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Kommentar zum Veganismus

Kommentar zum Veganismus

 Klasse 10c
Klassenarbeitsersatzleistung, 1. Halbjahr (Schuljahr 2020/2021)
Fleischkonsum, Nein Danke!
„Ich bin Veganer. Nein, ich esse kein

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Elisa 2004

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Deutsch Arbeit: Kommentar zum Veganismus (hier für den Veganismus) Klasse 10 Note 2

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Klasse 10c Klassenarbeitsersatzleistung, 1. Halbjahr (Schuljahr 2020/2021) Fleischkonsum, Nein Danke! „Ich bin Veganer. Nein, ich esse kein Gras!" (M3) So oder so ähnlich machen sich ,,Fleischesser" oft über Veganer lustig. Inzwischen gibt es viele wissenschaftliche Studien, die belegen, dass der vegane Lebensstil gesünder und ökologischer ist, als der von Mischköstlern. Ein Argument gegen den Veganismus ist die fehlende Umsatzstärke. In einer Umfrage gaben nur 1,1 Prozent der Teilnehmer an, dass sie sich Vegan ernähren. 88 Prozent bekannten sich zu regelmäßigem Fleischkonsum (M1). Die Fleischindustrie hat zu diesem Zeitpunkt vielmehr Nachfrage als die vegane Industrie. Dies sieht man auch an den Umsatz- und Mitarbeiterzahlen. Laut einem Artikel von Sandra Ahrens, die eine Studie zur Fleischindustrie machte, lag der Umsatz aller Schlachtbetriebe in Deutschland 2019 bei rund 45 Milliarden Euro. Außerdem gibt es in Deutschland über 1 400 Schlachtbetriebe mit circa 130 000 Mitarbeitern. Aber die vegane Industrie würde mindestens genauso bedeutend wie die jetzige Fleischindustrie sein, vielleicht sogar größer. Die Arbeitsplätze gingen nicht verloren, sie würden sich nur in die vegane Industrie verlagern. Mit einem guten Beispiel voran geht die „Rügenwalder Mühle“. Seitdem das Lebensmittel verarbeitende Unternehmen vegane Produkte anbietet, stieg der Umsatz um 14,7%, so ein Artikel des Onlineportals fleischwirtschaft.de. Godo Röben, der Geschäftsführer sagte in einem Interview: „Vegetarische und vegane Alternativen haben sich fest im Markt etabliert." Dies zeigt, dass Fleischbetriebe sich...

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auch umstellen können, es ist nur eine Frage der Zeit bis sich ihre neuen Produkte auf dem Markt etablieren. Schwangere und Stillende sollten sich nicht vegan ernähren, da sie einen erhöhten Nährstoffbedarf haben, so Antje Grahl in einem Interview aus der FAZ vom 23.01.2013 (M5). Sie führte weiter aus, dass einseitige Ernährung den Veganismus gefährlich mache, da man beispielsweise unter Eisen- und Kalziummangel leiden könne. Diese Punkte sind leicht zu entkräften. Was mit dem Veganismus einher geht ist, dass man sich mit seiner Ernährung und den Nährstoffen, die ein Mensch braucht, bewusst auseinandersetzt. In den ersten Wochen und Monaten misst 1 Klasse 10c Klassenarbeitsersatzleistung, 1. Halbjahr (Schuljahr 2020/2021) man seine Nährstoffe beispielsweise mit Apps wie FDDB oder anderen, um zu schauen, ob man sich ausgewogen ernährt. Nach einiger Zeit braucht man diese Apps nicht mehr. Man entwickelt ein Gefühl dafür, was einem fehlt und welche Ernährungsbausteine man schon abgedeckt hat. Wenn sich eine Frau also seit Jahren vegan ernährt, wird sie kaum Probleme damit haben, sich auch während der Schwangerschaft vegan zu ernähren. Fühlt sich die Frau dennoch unwohl, kann sie ganz einfach auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, um gar kein Risiko einzugehen. Während einer Schwangerschaft anzufangen sich vegan zu ernähren, kann gefährlich sein, da sich der Körper erst umstellen muss. Davon ist also abzuraten. Die einseitige Ernährung ist beim Veganismus sogar weniger ein Problem als bei Mischköstlern. Sie ernähren sich oft zu sehr von tierischem Eiweiß, dass auch gesättigte Fettsäuren und Cholesterin mit sich bringt. Auf diese Dinge verzichtet man bei der veganen Ernährung fast vollkommen. Sie beugt laut Lydia Klöckner aus einem Artikel der Zeit vom 28.10.2013 (M4) auch Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden vor. Für den Veganismus spricht auch, dass Fleischessen aus ethischen und moralischen Gründen kaum vertretbar ist. Der Umgang mit den Tieren in den meisten Schlachtbetrieben ist schlimm. Es gibt viele Beispiele von Fleischskandalen in Deutschland. Der Gammelfleischskandal in NRW und Hamburg im Jahr 2005. Hier wurden über 130 Tonnen Rind- und Putenfleisch sichergestellt. Im Jahr 2007 hat ein Unternehmen in Bayern nicht mehr zum Verzehr geeignetes Fleisch angeliefert bekommen, es umetikettiert und in Form von Dönerfleisch in Deutschland verbreitet. Sichergestellt wurden schlussendlich rund 200 Tonnen vergammeltes Fleisch. Ebenfalls bedenklich ist der Konsum von Milch und Eiern. Viele Menschen denken, dass dieser Verzehr der tierischen Produkte in Ordnung ist. Grundsätzlich könnten sie nicht unrecht haben, da man Kühe ohne ihnen Schmerzen zuzufügen, melken kann. Dies passiert aber in der Milchindustrie fasst gar nicht. Kühe werden mit Hilfe von Hormonen dauer-schwanger gemacht, damit sie das ganze Jahr über Milch geben, und nicht nur, wenn sie ein Kalb bekommen. Sie leben in winzigen Ställen mit hunderten anderen Kühen und haben kaum Platz sich zu bewegen. Mahatma Gandhi (1869- 1948), der größte geistige Führer Indiens sagte: ,,Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere 2 Klasse 10c Klassenarbeitsersatzleistung, 1. Halbjahr (Schuljahr 2020/2021) behandelt" (M2). Der Mensch geht mit Tieren nicht so um, wie er es machen sollte. Die Menschheit ist in der Lage, zum Mond zu fliegen, schafft es aber nicht, auf den ,,Luxus" Fleisch zu verzichten oder wenigstens etwas gegen die grauenhaften Bedingungen zu tun, unter denen die Tiere oftmals leiden müssen. ,,Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder." (M2) So schon der italienische Künstler und Naturphilosoph Leonardo da Vinci (1452-1519). Er erkannte schon vor hunderten von Jahren die Unwichtigkeit des Fleischessens und, dass jedes Leben auf der Erde gleich viel Wert ist und mit jedem Schwein, dass die Menschen töten, töten sie eine unschuldige menschenebenwürdige Seele. Der Mensch hat kein Recht, sich über andere Lebewesen zu stellen und diese in Käfigen zu halten, mit Hormonen voll zu pumpen oder geschweige denn, sie zu töten. Das alles muss jedem, der sich bewusst für das Essen von Fleisch entschieden hat, immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Es ist jedem selbst überlassen, wie sehr er sich mit seiner Ernährung beschäftigt und was er isst. Das Fleischessen sollte jedoch in Zukunft nach und nach ganz abgeschafft werden. Die Haltung von Kühen und Hühnern muss überdacht und humanisiert werden, damit jeder ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, Eier und Milchprodukte essen kann. 3

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