Seite 2: Götz' Vision einer besseren Gesellschaft
Auf dieser Seite entfaltet Götz seine Vision einer idealen Gesellschaft. Er erinnert sich an "treffliche Menschen" unter den Fürsten, die ihre Untertanen gerecht behandelten und in Frieden mit ihren Nachbarn lebten.
Zitat: "Hab ich nicht unter den Fürsten treffliche Menschen gekannt, und sollte das Geschlecht ausgestorben sein?"
Götz' Idealvorstellung einer harmonischen Gesellschaftsordnung wird hier deutlich. Er sehnt sich nach einer Zeit, in der Adelige und einfache Menschen in gegenseitigem Respekt zusammenleben.
Beispiel: Götz erzählt von einem Landgrafen von Hanau, der ein Fest gab, bei dem Adelige und einfaches Volk gemeinsam feierten. Dies illustriert seine Vorstellung von einer gerechten Gesellschaft.
Die Götz von Berlichingen Interpretation dieser Passage zeigt, wie der Protagonist als Vertreter einer alten, ehrenhaften Ordnung dargestellt wird, die im Konflikt mit den neuen politischen Realitäten steht.
Epoche: Die Idealisierung der Vergangenheit und die Kritik an den gegenwärtigen Zuständen sind typische Elemente des Sturm und Drang, zu dem "Götz von Berlichingen" gehört.






