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Gesichtsanalyse - Die Zeit fährt Auto“ geschrieben von Erich Kästner

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 Deutsch-Gedichtsanalyse
Bei dem Gedicht „Die Zeit fährt Auto" geschrieben von Erich Kästner im Jahre
1928 geht es um den wirtschaftlichen W

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Gesichtsanalyse - Die Zeit fährt Auto“ geschrieben von Erich Kästner

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Malte Neubert

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11/9/10

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Gesichtsanalyse - Die Zeit fährt Auto“ geschrieben von Erich Kästner

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Deutsch-Gedichtsanalyse Bei dem Gedicht „Die Zeit fährt Auto" geschrieben von Erich Kästner im Jahre 1928 geht es um den wirtschaftlichen Wandel im Laufe der Zeit. Das Gedicht ist in Jamben verfasst und enthält insgesamt drei Strophen. Das Reimschema der ersten Strophe ist abaab, der zweiten cdccd und das der dritten efeef, quasi ein Kreuzreim mit zusätzlichem a . Somit in alle drei Strophen identisch aufgebaut. Wir haben in allen Strophen eine Alletoration mit besonders harten Konsonanten. Es wird zum Beispiel sehr oft Sp, st oder k benutzt was das Gedicht gleich sehr hart und emotionslos klingen lässt. Es passt aber sehr gut zum Inhalt des Gedichtes, da auch inhaltlich die Atmosphäre sehr leidenschaftslos und abwertend klingt. In dem Gedicht geht es nämlich darum wiesehr wir abhängig sind von dem Geld und der Wirtschaft, das wir die Zeit aber nicht anhalten können. Durch die Personifikationen, Die Konten reden“ und „Die Bilanzen schweigen" wird deutlich das die Finanzwelt schon so in unsere Leben mit involviert ist, das sie scheinbar schon Menschliche Züge annehmen (vgl. V.3). Mit ,,Die Menschen sperren aus. Die Menschen streiken.“ will Kästner wahrscheinlich auf die Eintönigkeit der Wirtschaft hindeuten und das die Menschen das mittlerweile schon normalisiert haben (V.4). ,,Der Globus dreht sich. Und wir drehen uns mit“ (V.5). Das ist eine sehr spannender und wichtiger Vers im ganzen...

