehr für die Gräfin empfindet und auch dem Bild wenig abgewinnen kann. Conti ist verärgert, zeigt dem Prinzen aber auf seine Bitte hin das zweite Bild, auf dem Emilia abgebildet ist. Der Prinz ist sehr begeistert von dem Gemälde und Emilias Schönheit. Er beschließt beide Bilder zu kaufen. Das Bild der Gräfin soll in die Galerie, das Bild von Emilia hingegen möchte er bei sich im Zimmer aufbewahren. Dann schick der Prinz, Conti zu seinem Schatzmeister und sagt ihm, er soll sich so viel Geld geben lassen, wie er es für angemessen hält. Der Prinz betrachtet das Gemälde von Emilia und bewundert ihre Schönheit. Er erkennt, dass er nicht nur ihr Bild, sondern vor allem sie selbst besitzen möchte. Plötzlich hört er jemanden kommen und vermutet, dass es Marinelli ist, da er ihn zu sich gerufen hat. Er stellt das Bild so an die Wand, dass Marinelli nicht sehen kann, wer darauf abgebildet ist. Der Graf Marinelli kommt herein und sagt, dass die Gräfin Orsina wieder in der Stadt ist. Der Prinz erzählt, dass er die Beziehung mit Orsina beenden will, da er keine Gefühle mehr für sie hat und eine andere Frau liebt. Nachdem der Prinz fragt, was in der Stadt passiert ist, sagt Marinelli, dass ein 1,7 1,8 Arbeitszimmer Prinz, des Prinzen Kammerdiener Arbeitszimmer Prinz, Camillo des Prinzen Rota gewisser Graf Appiani noch an diesem Tag Emilia Galotti heiraten wird. Der Prinz kann dies nicht glauben, gesteht Marinelli seine Gefühle für Emilia und fängt an sich selbst zu bemitleiden. Marinelli hat bereits einen Plan, durch den der Prinz Emilia Galotti besitzen kann. Marinelli geht, um diesen Plan in die Tat umzusetzen und bittet den Prinzen auf sein Lustschloss nach Dosalo zu fahren. Nachdem Marinelli gegangen ist, widmet der Prinz sich wieder dem Gemälde. Er beschließt allerdings es nicht weiter zu betrachten, da ihn der Anblick von Emilia quält, solange er nicht mit ihr zusammen sein kann. Außerdem hat er nicht genug Vertrauen in den Erfolg von Marinellis Plan und beschließt selbst tätig zu werden. Plötzlich fällt ihm ein, dass Emilia zu dieser Zeit immer in die Kirche geht. Er möchte die Gelegenheit ergreifen, um mit ihr zu reden. Als er sich auf den Weg machen will, kündigt der Kammerdiener das Kommen von Camillo Rota, einen der Räte, an. Der Prinz sagt, er soll eintreten, obwohl er sich im Moment für dieses Treffen eigentlich keine Zeit nehmen möchte. Camillo Rota, kommt herein. Der Prinz ist sehr unkonzentriert und erkundigt sich, ob Rota noch etwas dabeihat, was er unterschreiben muss. Rota berichtet, dass noch über ein Todesurteil entschieden werden muss. Völlig geistesabwesend antwortet der Prinz, dass er es gerne unterschreibe. Doch da Rota auffällt, wie unkonzentriert der Prinz ist, behauptet er das Todesurteil nicht dabei zu haben. 2. Aufzug Aufzug/ Auftritt II, 1 11, 2 11, 3 Ort Saal im Hause der Galottis Saal im Hause der Galottis Figuren Claudia, Pirro Odoardo, Claudia Saal im Hause Pirro, Angelo der Galottis Inhalt Claudia Galotti ist die Mutter von Emilia Galotti. Sie trifft sich mit Pirro, einem Bediensteten der Familie Galotti, im Saal ihres Hauses. Die Galottis haben neben ihrem Landgut auch noch eine Wohnung in der Stadt Guastalla. Odoardo, der Vater von Emilia, kommt spontan zu Besuch. Odoardo kommt zu Pirro und Claudia und fragt, wo Emilia ist. Claudia antwortet, dass sie, obwohl sie an diesem Tag heiratet, eine Kirchenmesse besucht, da sie auf Gottesgnade an diesem Tag mehr denn je angewiesen ist. Odoardo ist nicht begeistert darüber, dass Emilia allein zur Messe gegangen ist, doch Claudia versucht ihn zu beruhigen. Allerdings gelingt es ihr nicht. Pirro soll im Vorzimmer bleiben und dafür sorgen, dass heute kein Besuch mehr zu den Galottis kommt. Pirro und Angelo sind in einem Saal im Hause der Galottis. Beide kennen sich und Pirro weiß, dass Angelo für seinen letzten Mord für vogelfrei erklärt wurde. Angelo möchte Pirro belohnen, da er am letzten Überfall Angelos beteiligt war. Angelo will gehen, lenkt das Gespräch allerdings zunächst unauffällig auf die Hochzeit von Emilia und Graf Appiani. Er erhält von Pirro die Auskunft, wo und wann die Hochzeit stattfindet, welchen Weg die Hochzeitsgesellschaft wahrscheinlich nehmen wird und ob sie in Begleitung auf diesem Weg ist. Pirro vermutet, dass Angelo plant, die Kutsche zu überfallen. II, 4 11, 5 II, 6 Saal im Hause der Galottis Odoardo, Claudia Saal im Hause Claudia der Galottis Saal im Hause der Galottis Emilia, Claudia Odoardo und Claudia warten auf Emilia, die noch immer in der Kirche ist. Odoardo berichtet währenddessen, wie sehr er sich für Appiani freut. Claudia hingegen ist traurig über die Hochzeit, da sie fürchtet ihre einzige Tochter zu verlieren. Außerdem