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Franz Kafka: “Die Verwandlung”

Franz Kafka: “Die Verwandlung”

 Franz Kafka: "Die Verwandlung"
Frank Kafka - Leben und Kurzprosa
"Nichts fehlt mir, außer mir selbst"
Biographie und wichtige Werke
Kindhei

Franz Kafka: “Die Verwandlung”

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Theresa Weber

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11/12/10

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Zusammenfassung zu Franz Kafkas Werk "Die Verwandlung": Leben und Kurzprosa Kafkas, Analyse der einzelnen Kapitel (Schritte in Gregors neuem Leben, Gregors Zerfall, Gregors Stigmatisierung als Käfer), Veränderung der Familie, Versuch einer Deutung

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Franz Kafka: "Die Verwandlung" Frank Kafka - Leben und Kurzprosa "Nichts fehlt mir, außer mir selbst" Biographie und wichtige Werke Kindheit ● Kafka und die Frauen ● ● ● Familie gehört Prager jüdischer Oberschicht an nicht streng religiös, eher liberal eingestellt ● gespaltenes Verhältnis einerseits sexuelle Bedürfnisse, findet Sex andererseits sehr unrein wirkt seinen Lebensgewohnheiten entgegen Frau passt nicht in seinen Alltag hinein Beruf/Schriftsteller Mai 1914 Verlobung, Juli 1914 Entlobung → tiefgehende Liebe fehlt echte Gefühle für Dora Diamant, aber ist zu dem Zeitpunkt bereits schwer an Tuberkulose erkrankt studiert Rechtswissenschaften, Promotion in Prag Arbeit als Jurist in Arbeiterunfallverein ● kann nicht von Tätigkeit als Schriftsteller leben ● lernt Max Brod kennen → wird sein Freund und Verleger ● Doppelexistenz: Beamter und Schriftsteller ● Krankheit und Tod 1922 Pensionierung, ist nicht mehr fähig arbeiten zu gehen 1923 Übersiedlung nach Berlin, später nach Wien t Juni 1924 an Tuberkulose Wichtige Werke 1915 Die Verwandlung 1916 Das Urteil 1919 Brief an den Vater 1925 Der Prozess 1926 Das Schloss 1927 Der Verschollene Merkmale von Kafkas Werken Kafkas Welt- und Selbstsicht "Ein Buch ist die Axt, die das Eis auf dem Meer in uns zerschlägt" → schreibt Literatur sehr große Bedeutung zu sein Schreiben ist das Einzige, was er hat; ohne ist er nichts - → es ist sein Sinn des Lebens muss sich ausdrücken und seine innere Welt anderen mitteilen ● ● Schreibstil Kafkas: Das Kafkaeske ● Synonym für bedrückend - absurde Umstände eines in labyrinthischen Lebensverhältnissen gefangenen Menschen,...

