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Lernzettel Klausur Sachtextanalyse LK

26.9.2023

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Какдан
Klausur Nr. 1
Spracherwerb
Die Hauptaufgabe eines Sachtextes ist es, Informationen über ein bestimmtes Thema zu
vermitteln. Der Sacht
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Die Hauptaufgabe eines Sachtextes ist es, Informationen über ein bestimmtes Thema zu
vermitteln. Der Sacht

Какдан Klausur Nr. 1 Spracherwerb Die Hauptaufgabe eines Sachtextes ist es, Informationen über ein bestimmtes Thema zu vermitteln. Der Sachtext vermittelt Fakten und grenzt sich in seiner Funktion als informierender Text zu den literarischen Texten ab, deren Hauptaufgabe es ist, den Leser zu unterhalten. Sachtexte sind anhand einiger Merkmale zu erkennen. Dazu zählen: → Funktion: Weitergabe von Informationen ⇒ Inhalt: Basiert auf realem Geschehen → Stil: Ist neutral, präzise und ohne Ausschmückungen ⇒ Aufbau: logische Struktur Was ist eine Sachtextanalyse? Bei der Sachtextanalyse wird ein Sachtext in seine Einzelteile zerlegt, um Merkmale, die den Inhalt die Sprache und die Struktur betreffen, herauszuarbeiten. Die Sachtextanalyse ist eine spezielle Form der Textanalyse Ziel einer Sachtextanalyse Ziel einer Sachtextanalyse ist es, herauszuarbeiten, welche Intention der Verfasser oder die Verfasserin mit ihrem Text verfolgt und wie er oder sie diese durch den Einsatz bestimmter stilistischer Mittel, dem Aufbau des Textes und der Zielgruppenansprache erreicht. In ihrer Zielsetzung gleicht eine Sachtextanalyse somit der Analyse fiktionaler Texte, zu denen beispielsweise die Gedichtanalyse oder die Interpretation einer Kurzgeschichte gehören. Damit ist eine Sachtextanalyse weit mehr als eine reine Zusammenfassung des Inhalts. Vorbereitung einer Sachtextanalyse → Lies dir den jeweiligen Text mehrmals und aufmerksam durch. Dabei unterstreiche dir Wörter, die du nicht verstehst oder bei denen es Unklarheiten gibt. → Lege dir außerdem verschiedenfarbige Textmarker zur Seite und unterstreiche alle Auffälligkeiten im jeweiligen Sachtext....

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Vielleicht gibt es besondere sprachliche Mittel, die dir auffallen oder seltsame Satzkonstruktionen, die du später beleuchten möchtest. → Mache dir stichpunktartig einige Notizen zum Text. Manchmal fallen dir schon jetzt wichtige Dinge auf. Ordne dir diese thematisch (Sprache, Inhalt etc.). → Wichtig ist, dass du erkennst, was die Intention des Textes ist: Will er informieren, aufklären, zusammenfassen, berichten oder gibt er eine Norm vor (normierend ~ Gesetzestexte). Einleitung Infosatz ⇒ Titel des Sachtextes ⇒ Name des Autors/der Autorin (ggf. Infos über Autor/in) → Erscheinungsjahr und Erscheinungsort, wenn angegeben → Textsorte O Reportage (informiert anschaulich und unterhaltsam) O Interview (dokumentiert) O Wissenschaftliche Arbeit (informiert, dokumentiert, untersucht, ...) O Kommentar (wertender Text mit Meinung des Autors) O Rede (spricht Zuhörer an, beeinflusst, überzeugt, unterhält) O Richtlinie / Gesetz (regelt etwas) O Zeitungsartikel, Nachricht, Bericht (sachlich, informierend) Aufbau einer Sachtextanalyse → Thema des Textes/Kernaussage (Thema ungleich Inhalt -> Hauptthese) Überleitungssatz Hauptteil Analyse der Form: Wie ist der Text aufgebaut? → Sinnabschnitte einteilen → Wie ist der Text aufgebaut? Fällt sofort etwas auf? Beispielformulierungen: O Eingeleitet wird der Text durch ... O Der Text lässt sich in ... Abschnitte einteilen / gliedern: ... Im ersten Abschnitt ... / Im zweiten Abschnitt.../... O Zu Beginn des Artikels / Berichtes ... wird beschrieben / dargestellt / argumentiert / erläutert / Die Argumentation wird chronologisch / nach Gewichtigkeit der Argumente / konzentriert sich auf.../... 