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Handout der Trafikant

21.4.2022

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HANDOUT - DER TRAFIKANT
1. Historischer Kontext
2. Inhaltsangabe
3. Figurenkonstellation
4. Sprachliche Gestaltung
5. Erzählform & Erzählzei
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1. Historischer Kontext
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4. Sprachliche Gestaltung
5. Erzählform & Erzählzei
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5. Erzählform & Erzählzei
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2. Inhaltsangabe
3. Figurenkonstellation
4. Sprachliche Gestaltung
5. Erzählform & Erzählzei
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1. Historischer Kontext
2. Inhaltsangabe
3. Figurenkonstellation
4. Sprachliche Gestaltung
5. Erzählform & Erzählzei

HANDOUT - DER TRAFIKANT 1. Historischer Kontext 2. Inhaltsangabe 3. Figurenkonstellation 4. Sprachliche Gestaltung 5. Erzählform & Erzählzeit 6. Literarische Symbole 7. Sigmund Freud Psychoanalyse Traumdeutung Traumzettel 8. Franz' Entwicklung 9. Adoleszenz Roman 10. Vergleich mit die Leiden des jungen Werthers 1. Der historische Kontext Handlungszeitraum des Romans: 1937-1938 In diesem Zeitraum fand der Anschluss Österreichs an NS-Deutschland statt Zweiter Weltkrieg 1939-1945 11.03.1938 Rücktritt Schuschniggs aufgrund des Ultimatums von Hitler Darauf folgte keine Gegenwehr beim Einmarsch nach Österreich Funktion des historischen Kontextes im Roman Die politische Lage war zu Beginn im Hintergrund und zum Ende des Romans im Vordergrund 2. Inhaltsangabe Immer mehr Leute grüßten mit "Heil Hitler!" (S. 166, Franz) Nach dem Anschluss an Österreich, veränderte sich die Sichtweise von Franz in Bezug auf die Politik und Gesellschaft Otto stirbt in Haft-> keine Vaterrolle mehr für Franz Robert Seethaler (* 7.8.1966) ist ein österreichischer Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor. Sein Roman ,,Der Trafikant" erschien 2012 und wurde 2018 verfilmt. Im Roman geht es um die Geschichte des 17jährigen Franz Huchel, der in Wien im Jahr 1937 und 1938 unter anderem eine enge Freundschaft zu dem Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, pflegte. Es handelt sich bei diesem Roman um einen sogenannten „,Coming of Age"-Roman, der auf eine faszinierende Weise das Heranwachsen der Hauptfigur thematisiert und insbesondere den psychischen Reifeprozess näher beschreibt. Schauplätze der Handlung sind Nußdorf im Salzkammergut und Wien. 1 Der siebzehnjährige Franz Huchel ist die Hauptfigur in...

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Alternativer Bildtext:

