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Gedichtsanalyse

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 Hannah Jelinski, 11D
Deutsch GK Machau
Der Falke: Achim von Arnim
26.01.2021
Aufgabenteil 1:
Das Gedicht mit dem Titel „Der Falke", geschri
 Hannah Jelinski, 11D
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Aufgabenteil 1:
Das Gedicht mit dem Titel „Der Falke", geschri
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- Gedichtsanalyse zu “Der Falke” - Übungsaufgabe EF - Vergleich mit “der turmfalk” - Abituraufgabe 2015

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Hannah Jelinski, 11D Deutsch GK Machau Der Falke: Achim von Arnim 26.01.2021 Aufgabenteil 1: Das Gedicht mit dem Titel „Der Falke", geschrieben von Achim von Arnim und erstmalig 1806 in der Gedichtssammlung „Des Knaben Wunderhorn" publiziert wurde ist ein Naturgedicht. Es ist der Romantik zuzuordnen und handelt, wie der Titel schon vermuten lässt, von einem Falken, der anscheinend in Gefangenschaft lebt und gern daraus entfliehen würde, er schwelgt darüber in Erinnerungen wo und wie er sein Neues Nest bauen würde und stellt sich vor, wie sein Leben in Freiheit wohlmöglich ablaufen würde. Es besteht aus sieben Strophen, die sich jeweils in 4 Verse gliedern lassen, mit Ausnahme der ersten Strophe, in der sich nur der zweite und vierte Vers reimen, wird das Reimschema eines regelmäßigen Kreuzreimes eingehalten. Als Metrum lässt sich somit der Jambus festlegen. Im Ganzen Verlauf des Gedichtes ist das lyrische Ich über präsent, es denkt in der ersten Strophe darüber nach, dass es „ein wilder Falke“ (V.1) sein will, würde es dieses Ziel jemals erreichen, würde das lyrische Ich direkt loslegen und sich vor dem Haus seines Grafen niederlassen (Vgl.: V3-V4). In der zweiten Strophe lässt das lyrische Ich dann durchsickern dass es mit seinen „starken Flügel(n)“ an die Tür des Liebchens klopfen möchte, damit die Tür sich öffnet und sein Liebchen hinaustritt (Vgl.: V6 ff). Gemeinsam mit...

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seinem Liebchen möchte der Falke dann über die Heide hinweg fliegen (vgl.V 9ff.) indem er sein Liebchen an den Haaren packen und es über die Anhöhe tragen würde, auf der ein „schönes Nest" (V.18) liegen würde. In Strophe Nummer drei wird der Wunsch zu fliehen beschrieben, ebenso wie ein Schlüssel, der in Zusammenhang mit dem Wort klingen (vgl. V9) steht und die Äußerung „Mutter ist nicht weit“ (V.10) könnten eine Metapher sein und somit bedeuten, dass jemand eingesperrt ist und bei jedem klingeln des Schlüssels auf Freiheit hofft. Auch einen Wunsch äußert das lyrische Ich, es will mit seinem Liebchen gemeinsam fliehen (V12). In Strophe fünf wird ausserdem deutlich gemacht, dass das lyrische Ich festgesetzt(vgl. V.20) ist, also vermutlich gefangen gehalten oder erpresst wird. In der darauf folgenden, sechsen Strophe, lässt das lyrische Ich durchsickern, dass es in seiner Falken- Gestalt nicht vom Grafen getötet werden kann, ohne damit seine Tochter zu verlieren (vgl. V. 22ff), weshalb es nahe liegt, dass das in der zweiten Strophe erwähnte „Liebchen“ 8vgl. V.8) die Tochter des Grafen sein muss. Das lyrische ich ist festgesetzt und kann aufgrund von gelähmten Schwingen (vgl. V. 25f) nicht fliegen, wodurch deutlich wird, dass nur das lyrische ich etwas für das Liebchen empfindet und es somit eine einseitige, unerwiderte Liebesbeziehung ist. Das ganze Gedicht wirkt wie ein Traum, was lyrische Ich stellt sich vor, dass es ein Falke, also ein großer und machtvoller Vogel ist, der Bedrohung und Bewachung symbolisiert andererseits aber auch Maskulin