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Faust

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Marilena

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Faust

 Inhaltsangabe
1. Figuren und Beziehungen
2. Hauptfigur - Mephisto
3. Themen
4. Faust- Menschenbild
5. Faust- Inhalt und Interpretation
6. F

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Das ist meine Zusammenfassung fürs Deutsch Abitur. Inhalten ist die Zusammenfassung sowie die Interpretation und Analyse des Romans.

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Inhaltsangabe 1. Figuren und Beziehungen 2. Hauptfigur - Mephisto 3. Themen 4. Faust- Menschenbild 5. Faust- Inhalt und Interpretation 6. Faust- Bezüge 7. Faust- Gretchentragödie 8. Faust- Inhalt und Interpretation des zweiten Teils 9. Faust- Schuldfrage 10. Faust als Drama Heinrich Faust ● ● FAUST ZUSAMMENFASSUNG ist Überheblich bezeichnet sich selber als Gott, sieht sich ebenwürdig Denkt, er wäre Mephisto überlegen ist Gelehrter, möchte jedoch nicht nur die Lehre begreifen, sondern auch selbst Forschungen anstellen um etwas neues zu entdecken typischer Mensch der Sturm und Drang Zeit › Natur, Gefühl, Genie, Freiheit jedoch auch seelisches Tief und denkt an Selbstmord kein Interesse an weltlichen Genüssen in Hexenküche ändert sich dies Wissenschaftler hoch gebildet, belesen ● leidenschaftlich und ruhelos ● ● ● Margarete (Gretchen) ● hat alles studiert was man studieren konnte und denkt trotzdem er wüsste nichts Will die irdische Beschränktheit überschreiten will wissen was die Welt im Innersten zusammenhält ● Wichtige Personen = unzufrieden mit Grenzen des Menschen Aggression, Unausgeglichenheit teilweise Sturm und Drang Genie, da irrational, Streben natürlicher Drang, kein Bücherwissen, hält sich nicht an Regeln, Narzissmus (hält sich stellenweise für Gott), emotio statt ratio aufklärerisches Ideal = Streben nach Erkenntnis 14 Jahre alt, noch sehr jung aber im heiratsfähigen Alter Wohlerzogen, naiv, lieb, anständig, religiös und gottesfürchtig - Kleinbürgertums Wirtstochter ungebildet, religiös, gefühlvoll ● Schwester + Vater sind tot Gegenstück zu Faust Interessiert sich noch nicht für Männer weist Faust ab Interessiert nach Materiellem Kränkelnde Mutter, Margarete muss deshalb ihre Schwester alleine groß ziehen Verliebt sich in...

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Faust und wird schwanger Ertränkt das Neugeborene in panischer Angst → Wird wegen Kindstötung zum Tode verurteilt → Ideal des Margarete wird im Verlauf zum direkten Gegenspieler Mephistopheles kleinbürgerliches, religionsbehaftetes, naives Mädchen 1 Marthe ● ● ● ● Valentin ● ● ● Wagner ● ● Margaretes Nachbarin Idealtypische Kontrastfigur zur frommen, integren und schlichten Margarete gierig, religiös, moralisch ungebunden, bestimmend, hängt am Materiellen durch den Verlust ihres Mannes erhofft sie sich ein materielles Erbe, bekommt aber keins ● Gewinnorientiert Wissen, um Rum, Anerkennung und Ansehen in Gesellschaft zu erreichen „Bücherwurm“ bewundert Faust rational (Parodie eines Aufklärers) ● denkt pragmatisch und am realistisch Machbaren orientiert empfänglich für Mephisto, in dessen Plan sie gut passt ● Mephistopheles ● Repräsentant enger kleinbürgerlicher Moralvorstellungen und einer