Seite 2: Struktur und Beginn der Gelehrtentragödie
Die zweite Seite erläutert die Struktur des Werkes, beginnend mit den "Drei Anfängen":
- Zueignung: Goethes persönliches Verhältnis zum Werk
- Vorspiel auf dem Theater: Darstellung verschiedener Aspekte einer Theateraufführung
- Prolog im Himmel: Einführung der Kernthematik und Fausts Rolle als "Prüfstein der Schöpfung"
Die Gelehrtentragödie wird als erster Hauptteil des Dramas vorgestellt. Sie umfasst die Szenen von "Nacht" bis "Hexenküche" und zeigt Fausts Probleme als Gelehrter, seine Suche nach Transzendenz und seine Unzufriedenheit trotz umfassender Bildung.
Definition: Die Gelehrtentragödie bezeichnet den Teil des Dramas, der Fausts intellektuelle Krise und seinen Versuch, übersinnliche Mächte zu beherrschen, darstellt.
Die Seite bietet auch eine detaillierte Übersicht über die ersten Szenen der Gelehrtentragödie, einschließlich Handlungsort, beteiligter Personen und Haupthandlungen. Besonders hervorgehoben werden Fausts Zweifel am Wahrheitsgehalt der Wissenschaft, seine Identitätskrise und seine Entgrenzungsversuche.
Beispiel: In der Szene "Nacht" zeigt sich Fausts Verzweiflung deutlich: "Da er keine Erkenntnis erlangen kann, will er sich umbringen."
Die Übersicht endet mit der Szene in Auerbachs Keller, die den Übergang zur nächsten Phase der Handlung markiert.