und intelligent wirkt. All diese Eigenschaften sprechen dafür, dass das lyrische ich sich Anerkennung und Zuneigung von weiblichen Wesen wünscht, besonders vom Liebchen, welches als Falke seine erste Anlaufstelle wäre. Die spricht wiederum dafür, dass die Gefühle für eben diesen Liebchen echt und vokalem stark sein müssen. In der zweiten Strophe erfahren wir vom lyrischen ich, dass es mit seinen starken Flügeln (vgl. V.5) an die Tür des Liebchen schlagen müsste, damit die Tür sich öffnet und sein Liebchen heraustreten kann, was dafür spricht, dass die Tochter des Grafen von diesem eingeschlossen wurde bzw. Versteckt wird. Hannah Jelinski, 11D Deutsch GK Machau 26.01.2021 In der dritten Strophe fragt das lyrische Ich das Liebchen, ob es nicht die Schlüssel klingen hört (vgl. V. 9) und dass seine Mutter nicht weit entfernt sei, was dafür spricht, dass die Mutter diejenige ist die über die Freiheit ihrer Tochter entscheidet, ausserdem bittet er sein Liebchen, mit ihm zu fliehen. In der vierten Strophe erfahren wir mehr über die Fluchtpläne des Falken, er möchte sein Liebchen an den Haaren packen und es davon auf eine Anhöhe tragen (Vgl. V. 16), ausserdem erfahren wir, dass das Liebchen blonde Haare hat, die es in einem geflochtenen Zopf trägt. In der vorletzten Strophe erläutert das lyrische ich seine Überlegungen zur Flucht und Befreiung des Liebchens, der Graf könne ihn ja nicht in Gestalt eines Falles erschießen, ohne seine Tochter i Gefahr zu bringen und wohlmöglich sogar zu töten. In der letzten Strophe gibt es eine Art Zusammenfassung der vorangegangenen Strophen, ausserdem ist es dem Liebchen peinlich, seinen Anbeter singen zu hören (vgl. V. 29). Das komplette Gedicht spiegelt verschiedene Aspekte der Romantik wieder, jedoch ist die darin beschriebene Sehnsucht wohl am eindeutigsten. Der Wunsch nach Liebe und Zuneigung ist unendlich groß und somit mehr als nur epochentypisch. Das Gedicht spiegelt Sehnsucht aber auch Unzufriedenheit und Traurigkeit da und lässt aufgrund seiner melodischen Art viele Fragen und Aspekte offen. Aufgabenteil 2: Analyse des 2. Gedichtes: Das Gedicht ,,der turmfalk“ wurde im Jahre 2001 von Norbert Hummelt verfasst bzw. Veröffentlicht. Es handelt von einem inneren Monologs während eines Telefongesprächs, bei dem von dem lyrischen ich ein Turmfalke entdeckt wird, der sich gerade um seine Beute kümmert. Das Telefongespräch wird beendet und der Falke fliegt davon, das lyrische ich hintertreibt allein und sinkt wieder zurück in seine Einsamkeit. Betrachtet man das Gedicht rein formell, fällt einem direkt eine Besonderheit auf, es gibt keine Großschreibung und das Gedicht ist eigentlich nur ein einziger, langer Satz. Nur die Fragen die zwischendrin gestellt werden, könnten ein Satzende andeuten, jedoch sind diese nicht klar gekennzeichnet. Es besitzt ausserdem nur einen einzigen Reim in Zeile 9-11, nämlich zwischen den Wörtern „traue“ und „schaue“. Es liegt kein fester Rhythmus vor und die punkte „...“ (vgl. Z. 6) markieren immer mal wieder bestimmte Wendepunkte der Handlung. Die ersten 5 Zeilen telefoniert das lyrische ich und entdeckt währenddessen einen Vogel welchen es in den nächsten vier Zeilen näher beschreibt. Das lyrische ich macht bekannt, dass es so einen Vogel bisher nie zu Gesicht bekommen hat und würde den Falken gerne Fragen ob dies die „vielzitierte Feier der Natur“ (Z. 15) ist. Dies drückt wiederum einen stummen Hilfeschrei nach Erlösung bzw. Befreiung aus, was darauf schließen lässt, dass das lyrische ich unzufrieden mit seiner momentanen Situation und sich selbst ist. Am Ende des Gedichts bricht das Telefongespräch, von dem