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die für Kafkas Werke typisch sind es wird zunächst die Wirklichkeit minutiös und mit alltäglichen Worten dargestellt plötzliche Auflösung ins Absurde/das Unheimliche überfällt den Menschen, wobei keine Orientierung mehr möglich ist, denn Logik und Kausalität sind ausgeschaltet ● Motive, die Kafka in seinen Werken verarbeitete Vater-Sohn-Konflikt: Aufarbeitung seiner Kindheit O schreibt Briefe an Vater, in denen er über die Beziehung redet; Briefe erreichen Vater nie (Kafka schreibt es nur nieder, um Erlebnisse zu verarbeiten und aufzuarbeiten) ● ● ● Vater war sehr autoritär, hatte dominierende Rolle (körperlich und geistig); seine Meinung wird nicht zugelassen, nur Meinung seines Vaters stimmt O väterliche Liebe fehlt, sehr distanziertes Verhältnis O O kritisiert Verhalten/Fehler des Sohns (z.B. am Essenstisch), obwohl er selbst die gleichen Fehler macht Prag der Jahrhundertwende (Metropole vor 1.WK) Schuld und Strafe O ● Freiheit und Unfreiheit Macht und Ohnmacht (z. B. das Urteil) Strafe als Erlösungsfunktion O Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn Fehler mit Strafen versehen werden z.B. "Der Prozess" oder "In der Strafkolonie" Kurzprosa ● Beziehung zu seinem Vater prägte Kafka Parabel "Von den Gleichnissen” (1922) erster Teil: Beschreibung, was ein Gleichnis ist ● Gleichnisse sollen etwas verklären/unfassbar machen, sind oft mehrdeutig ● zweiter Teil: Dialog Kernsatz: "Das Unfassbare ist unfassbar" Fabel "Kleine Fabel" ● Katze und Maus Maus läuft und Welt wird immer enger; läuft auf Falle zu Parabel "Gibs auf" (1922) Erzähler irrt labyrinthisch umher, ist spät dran ● Schutzmann hilft ihm nicht, als er nach Weg fragt; sagt “Gibs auf” ● Nachweis Kafkaeske · Kafka zeigt aussichtslose und hoffnungslose Situation auf "Die Verwandlung" - Vision einer Selbstbestrafung (1912/13) Einleitende Gedanken genaue Beschreibung der Verwandlung eines Menschen in ein Tier, nur das warum wird nicht geklärt Sinn der Verwandlung muss man sich selbst erschließen Struktur der Erzählung: drei gleich lange Kapitel O Gregors Verhältnis zu dem Beruf ● am Ende Katze sagt “Du musst nur Laufrichtung ändern" und frisst Maus Raum um Maus herum steht für Leben → mit jedem Tag wird verbleibende Zeit kürzer ● ● O Gregors Verhältnis zur Familie ● Epilos "Wiederaufleben der Familie" Kafka (1910) "Das Tier ist und näher als der Mensch. Die menschliche Gesellschaft könne nur weiterkriechen - nicht besser als ein Ungeziefer" Schritte in Gregors neuem Leben: Das erste Kapitel ● Hauptperson scheint sich Schicksal selbst zugefügt zu haben (Selbstbestrafung) Vision → stellt es sich nur vor, verarbeitet etwas in seinen Werken ● Gregor wacht auf und stellt Verwandlung in Ungeziefer fest ● glaubt, dass er noch träumt und nicht richtig wach ist; verfällt nicht in Panik ● nimmt seine Umgebung und sein Zimmer wahr, merkt dass sich dort nichts verändert hat überlegt weiterzuschlafen, kann bevorzugte Schlafstellung in dem Körper nicht einnehmen ● versucht sich zu bewegen aber kann es kaum ● Ertränken der Käferprobleme in Berufsproblemen › macht sich Gedanken über Arbeitshierarchie und frühes Aufstehen; beschwert sich über Chef ● bemerkt, dass es bereits sehr spät ist und überlegt ob er aufstehen und zur Arbeit gehen oder sich krank melden soll hätte um 5 mit dem Zug fahren sollen; hat ungewöhnlicherweise verschlafen und ist erst halb 7 aufgewacht hat sehr dollen Hunger Verwandlung in ein “ungeheures Ungeziefer” er findet sich so vor → hat aktiv nichts damit zu tun, nur passiv (er hatte unruhige Träume) erster Satz ist kafkaesk → man findet sich normalerweise nicht aus unruhigen Träumen als