Robert Seethalers Roman »Der Trafikant« und lebt mit seiner Mutter im Nußdorf am Attersee in Österreich. Im Spätsommer 1937 kommt der reiche Unternehmer und geliebter seiner Mutter Alois Preininger durch einen Blitzschlag ums Leben. Dadurch ist die Mutter gezwungen ihren Sohn nach Wien zu schicken, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. In Wien erwartet ihn der alte Bekannte seiner Mutter Otto Trsnjek, denn Franz sollte nun in seiner Trafik als Trafikant arbeiten. Otto Trsjnek hat im ersten Weltkrieg sein Bein verloren. Mit seiner Mutter bleibt Franz in engem brieflichem Kontakt. Franz begegnet in der Trafik dem Psychoanalytiker Sigmund Freud, welcher ein Stammkunde ist und später ein guter Freund von Franz wird. Otto Trsnjek behandelt den Professor mit großem Respekt und auch Franz ist beeindruckt; nur dass Freud Jude ist, verunsichert ihn zunächst. Auf Freuds Rat hin begibt sich Franz auf die Suche nach einem Mädchen. Im Wiener Prater verliebt er sich in eine junge Frau aus Böhmen, die jedoch am Ende des Nachmittags verschwindet. In der folgenden Nacht erfolgt ein Anschlag auf die Trafik. Das Schaufenster wird mit Tierblut beschmiert und Otto Trsnjek als Judenfreund diffamiert. Trsnjek macht den Fleischer Roßhuber dafür verantwortlich; er bezeichnet ihn öffentlich als Nazi. Zwei Monate lang leidet Franz unter seiner unglücklichen Liebe zu der Unbekannten. Die quälenden körperlichen Symptome des Verliebtseins verwirren ihn ebenso wie die politischen Entwicklungen in Deutschland und Österreich. Im Winter 1937/38 wird Franz von wilden Träumen geplagt, die er auf Anraten des Professors aufschreibt. Wochen später taucht Anezka eines Nachts bei ihm auf, ist jedoch am nächsten Morgen wieder fort. Schließlich begreift Franz, dass seine Gefühle nicht erwidert werden, und sehnt sich nach seinem Zuhause am Attersee. Eines Tages wird die Trafik verwüstet und über die Eingangstür sind antisemitische Parolen geschmiert worden. Am Abend erscheint die Gestapo. Otto wird schwer misshandelt und wegen der Verbreitung pornografischer Druckerzeugnisse verhaftet. Franz glaubt, er könne Otto retten und behauptet, die Hefte, die unter dem Ladentisch verkauft wurden, seien seine. Doch schweigend muss er zusehen, wie Otto, der mittlerweile eine Vaterfigur für ihn eingenommen hatte, abgeführt wird. Im Frühling 1938 übernimmt Franz die Verantwortung für die Trafik. Die wenigen Kunden tragen jetzt Hakenkreuz-Abzeichen und betreten den Laden mit dem Hitlergruß. Seine unglückliche Liebe beunruhige ihn ebenso wie die verworrene politische Situation. Franz' nächtliche Träume bringen Ängste und Sehnsüchte hervor. Da er die Träume niemandem erzählen kann, beginnt er, sie auf kleine Zettel zu schreiben und morgens ans Schaufenster zu kleben. Im Mai 1938 erhält Franz die behördliche Nachricht von Ottos Tod sowie ein Paket mit dessen persönlichen Sachen. Sigmund Freud muss Österreich verlassen und flüchtet mit seiner Familie nach London. Am Morgen des 7. Juni klebt Franz den letzten mzettel ans Schaufenster, geht ann zum Hotel Metropol und hisst dort die Hose von Otto Trsnjek, die man ihm nach dessen Tod zugeschickt hat. Anschließend wird auch Franz von der Gestapo verhaftet. Sechs Jahre später kurz vor der Bombardierung Wiens durch die Alliierten, kommt Anezka zu der seit Jahren verlassenen Trafik. Am Schaufenster sieht sie Franz' Traumzettel 2 Mutter -Böh - alleinerziehende Mutter - wohnt in Nußdorf - ihr reicher geliebter stirbt (Alois Preininger) stirbt 3. Die Figurenkonstellation Anezka erin -möchte keine feste Beziehung mit Franz - arbeitet in der Grotte Innige Beziehung: Liebe, Ratschläge, Fürsorge Briefaustausch liebt sie Schwierige Liebesbeziehung benutzt ihn Frühere Bekanntschaft Franz Huchel - wird von Otto als Trafikant ausgebildet -durchlebt eine starke Entwicklung vom zarten jungen zum Mann - sieht Otto als Vaterfigur, Freund Lehrer, Vaterfigur Lehrling, Unterstützer Respektvolle Freundschaft Gibt ihm Ratschläge Otto Trsnjek -Trafik- Besitzer - wird von Gestapo verhaftet - einbeiniger Kriegsversehrter - politisch interessiert, steht zu seiner Meinung Stammkunde Sigmund Freud - Jude und berühmter Psychoanalytiker - Kunde in der Trafik - emigriert nach London - befreundet mit Franz 3 4. Die sprachliche Gestaltung Für Robert Seethalers Romane kennzeichnend: Österreichisch eingefärbte Sprache Verwendung der direkten Rede Erzählperspektive der 3. Person TRAFIKANT: Textstellen humorvoll, ironisch und durch Sprachwitze geprägt (Komik) Rhetorische Mittel: Metaphern, bildhafte Vergleiche, poetische Bilder, Traumzettel - Ellipsen: in Situationen mit psychischem Drucken wird die Situation expressionistisch Ansonsten: ernste, nachdenkliche sowie schüchterne Sprache 5. Erzählform und Erzählzeit Personaler Erzähler aus der dritten Person, Franz' Perspektive Vereinzelt auch Perspektiven der anderen Figuren Kommentare eines auktorialen Erzählers, berichtet außerhalb des Geschehens Gedeckte Erzählzeit (Erzählzeit und erzählte Zeit gleich lang) Franz Huchel wird vom Erzähler aus einer Innensicht heraus geschildert ( Einblick in seine Gedanken und Gefühle) Erzähltechnische Besonderheiten: Wörtliche Wiedergabe des Briefwechsels