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Interpretation - Flug durch Zürich von Thomas Hürlimann

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Emelie

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Interpretation - Flug durch Zürich von Thomas Hürlimann

 Interpretation - Flug durch Zürich
In der Kurzgeschichte. Flug durch Zürich von Thomas Hürlimann aus dem Jahr 1992 geht es um die
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Interpretation - Flug durch Zürich In der Kurzgeschichte. Flug durch Zürich von Thomas Hürlimann aus dem Jahr 1992 geht es um die heutige Gesellschaft, welche viel zu häufig bei Problemen wegzieht und ihre Verantwortung nicht wahrnimmt. An einem Bahnhof in Zürich sucht eine anscheinend verzweifelte Frau dringend Hilfe, denn ihrer Taube wurden die Füße entrissen und diese hält die Frau in ihrer Hand. Denn ohne ihre Füße kann ihre Taube nicht landen. Sie wendet sich an einen bestimmten Mann, in der Hoffnung, dass er ihr helfen kõnne. Diese Situation ist dem Mann sehr unangenehm und er hält die Frau für verrückt, da Sie in ihrer Hand reale Taubenfüße hält. Er möchte sich am liebsten von dem Geschehen entfernen, was ihm auch letztendlich gelingt, als die nächste Tram kommt und er sich unter die Jemands mischt. Die Geschichte wurde in moderner Sprache geschrieben, gespickt mit sachlichen und kurzen Sätzen. Der Fokus der Geschichte liegt auf dem Dialog zwischen dem Ich-Erzähler und der Frau, wobei die unbestimmten Jemands. keine unwichtige Rolle spielen. Schon zu Beginn der Kurzgeschichte wird das Unverständnis der Leute den- Hich, als die Frau ins Geschehen tritt (vgl. Z. 2f). Auffällig ist, dass sich das Altersimage der Frau während der gesammten Geschichte ändert. Zu Beginn wird sie noch Junge Frau" (2.1)...

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Interpretation - Flug durch Zürich In der Kurzgeschichte. Flug durch Zürich von Thomas Hürlimann aus dem Jahr 1992 geht es um die heutige Gesellschaft, welche viel zu häufig bei Problemen wegzieht und ihre Verantwortung nicht wahrnimmt. An einem Bahnhof in Zürich sucht eine anscheinend verzweifelte Frau dringend Hilfe, denn ihrer Taube wurden die Füße entrissen und diese hält die Frau in ihrer Hand. Denn ohne ihre Füße kann ihre Taube nicht landen. Sie wendet sich an einen bestimmten Mann, in der Hoffnung, dass er ihr helfen kõnne. Diese Situation ist dem Mann sehr unangenehm und er hält die Frau für verrückt, da Sie in ihrer Hand reale Taubenfüße hält. Er möchte sich am liebsten von dem Geschehen entfernen, was ihm auch letztendlich gelingt, als die nächste Tram kommt und er sich unter die Jemands mischt. Die Geschichte wurde in moderner Sprache geschrieben, gespickt mit sachlichen und kurzen Sätzen. Der Fokus der Geschichte liegt auf dem Dialog zwischen dem Ich-Erzähler und der Frau, wobei die unbestimmten Jemands. keine unwichtige Rolle spielen. Schon zu Beginn der Kurzgeschichte wird das Unverständnis der Leute den- Hich, als die Frau ins Geschehen tritt (vgl. Z. 2f). Auffällig ist, dass sich das Altersimage der Frau während der gesammten Geschichte ändert. Zu Beginn wird sie noch Junge Frau" (2.1)...

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