Käfer wieder panzerartig harter Rücken, gewölbter Bauch, viele dünne flimmernde Beine ● ● Gregors Beruf ● ● ist Handelsreisender von Beruf, sehr anstrengend Sorgen um Zuganschlüsse, schlechtes Essen, immer wechselnde Menschen um ihn herum, muss früh aufstehen, wird vom Chef gedemütigt würde gerne kündigen, aber muss Schulden bei Eltern abzahlen und hat Familie zu ernähren → sobald das getan ist, möchte er kündigen Konsequenzen für Gregor durch Verwandlung kann als Käfer seinen Beruf nicht mehr ausüben soziale Kontakte verändern sich nicht (hatte nie welche) ● aktive/passive Bewältigung der Verwandlung: denkt, er geht einfach zum 7 Uhr Zug und alles ist wieder wie es sein soll Gregors Versuch, die Tür zu öffnen ● Mutter kommt zu seiner Tür er möchte alles erklären aber merkt, dass seine Stimme sich verändert hat an anderen Türen fragen Vater und Schwester ob alles ok ist ist froh, dass er Türen am Abend versperrt hat wollte aufstehen und sich anziehen und frühstücken ● ● Aufstehen war schwieriger als gedacht, kann Beine nicht kontrollieren ● probiert sich aus dem Bett zu schaukeln bemerkt wie einfach alles wäre wenn er Hilfe hätte (Vater und Dienstmädchen könnten ihn herausheben) Besuch des Prokuristen klingelt an der Tür, Prokurist ist dort vor Aufregung schwingt sich Gregor aus dem Bett ● lauter, dumpfer Schlag ● berufliche Zwänge werden erneut deutlich Verhalten des Prokuristen vor bzw. nach Wahrnehmung von Gregors Verwandlung "Es ist etwas gefallen" ● Prokurist möchte persönlich mit Gregor sprechen ● Mutter sagt, ihm ist nicht wohl und deshalb öffnet er Tür nicht Familie und Prokurist werden ungeduldig, droht ihm mit Kündigung ● Gregor versucht sich zu rechtfertigen, aber seine Stimme ist nun auch die eines Käfers ● Mutter und Schwester eilen zum Schlosser ● Gregor versucht erneut Tür aufzuschließen, hat nun auch kein menschliches Gesicht mehr, hat Käfergebiss und sondert Klebstoff ab ● Prokurist sah Gregor, verließ ganz langsam Zimmer Gegensatz zu Monolog am Anfang: mag seinen Job eigentlich gar nicht aber verhält sich gegenüber des Prokuristen unterwürfig lobt seine Arbeit und sagt dass er ohne die Arbeit und das Reisen nicht leben könnte (wird von anderen nicht verstanden) denkt dass seine Verwandlung nur kurzfristig ist und bald alles wieder normal wird verlässt Zimmer, fällt hin Mutter ist komplett erschrocken; Prokurist flieht ● Vater treibt Georg mit Stock zurück ins Zimmer ● Reaktion von Familie und Prokuristen auf Gregors Verwandlung vor dem Anblick des Käfers nach Anblick des Käfers Personen Vater Mutter Schwester Prokurist kalt und derb, klopft mit Faust an Tür bei Ankunft des Prokuristen unterstützt er nicht Gregor sondern den Prokuristen lässt Schlosser holen liebevoll nimmt ihn in Schutz als Prokurist kommt, sagt ihm ist bestimmt nicht wohl lässt Doktor holen merkt dass etwas nicht stimmt ohne ihn gesehen zu haben weint, sehr besorgt um ihn möchte persönlich mit ihm sprechen ist sehr ungeduldig, macht Gregors Arbeit schlecht Charakter des Prokuristen treibt ihn wie ein Ungeziefer mit einem Stock zurück ins Zimmer sehr erschrocken und schockiert, stürzt zusammen nicht anwesend sehr erschrocken, entfernt sich langsam vom Zimmer flieht aus dem Haus Fazit nicht zimperlich verhält sich nicht wirklich wie ein Vater stellt sich auf Seite des Prokuristen und nicht auf Seite des Sohnes → Konfliktpotential gutes Verhältnis Mutter sorgt sich um Gregor und seine Lebensweise haben sehr gutes Verhältnis zueinander sorgt sich um Gregor trägt einen Stock, einen Hut und einen Überzieher bei sich und wird als "Damenfreund" bezeichnet ● Gregors Vorgesetzter, kontrolliert und tyrannisiert Gregor Gregor hasst ihn

