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Gedichtanalyse "Schlechte Zeit für Lyrik" von Bertolt Brecht (1939)

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 Gedicht "Schlechte Zeit für Lyrik" von Bertolt Brecht (1939)
In Bertolt Brechts Gedicht Schlechte Zeit für Lyrik" aus dem Jahr 1939 geht
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Gedicht "Schlechte Zeit für Lyrik" von Bertolt Brecht (1939) In Bertolt Brechts Gedicht Schlechte Zeit für Lyrik" aus dem Jahr 1939 geht es um die Begeisterung die er gegenüber der Natur verspürt, und wie diese eine positive Auswirkung auf sein Schreiben hat. Das Gedicht ist der Epoche der Exillyrik einzuordnen. Das Gedicht besteht aus 5 Strophen und weist keine regelmäßige Versform auf. Außerdem ist das Gedicht in keinem bestimmten Reimschema verfasst. Da das Gedicht von Bertolt Brecht von ihm selber als ein Lied angesehen wird (vgl. V. 15), kommt es zu keinen typischen Ausschmückungen, wie in einem gewöhnlichen Gedicht. Dadurch wird der Fokus auf den Inhalt gelegt, dementsprechend ist der Leser dazu gezwungen sich nur auf die inhaltlichen Aspekte zu konzentrieren. In diesem Fall ist das lyrische Ich bedeutsam, da Brecht seine Perspektive und seine Erfahrungen schildert. Zunächst verwendet Brecht mehrere Symbole in seinem Gedicht, welche als Verständnishilfe dienen, und in diesem Fall, ebenfalls seine Bewunderung und die Realität zum Ausdruck bringt (Vgl. Z. 4). Zusätzlich verwendet er eine Personifikation, welche seine Observier Kraft und Unzufriedenheit im Exil unterstreicht (Vgl. V. 8). Das Gedicht ist im ganzen Verlauf mit Ellipsen versehen. In der 1. Strophe geht es um die Oberflächlichkeit von Menschen und wie sie sich nur dem in dem Sinne glücklichen zuwenden. Durch "Hört man gern." (Vgl. V. 3)...

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verdeutlicht er, dass ihm das Gerede in die Quere kommen wird und das er sich bewusst ist das dies auch negative Auswirkungen haben könnte. In der 2. Strophe, zeigt er den negativen Einfluss auf die Bürger, im Gegensatz zur Realität auf: "verkrüppelter Baum" (Vgl. V. 4) "auf de[m] schlechten Boden" (Vgl. V. 5). In der 3. Strophe wird ein deutlicher Fokus auf das negative, als auf das positive gelenkt, dies stellt er mit "Daß die vierzigjährigen Häusern gekrümmt geht?" (Vgl. V. 12) ebenfalls in Frage. In der 4.Strophe wird wie bereits erwähnt verdeutlicht, dass er sein Reim als Gedicht sieht: "In meinem Lied ein Reim" (Vgl. V. 15) In der letzten Strophe erklärt Bertolt Brecht, den inneren Konflikt: "In mir streiten sich" (Vgl. V. 17) über die Schönheit der Natur und der schlechten Bedienung. Anhand der aufgelisteten Deutung der Strophen, kann man die Kritik in dem Zeitraum des Nationalsozialismus an der Staatsform wahrnehmen. Der "schlechte Boden" (Vgl. V. 5) wird in Verbindung mit den politischen Situationen gestellt und "die Reden des Anstreichers" (Vgl. V. 19) mit Hitler, dadurch sieht er eine Aussichtslosigkeit. Als Fazit unserer Auseinandersetzung mit dem Gedicht ist festzuhalten, dass Brecht das Beste aus seinem Leben im Exil gemacht hat, indem er versucht hat den Menschen ihre oberflächlichen Sichtweisen zu nehmen und die Schönheit der Natur auszudrücken.

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