berichtet sie, dass Emilia und der Prinz sich begegnet sind und der Prinz Interesse an Emilia gezeigt hat. Darauf reagiert Odoardo erzürnt über das Verhalten des Prinzen und ist sauer, dass seine Frau ihm nicht bereits vorher davon erzählt hat. Claudia versteht Odoardos Sorgen und seine Einstellung gegenüber dem Prinzen nicht. Sie findet es unpassend, dass Odoardo den Prinzen beschimpft, da sie das Verhalten des Prinzen für normal erachtet. Außerdem fragt sie sich, wo Emilia bleibt und macht sich Sorgen. Emilia kommt sehr aufgebracht herein. Claudia versucht sie zu beruhigen und fragt was passiert ist. Sie erzählt, dass sie in der Kirche von einem Mann angesprochen wurde, der ihr gestand, dass er sie liebt und dieser Tag für ihn ein Unglück ist. Erst später hat sie gemerkt, dass dieser Mann der Prinz ist. Als sie gehen wollte, hielt der Prinz sie auf, doch Emilia ist aus der Kirche gerannt, aber der Prinz hinter ihr her. Jetzt ist sie sehr aufgewühlt und weiß nicht, was sie machen soll. Ihre Mutter rät ihr, weder Odoardo noch Appiani von der Begegnung und dem Gespräch zu erzählen. Obwohl Emilia ein schlechtes Gewissen hat und es trotzdem erzählen möchte, gelingt es Claudia sie kurz vor Appianis Eintreffen davon abzubringen. 11,7 11, 8 11,9 II, 10 Vorsaal im Hause der Galottis Saal im Hause der Galottis Saal im Hause der Galottis Saal im Hause der Galottis Appiani, Emilia, Claudia Appiani, Claudia Pirro, Appiani, Marinelli, Claudia Appiani, Marinelli Appiani berichtet ihnen von seiner Begegnung mit Odoardo und wie sehr ihn und die ganze Familie Galotti mag. Er freut sich sehr auf die Hochzeit, endlich Frau von Emilia und Teil der Familie Galotti zu sein. Emilia hat noch nicht ihr Hochzeitskleid und den Schmuck an. Alle unterhalten sich über das Aussehen Emilias. Emilia ist gegangen, um sich für die Hochzeit fertig zu machen. Claudia und Appiani sind nun allein. Der Graf wirkt sehr ernst, sodass Claudia ihn darauf anspricht. Er meint, dass er sich von seinen Freunden unter Druck gesetzt fühlt, da diese wollen, dass er dem Prinzen von der anstehenden Hochzeit erzählt. Claudia reagiert darauf sehr geschockt und verdutzt. Marinelli ist vor dem Haus und möchte mit Appiani dringend etwas geschäftliches mit ihm besprechen. Daraufhin verlässt Claudia den Raum. Nun sind Marinelli und Appiani allein. Marinelli hat den Befehl erhalten dem Grafen zu sagen, dass dieser ein Bevollmächtigter für seine Vermählung ist. Appiani fühlt sich geehrt und gerät in Verlegenheit. Doch als Marinelli sagt, er muss heute noch abreisen, lehnt er aufgrund der am gleichen Tag stattfindenden Hochzeit mit Emilia, ab. Marinelli möchte Appiani umstimmen und argumentiert, mit einer Verschiebung der Hochzeit, doch Appiani bleibt stur und lehnt ab. Daraufhin entsteht ein Streit, in dem deutlich wird, dass sich Appiani und Marinelli nicht mögen. Doch auch während des Streites lässt sich Appiani nicht von seiner Entscheidung abbringen. II, 11 3. Aufzug Aufzug/ Auftritt III, 1 III, 2 III, 3 Saal im Hause Appiani, Claudia der Galottis Ort Vorsaal auf dem Lustschloss des Prinzen Vorsaal auf dem Lustschloss des Prinzen Lustschloss Figuren Marinelli, Prinz Marinelli, Angelo Marinelli, Prinz Nun ist Appiani sehr aufgebracht, doch spielt die Auseinandersetzung mit Marinelli vor Claudia herunter. Sie will wissen, was vorgefallen sei, da sie einen heftigen Wortwechsel gehört hat. Appiani sagt nur, dass er jetzt nicht mehr selbst den Prinzen über die anstehende Hochzeit informieren muss, da Marinelli dies machen wird. Er beruhigt Claudia, doch sie geht daraufhin. Inhalt Marinelli ist auf dem Lustschloss und berichtet dem Prinzen von dem Gespräch mit Appiani. Während der Unterhaltung, ertönt ein Schuss, denn Marinelli ließ die Kutsche der Hochzeitsgesellschaft von Banditen überfallen. Dieser vorgetäuschte Überfall soll dafür sorgen, dass Emilia ,,gerettet", und von einem Bediensteten auf das Lustschloss des Prinzen gebracht werden kann. Angelo berichtet Marinelli, dass beim Überfall auf die Kutsche Appiani und Nicolo, einer der vermeintlichen Banditen und ein Komplize Angelos, dabei getötet wurden. Marinelli bezahlt Angelo mit dem doppelten Lohn und beschließt, dem Prinzen noch nicht zu sagen, dass Graf Appiani bei dem Überfall ums Leben kam. Emilia eilt aufgewühlt auf das Schloss zu. Der Prinz weiß nicht, wie er Emilia in kurzer Zeit für sich gewinnen soll. Marinelli empfiehlt ihm geduldig zu sein. Aber der Prinz möchte, dass Marinelli, Emilia empfängt, sodass er dem Gespräch zuhören kann. III, 4 III, 5 III, 6 III, 7 Lustschloss Lustschloss Lustschloss Lustschloss Marinelli, Emilia, Battista, Prinz, Emilia, Marinelli Marinelli, Battista, Claudia Galotti