unbarmherzigen Verständnisweise des Christentums ● Die in seinen Augen unverzeihlichen Verfehlungen seiner Schwester geben ihm die formale moralische Legitimation mit jedweder Form der Nächstenliebe, Güte und Menschlichkeit zu brechen, um letztlich bloß egoistisch seiner verletzten Eitelkeit genüge zu tun Soldat Wissen aus Vergangenheit Zerstörungsdrang: Will die Welt ins Chaos stürzen Verachtet die Schöpfung Will das Höchste der Menschen (Liebe) auf das Niedrigste (Triebe) herabziehen Eröffnet Faust neue Genussmöglichkeiten Erhofft sich, Faust dadurch auf seine Bahn lenken zu können begleitet Faust und möchte ihm vom rechten Weg abbringen → irdischen Genüsse schmackhaft machen und dadurch seine Seele gewinnen (wie im Pakt ausgehandelt) Instrument des Herrn und der Schöpfung Teil des großen Ganzen: „Jene Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft" verkörpert das Böse, sieht jedoch nicht so aus → ist klug, intelligent, höflich und freundlich ist Gott untergeordnet und zählt wie die Engel zu Gottes Gesinde →wirken am göttlichen Werk mit vielschichtig, listig, emotionslos, wortgewandt typische Eigenschaften eines Teufels kritisiert Werk Gottes: Menschen plagen sich nur, sind tierisch, triebhaft versteht Fausts Streben nicht, da er nur das Triebhafte kennt, nicht Streben der Menschen nach einem höheren Ziel ebenbürtiger Gesprächspartner für Faust verkörpert negatives Prinzip gesittet, höflich, freundlich, aber auch verspottend er ist nicht schuldig, da er Fausts Diener, Geselle, Knecht ist 2 ● Hauptperson - Mephisto Mephistopheles, der allgemein als Mephisto bezeichnet wird, ist ein übermenschliches Wesen. Nicht nur das, er ist sogar der Teufel (353, 1408, 1410, 1866, 2496, 2504). Mephisto verändert über das Drama seine Verkleidung. Mal tritt er als Schüler (1324), mal als Junker (1535) und sogar als Faust (1846 f.) auf. Mephisto weiß über sich selbst, dass er böse (1343 f.) und listenreich (1655, 2658) ist. Obwohl er der Teufel ist, scheint er sich an einige Regeln zu halten und Prinzipien zu haben (1394, 1410, 1417, 1508, 1714 f.). Entgegen der allgemeinen Vorstellung, scheint Mephisto ein gutes Verhältnis zu Gott zu pflegen (350). Wie für den Teufel üblich verabscheut Mephisto die Menschheit und die Erde (286, 288, 297, 298, 1637). Außerdem schließt er gerne Pakte und Wetten (312, 1644 f., 1697). Mephisto kann zwar zaubern (1440 ff., 1582, 1688 f.), dennoch hat er keine Macht über Menschen, sofern er sie für tugendhaft hält (2626). Mephisto scheint die Welt etwas positiver zu sehen als Faust und wirkt auch voller Tatendrang (1532 f., 1572, 1645, 1672, 1834). Außerdem hegt er Leidenschaft für den Genuss (2160). Mephisto kritisiert außerdem das weltliche Wissen und zieht es ins Lächerliche (1851, 1912 f., 1929 ff., 1950 f., 1960 f., 1972 f., 1976, 1978 f., 1986, 1989 f., 2013 f., 2029, 2033 ff.). Abgesehen davon ist Mephisto der einzige Charakter, der gelegentlich zu Scherzen aufgelegt ist (1892). ● ● Rollen Mephistos ● Tragik: immer, wenn Ziel (das Böse) zum Greifen nahe ist: Wendepunkt, z.B. aus Pakt wird Wette, aus triebhafter Begierde wird Liebe will, dass Faust aufhört, nach mehr Wissen zu streben; Faust soll durch 2. Seele, die triebhafte, zufrieden sein und zum Augenblick ,,verweile doch, du bist so schön" sagen ● ● Seine Paraderolle ist die des Schlakses, der ironisiert und ins lächerliche zieht Mephisto spricht die gelungensten und einprägsamsten Verse Gleichzeitig ist er der intrigante Kuppler, der Faust mir Gretchen zusammenbringt Er brilliert in dieser Funktion, da er Faust Triebwillen immer wieder anstachelt und sich danach darüber spottet ● Hauptziel Mephisto: versucht eine Wette mit Gott abzuschließen. Er sagt, es werde ihm gelingen, den Doktor Heinrich Faust vom rechten Wege abzubringen Erste Begegnung mit Faust: o Mephisto ist in der Gestalt eines Pudels, die Faust Aufmerksamkeit erweckt und somit ohne große Mühen in sein Studierzimmer bringt ● Mephisto ist sehr wandlungsfähig Er steht den lobenden Engeln der himmlischen Rahmenhandlung gegenüber sowie ist ein irdischer Alleskönner Er verkörpert die Doppelmoral der Gesellschaft Er besitzt keine Gefühle Er ist der Herr der dämonischen und sinnlich entfesselten Gegenwelt. In der Szene ,,Hexenküche" wird er bildlich als König verehrt Macht und Ohnmacht ● Seine Macht ist begrenzt Listige Spionage schein seine Spezialität zu sein. Denn er hat Gretchens Beichte mitgehört (vgl. 2625) und kennt alle Details, mit denen die Mutter Gretchen das erste Kästchen weggeben lassen (vgl. 2831). Auch hat er von Marthes Verlangen nach einem Todesschein erfahren (vgl. 2872) und kann dies für dies für die Anbahnung eines Treffens zwischen Faust und Gretchen nutzen. Nicht zuletzt weiß er von Gretchen 3 ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Der Grundkonflikt – Gut und Böse, Protagonist und Antagonist, Bedrohung und Rettung ● ● Kerkerhaft und Verurteilung, verschweigt es aber zugunsten seiner Verführungsstrategie in der „Walpurgisnacht" Er dreht den christlichen Schöpfungsmythos um und setzt das Dunkle, das Böse an den Anfang und die eigene Wertigkeit zu erhöhen bzw. absolut zu setzen Damit verkennt Mephisto aber seine begrenzte Funktion im göttlichen Schöpfungsplan Aus dem „Prolog im Himmel" geht hervor, dass der Herr ihm eine konkrete Aufgabe zugewiesen hat. Er soll verhindern, dass der Mensch selbstgenügsam aufhört, nach Höherem zu streben ● Mephisto ist somit kein Gegenspieler, sondern ein Mitspieler des Herrn Er ist dem Herrn insgesamt deutlich untergeordnet. Mephisto muss dem Herrn um Erlaubnis fragen, ob er Faust in Versuchung führen darf ● Auch im Studierzimmer zeigt sich die begrenzte Macht Mephistos. Denn im Großen und Ganzen kann er nicht verrichten. Nicht einmal das Zimmer kann er verlassen, da ihm das Pentagramm den Weg versperrt Lässt Faust nicht zur Ruhe kommen -> schießt sich ins eigene Bein Gott ist sich sicher, dass auch wenn Faust fällt und ihm nicht wirklich zugewandt ist, er den rechten Weg doch noch realisieren wird Scheitern und Gelingen Der Ausgang der Wette und die Verdammnis oder Rettung des Protagonisten bleiben in Teil 1 offen ● Die Erkenntnis der begrenzten Macht Mephistos hilft Faust, auf Augenhöhe mit dem Teufel verhandeln zu können Damit hat Mephisto von vornherein verloren. Faust gestaltet das Angebot des Paktes in eine Wette um, die Mephisto nicht gewinnen kann. Denn nach der wichtigen Aussage im ,,Prolog im Himmel" wird der Herr seinen Knecht bald in die „Klarheit führen“ d.h. aus dem Irrtum retten Themen des Romans Irren und Streben Mephisto als Antagonist