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Gedichts-analyse

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Deutsch Klausur Aufbau Gedichtanalyse 1. Einleitungsgedanke • Titel des Gedichts • Name des Autors Erscheinungsjahr, wenn angegeben • Gedichtart (Sonett, Ode, Haiku usw.) Themenstellung des Gedichts (Naturgedicht, Liebesgedicht usw.) • zeitliche Einordnung Literaturepochen) Knappe Beschreibung des Inhalts (→ Inhaltsangabe schreiben) • Intention des Gedichts (→ Deutungshypothese) Bezug auf heutige Zeit ? ● 2. Inhalt • Was beschreibt das Gedicht (Jahreszeit, Erlebnis, ... ) • Kern des Inhalten im Sinnabschnitt 1 (V.1-5) • Kern des Inhaltes im Sinnabschnitt 2 (V.6-11) -> kurze wiedergabe des Inhaltes, keine Interpretation ! 3. Aufbau Strophen/Versenanzahl • Verse und Strophen • Reinschema (Paarreim, Kreuzreim, ….. ) • Versmaß • Metrik 4. Sprache Auffälligkeiten in der Sprache (viele Adjektive ? Vokale ? ) • Wie spricht das lyrische Ich Stilmittel? • Satzbau (Hypotaxen, Parataxen … ) ● 5. Interpretation • Was bewirken die Ergebnisse ? • Was will der Autor ausdrücken ? • Welche Stimmung/Gefühle werden hervorgerufen ? Zusammenhang zwischen Inhalt und Funktion Epochenbezug 6. Schlussgedanke • Was will das Wer ? (Intention) • Wurde erster Eindruck bestätigt ? • Offene Fragen ? (Meinung ?) ● Metrum : XX Jambus Xx Trochäus Kadenzen: Hebung/Betonung der letzen Silbe im Vers Senkung/keine Betonung der letzten Silbe im Vers Enjambement : Zeilensprung Reimschema: - Paarreim (aabb) - Kreuzreim (abab) - Umarmender Reim (abba) - Schweifreim (aabccb) - Verschränkter Reim (abcabc) - Haufenreim (aaaa) - Kettenreim (aba bcc cdc) - Unreiner Reim Sprachlich: Vokale a ei = hell ou = dunkel Xxx Daktylus XXX Anapäst = männlich weiblich —> Fröhliche und harmonische Stimmung -> Struktur und Rhythmus -> Suche nach Geborgenheit, Ungewissheit, Neuartigkeit -> Assonanz : Häufung eines Vokals...

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Eigenschaften/Handlungen auf Wiederholung eines Wortes oder Versteils Frage, von der keine Antwort erwartet wird Zwei ähnliche Begriffe werden mit „wie“ oder „als" in Der Riese war stark wie ein Löwe einordnen, Verbindung zueinander gesetzt Beispiel Wirkung Milch macht müde Männer munter Betonend, einprägend Erfolg ist nicht alles. Betonend, Erfolg allein macht nicht glücklich. einprägend Der Baum ist hoch, das Gras ist tief "Er brachte Brot, Käse, Wein." Er kommt um Viertel vor stehen die Nacht entlang Und blinzeln Er ist schnell wie der Blitz Wir beliefern De, Europa und die ganze Welt Eine Flut an Menschen Brunch Bittersüß, offenes Geheimnis Die Sonne lachte Oh nein, oh nein was habe ich getan ? Veranschaulichend, Kontrastierend Du bist auch nicht gerade der hellste oder ? Verknappend, eindringlich Der Riese war stark wie ein Löwe einordnen, Verbindung zueinander gesetzt und größer als ein Baum. Verknappend, eindringlich Betonend Betonend Eindringlich, Betonend "Das Wasser fließt, der Wind weht, Einprägsam, die Blumen blühen. eindringlich Veranschaulichend Hervorhebend Verschärfend "Einigkeit und Recht und Freiheit." Dramatisch, Verknappend Veranschaulichend Verstärkend, eindringlich Verstärkend, eindringlich Anschaulich, betonend Romantik: Frühromantik (1795-1804) Hochromantik (1805-1814) Spätromantik (1815-1848) Wichtige Ereignisse in der Romantik : die Französische Revolution Industrialisierung Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Sieg über Napoleon und Wiener Kongress Typisch Romantik : Hinwendung zur Natur Gegenpol zur Industrialisierung Idealisierung der Natur Verklärung des Mittelalters Schlechtes Image Rückzug in Fantasien- und Traumwelten Fantasie sollte Grenzen sprengen Nicht wissenschaftlich - - Betonung des Individuums - Subjektive Gefühle stehen über dem Verstand Der Romantik sind keine Grenzen gesetzt, die Sehnsucht und das Streben nach dem Unendlichen sind wichtige Bestandteile der Romantik. Die Szenerie hat etwas Übernatürliches, etwas Magisches oder etwas Märchenhaftes an sich. Andere Bezeichnungen für Gedichte der Romantik dieser Art sind Schauerromantik und Schwarze Romantik. Motive der Romantik : Blaue Blume —> streben nach der Erkenntnis der Natur - Spiegel Nacht -> Schnittstelle zwischen Realität und Irrealität -> Tod, vergängliches, nicht alltägliche Phänomene Friedhof, Höhle, Moor, dunkler Wald, Ruine, Natur Musterlösung : Jeder Mensch kennt das Gefühl der Trauer und Verzweiflung, sei es aufgrund des Todes eines Familienmitglieds, schlechten Noten oder eines gebrochenen Herzens. Gerade durch die Corona-Pandemie und das viele Zuhausebleiben wird unsere Psyche zusätzlich belastet und viele Menschen haben den Wunsch und das Bedürfnis zu reisen, um etwas Abwechslung in ihr Alltagsleben während des Lockdowns zu bringen und ihren Kopf frei zu kriegen. Dies ist wegen der vielen Einschränkungen allerdings nicht gut möglich, was dazu führt, dass diese Menschen weiterhin zu Hause sitzen und immer mehr verzweifeln. In einer ähnlichen Situation befindet sich das lyrische Ich in Eichendorffs Gedicht „Das zerbrochene Ringlein", welches im Folgenden analysiert und interpretiert wird. Zu Beginn des Gedichtes ist das lyrische Ich an einem dunklen Ort mit, an dem seine Geliebte früher gewohnt hat. Diese hat es jedoch sehr verletzt und das lyrische Ich erzählt im weiteren Verlauf von seinen Wünschen, seine Heimat zu verlassen. In der letzten Strophe äußert es den Wunsch zu sterben, da es sehr verzweifelt scheint. Das Gedicht besteht aus fünf Strophen mit jeweils vier Versen, welche sich im Kreuzschema reimen. Die Verse 17 und 19 passen mit den Wörtern „gehen“ und „sterben“ nicht in dieses Reimschema hinein. Die Absicht des Autors könnte es hier gewesen sein, den Wunsch des lyrischen Ichs zu sterben hervorzuheben und den Gegensatz des gehenden Mühlrads (vgl. V.17) und des Sterbens zu verdeutlichen. Die Metrik ist durchgehend ein dreihebiger Jambus, wodurch eine gewisse Regelmäßigkeit und Ruhe geschaffen wird, welche die triste Stimmung des Gedichts unterstützt. Eine ähnliche Wirkung hat auch das Abwechseln von weiblichen und männlichen Kadenzen zur Folge. Im Gedicht befinden sich einige sprachliche Auffälligkeiten, durch die der Autor den Inhalt weiter stützt. So findet man in der ersten Strophe viele Wörter mit dem Vokal „u“, wie beispielsweise „Grunde“ (V.1) und ,,verschwunden“ (V.3). Diese dienen dazu, die dunkle Stimmung zu Beginn des Gedichtes auszudrücken, da dieser Vokal eine eher bedrückende Wirkung aufweist und nicht so hell klingt wie „e“ und „a“. Des Weiteren nutzt Eichendorff in der zweiten Strophe den Parallelismus ,,Sie hat mir Treu versprochen“ (V.5), „Sie hat die Treu gebrochen“ (V.7). Im fünften Vers wird so verdeutlicht, dass es die Geliebte des lyrischen Ichs war, welche die Treue versprochen hat und dass es auch diese war, welche sie wieder gebrochen hat. Die Schuld der traurigen Situation des lyrischen Ichs wird hierdurch vollständig auf sie übertragen. Zudem findet man die Metapher des Rings in den Versen sechs und acht. Diese steht für die Ehe des lyrischen Ichs mit seiner Geliebten, welche jedoch nach den Handlungen ihrer beendet wurde, was durch das Entzweispringen des Rings (vgl. V. 8) dargestellt wird. In den Strophen drei und vier findet man jeweils im ersten Vers die Anapher ,,Ich möcht" gefolgt von den Wünschen des lyrischen Ichs. Es drückt somit aus, dass es gerne aus seiner Heimat und dem Ort mit dem Mühlrad