Battista, Claudia Galotti Battista, ein Angestellter von Marinelli, führt Emilia in den Saal. Diese hat aufgrund der Schüsse Angst um ihre Mutter und um Appiani. Battista möchte nachschauen, was passiert ist und Emilia will ihn begleiten. Doch dann kommt Marinelli und Emilia erzählt ihm von dem Überfall. Sie will zurück an den Ort des Überfalls, doch Marinelli hält sie ab und verspricht ihr, dass es allen gut geht. Er schickt Battista, ihre Angehörigen zu holen. Er versichert, dass der Prinz sich für Emilia und ihre Familie einsetzt. Dadurch erfährt Emilia, dass sie sich gerade auf dem Lustschloss des Prinzen befindet. Der Prinz kommt hinzu und versucht Emilia zu beruhigen, da sich diese um ihre Mutter sorgt. Er sagt ihr, dass ihre Mutter in der Nähe ist und es ihr gut geht. Er führt Emilia aus dem Saal. Marinelli folgt den beiden nicht, da er möchte, dass sie allein sind. Claudia kommt zum Lustschloss, aber Marinelli will sie nicht hineinlassen. Battista soll Claudias Begleitung wieder aus dem Schloss weisen. Claudia trifft beim Hereintreten auf Battista und erkennt, dass dieser beim Überfall war und Emilia aus der Kutsche holte. Der Battista versucht die Tat so darzustellen, dass er Emilia gerettet hat. Claudia entschuldigt sich, und verlangt Emilia zu sehen. III, 8 4. Aufzug Aufzug/ Auftritt IV, 1 IV, 2 IV, 3 Lustschloss Ort Lustschloss Lustschloss Lustschloss Claudia, Marinelli, Emilia Figuren Prinz, Marinelli Battista, Prinz, Marinelli Marinelli, Orsina Claudia Galotti ist nun mit Marinelli allein. Sie erkennt sie ihn, da er mit Appiani gestritten hat. Marinelli spielt dies herunter und behauptet, dass er mit dem Grafen befreundet ist. Marinelli führt Claudia zu Emilia und bemerkt beiläufig, dass der Prinz bei ihr ist. Claudia durchschaut Marinellis Plan und beschuldigt ihn des Mordes. Sie spricht so laut, sodass Emilia sie hört und ihr nachruft. Claudia rennt in das Zimmer, aus dem sie glaubt, die Stimme gehört zu haben. Inhalt Der Prinz und Marinelli sind allein auf dem Lustschloss und unterhalten sich über den Unfall. Beide versuchen die Verantwortung für den Mord von sich zu schieben. Marinelli weist den Prinzen darauf hin, dass er sich am Morgen in der Kirche sehr verdächtig verhalten hat. Wenn jemand von der Liebe des Prinzen zu Emilia erfährt, kann der Prinz für den Mord beschuldigt werden. Dann kommt Battista dazu und teilt mit, dass Orsina beim Lustschloss angekommen ist. Er schickt Orsina, aufgrund einer Bitte des Prinzen fort, doch sie will nicht gehen. Daraufhin will Marinelli sie empfangen, sodass der Prinz dem Gespräch zuhören kann. Orsina möchte zum Prinzen und trifft Marinelli, aber dieser versucht Orsina aufzuhalten. Sie erzählt Marinelli vo ihrer Vermutung, dass der Prinz sie gegen eine andere Frau ausgetauscht hat. Orsina möchte den Prinzen sofort sehen. IV, 4 IV, 5 IV, 6 IV, 7 Lustschloss Lustschloss Lustschloss Lustschloss Prinz, Orsina, Marinelli Marinelli, Orsina Odoardo, Orsina, Marinelli Odoardo, Orsina Der Prinz hat das Gespräch belauscht und kommt nun hinzu. Er beachtet Orsina kaum, geht einfach an ihr vorbei und sagt, dass er keine Zeit für sie hat, da jemand bei ihm ist. Er will, dass sie an einem anderen Tag wiederkommt und bittet Marinelli, sie aus dem Schloss zu führen. Marinelli erzählt Orsina, dass die Braut und ihre Mutter gerade beim Prinzen sind und er beide tröstet. Als die Gräfin erfährt, dass die Braut Emilia und ihr erschossener Bräutigam Appiani gemeint sind, vermutet sie, dass ein Helfer des Prinzen, Appiani umgebracht hat. Von ihren Kundschaftern weiß sie, worüber der Prinz am Morgen mit Emilia in der Kirche gesprochen hat. Odoardo hat vom Überfall und davon, dass seine Frau und seine Tochter vom Prinzen gerettet worden sind, erfahren. Er kommt zum Lustschloss und möchte die beiden sehen. Marinelli erzählt Odoardo, dass die Gräfin, an diesem Tag verwirrt ist, weshalb Odoardo nicht glauben soll was sie erzählt. Orsina erzählt Odoardo, dass Graf Appiani tot ist, aber Emilia lebt und nun beim Prinzen ist. Außerdem äußert die Gräfin ihren Verdacht, dass der Tod des Grafen kein Zufall, sondern ein geplanter Mord war. Darüber hinaus erzählt sie ihm, dass sie vom Prinzen nur ausgenutzt wurde und wird und das es seiner Tochter nicht anders ergehen wird. Um dies zu verhindern gibt Orsina Odoardo einen Dolch. IV, 8 5.Aufzug Aufzug/ Auftritt V, 1 V, 2 V, 3 Lustschloss Ort Lustschloss Lustschloss Lustschloss Odoardo, Orsina, Claudia Figuren Prinz, Marinelli Odoardo Marinelli, Odoardo Claudia gesteht, dass Appiani tot ist und, dass sie nun endlich nach Hause wollen. Da Odoardo nur mit Pferd da ist, fährt Claudia mit Orsina in die Stadt zurück. Odoardo bleibt beim