von Faust, der das Ziel hat, die Wette, um Fausts Seelenheil zu gewinne Bringt Faust dazu gegen die ursprüngliche menschliche Natur zu handeln und des Drangs Grenzen zu überschreiten und dafür selbstgefällig zu genießen Mephisto soll den Menschen anstacheln, sodass er nicht erschlafft -> Er schafft Umstände, aber der Mensch schafft es zurück auf den göttlichen Weg, Er ist also Katalysator des Guten Faust hat sich hohe Ziele gesetzt, die er durch Zerstörung und Trieb erreichen wollte, scheint aber am Ende weitestgehend gescheitert Mephisto scheitert des Öfteren Liebe und Verbundenheit zwischen Faust und Gretchen scheitert ,,Der Mensch irrt so lang er strebt“ -> Thematik im Prolog im Himmel Faust schwankt zwischen Depressionen und Euphorie, sein Verstand wird jedoch nicht zerstört Faust als Stellvertreter der Menschheit -> findet letztendlich den rechten Weg Mephisto soll dieses Streben wachhalten Mephisto als Hilfe zur Vollkommenheit 4 Gretchen wird immer tiefer in den Sod der seelisch-geistigen Verwirrung gezogen Obsessive Fixierung auf Faust -> als dieser sie retten will handelt sie gefasst und entschieden Gretchen wird im von ihrem Irrweg Kerker erlöst, auf den sie von Faust geführt wurde Vermischung von Magischen und der Realität Beginn des Dramas im Himmel Erdgeisterscheinung in Flammen, den Faust herbeigeholt hat und denkt er wäre ihm übergeordnet Mephistos Erscheinung als Pudel Auerbacher Keller, Hexenküche ● ● ● ● ● ● Universitätssatire Goethe vermischt Zeitebenen, zum einen die Schwelle zur früheren Neuzeit (Mittelalter) und seine Lebensjahre Enttäuscht von den bestehenden Wissenschaften, wendet er sich der Magie zu, welche früher unerforscht war und heute der modernen Naturwissenschaft ähnelt ● ● ● Epochenbedeutung Ursprünge des Dramas im Sturm und Drang -> Schwerpunkt auf die Gretchentragödie Faust als Verkörperung von Goethe selber Weitere Fassung entstand in der Weimarer Klassik, nachdem Faust durch den Schrecken der Französischen Revolution vom ,,Kämpferbewusstsein" abließ und Faust als Repräsentanten der gesamten Menschheit umfunktioniert wird spiegelt die Auseinandersetzung mit den Phänomenen des Umbruchs zur Moderne -> Zerfall der Feudalgesellschaft, Beginn der Industrialisierung, Übergang zum Kapitalismus ● ● Mephistos Einfluss in den Verlauf der Gretchentragödie Mephistos Unterstützung beim Duell gegen Valentin Walpurgisnacht Kerkerszene ● Wagner verkörpert die Buchvernarrten Gelehrten von damals -> veraltete Methodik Schülergespräch kritisiert und belustigt die damaligen Lerninhalte im 18. Jahrhundert -> Bewahrung von Lerninhalten war wichtiger als neues Wissen zu erlangen Auerbacher Keller parodiert das typische Studentenleben: Geselligkeit und Erkenntnisdrang Prolog im Himmel ● Menschenbild des Herrn Faust- Menschenbild Krönung der Schöpfung Mensch ist leicht beeinflussbar und neigt oft zur Inaktivität O „Des Menschen Tätigkeit kann allzu leicht erschlaffen, er liebt sich bald die unbedingte Ruh;" Besitzt aber die Fähigkeit, Gutes und Böses zu unterscheiden O ,,Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst." 5

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Das ist meine Zusammenfassung fürs Deutsch Abitur. Inhalten ist die Zusammenfassung sowie die Interpretation und Analyse des Romans.