man im ganzen Verlauf des Gedichts nichts weiteres erfährt ab und dem lyrischen Ich wird wieder einmal klar dass es seinem Alltag und seinem eigen errichteten Käfig nicht entfliehen kann und auch der Falke verschwindet plötzlich in seine Freiheit. Hannah Jelinski, 11D Vergleich von „Der Falke“ und „der turmfalk" Formell betrachtet sind die beiden Gedichte so gegensätzlich wie sie nur sein können, „Der Falke" (G1) ist strukturiert, hat einen guten Aufbau, ist leicht zu lesen und besitzt ein Reimschema. „der turmfalk“ (G2) hingegen, ist einfach nur ein Fließtext, bei dem nichtmal auf die Großschreibung geachtet wurde, es besitzt keine Satzzeichen und ist somit auch schwer verständlich weil man so viel leichter den Überblick verliert. Deutsch GK Machau 26.01.2021 Inhaltlich betrachtet ähneln die beiden Gedichte sich auf den ersten Blick stark, denn, sie handeln beide von einem Falken und dem Wunsch nach Freiheit und Erlösung, jedoch handelt G1 von einer einseitigen, unerwiderten Liebesgeschichte und dem Wunsch, die Geliebte zu befreien und G2 verkörpert den Wunsch selbst frei zu sein und seinem Alltag zu entfliehen. In G1 ist der Falke ein deutliches Symbol für Maskulinität und Stärke und in G2 steht er eher für Freiheit und einen eigenen Willen, denn, hier wird der Falke bewundert bzw. Für seine Möglichkeiten beneidet. In G1 findet ausserdem ein „Körperwevhsel“ statt, das lyrische ich stellt sich vor in Gestalt eines Falken sein Liebchen zu retten und erzählt eher von seinen Träumen und Wünschen wohingegen das lyrische ich in G2 eher seiner Freiheit nachtrauert und den Falken für diese beneidet, da er seinen eigenen Willen durchsetzen kann. In beiden Gedichten liegt die Sehnsucht im Vordergrund, auch, wenn sie einen anderen Ursprung hat, was man ganz klar der Romantik zuordnen kann. In beiden Gedichten wird durch den Falken eine Verbindung zur Natur hergestellt und auch der Wunsch nach der Weltflucht kommt in beiden Gedichten nicht zu kurz. Zwar wird diese Weltflucht in G1 nicht direkt verkörpert sondern auf das Liebchen übertragen doch dennoch spielt sie eine große Rolle und macht beide Gedichte aus. G1 ist träumerisch und eher mit einem Fernblick geschrieben, doch trotzdem ist das futuristischere zweite Gedicht nur eine Momentaufnahme, welche jedoch trotzdem die Absicht, also die Flucht aus dem Alltag, gut ausdrückt. Abschließend kann man sagen, dass sich die beiden Gedichten in ihren Kernpunkten ähneln, man sie jedoch nicht als ähnlich beschreiben kann, da die Hintergründe und vor allem die Umsetzung komplett verschieden sind. 22:40 Samstag 30. Jan. Dokumente HannahJelinski.11D.DeutschGK.22.0... Hannah Jelinski, 11D Vergleich von „Der Falke" und „der turmfalk" Deutsch GK Machau BEARBEITEN 26.01.2021 Formell betrachtet sind die beiden Gedichte so gegensätzlich wie sie nur sein können, „Der Falke" (G1) ist strukturiert, hat einen guten Aufbau, ist leicht zu lesen und besitzt ein Reimschema. „der turmfalk“ (G2) hingegen, ist einfach nur ein Fließtext, bei dem nichtmal auf die Großschreibung geachtet wurde, es besitzt keine Satzzeichen und ist somit auch schwer verständlich weil man so viel leichter den Überblick verliert. Inhaltlich betrachtet ähneln die beiden Gedichte sich auf den ersten Blick stark, denn, sie handeln beide von einem Falken und dem Wunsch nach Freiheit und Erlösung, jedoch handelt G1 von einer einseitigen, unerwiderten Liebesgeschichte und dem Wunsch, die Geliebte zu befreien und G2 verkörpert den Wunsch selbst frei zu sein und seinem Alltag zu entfliehen. In G1 ist der Falke ein deutliches Symbol für Maskulinität und Stärke und in G2 steht er eher