Schicksalhafte Begegnung und tragische Wendung
Auf einer Schiffsreise nach Europa lernt Faber Elisabeth kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Er ist eifersüchtig auf ihren Freund und andere Männer. An seinem Geburtstag macht er Elisabeth sogar einen Heiratsantrag. In einer vorausdeutenden Bemerkung erklärt er, dass es sich bei Elisabeth um seine Tochter handelt.
Highlight: Die Begegnung mit Elisabeth markiert den Beginn einer tragischen Verstrickung in Fabers Leben.
Nachdem Elisabeths Freund in London von Bord geht, reisen Faber und sie gemeinsam bis Le Havre und Paris. Faber vernachlässigt seine beruflichen Pflichten und besucht täglich das Louvre, um Elisabeth zu sehen. Er nimmt Urlaub und genießt die Zeit mit ihr.
Homo Faber Zusammenfassung Kapitel: In diesem Abschnitt wird Fabers wachsende emotionale Bindung zu Elisabeth deutlich, die im Kontrast zu seiner sonst so rationalen Natur steht.
Faber und Elisabeth reisen per Auto durch Italien und besuchen Museen, was Faber normalerweise langweilt. In Avignon erfährt er, dass Elisabeth Hannas Tochter ist, glaubt aber nicht, ihr Vater zu sein. Trotzdem schläft er mit ihr in Avignon und beteuert später, die Initiative sei von ihr ausgegangen.
Charakterisierung: Fabers Verhalten zeigt eine zunehmende Emotionalität und Impulsivität, die im Widerspruch zu seinem bisherigen Selbstbild steht.
Die Situation eskaliert, als Elisabeth von einer Schlange gebissen wird und bei einem Sturz eine Schädelbasis fraktur erleidet. Faber bringt sie ins Krankenhaus in Athen, wo er auf Hanna trifft. Die zentrale Frage, wer Elisabeths Vater ist, wird aufgeworfen, und Faber gesteht, mit Elisabeth geschlafen zu haben.
Homo faber Interpretation: Die Schlangenbiss-Szene kann als symbolische Darstellung des Sündenfalls interpretiert werden, der Fabers und Elisabeths Schicksal besiegelt.




