Erzählformen und Perspektiven
Du kennst das bestimmt: Manche Geschichten werden aus der Ich-Perspektive erzählt ("Ich ging zur Schule..."), andere aus der Er/Sie-Perspektive ("Max ging zur Schule..."). Bei der Ich-Form unterscheidest du zwischen dem erlebenden Ich (mittendrin im Geschehen) und dem erzählenden Ich (blickt von außen zurück).
Die Erzählperspektive bestimmt, wie viel du als Leser erfährst. Bei der personalen Perspektive kennst du nur die Gedanken einer Person - du siehst die Welt durch ihre Augen. Das macht die Geschichte oft sehr emotional und persönlich.
Der auktoriale Erzähler weiß dagegen alles über alle Figuren. Er kommentiert das Geschehen und gibt dir das komplette Bild. Bei der neutralen Perspektive bekommst du nur die nackten Fakten - keine Gedanken, keine Kommentare, wie bei einem Kamerablick.
Tipp: Frag dich beim Lesen immer: Wer erzählt hier und was weiß dieser Erzähler?