für Freiheit und einen eigenen Willen, denn, hier wird der Falke bewundert bzw. Für seine Möglichkeiten beneidet. In G1 findet ausserdem ein „Körperwevhsel“" statt, das lyrische ich stellt sich vor in Gestalt eines Falken sein Liebchen zu retten und erzählt eher von seinen Träumen und Wünschen wohingegen das lyrische ich in G2 eher seiner Freiheit nachtrauert und den Falken für diese beneidet, da er seinen eigenen Willen durchsetzen kann. In beiden Gedichten liegt die Sehnsucht im Vordergrund, auch, wenn sie einen anderen Ursprung hat, was man ganz klar der Romantik zuordnen kann. In beiden Gedichten wird durch den Falken eine Verbindung zur Natur hergestellt und auch der Wunsch nach der Weltflucht kommt in beiden Gedichten nicht zu kurz. Zwar wird diese Weltflucht in G1 nicht direkt verkörpert sondern auf das Liebchen übertragen doch dennoch spielt sie eine große Rolle und macht beide Gedichte aus. G1 ist träumerisch und eher mit einem Fernblick geschrieben, doch trotzdem ist das futuristischere zweite Gedicht nur eine Momentaufnahme, welche jedoch trotzdem die Absicht, also die Flucht aus dem Alltag, gut ausdrückt. 1.414 Wörter Abschließend kann man sagen, dass sich die beiden Gedichten in ihren Kernpunkten ähneln, man sie jedoch nicht als ähnlich beschreiben kann, da die Hintergründe und vor allem die Umsetzung komplett verschieden sind. 45 % okumente := HannahJelinski.11D. DeutschGK.22.0... BEARBEITEN In der dritten Strophe fragt das lyrische Ich das Liebchen, ob es nicht die Schlüssel klingen hört (vgl. V. 9) und dass seine Mutter nicht weit entfernt sei, was dafür spricht, dass die Mutter diejenige ist die über die Freiheit ihrer Tochter entscheidet, ausserdem bittet er sein Liebchen, mit ihm zu fliehen. In der vierten Strophe erfahren wir mehr über die Fluchtpläne des Falken, er möchte sein Liebchen an den Haaren packen und es davon auf eine Anhöhe tragen (Vgl. V. 16), ausserdem erfahren wir, dass das Liebchen blonde Haare hat, die es in einem geflochtenen Zopf trägt. In der vorletzten Strophe erläutert das lyrische ich seine Überlegungen zur Flucht und Befreiung des Liebchens, der Graf könne ihn ja nicht in Gestalt eines Falles erschießen, ohne seine Tochter i Gefahr zu bringen und wohlmöglich sogar zu töten. In der letzten Strophe gibt es eine Art Zusammenfassung der vorangegangenen Strophen, ausserdem ist es dem Liebchen peinlich, seinen Anbeter singen zu hören (vgl. V. 29). Das komplette Gedicht spiegelt verschiedene Aspekte der Romantik wieder, jedoch ist die darin beschriebene Sehnsucht wohl am eindeutigsten. Der Wunsch nach Liebe und Zuneigung ist unendlich groß und somit mehr als nur epochentypisch. Das Gedicht spiegelt Sehnsucht aber auch Unzufriedenheit und Traurigkeit da und lässt aufgrund seiner melodischen Art viele Fragen und Aspekte offen. Aufgabenteil 2: Analyse des 2. Gedichtes: Das Gedicht ,,der turmfalk" wurde im Jahre 2001 von Norbert Hummelt verfasst bzw. Veröffentlicht. Es handelt von einem inneren Monologs während eines Telefongesprächs, bei dem von dem lyrischen ich ein Turmfalke entdeckt wird, der sich gerade um seine Beute kümmert. Das Telefongespräch wird beendet und der Falke fliegt davon, das lyrische ich hintertreibt allein und sinkt wieder zurück in seine Einsamkeit. Betrachtet man das Gedicht rein formell, fällt einem direkt eine Besonderheit auf, es gibt keine Großschreibung und das Gedicht ist eigentlich nur ein einziger, langer Satz. Nur die Fragen die zwischendrin gestellt werden, könnten ein Satzende andeuten, jedoch sind diese nicht klar gekennzeichnet. Es besitzt ausserdem nur einen einzigen Reim in Zeile 9-11, nämlich zwischen den Wörtern „traue“ und „schaue“. Es liegt kein fester Rhythmus vor und die punkte „...