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Lernzettel Deutsch Abitur 2021

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 Titel
Brief an den Prinzen Friedrich Christian ||.,
Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-
Augustenburg, vom 13. Juli 1793
Ankündigung:

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Titel Brief an den Prinzen Friedrich Christian ||., Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg- Augustenburg, vom 13. Juli 1793 Ankündigung: Die Horen, eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt und herausgegeben von Schiller (1794) Autor Friedrich Schiller Friedrich Schiller Inhalt Rahmenthema 1: Literatur und Sprache 1800 Wahlpflichtmodul 3: Klassik: Das Weimarer Kunstprogramm Untersuchungen über das Schöne in einer Reihe von Briefen: Es kommt darauf an, wie sich die Kunst gegen den menschlichen Geist und gegen die Zeit verhält(, in der er sich zu ihrem Sachwalter [=Vertreter] aufwirft). (damalige Gegenwart) Französische Revolution: Unvermörgen & Unwürdigkeit (verderbte Generation) gegenüber der Freiheit (Freiheitliche Führung kam zu früh) --> Barbarei & Knechtschaft statt Menschenrechte & politische Freiheit => Mensch ist noch nicht bereit für *vormundschaftliche Gewalt *liberale Regiment der Vernunft *"bürgerlichen Freiheit, wo noch so viel zur menschlichen fehlt" nur sittliche Wesen hat Anspruch auf Freiheit; Mensch agiert aber sinnlich Charakter der Bürger erschafft den Staat und macht politische und bürgerliche Freiheit möglich, denn Bürger müssen Verfassung ausführern Befreiung von beschränktem Interesse an Politik (--> Kriege) durch allgemeines/höheres Interesse an dem, was rein menschlich ist => "politisch geteilte Welt unter der Fahne der Wahrheit und Schönheit vereinigen" soll ernsthaft sein, aber auch unterhalten (Kunst, Musen und Charitinnen) Befassen mit: *Geschichte (Vergangenheit) *Philosophie (Zukunft) Bedeutung => jede Freiheit, die mit guten und schönen Sitten verträglich ist => Verbesserung des gesellschaftlichen Zustandes Schiller sieht die französische Revolution als gescheitert und weist darauf hin, wie man das Ziel der französischen Revolution (einer menschlichen Staatsordnung) erreichen kann. Menschen sollen (über Menschlichkeit)...

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diskutieren --> das tut er hier Anhang - Nach jeder Macht kommt eine neue Macht (Beispiel französische Revolution): 1.Phase: Bürgertum 2. Phase: Jakobiner 3. Phase: Direktorium Olymp => Antike --> franz. Revolution super Chance, aber Mensch noch nicht bereit (lange nicht) brutaler Vorgang --> Knechtschaft In den Horen geht es um: - keine Politik Aufhebung der Scheidewand zwischen schöne & gelehrte Welt .=> ALLEN verständlich machen Also: Geschmack in Wissenschaft & gründliche Kenntnisse in gesellschaftlichem Leben - ideelle Menschlichkeit Kunst und Wissenschaft (in Verbindung miteinander) - Verknüpfung von Gefühl + Wissenschaft => Verbesserung der Gesellschaft =>*Ideal veredelter Menschheit/wahre Humanität befördern (Vernunft; bessere Begriffe, reinere Grundsätze, edlere Sitten) Mittel der Zeitung: Vielfalt und Neuheit Schönheit = Vermittlerin der Wahrheit => Kritik fördern, selbst drüber nachdenken (Namen geschützt) Ursachenanalyse: Mittel zum Zweck, Verstand vs Natur: Mensch verliert seine natürlichen Eigenschaften und lebt nur für Fortschritt, damit die nächsten Genertationen einen höheren Lebensstandard bekommen. Um zur Totalität der Natur zurück zu kommen, bedarf es einer höheren Kunst. Natur durch ihre Zwecke unserer Volkommenheit beraubt, denn: Mensch strebt danach, sich zu verbessern Seite Zusammenfassung in einem Satz Der Charakter der Bürger ist noch nicht bereit für sittliches Leben. Antike als Leitbild der Weimarer (=Wohnsitz von Goethe und Schiller) Klassik. In der Zeitung will er- unabhängig von Politik - menschliche Sitten erforschen und lehren. Der politische Weg führt zu nichts. Daher kommt er auf die Grundsätze der Menschheit zurück. Durch eine höhere Kunst erreichen wir das menschliche Ideal (Sitten) und nehmen von der Knechtschaft Abschied. Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen (1795) Sechster Brief Neunter Brief Friedrich Schiller Kultur: Verstand erforscht und unterteilt alles schärfer (alles trennen) z.B.: Ständeordnung alles vereinende Natur/Natur des Menschen geht verloren früher (Antike-besser): unabhängiges Leben; nur in Not zusammengeschlossen. heute: unselbstständig; anbhänhgiges Teil eines Uhrwerks (--> keine Transparenz) => entwickelt nicht Harmonie seines Wesens (Natur), sondern Abdruck seines Geschäfts/Wissenschaft (Amt wird Maßstab; Charakter vernachlässigt) gebunden durch Formular (tote Buchstabe vertritt lebendigen Verstand) andere Eigenschaften werden durch Fokus auf fortschrittliche Eigenschaften vernachlässigt Emotionen verlieren an Wichtigkeit (maschinell) => ZeitCharakter Aber: Gattung auf keine andere Art Fortschritte hätte machen können Trotzdem: Knechte der Menschheit und der nächsten Generation => man findet sich selbst nicht wieder in Arbeit (versäumen); der Volkommenheit beraubt ==> Totalität in unserer Natur, welche die Kunst zerstört hat, durch eine höhere Kunst wieder herstellen (unsere Aufgabe) Verbesserung im Politischen (Gesellschaft) im Sinne der Aufklärung und Humanität durch Veredlung des Charakters Heilmittel: schöne Kunst (Malerei etc.) & Wissenschaft ==> historisch immun; von Zeitgeist, Politik und Willkür der Menschen unbeeinflusst Orientierung am antiken Griechenland (überzeitlichem Modell der Antike): zur Mündigkeit reifen und Gegenwart reinigen --> verlorene Wahre und Schöne zurückgeben Ratschläge an Künstler: Abkehr von: - zeitgenössischer Kritik eigenem wirtschaftlichem Erfolg .- ausschließlichen Orientierung am Verstand .==> Ideal aus Zusammenspiel von Fantasie, Sinnlichkeit (konkrete Anschaulichkeit) und rationaler Einsicht (Verstand) nachstreben Veredlung des Charakters durch Kunst, denn: nicht nur rational, sondern auch sinnlich und emotional erlebbar => Verbindung von Gefühl und Verstand belehrende Kunst (Lehrer der Menschheit): --> Ideal in die Köpfe der Menschen pflanzen; in ihren Gefühlen und Sinneswahrnehmungen verankern [Ansprache aller Wesensanteile: äußere (Vernunft) und innere (emotional/sinnlich)] => Wahrheit erziehen und Schönheit herausstellen Gegen: Willkür, Frivolität (leichtfertiges Handeln), indiviuelles Bedürfnis nach Erfolg => Schein soll Wirklichkeit überwinden; Kunst soll Natur überwinden, um natürliche menschliche Eigenschaften zurück zu bekommen In dem Heilmittel der Kunst soll der Mensch sich an dem antiken Griechenland orientieren. Der Künstler, als Lehrer der Menschlichkeit, soll nicht nur Vernunft benutzen, sich nicht zeitgenössischer Kritik und eigenem Erfolg als Ziel setzen, sondern das Ideal der Menschlichkeit herausstellen/nachstreben, womit der bürgerliche Charakter (außen, wie innen) veredelt werden soll. Als Voraussetzung gilt, dass der Künstler sich selbst veredelt, um es anderen vor Augen halten zu können. 16 Friedrich Schiller.de Künstler als Lehrer der Menschheit; Orientierung am antiken Griechenland Johann Wolfgang Goethe Goethes Geschichte; (kein Pflichttext) Italienische Reise (1786) Rom, den 1. November 1786 Friedrich Schiller Thema Charlotte von Stein und Christiane Weimar Italien - das Land deutscher Sehnsucht Das Land der Griechen mit der Seele suchend Als Lehrer selbst möglichst ideeller und tugendhafter Mensch werden (in Menschen das Bedürfnis nach dem Guten wecken) .==> nur im Spiel und im Müßiggang (Kunst und freie Zeit) ist Mensch offen für ästhetische Erziehung Charlotte von Stein (ihr gegenüber dankbar; einzige Frau, die er liebt) trotz: 7 Jahre älter, übliche Erziehung, nicht Goethes Schönheitsideal, kritisierend und empfindlich .