00 O O O O O Im weiteren Verlauf ... wird ... anhand von Beispielen / Zitaten / Argumenten / ... dargestellt. Obwohl ... Weiterhin ... Die... wird begründet mit dem Hinweis auf/ der Argumentation / dem Verweis auf / dem Beispiel / ... Den Abschluss zieht der Autor durch ... Analyse des Ziels: Was beabsichtigt der Autor? ⇒ Ziel des Autors O o Was ist die Intention? o Was beabsichtigt der Autor? o Was ist das Ziel des Textes? ● . Beispielformulierungen: Information Aufklärung Stellungnahme Handlungsaufforderung Analyse des Adressaten: An wen wendet sich der Text? O O Anregung → Für wen ist der Text? Wer ist der Adressat? → Wer soll angesprochen werden? → Wem will der Autor etwas sagen? Die Absicht des Verfassers ist ... Der Autor will ... Durch... verdeutlicht /... der Autor die Bedeutung der ... Mit dem Text zeigt der Autor auf, dass ... Beispielformulierungen: O O O Analyse der Argumentation Die Adressaten des Textes sind Der Autor wendet sich mit seinem Text an ... → Welche Argumente werden wie verwendet? → Wie wird argumentiert? → Welche Art der Argumente wird verwendet? Fakten, Beweise, Statistiken, Zahlen, .. Gegenargument Beispielformulierungen: • Für die Position argumentiert er, ... / führt er Beispiele von ... an ... • Als Gegenargument führt der Autor an, dass ... Analyse Stil, Sprache, Wortwahl Welche Stilmittel und Sprachmittel werden verwendet? Warum? ⇒ Satzbau O Einfache Sätze (Parataxen) O längere, verschachtelte Texte (Hypotaxen) O Wechsel von Hypo- und Parataxen → Sprache/Wortwahl O Fachbegriffe, Fachsprache (juristisch, technisch, ...) 0 Umgangssprache, Jugendsprache, Modewörter O Fremdwörter / Anglizismen O Adjektive, Substantive → Rhetorische Mittel O Rhetorische Fragen / Scheinfragen O Vergleiche, Wiederholungen, Übertreibungen O Ich-Botschaften, Wir-Darstellung O Aufforderungen, Appelle O O O ● Scherze Metaphern Zitate von Prominenten oder Wissenschaftlern → Beispielformulierungen: Betrachtet man die sprachliche Gestaltung des Textes, fällt die Verwendung von ... auf, was ... bewirkt. Besonderheiten? Gibt es weitere Besonderheiten? Was fällt auf? Was bewirken sie? → Sprachliche Besonderheiten (Sprachfamilie, Fachsprache, Umgangssprache) → Formale Auffälligkeiten → Bilder: werden Bilder verwendet? welchen Eindruck hinterlassen die Bilder? → Stilistische Mittel Beispielformulierungen: Es fällt auf, dass der Text ... sehr kurz / sehr wissenschaftlich / schwer verständlich / ... ist. Die Verwendung von ... bewirkt beim Leser, dass ... O Besonders am hier vorliegenden Text ist, ... O Verwendet werden auffallend viele ..., was dazu passt / darauf hindeutet / zeigt /... dass ... O Auffällig / Besonders / Auffallend / Ins Auge fällt /... O O Schluss (4 bis 6 Sätze) → Prüfung: O Ist die Argumentation nachvollziehbar, schlüssig und überzeugend? o Beispielformulierungen: → Fazit: Nachvollziehbar ist, dass ..., aber ... • Gut argumentiert ist die These, dass …..., denn ... / aber ... Unberücksichtigt bleibt bei der Darstellung aber ... O Was schließt Du daraus? 0 Keine Interpretation! -> wichtigste Ergebnisse, keine neuen Erkenntnisse Beispielformulierungen: • Der Autor möchte mit .. darüber informieren, aufklären, aufrufen zu ... Zusammenfassend kann gesagt werden, .. Abschließend lässt sich feststellen, dass ... O Hintergrundwissen: Sprache Die Entstehung von Sprache Fähigkeit zu sprechen ist das Ergebnis einer komplexen Kombination aus anatomischen, physiologischen und neurologischen Faktoren Aspekte, die es uns ermöglichen zu sprechen sind: → Sprechorgane (Zunge, die Lippen, der Gaumen, die Stimmbänder und der Kehlkopf) → Motorische Kontrolle ⇒ Gehirn (zentrale Steuerungszentrum für die Sprache) - Broca-Areal ist für die Sprachproduktion verantwortlich - Wernicke-Areal ist für die Sprachverarbeitung und das Verständnis von Sprache wichtig → Auditive Wahrnehmung die moderne Sprache hat sich erst mit dem anatomisch modernen Menschen entwickelt (vor 200.000 bis 100.000 Jahren) Sprache im heutigen Sinne spricht der Mensch seit höchstens 125.000 und mindestens 40.000 Jahren Afrika als Ursprung des Menschen und der Sprache Sprache ermöglichte die Ausbreitung über Kontinente Sprache führte zur Entwicklung menschlicher Kultur Entwicklung der Sprache -> gleichbedeutend mit der Entwicklung des Menschen Sprache -> Schlüsselmerkmal der menschlichen Evolution Sprache diente ursprünglich