“ (vgl. Z. 6) markieren immer mal wieder bestimmte Wendepunkte der Handlung. Die ersten 5 Zeilen telefoniert das lyrische ich und entdeckt währenddessen einen Vogel welchen es in den nächsten vier Zeilen näher beschreibt. Das lyrische ich macht bekannt, dass es so einen Vogel bisher nie zu Gesicht bekommen hat und würde den Falken gerne Fragen ob dies die „vielzitierte Feier der Natur" (Z. 15) ist. Dies drückt wiederum einen stummen Hilfeschrei nach Erlösung bzw. Befreiung aus, was darauf schließen lässt, dass das lyrische ich unzufrieden mit seiner momentanen Situation und sich selbst ist. Am Ende des Gedichts bricht das Telefongespräch, von dem man im ganzen Verlauf des Gedichts nichts weiteres erfährt ab und dem lyrischen Ich wird wieder einmal klar dass es seinem Alltag und seinem eigen errichteten Käfig nicht entfliehen kann und auch der Falke verschwindet plötzlich in seine Freiheit. 1.414 Wörter

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seinem Liebchen möchte der Falke dann über die Heide hinweg fliegen (vgl.V 9ff.) indem er sein Liebchen an den Haaren packen und es über die Anhöhe tragen würde, auf der ein „schönes Nest" (V.18) liegen würde. In Strophe Nummer drei wird der Wunsch zu fliehen beschrieben, ebenso wie ein Schlüssel, der in Zusammenhang mit dem Wort klingen (vgl. V9) steht und die Äußerung „Mutter ist nicht weit“ (V.10) könnten eine Metapher sein und somit bedeuten, dass jemand eingesperrt ist und bei jedem klingeln des Schlüssels auf Freiheit hofft. Auch einen Wunsch äußert das lyrische Ich, es will mit seinem Liebchen gemeinsam fliehen (V12). In Strophe fünf wird ausserdem deutlich gemacht, dass das lyrische Ich festgesetzt(vgl. V.20) ist, also vermutlich gefangen gehalten oder erpresst wird. In der darauf folgenden, sechsen Strophe, lässt das lyrische Ich durchsickern, dass es in seiner Falken- Gestalt nicht vom Grafen getötet werden kann, ohne damit seine Tochter zu verlieren (vgl. V. 22ff), weshalb es nahe liegt, dass das in der zweiten Strophe erwähnte „Liebchen“ 8vgl. V.8) die Tochter des Grafen sein muss. Das lyrische ich ist festgesetzt und kann aufgrund von gelähmten Schwingen (vgl. V. 25f) nicht fliegen, wodurch deutlich wird, dass nur das lyrische ich etwas für das Liebchen empfindet und es somit eine einseitige, unerwiderte Liebesbeziehung ist. Das ganze Gedicht wirkt wie ein Traum, was lyrische Ich stellt sich vor, dass es ein Falke, also ein großer und machtvoller Vogel ist, der Bedrohung und Bewachung symbolisiert andererseits aber auch Maskulin und intelligent wirkt. All diese Eigenschaften sprechen dafür, dass das lyrische ich sich Anerkennung und Zuneigung von weiblichen Wesen wünscht, besonders vom Liebchen, welches als Falke seine erste Anlaufstelle wäre. Die spricht wiederum dafür, dass die Gefühle für eben diesen Liebchen echt und vokalem stark sein müssen. In der zweiten Strophe erfahren wir vom lyrischen ich, dass es mit seinen starken Flügeln (vgl. V.5) an die Tür des Liebchen schlagen müsste, damit die Tür sich öffnet und sein Liebchen heraustreten kann, was dafür spricht, dass die Tochter des Grafen von diesem eingeschlossen wurde bzw. Versteckt wird. Hannah Jelinski, 11D Deutsch GK Machau 26.01.2021 In der dritten Strophe fragt das lyrische Ich das Liebchen, ob es nicht die Schlüssel klingen hört (vgl. V. 9) und dass seine Mutter nicht weit entfernt sei, was dafür spricht, dass die Mutter diejenige ist die über die Freiheit ihrer Tochter entscheidet, ausserdem bittet er sein Liebchen, mit ihm zu fliehen. In der vierten