--> flieht Sommer 1786 vor Amtspflichten als Minister und vor ihr nach Italien .--> Tagebuch und Briefe erhält sie versehentlich später und weiß deshalb von der heimlichen Flucht nicht eher, als das Volk --> Goethe sieht die nichtsexuelle Beziehung gescheitert .--> fordert nach Rückkehr Briefe zurück und vernichtet sie & sie kränkelt --> Goethe & Christiane Vulpius --> eifersüchtiger Brief Charlotte's und harte Antwort Goethes: Christiane gibt ihm die Art von Liebe, die Charlotte ihm verweigert hat Freundschaft zu Carl August; Horizont durch prächtigen Eindruck des Hofes zu Weimar erweitert Aber: Entfremdung durch erhaltenes Amt Romfahrt: erst aus religiösen oder politischen Gründen --> 17.Jh.: fremde Länder und Sitten kennenlernen für Seelenheil oder beruflichen Aufstieg (Bildungs- und Nutzwert) -> Wissen erweitern und Weltkenntnis erwerben --> wiederentdeckte Antike/Anfänge der griechisch-römischen Antike Schöne als neues ästhetisches Ideal schöne Kunst: Ausdruck des humanen Menschenbildes Antike = Natur und Kultur im Einklang; Altertum= Ideal menschenwürdigen Lebens => griechischen Werke/antike Kunst = normatives Muster und Leitbild .--> eigene Lebensrealität unzulänglich; Schönheit und Harmonie verloren gegangen Hauptstadt der Welt => das 1. November 1786 große Begierde/Sehnsucht --> anderen Städte nur kurze Aufenthalte Angekommen: wie im Traum, neues Leben; er ist ruhig er erkennt Kunst wieder (Statuen, Kupferbilder, Bild Pygmalion und Elise, etc.) aus Prospek eines Vater (Zusammenhang) trotzdem neu im --> vergleicht sein eigenes Volk (Kritik) --> sinnliches Volk; Beurteilung nach Maßstab 7. November 1786 Gedichtsinterpretation mit Prosatext vergleichen nur Kunst (Michelangelo); Hintergrund interessiert: klassische Sachen Beispiele: landschaftliche Bilder, Paläste und Ruinen, Gärten und Wildnis, Fernen und Engen, Häuschen, Ställe, Triumphbögen, Säulen Sight Seeing; Verherrlichung der Geschichte (in Geschichte hineinversetzen) Sinnesorgane --> Genuß, stadt erleben, Kunst und Vergangenheit der Stadt bestaunen (Ruinen) 18 23-28 wollte schnell hin; erkundet erstmal alles erkennt Dinge wieder, in der Gesamtheit ist es aber alles neu Kritik am eigenen Volk betrachtet alles genauer (Bsp. Ruinen) => empfindet Ruhe Rom, den 7. November Italienische Reise (1786) Den 10. November 1786 Den 20. Dezember Römische Elegien | Römische Elegien V Johann Wolfgang Goethe Johann Wolfang Goethe Johann Wolfang Goethe studiert Pläne vom alten und neuen Rom; besucht Ruinen, Gebäude, Villen => größten Merkwürdigkeiten langsam und genau betrachten, denn nur in Rom auf Rom vorbereiten Ruinen: "Was die Barbaren stehenließen, haben die Baumeister des neuen Roms verwüstet." 2000 Jahre überdauert .--> mit der Zeit verändert und doch noch der selbe Gegenstand (Säule) + im Volk Spuren des alten Charakters => man wird ein Mitgenosse der großen Ratschlüsse des Schicksals (Rom folgt auf Rom/Epoche auf Epoche) => wirkt ganz ruhig wenn zu den höchsten Gegenständen eilen => woanders nach Bedeutendem suchen, in Rom überfüllt (alles so nah, dass es auf ein Blatt passt) --> abends erschöpft vom schauen und staunen 10. November 1786 Klarheit und Ruhe wie nie zuvor - nimmt/sieht alle Dinge, wie sie sind - davon lässt sich nichts überliefern; alles Teil an der allgemeinen Großheit (=> nur selbst bestaunen und verstehen) -Gefühl der Freude: mit Ernst (ohne Trockenheit) und unverfälscht betrachten --> Solidität (= fest) .- Dinge der Welt nie so richtig geschätzt --> Ordnung wird sich geben; will sich der großen Gegenstände befleißigen/lernen und ausbilden (Folgen auf sein ganzes Leben) (bis er 40 Jahr alt ist) 20. Dezember 1786 hat viel umzulernen (trotzdem Freude in Selbstverleugnung) => schlechtes Fundament => moralische Folgen; sittliche Kunstsinn Er findet keinen Zugang zur Stadt: er erlebt weniger, als jmd., der dort lebt; Aufnehmen von Gebäuden über Sinne; kein Zugang zur Stadt/Seele der Stadt --> will mitleben; Stadt auch von innen erleben; fühlt es nicht richtig --> Enttäuschung .