zwischen Franz und seiner Mutter Franz' Traumzettel Schreiben der Gestapo über Trsnjeks Tod 4 6. Literarische Symbole Gewitter (S.7) Symbol (geköpfte) Geranie (S. 7,8,246,250) Fass mit toter Ratte (S. 53 f.) Seidenschwanz/Pestvogel (S. 137 f., 206) Zahnverlust (S. 185) Anezka auf der Schaukel (S. 50 f.) Nachtfalter (S. 109, 113) Bedeutung des Symbols Symbol dafür, dass sich alles verändert (Tumult) und ein neues Kapitel in Franz' Leben beginnt Steht für das schöne Leben, das wiederaufstehen kann oder endgültig stirbt. (Stellt den Kreislauf des Lebens dar) Wie er damals ins ungewisse sprang, ist diese Liebe Ungewiss. Anezka wird Franz abschrecken, wie die Ratte. Der Vogel ist ein Symbol für eine Katastrophe, die kommt (NS-Zeit) Der wichtige Zahn wird von der Gestapo genommen, genauso wie der für Franz wichtige Trsnjek Sie schaukelt" in sein Leben; mal ist sie da, mal nicht, bis sie aufhört zu ,,schaukeln" (sie geht) Die Lampe steht für Anezka und der Nachtfalter für Franz. Er nähert sich zu sehr an Anezka und verbrennt sich 5 7. Sigmund Freud Kunde der Trafik von Otto Trnsjek Orientierungsfigur für Franz Weltbekannter Psychoanalytiker und Erfinder der Psychoanalyse, einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts Neben Trnsjek die näheste Bezugsperson von Franz Franz bittet ihn um Rat im Thema Liebe und seiner Beziehung zu Anezka Gegen Ende des Romans wird der Aufenthalt in Wien für den Professor gefährlich, er flüchtet mit seiner Tochter nach London Redeanteile zwischen Franz und Freud sind ungleichmäßig verteilt; Franz redet fast ausschließlich Die Traumzettel & Traumdeutung Um mit den gesellschaftspolitischen Geschehnissen und der Komplikationen mit Anezka umzugehen, rät Freud Franz seine Träume aufzuschreiben, um seine Gedanken zu ordnen Seine Traumzettel hängt Franz dann an die Glasscheibe der Trafik Wiener Bürger, die herbeikommen und die Zettel lesen, bekommen von Franz keine Erklärungen, jeder Leser deutet die Zettel selber Grund für die Traumdeutung Freud geht davon aus, dass die Träume des Menschen immer in Verbindung von der Gesellschaft unterdrückten Sexualität stehen Träume erzeugen Bilder und diese Bilder funktionieren nach ihm wie ein Wort und dementsprechend wie ein Symbol Wichtig: Freud ist ein guter Wegbegleiter für Franz. Er hört ihm immer zu, jedoch gibt er keine eindeutigen Lösungsvorschläge. Er sagt: „In den entscheidenden Dingen sind wir von Anfang an auf uns selbst gestellt. Wir müssen uns immer wieder fragen, was wir möchten und wohin wir wollen." Dies macht sich auch am Redeanteil bemerkbar (s.o.), Freud verleitet Franz also dazu sich selber aus seinen Problemen zu befreien und stützt ihn lediglich 6 8. Franz' Entwicklung 1. Zu Beginn: Dorfjunge am Attersee ● ● . ● ● Freud ● 2. Neues Leben: in Wien Ahnungslos Ängstlich Ungeschickt ● Keine Verantwortungen Muss nicht arbeiten Sorgloses Leben Kleinkindverhalten Unerfahren Naiv . Unreflektiert 3. Zum Schluss: Ergebnis Bei der Ankunft überfordert Er muss einiges lernen Er muss mehr Verantwortung übernehmen Franz muss in der Trafik arbeiten. Er muss sich mit neuen Leuten und Situationen auseinandersetzen Selbstbewusstes und erwachsenes Verhalten Entwickelt eine eigene Meinungsbildung gegenüber den politischen Umständen: gegen das NS Regime Übernimmt die Trafik Setzt sich für Otto ein -> rebellisch, zielstrebig Mutig Trägt viel Verantwortung 9. Der Adoleszenz Roman Lebensabschnitt zwischen Kindheit und Erwachsensein Entwicklung von biologischen Veränderungen und psychologischen Erfahrungen Loslösung von der Familie: mit dem Umzug nach Wien in die Trafik Aufbau von eigenständigem sozialem Kontakten: Otto, Freud, Anezka Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen: Durch Otto und Sexualität/Körperempfindungen: mit Anezka 7 10.Vergleich die Leiden des jungen Werthers Die Leiden des jungen Werthers Aus Welchen Motiven verlassen sie ihren bisherigen Wohnort? • Werther hat sich in die Schwester seiner verlobten verliebt und will nun als Gärtner neu anfangen • Ein Erbschaftsstreit in der Familie ist sehr anstrengend • Er muss das Geschäft seiner Mutter weiterführen . Welche Erzählweise wird verwendet? Kurze Kommentare eines Schreibers auf Briefe zwischen Werther und Wilhelm (--> Ich-Erzähler) Gehobene Sprache/eloquent ● Verschachtelte Sätze --> vielfältig Viele rhetorische Mittel/Gefühle ● Der Trafikant Franz verlässt Nußdorf, um in Wien Geld für sich und seine Mutter zu verdienen (da Alois Preininger verstorben ist) Seine Mutter will, dass er erwachsen wird Ein allwissender Erzähler erzählt Franz' Leben Postkarten/Briefe zwischen Franz und seiner Mutter Moderne Sprache/kompakt Länge Sätze mit Informationen Viele Beschreibungen der Umgebung Was erfahren wir über ihre Beziehungen zu anderen Menschen? Er hat sich in die Schwester seiner Verlobten verliebt Er hat einen besten Freund (Wilhelm) Er mag seine Tante, wobei viele anderen diese nicht mögen Er will, dass seine Mutter weiß wie es ihm geht Weniger herzliche Beziehungen Franz hat eine starke eziehung zu seiner Mutter (sie beschützt ihn und möchte nur das Beste) Er mag den Preininger nicht Vater-Sohn Beziehung zu Otto Trnsjek Enge Beziehung zu Sigmund Freud 8