Lustschloss. Inhalt Marinelli und der Prinz beobachten vom Fenster aus, wie Odoardo sich nicht entscheiden kann, ob er in das Schloss gehen soll oder nicht. Doch plötzlich geht er direkt darauf zu. Der Prinz fürchtet, Odoardo bringt Emilia aus dem Einflussbereich des Prinzen oder gar in ein Kloster. Marinelli beruhigt ihn, da er überzeugt ist, dass Odoardo dem Prinzen danken wird, die beiden Frauen beschützt zu haben und dann mit Emilia aus dem Schloss gehen wird. Odoardo ist im Lustschloss des Prinzen eingetroffen aber weiß nicht, wie er sich verhalten soll, da er glaubt der Prinz ist der Schuldige, aber er nicht weiß, ob er sich überhaupt an ihm rächen darf. Vielleicht wird aber auch eine höhere Macht für Gerechtigkeit sorgen. Allerdings glaubt Odoardo, er muss Emilias Tugend retten. Odoardo will unbedingt seine Tochter mitnehmen, doch Marinelli will ihn davon abringen es zu tun. V, 4 V, 5 V, 6 Lustschloss Lustschloss Lustschloss Odoardo Marinelli, Odoardo, Prinz Odoardo Odoardo ist entsetzt darüber, dass er sich vom Prinzen vorschreiben lassen soll, was mit seiner Tochter passiert soll und wohin sie als nächstes gebracht wird. Er bereut es, Marinelli zuvor nicht genau zugehört zu haben, da er nun nicht weiß, was der Prinz mit Emilia vorhat und mit warum er sie mit nach Guastalla nehmen will. Der Prinz erzählt, dass Emilia wegen diesem Vorfall nun in Ruhe braucht. Odoardo will, dass Emilia in ein Kloster kommt, der Prinz dagegen möchte, dass Emilia bei ihm bleibt. Odoardo glaubt, dass der Prinz Appiani getötet hat. Der Prinz will Emilia in das Haus des Kanzlers bringen, aber Odoardo rät ihn davon ab und will, dass Emilia in den dunkelsten Kerker kommt. Später möchte Odoardo, dass seine Tochter beim Kanzler untergebracht wird und möchte sie nun sehen. Odoardo denkt darüber nach, ob es die richtige Entscheidung ist, sie oder den Prinzen umzubringen. Oder ob sie vielleicht sogar bei diesem bleiben will und sie es gar nicht wert ist, ihre Unschuld auf diese Weise retten zu wollen. Er will fliehen und Emilia sich selbst überlassen, doch dann sieht er Emilia auf sich zukommen und erkennt, dass es dafür bereits zu spät ist. V, 7 V, 8 Lustschloss Lustschloss Odoardo, Emilia Marinelli, Odoardo, Prinz, Emilia Emilia erfährt, dass Appiani tot ist und, dass ihre Mutter bereits das Schloss verlassen hat. Emilia will fliehen, doch ihr Vater sagt ihr, dass dies nicht möglich ist, da der Prinz sie festhält. Odoardo erzählt ihr, dass die meisten Frauen nur ausgenutzt werden. Emilia hat große Angst, durch den Prinzen sowohl ihre Tugend als auch ihre Unschuld zu verlieren. Sie ist sich nicht sicher, ob sie ihm dauerhaft widerstehen könnte. Aus diesem Grund bittet sie ihren Vater darum, sie umzubringen. Dieser zögert zunächst, ersticht Emilia aber dann doch. Der Prinz kommt in das Zimmer und sieht Emilia. Er merkt das Emilia fast stirbt, ist sehr bestürzt und verzweifelt. Odoardo will sich als Mörder Emilias stellen, doch der Prinz lässt dies nicht zu. Er möchte nicht, dass auch Odoardo getötet wird, obwohl er Emilia nur schützen will. Stattdessen verbannt er Marinelli, den er als ,,Teufel" bezeichnet, von seinem Hof und aus dem Land. 2. Kommentar zur Zeichnung des Prinzen Der Prinz spielt in Lessings Drama eine große Rolle. Man kann einige Charaktereigenschaften sowie Informationen zu seinem Verhalten und Aussehen herauslesen. In ,,Emilia Galotti" ist Hettore Gonzaga der Prinz eines italienischen Fürstentums - nämlich Guastalla. Das Bild verdeutlicht dies durch die italienische Flagge hinter halb des Prinzen und den für Italiener typischen Bart oberhalb der Lippe. Er wird als schwache Person dargestellt, weil er sich oft über seine Arbeit beschwert, da diese für ihn sehr überfordernd ist. Der Prinz geht den Staatsgeschäften nur lustlos und uninteressiert nach, generell handelt er verantwortungslos und bemitleidet sich oft selbst. Dieses Verhalten zeigt sich in der Zeichnung durch den müden, unmotivierten und genervten Gesichtsausdruck. Als Prinz ist Hettore Gonzaga sehr mächtig, hat einen hohen Rang in der Gesellschaft und ist somit allen Bürgern überlegen. Dies spiegelt sich in seiner Kleidung wider, da er stets Uniform und weiße Handschuhe trägt. Sein Erscheinungsbild ist sehr ordentlich und gepflegt. 