Lektüre: "Medea. Stimmen" von Christa Wolf
Dieser Abschnitt befasst sich mit Christa Wolfs Roman "Medea. Stimmen" und dessen zeitgeschichtlichem Hintergrund. Wolf verarbeitet in ihrem Werk ihre Erfahrungen mit der DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands.
Der Inhalt des Romans wird kurz zusammengefasst, wobei die Hauptfigur Medea als selbstbewusste Frau in einer patriarchalischen Gesellschaft dargestellt wird. Der Text hebt hervor, wie Wolf den klassischen Medeamythos neu interpretiert und dabei matriarchalische Elemente einbezieht.
Vocabulary: Argonauten sind die Helden der griechischen Argonautensage, die auf dem Schiff Argo segelten.
Der Abschnitt geht detailliert auf die Darstellung des Matriarchats und Patriarchats im Roman ein. Es werden Beispiele für matriarchalische Praktiken in Kolchis und patriarchalische Strukturen in Korinth gegeben.
Quote: Medea bezeichnet sich selbst als "Tochter einer großen Königin" (S. 17), was ihre Verbindung zur matriarchalischen Tradition unterstreicht.
Highlight: Wolfs Roman zeigt den Kontrast zwischen der matriarchalischen Gesellschaft in Kolchis und der patriarchalischen Ordnung in Korinth, was die Frauenbilder in der Romantik und deren Entwicklung reflektiert.