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B. das Urteil) Strafe als Erlösungsfunktion O Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn Fehler mit Strafen versehen werden z.B. 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Die menschliche Gesellschaft könne nur weiterkriechen - nicht besser als ein Ungeziefer" Schritte in Gregors neuem Leben: Das erste Kapitel ● Hauptperson scheint sich Schicksal selbst zugefügt zu haben (Selbstbestrafung) Vision → stellt es sich nur vor, verarbeitet etwas in seinen Werken ● Gregor wacht auf und stellt Verwandlung in Ungeziefer fest ● glaubt, dass er noch träumt und nicht richtig wach ist; verfällt nicht in Panik ● nimmt seine Umgebung und sein Zimmer wahr, merkt dass sich dort nichts verändert hat überlegt weiterzuschlafen, kann bevorzugte Schlafstellung in dem Körper nicht einnehmen ● versucht sich zu bewegen aber kann es kaum ● Ertränken der Käferprobleme in Berufsproblemen › macht sich Gedanken über Arbeitshierarchie und frühes Aufstehen; beschwert sich über Chef ● bemerkt, dass es bereits sehr spät ist und überlegt ob er aufstehen und zur Arbeit gehen oder sich krank melden soll hätte um 5 mit dem Zug fahren sollen; hat ungewöhnlicherweise verschlafen und ist erst halb 7 aufgewacht hat sehr dollen Hunger Verwandlung in ein “ungeheures Ungeziefer” er findet sich so vor → hat aktiv nichts damit zu tun, nur passiv (er hatte unruhige Träume) erster Satz ist kafkaesk → man findet sich normalerweise nicht aus unruhigen Träumen als Käfer wieder panzerartig harter Rücken, gewölbter Bauch, viele dünne flimmernde Beine ● ● Gregors Beruf ● ● ist Handelsreisender von Beruf, sehr anstrengend Sorgen um Zuganschlüsse, schlechtes Essen, immer wechselnde Menschen um ihn herum, muss früh aufstehen, wird vom Chef gedemütigt würde gerne kündigen, aber muss Schulden bei Eltern abzahlen und hat Familie zu ernähren → sobald das getan ist, möchte er kündigen Konsequenzen für Gregor durch Verwandlung kann als Käfer seinen Beruf nicht mehr ausüben soziale Kontakte verändern sich nicht (hatte nie welche) ● aktive/passive Bewältigung der Verwandlung: denkt, er geht einfach zum 7 Uhr Zug und alles ist wieder wie es sein soll Gregors Versuch, die Tür zu öffnen ● Mutter kommt zu seiner Tür er möchte alles erklären aber merkt, dass seine Stimme sich verändert hat an anderen Türen fragen Vater und Schwester ob alles ok ist ist froh, dass er Türen am Abend versperrt hat wollte aufstehen und sich anziehen und frühstücken ● ● Aufstehen war schwieriger als gedacht, kann Beine nicht kontrollieren ● probiert sich aus dem Bett zu schaukeln bemerkt wie einfach alles wäre wenn er Hilfe hätte (Vater und Dienstmädchen könnten ihn herausheben) Besuch des Prokuristen klingelt an der Tür, Prokurist ist dort vor Aufregung schwingt sich Gregor aus dem Bett ● lauter, dumpfer Schlag ● berufliche Zwänge werden erneut deutlich Verhalten des Prokuristen vor bzw. nach Wahrnehmung von Gregors Verwandlung "Es ist etwas gefallen" ● Prokurist möchte persönlich mit Gregor sprechen ● Mutter sagt, ihm ist nicht wohl und deshalb öffnet er Tür nicht Familie und Prokurist werden ungeduldig, droht ihm mit Kündigung ● Gregor versucht sich zu rechtfertigen, aber seine Stimme ist nun auch die eines Käfers ● Mutter und Schwester eilen zum Schlosser ● Gregor versucht erneut Tür aufzuschließen, hat nun auch kein menschliches Gesicht mehr, hat Käfergebiss und sondert Klebstoff ab ● Prokurist sah Gregor, verließ ganz langsam Zimmer Gegensatz zu Monolog am Anfang: mag seinen Job eigentlich gar nicht aber verhält sich gegenüber des Prokuristen unterwürfig lobt seine Arbeit und sagt dass er ohne die Arbeit und das Reisen nicht leben könnte (wird von anderen nicht verstanden) denkt dass seine Verwandlung nur kurzfristig ist und bald alles wieder normal wird verlässt Zimmer, fällt hin Mutter ist komplett erschrocken; Prokurist flieht ● Vater treibt Georg mit Stock zurück ins Zimmer ● Reaktion von Familie und Prokuristen auf Gregors Verwandlung vor dem Anblick des Käfers nach Anblick des Käfers Personen Vater Mutter Schwester Prokurist kalt und derb, klopft mit Faust an Tür bei Ankunft des Prokuristen unterstützt er nicht Gregor sondern den Prokuristen lässt Schlosser holen liebevoll nimmt ihn in Schutz als Prokurist kommt, sagt ihm ist bestimmt nicht wohl lässt Doktor holen merkt dass etwas nicht stimmt ohne ihn gesehen zu haben weint, sehr besorgt um ihn möchte persönlich mit ihm sprechen ist sehr ungeduldig, macht Gregors Arbeit schlecht Charakter des Prokuristen treibt ihn wie ein Ungeziefer mit einem Stock zurück ins Zimmer sehr erschrocken und schockiert, stürzt zusammen nicht anwesend sehr erschrocken, entfernt sich langsam vom Zimmer flieht aus dem Haus Fazit nicht zimperlich verhält sich nicht wirklich wie ein Vater stellt sich auf Seite des Prokuristen und nicht auf Seite des Sohnes → Konfliktpotential gutes Verhältnis Mutter sorgt sich um Gregor und seine Lebensweise haben sehr gutes Verhältnis zueinander sorgt sich um Gregor trägt einen Stock, einen Hut und einen Überzieher bei sich und wird als "Damenfreund" bezeichnet ● Gregors Vorgesetzter, kontrolliert und tyrannisiert Gregor Gregor hasst ihn