3. Figurenkonstellation nach dem ersten Aufzug Marinelli kennt ihn. nicht findet es lächerlich, dass er als Graf eine Bürgerin heiratet verlobt Graf Appiani herrscht über kennt ihn nicht hat ein gutes Verhältnis zu ist Vertrauter und Angestellter des Emilia Galotti ist Tochter von Prinz von Guastalla ist verliebt in ist Vater von Odoardo Galotti mag hasst liebt ist nicht mehr verliebt in Gräfin Orsina Adel Bürgertum 4. Analyse von I, 6 a) Welche Absichten verfolgen die Gesprächsteilnehmer? Marinelli, der Kammerherr des Prinzen, ist der ,,Informationenvermittler", da er oftmals wichtige Informationen mitbekommt und diese dem Prinzen erzählt. Dazu gehören unteranderem, Informationen über Gräfin Orsina. Er hat dem Prinzen aber auch von der geplanten Hochzeit zwischen dem Grafen Appiani und Emilia Galotti, erzählt. Durch diese Nachricht war der Prinz sehr empört und aufgewühlt. Marinelli konnte ihm zur Hilfe zu kommen und ihn beraten. Diese Informationen ermöglichten es dem Prinzen, etwas gegen die Hochzeit unternehmen, damit diese nicht stattfindet. b) Wie gehen die Gesprächsteilnehmer miteinander um? Der Prinz ist dem Kammerherrn oft überlegen. Er duzt und behandelt ihn nicht immer respektvoll. Im Gegensatz zum Prinzen ist Marinelli immer respektvoll. Er siezt den Prinzen und spricht ihn mit „gnädiger Herr“ an (vgl. S.11, V.1). Doch manchmal ist Marinelli trotz des Respekts harsch und äußert Kritik am Prinzen (vgl. S. 13, V.16). Marinelli ist sehr hilfsbereit und erzählt dem Prinzen alle Informationen, die er kennt. Grund dafür mag allerdings sein, dass er Angestellter des Prinzen ist. c) Wie sind die Gesprächsanteile der Figuren verteilt? Die Gesprächsanteile der Figuren sind relativ gleich. Wenn der Prinz eine längere Passage redet, dann gilt dies im Anschluss darauf auch für Marinelli (vgl. S.12). Andere Male wechselt der Sprecher sehr schnell (vgl. S.13, V.3-24). d) Verändert sich das Verhalten der Figuren im Laufe des Gesprächs? Ja, am Anfang spricht Marinelli ausschließlich sachlich. Gegen Ende dieses Auftrittes denkt er jedoch mit und ist viel aktiver. Der Prinz dagegen, ist anfangs etwas gelangweilt und nicht an den Aussagen des Kammerherrn interessiert, doch mit der Zeit wird er immer temperamentvoller und unterbricht Marinelli auch öfter. e) Wie ist die Sprache der einzelnen Sprecher zu beschreiben? Beide Charaktere verwenden eine altertümliche Sprache, was darauf zurückzuführen ist, dass das Drama „Emilia Galotti" 1771 geschrieben wurde und im 18. Jahrhundert spielt. Außerdem sprechen der Prinz und Marinelli sehr gehoben und haben eine gebildete Wortwahl. Allerdings ist bei dem Prinzen hinzuzufügen, dass er zusätzlich flucht. f) Mit welchen sprachlichen Mitteln wird gearbeitet und wie wirken diese? • Wiederholung: ,,Eben die." (S.13, Z.20-29) -> Der Prinz stellt Fragen, obwohl er die Antwort bereits weiß, da er nicht hören möchte, dass tatsächlich Emilia Galotti heiraten wird. • Hyperbel: ,,Sprich dein verdammtes ,,Eben die" noch einmal und stoß mir den Dolch ins Herz!" (S.13, Z.27f) -> Der Prinz verdeutlicht, dass er, weil er von der stattfindenden Hochzeit weiß, fast so starken Schmerz wie der Schmerz eines Dolches im Herzen empfindet. ● Ellipse: ,,Geschwind!" (S.16, V.28) -> Der Prinz zeigt durch diesen unvollständigen Satz, dass er gerade kaum Zeit hat. Exklamation: ,,Henker!" (S.13, Z.30) -> Der Prinz verdeutlicht wie empört er darüber ist, dass Marinelli wirklich Emilia Galotti meint. 5. Emilia im Fremdblick Claudia: • Fürsorgliche Mutter -> will, dass sie glücklich ist Unterstützt sie und ihre Hochzeit ● Gesellschaftlicher Ehrgeiz -> will dass sie Appiani heiratet, da dieser adelig ist Orsina: ● Kennt sie nicht • Eifersüchtig auf sie, da sie selbst den Prinzen liebt -> sieht Emilia als Konkurrentin Blickt auf sie herab Odoardo: ● Vater ● Will ihre Ehre retten Will für sie das beste Will sie beschützen ● Will ihre Tugend bewahren -> will nicht, dass sie mit dem Prinzen zusammenkommt Will eine fromme Tochter haben -> will sie ins Kloster schicken Gesellschaft: ● Der Status (Adel) hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft Ihr Vater ist stark von der Gesellschaft geprägt Appiani: ● • Liebt sie über alles Prinz: Ihr Verlobter -> die Stände und der Absolutismus sind ihm egal Marinelli: ● Kennt sie wirklich, sondern führt nur den Auftrag des Prinzen aus Blickt auf sie herab, da sie aus dem Bürgertum stammt ● Fühlt sich geehrt sie heiraten zu dürfen Wird aufgrund seiner liebe zu ihr erschossen Sieht sie als ,,Lustobjekt" an -> er möchte sie besitzen Er würde alles dafür tun sie für sich zu gewinnen • Übt mit Marinelli Intrige gegen sie und ihre Familie aus ● 6. Schreibplan III, 4 1. ,,Emilia Galotti“ als Drama der Aufklärung 2. Interpretation der Szene III, 4 2.1 Einordnung der Szene in den Gesamtzusammenhang: Emilia ist besorgt um Appiani und Claudia, möchte wieder gehen, doch Marinelli hält sie zurück 2.2 Inhalt und Aufbau der Szene 2.2.1 Battista führt Emilia in einen Saal 2.2.2 Die aufgewühlte Emilia berichtet Marinelli von dem Geschehenem 2.2.3 Emilia möchte wieder gehen und ihren Geliebten entgegeneilen 2.2.4 