Strophe erfahren wir mehr über die Fluchtpläne des Falken, er möchte sein Liebchen an den Haaren packen und es davon auf eine Anhöhe tragen (Vgl. V. 16), ausserdem erfahren wir, dass das Liebchen blonde Haare hat, die es in einem geflochtenen Zopf trägt. In der vorletzten Strophe erläutert das lyrische ich seine Überlegungen zur Flucht und Befreiung des Liebchens, der Graf könne ihn ja nicht in Gestalt eines Falles erschießen, ohne seine Tochter i Gefahr zu bringen und wohlmöglich sogar zu töten. In der letzten Strophe gibt es eine Art Zusammenfassung der vorangegangenen Strophen, ausserdem ist es dem Liebchen peinlich, seinen Anbeter singen zu hören (vgl. V. 29). Das komplette Gedicht spiegelt verschiedene Aspekte der Romantik wieder, jedoch ist die darin beschriebene Sehnsucht wohl am eindeutigsten. Der Wunsch nach Liebe und Zuneigung ist unendlich groß und somit mehr als nur epochentypisch. Das Gedicht spiegelt Sehnsucht aber auch Unzufriedenheit und Traurigkeit da und lässt aufgrund seiner melodischen Art viele Fragen und Aspekte offen. Aufgabenteil 2: Analyse des 2. Gedichtes: Das Gedicht ,,der turmfalk“ wurde im Jahre 2001 von Norbert Hummelt verfasst bzw. Veröffentlicht. Es handelt von einem inneren Monologs während eines Telefongesprächs, bei dem von dem lyrischen ich ein Turmfalke entdeckt wird, der sich gerade um seine Beute kümmert. Das Telefongespräch wird beendet und der Falke fliegt davon, das lyrische ich hintertreibt allein und sinkt wieder zurück in seine Einsamkeit. Betrachtet man das Gedicht rein formell, fällt einem direkt eine Besonderheit auf, es gibt keine Großschreibung und das Gedicht ist eigentlich nur ein einziger, langer Satz. Nur die Fragen die zwischendrin gestellt werden, könnten ein Satzende andeuten, jedoch sind diese nicht klar gekennzeichnet. Es besitzt ausserdem nur einen einzigen Reim in Zeile 9-11, nämlich zwischen den Wörtern „traue“ und „schaue“. Es liegt kein fester Rhythmus vor und die punkte „...“ (vgl. Z. 6) markieren immer mal wieder bestimmte Wendepunkte der Handlung. Die ersten 5 Zeilen telefoniert das lyrische ich und entdeckt währenddessen einen Vogel welchen es in den nächsten vier Zeilen näher beschreibt. Das lyrische ich macht bekannt, dass es so einen Vogel bisher nie zu Gesicht bekommen hat und würde den Falken gerne Fragen ob dies die „vielzitierte Feier der Natur“ (Z. 15) ist. Dies drückt wiederum einen stummen Hilfeschrei nach Erlösung bzw. Befreiung aus, was darauf schließen lässt, dass das lyrische ich unzufrieden mit seiner momentanen Situation und sich selbst ist. Am Ende des Gedichts bricht das Telefongespräch, von dem man im ganzen Verlauf des Gedichts nichts weiteres erfährt ab und dem lyrischen Ich wird wieder einmal klar dass es seinem Alltag und seinem eigen errichteten Käfig nicht entfliehen kann und auch der Falke verschwindet plötzlich in seine Freiheit. Hannah Jelinski, 11D Vergleich von „Der Falke“ und „der turmfalk" Formell betrachtet sind die beiden Gedichte so gegensätzlich wie sie nur sein können, „Der Falke" (G1) ist strukturiert, hat einen guten Aufbau, ist leicht zu lesen und besitzt ein Reimschema. „der turmfalk“ (G2) hingegen, ist einfach nur ein Fließtext, bei dem nichtmal auf die Großschreibung geachtet wurde, es besitzt keine Satzzeichen und ist somit auch schwer verständlich weil man so viel leichter den Überblick verliert. Deutsch GK Machau 26.01.2021 Inhaltlich betrachtet ähneln die beiden Gedichte sich auf den ersten Blick stark, denn, sie handeln beide von einem Falken und dem Wunsch nach Freiheit und Erlösung, jedoch handelt G1 von einer einseitigen, unerwiderten Liebesgeschichte