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Nicht nur das, er ist sogar der Teufel (353, 1408, 1410, 1866, 2496, 2504). Mephisto verändert über das Drama seine Verkleidung. Mal tritt er als Schüler (1324), mal als Junker (1535) und sogar als Faust (1846 f.) auf. Mephisto weiß über sich selbst, dass er böse (1343 f.) und listenreich (1655, 2658) ist. Obwohl er der Teufel ist, scheint er sich an einige Regeln zu halten und Prinzipien zu haben (1394, 1410, 1417, 1508, 1714 f.). Entgegen der allgemeinen Vorstellung, scheint Mephisto ein gutes Verhältnis zu Gott zu pflegen (350). Wie für den Teufel üblich verabscheut Mephisto die Menschheit und die Erde (286, 288, 297, 298, 1637). Außerdem schließt er gerne Pakte und Wetten (312, 1644 f., 1697). Mephisto kann zwar zaubern (1440 ff., 1582, 1688 f.), dennoch hat er keine Macht über Menschen, sofern er sie für tugendhaft hält (2626). Mephisto scheint die Welt etwas positiver zu sehen als Faust und wirkt auch voller Tatendrang (1532 f., 1572, 1645, 1672, 1834). Außerdem hegt er Leidenschaft für den Genuss (2160). Mephisto kritisiert außerdem das weltliche Wissen und zieht es ins Lächerliche (1851, 1912 f., 1929 ff., 1950 f., 1960 f., 1972 f., 1976, 1978 f., 1986, 1989 f., 2013 f., 2029, 2033 ff.). Abgesehen davon ist Mephisto der einzige Charakter, der gelegentlich zu Scherzen aufgelegt ist (1892). ● ● Rollen Mephistos ● Tragik: immer, wenn Ziel (das Böse) zum Greifen nahe ist: Wendepunkt, z.B. aus Pakt wird Wette, aus triebhafter Begierde wird Liebe will, dass Faust aufhört, nach mehr Wissen zu streben; Faust soll durch 2. Seele, die triebhafte, zufrieden sein und zum Augenblick ,,verweile doch, du bist so schön" sagen ● ● Seine Paraderolle ist die des Schlakses, der ironisiert und ins lächerliche zieht Mephisto spricht die gelungensten und einprägsamsten Verse Gleichzeitig ist er der intrigante Kuppler, der Faust mir Gretchen zusammenbringt Er brilliert in dieser Funktion, da er Faust Triebwillen immer wieder anstachelt und sich danach darüber spottet ● Hauptziel Mephisto: versucht eine Wette mit Gott abzuschließen. Er sagt, es werde ihm gelingen, den Doktor Heinrich Faust vom rechten Wege abzubringen Erste Begegnung mit Faust: o Mephisto ist in der Gestalt eines Pudels, die Faust Aufmerksamkeit erweckt und somit ohne große Mühen in sein Studierzimmer bringt ● Mephisto ist sehr wandlungsfähig Er steht den lobenden Engeln der himmlischen Rahmenhandlung gegenüber sowie ist ein irdischer Alleskönner Er verkörpert die Doppelmoral der Gesellschaft Er besitzt keine Gefühle Er ist der Herr der dämonischen und sinnlich entfesselten Gegenwelt. In der Szene ,,Hexenküche" wird er bildlich als König verehrt Macht und Ohnmacht ● Seine Macht ist begrenzt Listige Spionage schein seine Spezialität zu sein. Denn er hat Gretchens Beichte mitgehört (vgl. 2625) und kennt alle Details, mit denen die Mutter Gretchen das erste Kästchen weggeben lassen (vgl. 2831). Auch hat er von Marthes Verlangen nach einem Todesschein erfahren (vgl. 2872) und kann dies für dies für die Anbahnung eines Treffens zwischen Faust und Gretchen nutzen. Nicht zuletzt weiß er von Gretchen 3 ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Der Grundkonflikt – Gut und Böse, Protagonist und Antagonist, Bedrohung und Rettung ● ● Kerkerhaft und Verurteilung, verschweigt es aber zugunsten seiner Verführungsstrategie in der „Walpurgisnacht" Er dreht den christlichen Schöpfungsmythos um und setzt das Dunkle, das Böse an den Anfang und die eigene Wertigkeit zu erhöhen bzw. absolut zu setzen Damit verkennt Mephisto aber seine begrenzte Funktion im göttlichen Schöpfungsplan Aus dem „Prolog im Himmel" geht hervor, dass der Herr ihm eine konkrete Aufgabe zugewiesen hat. Er soll verhindern, dass der Mensch selbstgenügsam aufhört, nach