Emilia erfährt, dass sie auf dem Lustschloss des Prinzen ist 2.3 Analyse auffälliger sprachlicher Mittel 2.3.1 Exklamation, Germination (S.38, Z.6): Emilia ist außer Atem und verwirrt 2.3.2 Anapher (S.38, Z.11): drückt Emilias Ungläubigkeit aus 2.3.3 rhetorische Frage (S.39, Z.11): drückt Emilias Bestürztheit aus 2.3.4 Rhetorische Frage (S.38, Z.23): drückt Emilias Ungläubigkeit aus 2.4. Einordnung in die Literaturepoche der Aufklärung 2.4.1 Kritik am Adel 3. Rückführung zur Einleitung 7. Schreibplan IV, 5 1. ,,Emilia Galotti" als Drama der Aufklärung 2. Interpretation der Szene IV, 5 aus Lessings Drama ,,Emilia Galotti" 2.1 Einordnung der Textstelle in den Gesamtzusammenhang des Dramas: Orsina und Marinelli unterhalten sich, dabei deckt Orsina die Intrige auf 2.2 Inhalt und Aufbau der Szene 2.2.1 Orsina möchte, dass Marinelli ihr erzählt, was der Prinz verheimlicht 2.2.2 Orsina erfährt, dass der Prinz nicht allein ist 2.2.3 Beide unterhalten sich über den Überfall 2.2.4 Die Gräfin findet durch Marinelli heraus, dass Appianis Braut Emilia Galotti ist 2.2.5 Orsina glaubt durch Marinelli erfahren zu haben, dass der Prinz Appiani getötet hat. 2.2.6 Nachdem Orsina berichtet, dass sie weiß, dass der Prinz in der Kirche Emilia seine Liebe gestand, kommt Odoardo herein 2.3 Analyse auffälliger Stilmittel 2.3.1 Gemination (S.52, Z.14 und S.52, V.24f.): zeigen wie betäubt Orsina ist 2.3.2 Exklamationen (S. 53, V.28 und V.35): drücken Orsinas Ungläubigkeit und Verwirrtheit sowie ihre Freude aus 2.3.3 Rhetorische Fragen (S.52, V.17): betont ihre Fassungslosigkeit 2.4 Einordnung in die Literaturepoche der Aufklärung 2.4.1 Orsina fühlst sich den Adeligen nicht untergeordnet und scheut sich nicht davor Adeligen zu widersprechen, ihnen ihre Meinung zu sagen oder sie zu beschimpfen 2.4.2 Kritik am Adel 3. Rückführung zur Einleitung 8. Dramenaufbau 2. Aufzug: steigende Handlung -> das erregende Moment (ausschlaggebender Umstand) 1. Aufzug: Exposition 3. Aufzug: Höhepunkt Auf ,,Emilia Galotti" übertragen: 1. Aufzug: Charakterisierung des Prinzen und erste Hinführung zum Problem: der Prinz liebt Emilia, Prinz erfährt, dass Emilia den Grafen heiratet 2. Aufzug: Plan von Marinelli, will den Grafen für die Hochzeit vom Prinzen wegschicken-> Plan B und das Gespräch mit Appiani; Graf soll erschossen werden Peripetie: Umschlag der Handlung Tragödie: Glück zu Unglück 4. Aufzug: fallende Handlung mit retardierendem Moment (sich verlangsamen) -> Spannung steigt noch einmal kurzfristig an 3. Aufzug: Kutsche wird überfallen, der Graf wird erschossen 5. Aufzug: Katastrophe; Lösung des dramatischen Konflikts Peripetie: Emilia eilt aufs Schloss, Prinz und Emilia treffen sich Tragödie: Graf stirbt, Emilia erfährt, dass eine ihr nahestehende Person tot ist 4. Aufzug: Emilia wird überzeugt, dass ihre Mutter in Sicherheit ist 5. Aufzug: Emilias Tod 9. ,,Emilia Galotti" als Schlüsselstück der Aufklärung • Bürgerliche und Adelige Figuren Es entstehen Konflikte durch das Aufeinandertreffen vom Bürgertum (Emilia, Claudia und Odoardo Galotti) auf den Adel (Prinz von Guastalla und Marinelli) • Aufgeklärte Figuren Einige Charaktere handeln sehr selbstständig und denken selbst mit. Dazu gehören unter anderem Emilia, Odoardo und Gräfin Orsina. Im vierten Aufzug begreift Orsina, dass Frauen nicht denken dürfen, sondern nur zur Belustigung da sind und findet dies absolut nicht richtig. Im Gegenzug dazu steht der Prinz. Er verlässt sich komplett auf Marinelli, achtet nicht auf seinen eigenen Verstand und ist somit von Marinelli abhängig. ● Der Autor kritisiert die Willkür des Adels Der Prinz ist sehr brutal und entscheidet oftmals unüberlegt. Er bestimmt über das Leben oder den Tod seiner Untertanen. Als er gebeten wird, über ein Todesurteil zu entscheiden, ist er bereit, dieses zu unterschreiben. Der Graf Appiani möchte sein Leben selbst bestimmen und ist deshalb bereit, die Regeln der Ständegesellschaft zu brechen, um seine Geliebte Emilia zu heiraten. Kritik am Bürgertum Die Bürgerin Claudia führt Emilia in unmoralische Kreise, da sie sich dadurch einen Aufstieg in der Gesellschaft erhofft. 10. Odoardos Monologe a) Wie nimmt Odoardo sich selbst wahr? b) Wie kommentiert er seine Situation? c) Wie lassen sich seine Gemütszustände beschreiben? -> Wie drücken sich diese sich sprachlich aus? 5. Aufzug, 2. Auftritt a) Odoardo sieht sich als Emilias Retter, der sie vor dem Prinzen schützt, an. Er stellt ihre Tugend über die Rache von Orsina. Zugleich macht sich Odoardo aber auch Vorwürfe, dass er der Ermordung des Prinzen voreilig zugestimmt hat. Er schämt sich, da er als Mörder bezeichnet wird und blutige Träume hat. Ihm wird bewusst, dass Orsina ihn instrumentalisiert hat. Aufgrund dieser Erkenntnis ist er wütend auf sich selbst. b) Odoardo kommentiert seine Situation so, dass der Prinz, im Gegensatz zu Emilia, eine Strafe erhalten soll. c) Odoardo muss sich beruhigen, weil er verärgert und wütend auf sich selbst ist, da er einsieht, dass er sich zu leicht von Orsina beeinflussen ließ. Diese Wut wird durch viele Pausen und Exklamationen ausgedrückt. 