und dem Wunsch, die Geliebte zu befreien und G2 verkörpert den Wunsch selbst frei zu sein und seinem Alltag zu entfliehen. In G1 ist der Falke ein deutliches Symbol für Maskulinität und Stärke und in G2 steht er eher für Freiheit und einen eigenen Willen, denn, hier wird der Falke bewundert bzw. Für seine Möglichkeiten beneidet. In G1 findet ausserdem ein „Körperwevhsel“ statt, das lyrische ich stellt sich vor in Gestalt eines Falken sein Liebchen zu retten und erzählt eher von seinen Träumen und Wünschen wohingegen das lyrische ich in G2 eher seiner Freiheit nachtrauert und den Falken für diese beneidet, da er seinen eigenen Willen durchsetzen kann. In beiden Gedichten liegt die Sehnsucht im Vordergrund, auch, wenn sie einen anderen Ursprung hat, was man ganz klar der Romantik zuordnen kann. In beiden Gedichten wird durch den Falken eine Verbindung zur Natur hergestellt und auch der Wunsch nach der Weltflucht kommt in beiden Gedichten nicht zu kurz. Zwar wird diese Weltflucht in G1 nicht direkt verkörpert sondern auf das Liebchen übertragen doch dennoch spielt sie eine große Rolle und macht beide Gedichte aus. G1 ist träumerisch und eher mit einem Fernblick geschrieben, doch trotzdem ist das futuristischere zweite Gedicht nur eine Momentaufnahme, welche jedoch trotzdem die Absicht, also die Flucht aus dem Alltag, gut ausdrückt. Abschließend kann man sagen, dass sich die beiden Gedichten in ihren Kernpunkten ähneln, man sie jedoch nicht als ähnlich beschreiben kann, da die Hintergründe und vor allem die Umsetzung komplett verschieden sind. 22:40 Samstag 30. Jan. Dokumente HannahJelinski.11D.DeutschGK.22.0... Hannah Jelinski, 11D Vergleich von „Der Falke" und „der turmfalk" Deutsch GK Machau BEARBEITEN 26.01.2021 Formell betrachtet sind die beiden Gedichte so gegensätzlich wie sie nur sein können, „Der Falke" (G1) ist strukturiert, hat einen guten Aufbau, ist leicht zu lesen und besitzt ein Reimschema. „der turmfalk“ (G2) hingegen, ist einfach nur ein Fließtext, bei dem nichtmal auf die Großschreibung geachtet wurde, es besitzt keine Satzzeichen und ist somit auch schwer verständlich weil man so viel leichter den Überblick verliert. Inhaltlich betrachtet ähneln die beiden Gedichte sich auf den ersten Blick stark, denn, sie handeln beide von einem Falken und dem Wunsch nach Freiheit und Erlösung, jedoch handelt G1 von einer einseitigen, unerwiderten Liebesgeschichte und dem Wunsch, die Geliebte zu befreien und G2 verkörpert den Wunsch selbst frei zu sein und seinem Alltag zu entfliehen. In G1 ist der Falke ein deutliches Symbol für Maskulinität und Stärke und in G2 steht er eher für Freiheit und einen eigenen Willen, denn, hier wird der Falke bewundert bzw. Für seine Möglichkeiten beneidet. In G1 findet ausserdem ein „Körperwevhsel“" statt, das lyrische ich stellt sich vor in Gestalt eines Falken sein Liebchen zu retten und erzählt eher von seinen Träumen und Wünschen wohingegen das lyrische ich in G2 eher seiner Freiheit nachtrauert und den Falken für diese beneidet, da er seinen eigenen Willen durchsetzen kann. In beiden Gedichten liegt die Sehnsucht im Vordergrund, auch, wenn sie einen anderen Ursprung hat, was man ganz klar der Romantik zuordnen kann. In beiden Gedichten wird durch den Falken eine Verbindung zur Natur hergestellt und auch der Wunsch nach der Weltflucht kommt in beiden Gedichten nicht zu kurz. Zwar wird diese Weltflucht in G1 nicht direkt verkörpert sondern auf das Liebchen übertragen doch dennoch spielt sie eine große Rolle und macht beide Gedichte aus. G1 ist träumerisch und eher mit einem Fernblick geschrieben, doch trotzdem ist das futuristischere zweite Gedicht nur eine Momentaufnahme, welche jedoch trotzdem die Absicht, also die Flucht aus dem Alltag, gut ausdrückt. 