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Epoche der Aufklärung

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Was ist die Aufklärung überhaupt? Ihr wisst es bestimmt alle schon, jedoch möchte ich es trotzdem
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Ein Kurzvortrag zu der Epoche der Aufklärung —> Deutsch GK 11

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Die Aufklärung Was ist die Aufklärung überhaupt? Ihr wisst es bestimmt alle schon, jedoch möchte ich es trotzdem nochmal erläutern. Nach Immanuel Kant, einem deutschen Philosophen dieser Epoche, ist die Aufklärung der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Hierbei bedeutet das Selbstverschulden, dass es nicht um einen Mangel an Verstand handelt, sondern um den fehlenden Mut und Entschluss, seinen eigenen verstand zu nutzen. Demzufolge resultiert die Unmündigkeit aus dem Selbstverschulden. Kant nutzte also die beiden Begriffe, um die Aufklärung zu definieren und so prägte er auch den Leitspruch "sapere aude”, also “Habe Mut, dich deines eigenen Verstands zu bedienen!". Der Mensch soll also aufhören sich seines eigenen Verstandes unter der Leitung eines Anderen, zu bedienen. Stattdessen soll er anfangen selbst zu Denken und sich nur der eigenen Vernunft verpflichten. Nun komme ich zur Epoche der Aufklärung, die sich von dem Jahr 1720 bis etwa 1800 erstreckte. Die Epoche war sehr philosophisch-gesellschaftlich beeinflusst, da sie von den beiden philosophischen Strömungen Empirismus und Rationalismus geprägt wurde. Der Empirismus basierte auf der Erkenntnis durch Sinneswahrnehmung, also das Erleben und bei dem Rationalismus galt, dass Erkenntnis durch das Benutzen des Verstandes entsteht und das überlieferte, traditionelle Wissen nicht einfach nur angenommen und weitergeführt, sondern auch hinterfragt werden sollte. Des Weiteren ist bekannt, dass die Aufklärung die beiden Strömungen Empfindsamkeit (1740-1790) und...

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Sturm und Drang (1765-1790) umfasste. Das Bestreben dieser Epoche war, das Denken mit den Mitteln der Vernunft von althergebrachten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen. Grundsätzlich war also das Ziel eine allseitige selbstständige Entwicklung des Geistes zu vollbringen. Somit gab es Denkbewegungen auf allen Gebieten, wie auch kritisches Fragen, Denken und Zweifeln insbesondere gegenüber der Religion und dem Absolutismus. Das Bürgertum akzeptierte nicht länger die von Gott gegebene Vormachtstellung des Adels, sondern forderte das Recht auf Selbstbestimmung. Es wurde also Kritik an Kirche und unter anderem auch dem bestehenden gesellschaftlichen und staatlichen System ausgeübt. Auf der anderen Seite gab es aber auch Forderungen nach Toleranz und Gleichheit in Politik, Gesellschaft und Religion. Des Weiteren wurde das Gute und Vernünftige gleichgesetzt. Damit waren jedoch nicht alle einverstanden, wie zum Beispiel Jean-Jacques-Rousseau, der meinte, dass die Vernunft nicht entscheiden kann, ob ein Mensch gut oder böse ist, die Vernunft lediglich nur zwischen vorteilhaft und unvorteilhaft entscheidet. Jean-Jacques-Rousseau war jedoch nur einer der vielen Vertreter der Aufklärung. Weitere, ebenfalls sehr bekannte Namen von Vertretern dieser Epoche sind z.B.: Immanuel Kant (wie man an meiner Einleitung schwer erkennen kann), John Locke, der Begründer des Empirismus, Montesquieu, Voltaire oder auch René Decartes, der Begründer der Denkrichtung Rationalismus. Jetzt möchte ich noch kurz auf den Schreibstil der Schriftsteller dieser Epoche eingehen. Die Schriftsteller der Aufklärung entschieden sich gegen die Verwendung von Fantasie in ihren Werken, wodurch unter anderem neue Gattungen wie zum Beispiel Fabeln, Lehrgedichte oder verschiedene Arten von Romanen, wie Erziehungsromane oder Staatsromane entstanden. Die Gemeinsamkeit dieser Werke liegt dabei, dass sie sich alle um die Erziehung und Bildung des Lesers bemühen. Somit benutzten Autoren zum Bsp. antike Gedichts- und Versformen, Blankverse und klare Sprache in ihren Werken. Wieso entstand die Aufklärung eigentlich? Der Auslöser für die Epoche war die Auflehnung des dritten Standes, die sich zum Beispiel 1789 in der französischen Revolution entlud. Die Menschen waren also unzufrieden mit der Ständegesellschaft und wie schon erwähnt herrschte also Kritik an dem politischen System. Die Spannung zwischen dem Adel und dem Bürgertum wuchsen und die Bürger forderten das Recht auf Selbstbestimmung, wodurch sie dann die Vertreter der Aufklärung beriefen, die für eine Herrschaft der Vernunft eintraten. Trotzdem, dass ihr das bestimmt auch alle gewusst habt, hoffe ich, dass euch mein kleiner Kurzvortrag gefallen hat. Danke für eure Aufmerksamkeit.

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