--> Bedürfnis nach Liebe als Ausweg aus trostloser Situation; Liebe zur Stadt => Hoffnung, durch Liebe emotionale Entfesselung zu erfahren und brachliegende künstlerische Ader zu beleben Liebe = Zugang zur Seele der Stadt; Herzstück der Welt und von Rom genießt römische Bildur aber Frau verliebt (Christiane): "Werd ich auch halb nur gelehrt, bin ich doch doppelt beglückt." --> sie hält ihn von der Arbeit ab, aber die Liebe macht ihn trotzdem glücklich .--> aber es resultiert Verständnis (gegenüber dem Marmor) beim Sex (Verherrlichung des weibl. Körpers):" Sehe mit fühlendem Auge, fühle mit sehender Hand" => Vereinigung der Wahrnehmungen der Sinne für ein ganzes Bild ["Bild" durch Anblick und Genuss geistig fühlen; mit Händen alles grenzenlos ertasten (Frau), als wären es Augen] weniger Genuß, mehr dazulernen => neue Gestaltung (Revolution) seines Lebens (wie neu gebohren) --> neue Freude am Leben --> Erkenntnis, dass er das Leben erst kennenlernen muss will seine grundlegende Denkweise (falsches Denken), auf der er sein Leben aufgebaut hat, überarbeiten er findet keinen Zugang zur Stadt, sieht dann die Liebe aber als Lösung. "indem ich des liebchen Busens/Formen spähe, die Hand leite die Hüften hinab./Dann versteh' ich den Marmor erst recht: ich denk' und vergleiche," Marmor = Gestein, aus dem viele römischen Statuen und Büsten gemacht sind; ideal- typische Darstellungen => Vermittlung der antiken Statuen wiederbeleben - Schönheit nicht nur in Taten (Sex/Liebe) ausdrücken, sondern auch durch Poesie => das, was Goethe kann/aus macht 29 39 33 will etwas davon mitnehmen, ohne dabei den Spaß daran zu verlieren erkennt, dass er alles neu umdenken muss Liebe zu einer Unbekannten (kann nicht arbeiten und schlafen) --> Liebesbeziehung (noch nicht Muse, kommt aber später) Amors Tempel => Bezug zu Rom/Antike Elegie (bestimmte Schreibform) = Klagelied (Erinnerungen/Sehnsucht) => reimlos + bestimmte Verspaare + Pause mitten im Vers (Liebeslyrik) er genießt die römische Bildung, lässt sich aber zugleich von einer Frau (Christiane) ablenken Erotik --> Verbindung zu römischer Liebeslyrik Selbstbeschreibung; Amor an eine Unbekannte gerichtet; zu Hause geschrieben (Beziehung zu Christiane mit verarbeitet) Römische Elegien VII (antike Gedichtform) Iphigenie auf Tauris (1787) Goethe: Leben und Werk [Erster Band: Hälfte des Lebens] (1982) Goethes Weimar hat Buchenwald nicht verhindert (1967) Johann Wolfang Goethe Johann Wolfang Goethe Johann Wolfang Goethe Karl Otto Conrady => erlebt die Stadt und dessen Liebe in vollen Zügen/in alle Richtungen; nutzt Zeit, die er mit ihr nicht hat (wahre Liebe) ABER => bekommt durch sie Denkanstoß/Inspiration: Zeit, die er verschwendet, nutzt er dort zum Dichten (Poesie => romantischer Effekt) reflexive Distanz (durch Distanz nüchtern von außen betrachten) entfernt sich von seiner Heimat und seinem Leben (Distanz) und erkennt, was nicht stimmt (Fundament) Rom --> Inspiration; packt ihn auch kulturell möchte alles erfahren. => sucht Glück des Lebens und findet es (gefunden, was erhofft) ---> muss Leben mit seinen Einzehlheiten genießen und alles mit klaren Augen sehen (statt das Schlechte zu verurteilen, auf das Gute bauen/achten) humaner; keine Rache => anderes Verhalten Thoas hält ein einmal gegebenes Versprechen ein; kein allgemeiner Appell an die Menschlichkeit, dem Thoas gehorcht Das Gewicht der unerhörten Tat wird nicht verändert Wenn Menschen sich so verhalten, erweist sich, dass Götter nicht das Böse wünschen --> Wie aber fühlt sich Thoas? Iphigenies humanisierende Wirkung auf Taurer dank ihrer Anwesenheit? (Humanität auf seine Kosten) .