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Gedicht. Die hier verwendete Metapher steht ganz ohne Kontext zur Thematik des Gedichte im Satz. Im übertragenen Sinne wird hier aber quasi die Kernaussage des Gedichtes klar. Die Gesellschaft bewegt sich mit der Zeit und man kann nichts dagegen tun. In der zweiten Strophe schreibt Kästner „Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken. Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei". Die hier benutze Metapher ,,Die Zeit fährt Auto" bezieht sich auf die Überschrift (bzw. Umgekehrt) und bezieht sich wieder darauf das die Zeit die Menschen in der Hand hat. Das Kästner gerade hier die Metapher Auto nahm, liegt wahrscheinlich daran das so ein Pkw damals eine ziemlich neue Erfindung war. Und darum geht es ja im Grunde, das die Zeit nie aufhört zu laufen. ,,Doch kein Mensch kann lenken" verdeutlicht nochmal das wir überhaupt nichts gegen den Lauf der Zeit tun können. Vielleicht wollte er hier auch noch mal verdeutlichen das wir Menschen Autos erfinden können, wirtschaftlich handeln können, aber gegen die Zeit sind selbst wir machtlos. Das Leben geht so schnell vorbei, doch wir können es nicht richtig genießen (Vgl. V. 7). ,,Minister sprechen oft vom Steuersenken. Wer weiß, ob sie im Ernste daran denken?" (V.10f). Hier kommt das lyrische Ich zum Vorschein welches starke Zweifel hat über die Politiker die wieder nur über Geld reden. Es könnte auch, sowie generell das ganze Gedicht, eine Anspielung auf die damalige Wirtschaftskrise sein. Am Schluss dieser Strophe schreibt Kästner wieder ,,Der Globus dreht sich und geht nicht entzwei“. Hier wird aus der Metapher deutlich das trotz dem rasen der Zeit, der Globus bzw. Die Menschheit standhaft bleibt und nicht daran zerbricht. In der dritten und letzten Strophe geht es wieder mehr darum wie die ganzen Errungenschaften der Zeit in unser Leben eingezogen sind. Die Händler würden werben, die Käufer würden kaufen und das das Geld macht nichts anderes als im Umlauf zu sein (vgl. V.11f). Er sagt hiermit das das alles schon normal ist und die Menschen abhängig davon sind. ,,Fabriken wachsen und Fabriken sterben. Was gestern war, geht heute schon in Scherben" (V.13f). Er sagt hier das Fabriken aufgebaut werden und mit der Zeit auch wieder pleite gehen. Er bezieht sich hier wider auf den Aspekt mit der Zeit, das wir rein gar nichts dagegen machen können. Die Zeit geht so schnell voran das es einem so vor kommt also wären die Erfolge von gestern, heute schon wieder vorbei (vgl. V. 14). Am Ende des Gedichtes schreibt Kästner ,,Der Globus dreht sich. Doch man sieht es nicht" (V.15). Abschließend meint er damit das die Erde bzw, die Zeit einfach weitergeht, wir es aber nicht merken da wir mit ihr gehen. Wir sind in gewissermaßen ein Teil davon und können uns nicht davon Distanzieren. Wir sind so vertieft in Profit, Geld und Finanzen das wir die Menschlichen Dinge vernachlässigen und der Grund ist die Zeit. Kästner hat in seinem Werk ,,Die Zeit fährt Auto" sehr viel mit Sprachlichen Bildern und Lautmalerei gearbeitet was sich sehr auf die Bedeutung des Gedichtes auswirkt. Der Inhalt beschreibt unmenschliche, traurige aber eben auch wahre Dinge was von Alletrationen sehr gut unterspielt wird. Das Gedicht wirkt nahezu Emotionslos, was eben wunderbar zu der Aussage des Textes passt. Das ist der Grund warum mir das Gedicht sehr gut gefällt. Es ist ein ziemlich kurzer Text, jedoch mit einer Riesengroßen Aussage die sich auf das gesamte Leben bezieht. Zudem finde ich den Titel sehr gut gewählt da er das Gedicht in Bezug auf die damalige Zeit wiederspiegelt.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Deutsch-Gedichtsanalyse Bei dem Gedicht „Die Zeit fährt Auto" geschrieben von Erich Kästner im Jahre 1928 geht es um den wirtschaftlichen Wandel im Laufe der Zeit. Das Gedicht ist in Jamben verfasst und enthält insgesamt drei Strophen. Das Reimschema der ersten Strophe ist abaab, der zweiten cdccd und das der dritten efeef, quasi ein Kreuzreim mit zusätzlichem a . Somit in alle drei Strophen identisch aufgebaut. Wir haben in allen Strophen eine Alletoration mit besonders harten Konsonanten. Es wird zum Beispiel sehr oft Sp, st oder k benutzt was das Gedicht gleich sehr hart und emotionslos klingen lässt. Es passt aber sehr gut zum Inhalt des Gedichtes, da auch inhaltlich die Atmosphäre sehr leidenschaftslos und abwertend klingt. In dem Gedicht geht es nämlich darum wiesehr wir abhängig sind von dem Geld und der Wirtschaft, das wir die Zeit aber nicht anhalten können. Durch die Personifikationen, Die Konten reden“ und „Die Bilanzen schweigen" wird deutlich das die Finanzwelt schon so in unsere Leben mit involviert ist, das sie scheinbar schon Menschliche Züge annehmen (vgl. V.3). Mit ,,Die Menschen sperren aus. Die Menschen streiken.“ will Kästner wahrscheinlich auf die Eintönigkeit der Wirtschaft hindeuten und das die Menschen das mittlerweile schon normalisiert haben (V.4). ,,Der Globus dreht sich. Und wir drehen uns mit“ (V.5). Das ist eine sehr spannender und wichtiger Vers im ganzen...

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