weg möchte und mehrere Vorstellungen hat, wie seine Zukunft aussehen soll. Durch den Konjunktiv wird allerdings klargestellt, dass ihm das Erfüllen dieser Wünsche nicht möglich ist. In der letzten Strophe kommt zum wiederholten Male die Metapher des Mühlrads vor (vgl. V.17), die für das triste Leben des lyrischen Ichs steht, welches immer weiter vor sich hingeht. Antithetisch dazu steht der letzte Vers, in welchem das Mühlrad „auf einmal still“ steht. Grund dafür ist der Wunsch des lyrischen Ichs zu sterben (vgl. V. 19) und seinem traurigen Leben ein Ende zu setzen.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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In einer ähnlichen Situation befindet sich das lyrische Ich in Eichendorffs Gedicht „Das zerbrochene Ringlein", welches im Folgenden analysiert und interpretiert wird. Zu Beginn des Gedichtes ist das lyrische Ich an einem dunklen Ort mit, an dem seine Geliebte früher gewohnt hat. Diese hat es jedoch sehr verletzt und das lyrische Ich erzählt im weiteren Verlauf von seinen Wünschen, seine Heimat zu verlassen. In der letzten Strophe äußert es den Wunsch zu sterben, da es sehr verzweifelt scheint. Das Gedicht besteht aus fünf Strophen mit jeweils vier Versen, welche sich im Kreuzschema reimen. Die Verse 17 und 19 passen mit den Wörtern „gehen“ und „sterben“ nicht in dieses Reimschema hinein. Die Absicht des Autors könnte es hier gewesen sein, den Wunsch des lyrischen Ichs zu sterben hervorzuheben und den Gegensatz des gehenden Mühlrads (vgl. V.17) und des Sterbens zu verdeutlichen. Die Metrik ist durchgehend ein dreihebiger Jambus, wodurch eine gewisse Regelmäßigkeit und Ruhe geschaffen wird, welche die triste Stimmung des Gedichts unterstützt. Eine ähnliche Wirkung hat auch das Abwechseln von weiblichen und männlichen Kadenzen zur Folge. Im Gedicht befinden sich einige sprachliche Auffälligkeiten, durch die der Autor den Inhalt weiter stützt. So findet man in der ersten Strophe viele Wörter mit dem Vokal „u“, wie beispielsweise „Grunde“ (V.1) und ,,verschwunden“ (V.3). Diese dienen dazu, die dunkle Stimmung zu Beginn des Gedichtes auszudrücken, da dieser Vokal eine eher bedrückende Wirkung aufweist und nicht so hell klingt wie „e“ und „a“. Des Weiteren nutzt Eichendorff in der zweiten Strophe den Parallelismus ,,Sie hat mir Treu versprochen“ (V.5), „Sie hat die Treu gebrochen“ (V.7). Im fünften Vers wird so verdeutlicht, dass es die Geliebte des lyrischen Ichs war, welche die Treue versprochen hat und dass es auch diese war, welche sie wieder gebrochen hat. Die Schuld der traurigen Situation des lyrischen Ichs wird hierdurch vollständig auf sie übertragen. Zudem findet man die Metapher des Rings in den Versen sechs und acht. Diese steht für die Ehe des lyrischen Ichs mit seiner Geliebten, welche jedoch nach den Handlungen ihrer beendet wurde, was durch das Entzweispringen des Rings (vgl. V. 8) dargestellt wird. In den Strophen drei und vier findet man jeweils im ersten Vers die Anapher ,,Ich möcht" gefolgt von den Wünschen des lyrischen Ichs. Es drückt somit aus, dass es gerne aus seiner Heimat und dem Ort mit dem Mühlrad weg möchte und mehrere Vorstellungen hat, wie seine Zukunft aussehen soll. Durch den Konjunktiv wird allerdings klargestellt, dass ihm das Erfüllen dieser Wünsche nicht möglich ist. In der letzten Strophe kommt zum wiederholten Male die Metapher des Mühlrads vor (vgl. V.17), die für das triste Leben des lyrischen Ichs steht, welches immer weiter vor sich hingeht. Antithetisch dazu steht der letzte Vers, in welchem das Mühlrad „auf einmal still“ steht. Grund dafür ist der Wunsch des lyrischen Ichs zu sterben (vgl. V. 19) und seinem traurigen Leben ein Ende zu setzen.