5. Aufzug, 4. Auftritt a) Odoardo kritisiert die Willkür des Adels und sieht sich als dessen Opfer an. Außerdem nimmt er sich selbst als wütend war, weil Marinelli ihm vorgeschrieben hat, wie er mit Emilia umgehen soll. Außerdem macht sich Odoardo Vorwürfe, da er auf Marinelli gehört hat. b) Odoardo akzeptiert seine Situation nicht und bereut seine Taten. c) Odoardo bereut seine Taten und wird deshalb zornig. Dies erkennt man an den häufig eingebauten Exklamationen. Die Pausen verdeutlichen, dass er sehr hin und her gerissen ist. Seine Sätze sind anfangs sehr kurz, werden aber im Laufe des Monologs immer länger. Außerdem verwendet Odoardo oft rhetorische Fragen. 5. Aufzug, 6. Auftritt a) Durch Odoardos Verwirrung und seinen Realitätsverlust kommt zum Ausdruck, dass er sich als außenstehende Person ansieht. In seinem Monolog verhält er sich so, als ob er mit einer anderen Person reden würde. Außerdem ist er von seinen Gedanken erschrocken. b) Anfangs findet Odoardo die Situation lustig. Doch später zweifelt er an seinen Taten und muss herausfinden, was er jetzt wirklich tun muss. Er wirkt sehr hoffnungslos. c) Anfangs findet Odoardo seine Situation eher lustig, doch später wird er sich seiner Situation bewusst und reagiert traurig. Er ist nicht besonders belastbar und spricht deshalb sehr kläglich. Odoardo ist sehr unsicher und zwischen verschiedenen Meinungen hin und her gerissen. Er ist trotzig und wütend und versucht sich einzureden, dass er unschuldig ist. Die häufig auftretenden Exklamationen verdeutlichen anfangs die lustige Stimmung. Die vielen Pausen drücken den Wechsel seiner Gemütszustände aus. Wenn Odoardo eher traurig beziehungsweise nachdenklich gestimmt ist, nutzt er viele Fragen, was seinen Zweifel aufzeigen soll. Auch zum Schluss, treten einige Exklamationen auf. Hier verdeutlichen sie jedoch Odoardos Zorn. 11. Wer ist schuld an Emilias Tod? Odoardo (Belege: V,2 & V,5-7) belastende Argumente ● ● ● Odoardo sagt zu dem Prinzen, dass er gleich mit Emilia fertig ist ● Er meint, dass Emilia am Ende sowieso sterben wird Er denkt daran, Emilia umzubringen Er will Emilia in den Kerker werfen Er schämt sich, da Emilia seine Tochter ist Er lässt zu, dass Marinelli Emilias ganzes Leben aufs Spiel setzt Er möchte Emilia in seiner Gewalt haben, um die Hochzeit zu verhindern Er möchte Emilia ihren Eltern entziehen Er hat nichts gegen Marinellis Intrigen gegen die Familie Galotti entlastende Argumente Er wurde von Marinelli manipuliert Er begehrt Emilia so sehr, dass er alles dafür gibt, um sie zu besitzen Er handelt oft unüberlegt ● ● Prinz von Guastalla (Belege: 1,5 & III,1 & V,5 & V,8) belastende Argumente Er wollte nie jemanden töten, sondern nur dem Prinzen Emilia wegnehmen, um diesen zu bestrafen ● Er will Emilia beschützen Er ist von sich selbst entsetzt, dass er daran denkt Emilia zu töten Er ist Emilias Vater Er hält Emilia davon ab, sich selbst umzubringen Er will, dass jemand anderes Emilia töten soll ● Er will nur das Beste für Emilia entlastende Argumente ● Er wollte Emilias Tod nicht ● Er ist besessen davon, Emilia zu besitzen . Er bewundert die Schönheit Emilias • Ihm ist es egal wie viel Geld er für das Gemälde zahlen muss Er ist entsetzt, als er von Emilias Tod erfährt 12. Sprachanalyse von Orsinas Monolog in IV, 7 Zunächst wird in Orsinas Monolog die Epipher ,,Stecken Sie beiseite! geschwind beiseite!" (S.58, Z.20) verwendet. Mithilfe dieses Stilmittels fordert Orsina Odoardo auf den Dolch anzunehmen und schnell einzustecken. Mit diesem Dolch soll Odoardo den Prinzen umbringen, da Orsina von dem Prinzen ausgenutzt wurde und sie vermutet, dass ohne den Tod des Prinzen, Emilia das gleiche Schicksal treffen würde. Der Germination ,,Wenn Sie wüssten, wenn Sie wüssten." (S.58, Z.26f), wird verwendet, um auszurücken, dass Odoardo nicht weiß, wie unbegreiflich, respektlos der Prinz Orsina beleidigt hat und dies immer noch tut. Orsina möchte zeigen, dass diese Beleidigungen nicht vergleichbar sind, mit denen die Odoardo empfängt. Odoardo kennt natürlich Orsina und mit der rhetorischen Frage „Kennen Sie mich?" (S.58, Z. 30) möchte Orsina dies auch nicht in Frage stellen, sondern lediglich fragen, ob Odoardo auch weiß, dass sie nicht nur die Gräfin Orsina, sondern auch die betrogene und verlassenen Orsina