der sozialen Entwicklung und Organisation sowie der Förderung des Zusammenhalts in der Gruppe verschiedene Theorien zur Entstehung der Sprache existierten, wie die Imitation von Umweltlauten oder emotionale Ausrufe Bedeutung und Funktion der Sprache für den Menschen gibt uns Mittel, um unsere Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche oder Fantasien auszudrücken → mit Sprache können wir uns als Person darstellen und etwas bewirken z. B. andere von einer Idee erweitern, Meinungen zu formulieren und an der Gesellschaft teilzuhaben stellt uns Begriffe bereit, um die Welt um uns herum zu bezeichnen und in ihrer Bedeutung zu erfassen ⇒ ermöglicht uns z. B. Zusammenhänge zu erkennen, Ideen zu entwickeln, unser Wissen zu erweitern, Meinungen zu formulieren und an der Gesellschaft teilzuhaben → Sprache ist der Schlüssel zur Integration in eine Gemeinschaft oder Gesellschaft ist für uns die Brücke zu anderen Menschen, indem sie uns dazu verhilft, dass wir unsere Beweggründe für unser Handeln anderen erklären, und andere in ihren Beweggründen verstehen können mit Sprache können wir außerdem gemeinsame Erinnerungen teilen und Vorhaben planen und unsere Erfahrungen weiter geben ⇒ auf dieser Grundlage können wir z. B. Freundschaften knüpfen und Beziehungen gestalten ist unser im Lauf der Menschheitsgeschichte gemeinsam geschaffenes kulturelles Erbe ⇒ ermöglicht darüber nachzudenken und zu erforschen, wie der Mensch zur Sprache kam Spracherwerbstheorien Spracherwerb der unbewusste Prozess, der beim Erlernen der Muttersprache in natürlicher Umgebung stattfindet Behavioristische Spracherwerbstheorie Vertreter: B.F. Skinner (1904-1990) Hauptthese: Kinder erwerben Sprache, weil die Umwelt auf,, richtige" Lautäußerungen mit Lob (,,verstärkend") reagiert und auf „falsche" Lautäußerungen neutral oder negativ. Behauptungen des Behaviorismus: Je häufiger eine Lautäußerung oder ein Wort verstärkt wurde, desto mehr festigt sie sich im Sprachrepertoire des Kindes. Eine weitere Grundlage für den Spracherwerb ist laut Skinner die Tatsache, dass Kinder ein Imitationsverhalten zeigen und Lautkombinationen und Wörter nachahmen, die dann ebenfalls von der Umwelt verstärkt (Lob) werden. → Spracherwerb erfolgt durch Imitation und Verstärkung Kritikpunkte: Für den behavioristischen Ansatz des Spracherwerbs ist das Kind eine Black-Box und innere Prozesse (Kognition, Emotionen) werden ignoriert. Es kann den Erwerb des komplexen Regelsystems, das jeder Sprache zugrunde liegt, sowie die sprachanalytischen Fähigkeiten, die Kinder erwerben, nicht erklären. Menschliches Leben und somit auch die Sprache ist viel komplexer und vielschichtiger ist, als es die behavioristischen Theorien beschreiben und erklären. . ● Nativistischer Erklärungsansatz des Spracherwerbs Vertreter: Noam Chomsky (1928) Hauptthese: Der Spracherwerb basiert auf einer angeborenen Universalgrammatik, die ein Grundgerüst aller Sprachgrammatiken enthält. Behauptungen des Nativismus: Nach Chomsky haben alle (menschlichen) Sprachen gemeinsame grammatische Prinzipien (Universalgrammatik) die allen Menschen angeboren seien. . Die Grammatik (und die Sprache) entwickelt sich nach Chomsky relativ unabhängig von der kognitiven Entwicklung. → Spracherwerb erfolgt entlang angeborener sprachspezifischer Fähigkeiten Argumente dafür: Die sprachliche Kreativität lässt astronomisch viele Sätze zu, deren Erzeugung und Verständnis ohne angeborene Struktur nicht erklärbar wäre. Hochkomplexe Sprache entsteht unabhängig von Stimuli bei allen normal begabten Menschen. Mit Sprache reagiert der Mensch auf ganz unterschiedliche Situationen, was gegen eine Konditionierung spricht. . . . Warum Grammatik als angeborenes Muster? Chomsky hält offenbar vor allem die Grammatik für angeboren, weil diese Logik der Sprache besonders komplex ist. Grammatik ist für Chomsky ein Regelapparat (vor allem Kombinationsregeln in der Syntax). Epigenetischer Erklärungsansatz des Spracherwerbs Vertreter: Gisela Szagun (1942) Hauptthese: Spracherwerb resultiert aus dem Aufbau sprachlicher Strukturen aufgrund des Umweltangebots (konstruktivistisches Lernen): Sprachlicher Input Wiss. Tradition: Konstruktivismus Piagets Epigenetische Position als Gegenposition zum Nativismus: Behauptungen des Nativismus: a) Unlernbarkeit der Grammatik aufgrund unzureichenden Inputs b) Kinder erhalten kein Feedback ● Entdeckung von Regelhaftigkeiten Epigenetische Gegenposition zu a) Das Kind entwickelt aus dem sprachlichen Input Verallgemeinerungen. Das Kind bildet selbstständig komplexere Satzmuster aus einfachen. Das Kind analysiert den Sprachinput statistisch und entwickelt eigene Sprachmuster aufgrund von Wahrscheinlichkeitsüberlegungen. zu b) -> Verallgemeinerung ● Reformulierungen und Erweiterungen geben dem Kind ein nutzbares Feedback Die Sprache als Menschenrüssel Vertreter: Steven Pinker Hauptthese: Sprache ist angeboren und ein integraler Bestandteil der menschlichen genetischen Ausstattung, wodurch Kinder von Geburt an die Fähigkeit zum Spracherwerb besitzen. Behauptungen der Theorie: Sprache ist angeboren und Teil der biologischen Ausstattung des Menschen. Die Entwicklung der Sprache erfolgte nicht durch kulturelle Erfindung oder aufgrund allgemeiner symbolischer Fähigkeiten, sondern vielmehr als Ergebnis eines Sprachinstinkts. Sprache ist keine kulturelle Errungenschaft, sondern ein psychologisch eng umgrenztes mentales Organ oder neuronales System, das bei allen Menschen gleich ist. Die Sapir-Whorf Hypothese und Bedeutung für die Sprache Die Sapir-Whorf-Hypothese, benannt nach den Linguisten Edward Sapir und Benjamin Lee Whorf, besagt, dass die Sprache, die eine Person spricht, ihr Denken und ihre Wahrnehmung der Welt beeinflusst. Mit anderen Worten, die Struktur und der Wortschatz unserer Sprache formt unsere Gedanken. Benjamin Lee Whorf (1897-1941) Ausgebildeter US-amerikanischer Chemieingenieur, der sich aber auch der Sprachwissenschaft (Linguistik) widmete Als Chemieingenieur war Whorf bei einer Feuerversicherung tätig. . Edward Sapir (1884-1939) US-amerikanischer Linguist und Ethnologe Dabei erforschte er die Vielfalt von Ethnien, sozialen Gruppen und Organisationen. Unter anderem war er auch Professor für Anthropologie und Linguistik an der prestigereichen Yale University in Connecticut. . ⇒ Benjamin Whorf entwickelte in den 1950er-Jahren anhand der Thesen seines Lehrers, des Sprachwissenschaftlers Edward Sapir, die Sapir-Whorf-Hypothese. Sprache entwickelt sich spontan und ohne bewusste Anstrengung beim Kind, ohne dass es sich der zugrunde liegenden Logik bewusst wird. Die Betrachtung von Sprache als Instinkt, ähnlich wie das Spinnen eines Spinnennetzes, ermöglicht ein besseres Verständnis der sprachlichen Phänomene. Beispiel: Farbkonzepte: Forschungen haben gezeigt, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen verschiedene Wörter für Farben verwenden und einige Kulturen möglicherweise keine Wörter für bestimmte Farben haben. Dies könnte ihre Fähigkeit beeinflussen, Farben zu erkennen und zu beschreiben. Neo-Whorfianerin Lera Boroditsky Lera Boroditsky zählt zu den Vertretern des sogenannten linguistischen Relativismus, der die Verbindung zwischen Sprache und Denken in den Fokus seiner Forschungen stellt . . . ● ● Aufbauend auf der Sapir-Whorf-Hypothese geht die Forscherin von einer Art innerer Sprachform, einem sprachlichen Weltbild, aus, das von semantischer Struktur und dem Wortschatz der Muttersprache bestimmt wird Sprache prägt die grundlegenden Dimensionen menschlicher Erfahrung: Raum, Zeit, Kausalität und die Beziehung zu anderen Sprache, die eine Person spricht, beeinflusst ihr Denken und ihre Wahrnehmung der Welt Menschen aus verschiedenen kulturellen und sprachlichen Hintergründen nehmen die Welt oft auf unterschiedliche Weisen wahr z. B. könnten Konzepte wie Raum und Zeit in verschiedenen Sprachen unterschiedlich konstruiert werden, was zu verschiedenen Perspektiven auf die Realität führt Boroditsky hat zahlreiche Experimente durchgeführt, um ihre Thesen zu stützen -> Experimente zeigen, dass Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, unterschiedliche kognitive Fähigkeiten und Perspektiven aufweisen können