==> "Wenn in einer Verscuhsanordnung in Sachen Humanität ein Teil der Aufwendungen zu erbringen hat und der andere Teil die Ergebnisse genießen kann, die auch zu Lastern derer gehen, die auf Hilfe angewiesen wären, bleiben offene Fragen. Tantalus bleibt unerlöst. Das Lied der Parzen: kein Abgesang, sondern Erinnerung an immernoch mögliche Willkür der Götter und Aufbegehren dagegen (Schatten von Unterdrückung und Aufstand bleiben im Hintergrund) Ferne des Mythos und kunstvolle Sprache = Distanz; nicht vorgeführt, was ist, sondern was sein könnte und müsste => Appelfunktion Goethe: Mensch hat starkes Vermögen am Empfinden und Erkennen, aber nicht in Handlungen Goethe: "verteufelt human"; zu glatte Konfliktlösung; Individuum, sofern es nur das Humane will, erscheint zu sicher vor dem Scheitern gefeit Kultur Weimars (hatte reinste herrlichste Menschheit im Auge) nur für Elite/happy few/erlauchtenKreis/Mächtigen und Besitzenden erreichbar; nicht für konkrete Mensch in seiner höchst realen Not/hungernde, unwissende, unterdrückte Mensch Humanität als bloßes Bildungsideal für Mehrheit keine Hilfe; selbst für Adlige keine Garantie für menschliches Verhalten kein Einwand gegen Goethe, aber ein Vorbehalt gegenüber seiner absoluten Authorität etwas Verbotenes machen --> etwas Gutes machen; Weiterbildung durch Genuß, Ideal, Sex und Romantik Sehen und Fühlen: kognitive vs sinnliche Inspiration; sinnliche Erfahrung macht Werke erst nachvollziebar Amor (Liebe) und die Musen im Einklang Heimat (Weimar) --> negativ; keine weite Sicht (unbefriedigter Geist) --> positiv Rom Empfindet sich als Gast von Rom und den römischen Göttern --> bittet sie, bleiben zu können bis er alles kennengelernt hat ---> kehrt mit neuer Lebenseinstellung zurück: genießen und verstehen, hineinversetzen und das Leben erleben => belehrende Kunst; ästhetische Erziehung Richtigkeit 33 37 Lektüre + 46 86 er bittet Götter, in Rom bleiben zu können Verarbeitung des Erlebten in Rom Verbindung zur Antike Goethes römische Elegien beinahlteten perverse Äußerungen, die auf Kritik in der Bevölkerung trafen. www.projekt-gutenberg.org --> Stark-Buch Epoche: (Weimarer) Klassik (/Sturm&Drang --> Auflehnung gegen Prinzipien der Aufklärung)

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Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-
Augustenburg, vom 13. Juli 1793
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Revolution super Chance, aber Mensch noch nicht bereit (lange nicht) brutaler Vorgang --> Knechtschaft In den Horen geht es um: - keine Politik Aufhebung der Scheidewand zwischen schöne & gelehrte Welt .=> ALLEN verständlich machen Also: Geschmack in Wissenschaft & gründliche Kenntnisse in gesellschaftlichem Leben - ideelle Menschlichkeit Kunst und Wissenschaft (in Verbindung miteinander) - Verknüpfung von Gefühl + Wissenschaft => Verbesserung der Gesellschaft =>*Ideal veredelter Menschheit/wahre Humanität befördern (Vernunft; bessere Begriffe, reinere Grundsätze, edlere Sitten) Mittel der Zeitung: Vielfalt und Neuheit Schönheit = Vermittlerin der Wahrheit => Kritik fördern, selbst drüber nachdenken (Namen geschützt) Ursachenanalyse: Mittel zum Zweck, Verstand vs Natur: Mensch verliert seine natürlichen Eigenschaften und lebt nur für Fortschritt, damit die nächsten Genertationen einen höheren Lebensstandard bekommen. Um zur Totalität der Natur zurück zu kommen, bedarf es einer höheren Kunst. Natur durch ihre Zwecke unserer Volkommenheit beraubt, denn: Mensch strebt danach, sich zu verbessern Seite Zusammenfassung in einem Satz Der Charakter der Bürger ist noch nicht bereit für sittliches Leben. Antike als Leitbild der Weimarer (=Wohnsitz von Goethe und Schiller) Klassik. In der Zeitung will er- unabhängig von Politik - menschliche Sitten erforschen und lehren. Der politische Weg führt zu nichts. Daher kommt er auf die Grundsätze der Menschheit zurück. Durch eine höhere Kunst erreichen wir das menschliche Ideal (Sitten) und nehmen von der Knechtschaft Abschied. Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen (1795) Sechster Brief Neunter Brief Friedrich Schiller Kultur: Verstand erforscht und unterteilt alles schärfer (alles trennen) z.B.: Ständeordnung alles vereinende Natur/Natur des Menschen geht verloren früher (Antike-besser): unabhängiges Leben; nur in Not zusammengeschlossen. heute: unselbstständig; anbhänhgiges Teil eines Uhrwerks (--> keine Transparenz) => entwickelt nicht Harmonie seines Wesens (Natur), sondern Abdruck seines Geschäfts/Wissenschaft (Amt wird Maßstab; Charakter vernachlässigt) gebunden durch Formular (tote Buchstabe vertritt lebendigen Verstand) andere Eigenschaften werden durch Fokus auf fortschrittliche Eigenschaften vernachlässigt Emotionen verlieren an Wichtigkeit (maschinell) => ZeitCharakter Aber: Gattung auf keine andere Art Fortschritte hätte machen können Trotzdem: Knechte der Menschheit und der nächsten Generation => man findet sich selbst nicht wieder in Arbeit (versäumen); der Volkommenheit beraubt ==> Totalität in unserer Natur, welche die Kunst zerstört hat, durch eine höhere Kunst wieder herstellen (unsere Aufgabe) Verbesserung im Politischen (Gesellschaft) im Sinne der Aufklärung und Humanität durch Veredlung des Charakters Heilmittel: schöne Kunst (Malerei etc.) & Wissenschaft ==> historisch immun; von Zeitgeist, Politik und Willkür der Menschen unbeeinflusst Orientierung am antiken Griechenland (überzeitlichem Modell der Antike): zur Mündigkeit reifen und Gegenwart reinigen --> verlorene Wahre und Schöne zurückgeben Ratschläge an Künstler: Abkehr von: - zeitgenössischer Kritik eigenem wirtschaftlichem Erfolg .- ausschließlichen Orientierung am Verstand .==> Ideal aus Zusammenspiel von Fantasie, Sinnlichkeit (konkrete Anschaulichkeit) und rationaler Einsicht (Verstand) nachstreben Veredlung des Charakters durch Kunst, denn: nicht nur rational, sondern auch sinnlich und emotional erlebbar => Verbindung von Gefühl und Verstand belehrende Kunst (Lehrer der Menschheit): --> Ideal in die Köpfe der Menschen pflanzen; in ihren Gefühlen und Sinneswahrnehmungen verankern [Ansprache aller Wesensanteile: äußere (Vernunft) und innere (emotional/sinnlich)] => Wahrheit erziehen und Schönheit herausstellen Gegen: Willkür, Frivolität (leichtfertiges Handeln), indiviuelles Bedürfnis nach Erfolg => Schein soll Wirklichkeit überwinden; Kunst soll Natur überwinden, um natürliche menschliche Eigenschaften zurück zu bekommen In dem Heilmittel der Kunst soll der Mensch sich an dem antiken Griechenland orientieren. 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November 1786 Friedrich Schiller Thema Charlotte von Stein und Christiane Weimar Italien - das Land deutscher Sehnsucht Das Land der Griechen mit der Seele suchend Als Lehrer selbst möglichst ideeller und tugendhafter Mensch werden (in Menschen das Bedürfnis nach dem Guten wecken) .==> nur im Spiel und im Müßiggang (Kunst und freie Zeit) ist Mensch offen für ästhetische Erziehung Charlotte von Stein (ihr gegenüber dankbar; einzige Frau, die er liebt) trotz: 7 Jahre älter, übliche Erziehung, nicht Goethes Schönheitsideal, kritisierend und empfindlich .--> flieht Sommer 1786 vor Amtspflichten als Minister und vor ihr nach Italien .--> Tagebuch und Briefe erhält sie versehentlich später und weiß deshalb von der heimlichen Flucht nicht eher, als das Volk --> Goethe sieht die nichtsexuelle Beziehung gescheitert .--> fordert nach Rückkehr Briefe zurück und vernichtet sie & sie kränkelt --> Goethe & Christiane Vulpius --> eifersüchtiger Brief Charlotte's und harte Antwort Goethes: Christiane gibt ihm die Art von Liebe, die Charlotte ihm verweigert hat Freundschaft zu Carl August; Horizont durch prächtigen Eindruck des Hofes zu Weimar erweitert Aber: Entfremdung durch erhaltenes Amt Romfahrt: erst aus religiösen oder politischen Gründen --> 17.Jh.: fremde Länder und Sitten kennenlernen für Seelenheil oder beruflichen Aufstieg (Bildungs- und Nutzwert) -> Wissen erweitern und Weltkenntnis erwerben --> wiederentdeckte Antike/Anfänge der griechisch-römischen Antike Schöne als neues ästhetisches Ideal schöne Kunst: Ausdruck des humanen Menschenbildes Antike = Natur und Kultur im Einklang; Altertum= Ideal menschenwürdigen Lebens => griechischen Werke/antike Kunst = normatives Muster und Leitbild .