ist. Durch die rhetorische Frage ,,Was kann Ihre Tochter dafür?" (S.58, Z.32) möchte Orsina ausdrücken, dass Emilia Galotti nichts für Ihre, und die Gefühle des Prinzen kann, genauso wenig wie dafür, dass er sie bald wieder verlassen wird. Außerdem ist die Exklamation ,,Ha!" (S.58, Z.34) aufzufinden. Sie drückt eine gespielte Entzückung Orsinas aus, da Orsina glaubt, Emilia und sie selbst werden nicht die einzigen sein, mit denen der Prinz zusammen sein wird, und die er jedoch auch bald darauf wieder verlassen wird. ,,Wenn wir alle ihn unter uns hätten, ihn unter uns zerrissen, zerfleischten, seine Eingeweide durchwühlten, - um das Herz zu finden, das der Verräter einer jeden versprach und keiner gab!" (S.58, Z.37-39) ist eine Hyperbel, durch die Orsina mitteilen möchte, dass wenn jeder den Prinzen kennen würde, würde dieser jeder Frau seine Liebe versprechen, doch in Wirklichkeit niemanden lieben und sie alle wieder verlassen. 13. Das Virginia-Motiv I Ort / Zeit Figuren Livius,,Ab urbe condita" Schauplatz Ausgang Grund des Ausgangs Römisches Reich, 5. Jahrhundert v. Chr. Appius Claudius Virginia Plebejer Virginius Marcus Claudius Verlobter Virginias Intrige Marcus behauptet unter Auftrag von Appius, dass Virginia die Tochter einer seiner Sklavinnen ist, die dann an Viginias Vater, verkauft und von ihm als eigene Tochter ausgegeben wurde. Grund Appius begehrt Virginia und hat einen Besitzanspruch auf sie, er will sie für sich gewinnen Gerichtssaal (öffentlicher Schauplatz) Virginius tötet seine Tochter Virginia Vater meint, dass er nur so ihre Freiheit behaupten kann Folgen Umsturz der Regierung, Appius tötet sich, Claudius wird zur Verbannung begnadigt Lessing ,,Emilia Galotti" Italien (Guastalla), 18. Jahrhundert n. Chr. Prinz von Guastalla Emilia Galotti Marinelli Graf Appiani Odoardo Galotti Claudia Galotti Orsina Überfall und Mord am Grafen Appiani Der Prinz will nicht, dass Emilia einen anderen Mann als ihn heiratet, er begehrt sie und hat einen Besitzanspruch auf sie, er will sie für sich gewinnen Lustschloss des Prinzen (privater Schauplatz) Odoardo ersticht seine Tochter Emilia Odoardo möchte die Tugend Emilias retten und vom Prinzen schützen Marinelli wird zur Verbannung begnadigt Lessing privatisiert den Virginia-Stoff, verlegt ihn in einen absolutistischen, italienischen Kleinstaat -> Kritik am System Ziel: Zuschauer soll aufgeklärt werden 14. ,,Emilia Galotti" als bürgerliches Trauerspiel Merkmale des bürgerlichen Trauerspiels Ein Teil der Figuren stammt aus dem Bürgertum Moralische Werte wie Tugend, Sittlichkeit und Würde stehen im Mittelpunkt Grundlage: Anschauung der Bürger, die auf Humanität basiert und das Leben und dessen Werte prägt Die Helden werden nicht von außen kommendem Schicksal getroffen -> macht das Trauerspiel wahrscheinlich und nachvollziehbar Familienkonflikte, Ständekonflikte und vor allem den Adel treffende Gesellschaftskritik In Prosa geschrieben = gesprochene Sprache Figuren wirken realistisch -> die Zuschauer können sich identifizieren und empfinden Mitleid Schauplätze sind Private Orte oder eine Mischung aus Privaten Orten und öffentlichen Plätzen In ,,Emilia Galotti" Die Familie Galotti Die Ehe spielt eine wichtige Rolle Emilia ist brav und gläubig ● Emilia stirbt wegen ihrer Würde Emilia will ihre Würde gegenüber dem Prinzen bewahren Der Prinz verliert Emilia aufgrund seiner eigenen Taten ● ● Familienkonflikt: Emilias Eltern leben getrennt Ständekonflikt: Hochzeit zwischen dem Adel (Appiani) und dem Bürgertum (Emilia) • Gesellschaftskritik: Kritik an der Tatsache, dass der Prinz zu mächtig ist und zu willkürlich entscheidet • Verwendung von Ellipsen • Verwendung von Exklamationen Emilia als schüchternes, junges und braves Mädchen Claudias Sorge um Emilia • Odoardo, der dem Prinzen oft wiederspricht und ihm nicht blind vertraut ● • Arbeitszimmer des Prinzen Saal im Hause der Galottis • Lustschloss des Prinzen 15. Quiz 1. Wo findet Emilias und Graf Appianis Hochzeit statt? a) im Lustschloss des Prinzen auf Dosalo b) beim Landgut von Odoardo in Sabionetta c) in der Kirche 2. Wer kommt beim Überfall auf die Hochzeitskutsche ums Leben? a) Graf Appiani b) Marinelli c) Emilia Galotti 3. Welchen Gesellschaftlichen Stand hat Emilias Familie? a) Bürgertum b) Adel c) Klerus 4. Wie heißen Emilias Eltern? a) Odoardo und Orsina b) Orsina und Appiani c) Odoardo und Claudia 5. Wo wohnt Emilia? a) Albarella (Italien), in der Nähe eines Feldes b) Guastalla (Italien), in der Nähe der Kirche ,,Aller-Heiligen" c) Guastalla (Italien), in der Nähe des Lustschlosses 6. Wem erzählt Emilia von dem Treffen mit dem Prinzen in der Kirche? a) Claudia b) Odoardo c) Appiani Lösungen: 1b, 2a, 3a, 4c, 5b, 6a