1.414 Wörter Abschließend kann man sagen, dass sich die beiden Gedichten in ihren Kernpunkten ähneln, man sie jedoch nicht als ähnlich beschreiben kann, da die Hintergründe und vor allem die Umsetzung komplett verschieden sind. 45 % okumente := HannahJelinski.11D. DeutschGK.22.0... BEARBEITEN In der dritten Strophe fragt das lyrische Ich das Liebchen, ob es nicht die Schlüssel klingen hört (vgl. V. 9) und dass seine Mutter nicht weit entfernt sei, was dafür spricht, dass die Mutter diejenige ist die über die Freiheit ihrer Tochter entscheidet, ausserdem bittet er sein Liebchen, mit ihm zu fliehen. In der vierten Strophe erfahren wir mehr über die Fluchtpläne des Falken, er möchte sein Liebchen an den Haaren packen und es davon auf eine Anhöhe tragen (Vgl. V. 16), ausserdem erfahren wir, dass das Liebchen blonde Haare hat, die es in einem geflochtenen Zopf trägt. In der vorletzten Strophe erläutert das lyrische ich seine Überlegungen zur Flucht und Befreiung des Liebchens, der Graf könne ihn ja nicht in Gestalt eines Falles erschießen, ohne seine Tochter i Gefahr zu bringen und wohlmöglich sogar zu töten. In der letzten Strophe gibt es eine Art Zusammenfassung der vorangegangenen Strophen, ausserdem ist es dem Liebchen peinlich, seinen Anbeter singen zu hören (vgl. V. 29). Das komplette Gedicht spiegelt verschiedene Aspekte der Romantik wieder, jedoch ist die darin beschriebene Sehnsucht wohl am eindeutigsten. Der Wunsch nach Liebe und Zuneigung ist unendlich groß und somit mehr als nur epochentypisch. Das Gedicht spiegelt Sehnsucht aber auch Unzufriedenheit und Traurigkeit da und lässt aufgrund seiner melodischen Art viele Fragen und Aspekte offen. Aufgabenteil 2: Analyse des 2. Gedichtes: Das Gedicht ,,der turmfalk" wurde im Jahre 2001 von Norbert Hummelt verfasst bzw. Veröffentlicht. Es handelt von einem inneren Monologs während eines Telefongesprächs, bei dem von dem lyrischen ich ein Turmfalke entdeckt wird, der sich gerade um seine Beute kümmert. Das Telefongespräch wird beendet und der Falke fliegt davon, das lyrische ich hintertreibt allein und sinkt wieder zurück in seine Einsamkeit. Betrachtet man das Gedicht rein formell, fällt einem direkt eine Besonderheit auf, es gibt keine Großschreibung und das Gedicht ist eigentlich nur ein einziger, langer Satz. Nur die Fragen die zwischendrin gestellt werden, könnten ein Satzende andeuten, jedoch sind diese nicht klar gekennzeichnet. Es besitzt ausserdem nur einen einzigen Reim in Zeile 9-11, nämlich zwischen den Wörtern „traue“ und „schaue“. Es liegt kein fester Rhythmus vor und die punkte „...“ (vgl. Z. 6) markieren immer mal wieder bestimmte Wendepunkte der Handlung. Die ersten 5 Zeilen telefoniert das lyrische ich und entdeckt währenddessen einen Vogel welchen es in den nächsten vier Zeilen näher beschreibt. Das lyrische ich macht bekannt, dass es so einen Vogel bisher nie zu Gesicht bekommen hat und würde den Falken gerne Fragen ob dies die „vielzitierte Feier der Natur" (Z. 15) ist. Dies drückt wiederum einen stummen Hilfeschrei nach Erlösung bzw. Befreiung aus, was darauf schließen lässt, dass das lyrische ich unzufrieden mit seiner momentanen Situation und sich selbst ist. Am Ende des Gedichts bricht das Telefongespräch, von dem man im ganzen Verlauf des Gedichts nichts weiteres erfährt ab und dem lyrischen Ich wird wieder einmal klar dass es seinem Alltag und seinem eigen errichteten Käfig nicht entfliehen kann und auch der Falke verschwindet plötzlich in seine Freiheit. 1.414 Wörter