--> eigene Lebensrealität unzulänglich; Schönheit und Harmonie verloren gegangen Hauptstadt der Welt => das 1. November 1786 große Begierde/Sehnsucht --> anderen Städte nur kurze Aufenthalte Angekommen: wie im Traum, neues Leben; er ist ruhig er erkennt Kunst wieder (Statuen, Kupferbilder, Bild Pygmalion und Elise, etc.) aus Prospek eines Vater (Zusammenhang) trotzdem neu im --> vergleicht sein eigenes Volk (Kritik) --> sinnliches Volk; Beurteilung nach Maßstab 7. November 1786 Gedichtsinterpretation mit Prosatext vergleichen nur Kunst (Michelangelo); Hintergrund interessiert: klassische Sachen Beispiele: landschaftliche Bilder, Paläste und Ruinen, Gärten und Wildnis, Fernen und Engen, Häuschen, Ställe, Triumphbögen, Säulen Sight Seeing; Verherrlichung der Geschichte (in Geschichte hineinversetzen) Sinnesorgane --> Genuß, stadt erleben, Kunst und Vergangenheit der Stadt bestaunen (Ruinen) 18 23-28 wollte schnell hin; erkundet erstmal alles erkennt Dinge wieder, in der Gesamtheit ist es aber alles neu Kritik am eigenen Volk betrachtet alles genauer (Bsp. Ruinen) => empfindet Ruhe Rom, den 7. 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Dezember 1786 hat viel umzulernen (trotzdem Freude in Selbstverleugnung) => schlechtes Fundament => moralische Folgen; sittliche Kunstsinn Er findet keinen Zugang zur Stadt: er erlebt weniger, als jmd., der dort lebt; Aufnehmen von Gebäuden über Sinne; kein Zugang zur Stadt/Seele der Stadt --> will mitleben; Stadt auch von innen erleben; fühlt es nicht richtig --> Enttäuschung .--> Bedürfnis nach Liebe als Ausweg aus trostloser Situation; Liebe zur Stadt => Hoffnung, durch Liebe emotionale Entfesselung zu erfahren und brachliegende künstlerische Ader zu beleben Liebe = Zugang zur Seele der Stadt; Herzstück der Welt und von Rom genießt römische Bildur aber Frau verliebt (Christiane): "Werd ich auch halb nur gelehrt, bin ich doch doppelt beglückt." --> sie hält ihn von der Arbeit ab, aber die Liebe macht ihn trotzdem glücklich .--> aber es resultiert Verständnis (gegenüber dem Marmor) beim Sex (Verherrlichung des weibl. Körpers):" Sehe mit fühlendem Auge, fühle mit sehender Hand" => Vereinigung der Wahrnehmungen der Sinne für ein ganzes Bild ["Bild" durch Anblick und Genuss geistig fühlen; mit Händen alles grenzenlos ertasten (Frau), als wären es Augen] weniger Genuß, mehr dazulernen => neue Gestaltung (Revolution) seines Lebens (wie neu gebohren) --> neue Freude am Leben --> Erkenntnis, dass er das Leben erst kennenlernen muss will seine grundlegende Denkweise (falsches Denken), auf der er sein Leben aufgebaut hat, überarbeiten er findet keinen Zugang zur Stadt, sieht dann die Liebe aber als Lösung. "indem ich des liebchen Busens/Formen spähe, die Hand leite die Hüften hinab./Dann versteh' ich den Marmor erst recht: ich denk' und vergleiche," Marmor = Gestein, aus dem viele römischen Statuen und Büsten gemacht sind; ideal- typische Darstellungen => Vermittlung der antiken Statuen wiederbeleben - Schönheit nicht nur in Taten (Sex/Liebe) ausdrücken, sondern auch durch Poesie => das, was Goethe kann/aus macht 29 39 33 will etwas davon mitnehmen, ohne dabei den Spaß daran zu verlieren erkennt, dass er alles neu umdenken muss Liebe zu einer Unbekannten (kann nicht arbeiten und schlafen) --> Liebesbeziehung (noch nicht Muse, kommt aber später) Amors Tempel => Bezug zu Rom/Antike Elegie (bestimmte Schreibform) = Klagelied (Erinnerungen/Sehnsucht) => reimlos + bestimmte Verspaare + Pause mitten im Vers (Liebeslyrik) er genießt die römische Bildung, lässt sich aber zugleich von einer Frau (Christiane) ablenken Erotik --> Verbindung zu römischer Liebeslyrik Selbstbeschreibung; Amor an eine Unbekannte gerichtet; zu Hause geschrieben (Beziehung zu Christiane mit verarbeitet) Römische Elegien VII (antike Gedichtform) Iphigenie auf Tauris (1787) Goethe: Leben und Werk [Erster Band: Hälfte des Lebens] (1982) Goethes Weimar hat Buchenwald nicht verhindert (1967) Johann Wolfang Goethe Johann Wolfang Goethe Johann Wolfang Goethe Karl Otto Conrady => erlebt die Stadt und dessen Liebe in vollen Zügen/in alle Richtungen; nutzt Zeit, die er mit ihr nicht hat (wahre Liebe) ABER => bekommt durch sie Denkanstoß/Inspiration: Zeit, die er verschwendet, nutzt er dort zum Dichten (Poesie => romantischer Effekt) reflexive Distanz (durch Distanz nüchtern von außen betrachten) entfernt sich von seiner Heimat und seinem Leben (Distanz) und erkennt, was nicht stimmt (Fundament) Rom --> Inspiration; packt ihn auch kulturell möchte alles erfahren. => sucht Glück des Lebens und findet es (gefunden, was erhofft) ---> muss Leben mit seinen Einzehlheiten genießen und alles mit klaren Augen sehen (statt das Schlechte zu verurteilen, auf das Gute bauen/achten) humaner; keine Rache => anderes Verhalten Thoas hält ein einmal gegebenes Versprechen ein; kein allgemeiner Appell an die Menschlichkeit, dem Thoas gehorcht Das Gewicht der unerhörten Tat wird nicht verändert Wenn Menschen sich so verhalten, erweist sich, dass Götter nicht das Böse wünschen --> Wie aber fühlt sich Thoas? Iphigenies humanisierende Wirkung auf Taurer dank ihrer Anwesenheit? (Humanität auf seine Kosten) .==> "Wenn in einer Verscuhsanordnung in Sachen Humanität ein Teil der Aufwendungen zu erbringen hat und der andere Teil die Ergebnisse genießen kann, die auch zu Lastern derer gehen, die auf Hilfe angewiesen wären, bleiben offene Fragen. Tantalus bleibt unerlöst. Das Lied der Parzen: kein Abgesang, sondern Erinnerung an immernoch mögliche Willkür der Götter und Aufbegehren dagegen (Schatten von Unterdrückung und Aufstand bleiben im Hintergrund) Ferne des Mythos und kunstvolle Sprache = Distanz; nicht vorgeführt, was ist, sondern was sein könnte und müsste => Appelfunktion Goethe: Mensch hat starkes Vermögen am Empfinden und Erkennen, aber nicht in Handlungen Goethe: "verteufelt human"; zu glatte Konfliktlösung; Individuum, sofern es nur das Humane will, erscheint zu sicher vor dem Scheitern gefeit Kultur Weimars (hatte reinste herrlichste Menschheit im Auge) nur für Elite/happy few/erlauchtenKreis/Mächtigen und Besitzenden erreichbar; nicht für konkrete Mensch in seiner höchst realen Not/hungernde, unwissende, unterdrückte Mensch Humanität als bloßes Bildungsideal für Mehrheit keine Hilfe; selbst für Adlige keine Garantie für menschliches Verhalten kein Einwand gegen Goethe, aber ein Vorbehalt gegenüber seiner absoluten Authorität etwas Verbotenes machen --> etwas Gutes machen; Weiterbildung durch Genuß, Ideal, Sex und Romantik Sehen und Fühlen: kognitive vs sinnliche Inspiration; sinnliche Erfahrung macht Werke erst nachvollziebar Amor (Liebe) und die Musen im Einklang Heimat (Weimar) --> negativ; keine weite Sicht (unbefriedigter Geist) --> positiv Rom Empfindet sich als Gast von Rom und den römischen Göttern --> bittet sie, bleiben zu können bis er alles kennengelernt hat ---> kehrt mit neuer Lebenseinstellung zurück: genießen und verstehen, hineinversetzen und das Leben erleben => belehrende Kunst; ästhetische Erziehung Richtigkeit 33 37 Lektüre + 46 86 er bittet Götter, in Rom bleiben zu können Verarbeitung des Erlebten in Rom Verbindung zur Antike Goethes römische Elegien beinahlteten perverse Äußerungen, die auf Kritik in der Bevölkerung trafen. www.projekt-gutenberg.org --> Stark-Buch Epoche: (Weimarer) Klassik (/Sturm&Drang --> Auflehnung gegen Prinzipien der Aufklärung)