Höherem zu streben ● Mephisto ist somit kein Gegenspieler, sondern ein Mitspieler des Herrn Er ist dem Herrn insgesamt deutlich untergeordnet. Mephisto muss dem Herrn um Erlaubnis fragen, ob er Faust in Versuchung führen darf ● Auch im Studierzimmer zeigt sich die begrenzte Macht Mephistos. Denn im Großen und Ganzen kann er nicht verrichten. Nicht einmal das Zimmer kann er verlassen, da ihm das Pentagramm den Weg versperrt Lässt Faust nicht zur Ruhe kommen -> schießt sich ins eigene Bein Gott ist sich sicher, dass auch wenn Faust fällt und ihm nicht wirklich zugewandt ist, er den rechten Weg doch noch realisieren wird Scheitern und Gelingen Der Ausgang der Wette und die Verdammnis oder Rettung des Protagonisten bleiben in Teil 1 offen ● Die Erkenntnis der begrenzten Macht Mephistos hilft Faust, auf Augenhöhe mit dem Teufel verhandeln zu können Damit hat Mephisto von vornherein verloren. Faust gestaltet das Angebot des Paktes in eine Wette um, die Mephisto nicht gewinnen kann. Denn nach der wichtigen Aussage im ,,Prolog im Himmel" wird der Herr seinen Knecht bald in die „Klarheit führen“ d.h. aus dem Irrtum retten Themen des Romans Irren und Streben Mephisto als Antagonist von Faust, der das Ziel hat, die Wette, um Fausts Seelenheil zu gewinne Bringt Faust dazu gegen die ursprüngliche menschliche Natur zu handeln und des Drangs Grenzen zu überschreiten und dafür selbstgefällig zu genießen Mephisto soll den Menschen anstacheln, sodass er nicht erschlafft -> Er schafft Umstände, aber der Mensch schafft es zurück auf den göttlichen Weg, Er ist also Katalysator des Guten Faust hat sich hohe Ziele gesetzt, die er durch Zerstörung und Trieb erreichen wollte, scheint aber am Ende weitestgehend gescheitert Mephisto scheitert des Öfteren Liebe und Verbundenheit zwischen Faust und Gretchen scheitert ,,Der Mensch irrt so lang er strebt“ -> Thematik im Prolog im Himmel Faust schwankt zwischen Depressionen und Euphorie, sein Verstand wird jedoch nicht zerstört Faust als Stellvertreter der Menschheit -> findet letztendlich den rechten Weg Mephisto soll dieses Streben wachhalten Mephisto als Hilfe zur Vollkommenheit 4 Gretchen wird immer tiefer in den Sod der seelisch-geistigen Verwirrung gezogen Obsessive Fixierung auf Faust -> als dieser sie retten will handelt sie gefasst und entschieden Gretchen wird im von ihrem Irrweg Kerker erlöst, auf den sie von Faust geführt wurde Vermischung von Magischen und der Realität Beginn des Dramas im Himmel Erdgeisterscheinung in Flammen, den Faust herbeigeholt hat und denkt er wäre ihm übergeordnet Mephistos Erscheinung als Pudel Auerbacher Keller, Hexenküche ● ● ● ● ● ● Universitätssatire Goethe vermischt Zeitebenen, zum einen die Schwelle zur früheren Neuzeit (Mittelalter) und seine Lebensjahre Enttäuscht von den bestehenden Wissenschaften, wendet er sich der Magie zu, welche früher unerforscht war und heute der modernen Naturwissenschaft ähnelt ● ● ● Epochenbedeutung Ursprünge des Dramas im Sturm und Drang -> Schwerpunkt auf die Gretchentragödie Faust als Verkörperung von Goethe selber Weitere Fassung entstand in der Weimarer Klassik, nachdem Faust durch den Schrecken der Französischen Revolution vom ,,Kämpferbewusstsein" abließ und Faust als Repräsentanten der gesamten Menschheit umfunktioniert wird spiegelt die Auseinandersetzung mit den Phänomenen des Umbruchs zur Moderne -> Zerfall der Feudalgesellschaft, Beginn der Industrialisierung, Übergang zum Kapitalismus ● ● Mephistos Einfluss in den Verlauf der Gretchentragödie Mephistos Unterstützung beim Duell gegen Valentin Walpurgisnacht Kerkerszene ● Wagner verkörpert die Buchvernarrten Gelehrten von damals -> veraltete Methodik Schülergespräch kritisiert und belustigt die damaligen Lerninhalte im 18. 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