Deutsch /

Materialgestützes Schreiben eines informierenden Textes

Materialgestützes Schreiben eines informierenden Textes

A

Anna

29 Followers
 

Deutsch

 

13

Ausarbeitung

Materialgestützes Schreiben eines informierenden Textes

 MATERIALGESTÜTZES SCHREIBEN
CINES INFORMIERENDEN TEXTES
Bei dieser Aufgabenart sollen Sie auf der Grundlage mehrerer Materialen einen
Infor

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

48

Grundlagen, Arbeitsauftrag zum Thema „Scripted Reality“, beigefügte Materialien, eigene Ausarbeitung, Musterlösung

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

MATERIALGESTÜTZES SCHREIBEN CINES INFORMIERENDEN TEXTES Bei dieser Aufgabenart sollen Sie auf der Grundlage mehrerer Materialen einen Informationstext schreiben. In der Aufgabenstellung erfahren Sie, zu welchem Thema Sie sich in welcher Textsorte an welche Leser richten sollen. Die Materialien enthalten Informationen, die sich z.T. auch erst durch Schlussfolgerung ergeben. Sie müssen diese Informationen sorgfältig auswählen, mit eigenem Wissen ergänzen, ordnen und erklärend wiedergeben, sodass der Leser über das Thema. gut informiert ist. So können Sie vorgehen: . 1. Aufgabenstellung erfassen -.Thema und. Teilthemen der Aufgabenstellung.klären - Anforderungen an eigenen. Text erkennen:. Ziel und geforderte Textsorte - Notizen zum Leser machen 2. Materialien auswerten - Überblick zu Materialien verschaffen: überfliegend lesen - Textsorte, Autor und Quellen erfassen und einordnen: Was sagt die Herkunft der Materialien über deren Glaubwürdigkeit? alle Hauptaussagen der Materialien festhalten, relevante Auswahl für Thema treffen (Nicht alle Aussagen der Materiellen sammeln, sondern gezielte Auswahl treffen, um zu informieren!) 3. Informationen organisieren - eignend Wissen zu Hauptaussagen der Materialien ergänzen Textaussagen bewerten: Autormeinungen (z.B. Vermutungen, Behauptungen) nicht mit Informationen (z. B. Fakten, anerkannte Normen, gesicherte Ergebnisse) verwechseln, Relevanz prüfen - Notizen zu Teilthemen, Textsorte und Lesser heranziehen - Textaussagen und eigenes Wissen den Teilthemen zuordnen - Gedanken, Textaussagen oder Zitate für Einleitung und Schluss festhalten 4. Gliederung erstellen - Einleitung (interessanten Einstieg finden, Thema benennen, Teilthemen auflisten) -Hauptteil: (Reihenfolge der Teilthemen festlegen; große Teilthemen bei Bedarf untergliedern) - Schluss (Zusammenfassung mit...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Bezug zur Einleitung, möglich: z. B. Zitat, Ausblick, persönliche Einschätzung, Appell) 5. Klausur schreiben --Anforderungen der Textsorte erfüllen und für Leser schreiben -- Informationen knapp und übersichtlich darstellen - auf Materialien verweisen und Zitate korrekt einbauen -. roten Faden einhalten: gedankliche Zusammenhänge, sprachliche Verknüpfungen 6. Klausur überarbeiten. in drei gesonderten Durchgängen prüfen sachliche Richtigkeit. gedankliche Zusammenhänge, sprachliche Verknüpfungen sprachliche Richtigkeit Ausgangssituation: In ihrer Schulzeitung soll ein Informationstext über Scripted- Reality-Formate erscheinen.. Arbeitsauftrag: Verfassen Sie auf Basis der Materialien -1-4 den Informationstext für die Schulzeitung. Darin soll zum einen über Merkmale und Beispiele des Fernsehformats informiert werden. zum anderen sollen Sie über . Beeinflussungspotenziale dieser Formate aufklären. Sie können eigenes Wissen und Beispiele zum Thema einbringen Material 1: ,,Scripted Reality ist nicht genug. gekennzeichnet". Focus-Online-Redakteur Dominik Drozdowski im Gespräch mit Medienpsychologe. Jo Groebel (Ausschnitt, 2011). FOCUS Online: Was ist Ihre Meinung zu Scripted Reality? Ist es tatsächlich Lügenfernsehen? Jo Groebel: Lügenfemsehen ist ein sehr polemischer und feindseliger Begriff. Fest steht, dass es Scripted Reality seit langem, schon vor Einführung des Privatfernsehens, immer mal wieder gegeben hat. Sogenannte Doku-Dramas, oder „Aktenzeichen XY". Auch da wurden Szenen inszeniert. Man kann an diesen Formaten eine ganze Menge bemängeln, die Art und Weise, wie sie gekennzeichnet werden zum Beispiel. FOCUS Online: Was für eine Kennzeichnung wäre das? Groebel: Dem Zuschauer muss klar gemacht werden, um welche Art von Information es sich handelt. Beim Werbefernsehen haben wir auch das Problem gehabt, dass Werbung nicht hinreichend gekennzeichnet wurde. Es täte dem Zuschauerinteresse keinen Abbruch, wenn man es klar kennzeichnet. Natürlich merkt man eigentlich, dass das nicht dokumentarisch sein kann. Denn die Abläufe, die da geschildert werden, sind ja dergestalt, dass eigentlich nicht immer eine Kamera dabei sein kann. FOCUS Online: Warum ist Scripted Reality so erfolgreich? Groebel: Ich habe vor vielen Jahren schon einmal gesagt, die Dramatisierung der Nachbarschaft ist eine der vielen Elemente, die das Fernsehen interessant macht. Das sind immer Geschichten, die etwas mit Voyeurismus zu tun haben: Wie sieht es bei den anderen hinter den Gardinen aus? Das ist all das, worüber im Alltagsleben getratscht und geklatscht wird. Dieses ist dann aber auch noch zusätzlich verdichtet mit Elementen des fiktiven Fernsehens, das macht es zu einer besonders · interessanten Angelegenheit. FOCUS Online: RTL sagt, die Zuschauer wüssten, was echt ist und was nicht. Stimmt das Ihrer Meinung nach? Groebel: Ich würde das erst mal unterschreiben, umgekehrt könnte man umso mehr fragen, wieso.kennzeichnet ihr es dann nicht? Dann wäre die Debatte vom Tisch. [...] Dass Produktionsfirmen oder Autoren Stories mehr erfunden als der Realität. angepasst haben ist auch schon in Sendungen von ARD und ZDF passiert. Das sind Einzelfälle, die nicht akzeptabel sind, aber die leider immer wieder passieren. Das eine muss man vom anderen deutlich trennen. Aber die Pauschalisierung als Lügenfernsehen halte ich für nicht gerechtfertigt und nicht moralisch einwandfrei, das ist Polemik und Kampagne, die einem auf Gewissenhaftigkeit hinzielendem Rechercheprogramm nicht immer gut tut. FOCUS Online: Bei Doku-Soaps wird ja auch gem Einfluss auf das Geschehen genommen. Groebel: Selbst bei historischen Dokudramas der Öffentlich-Rechtlichen, Beispiel Guido Knopp im ZDF, kann man sagen, dass es ja so nicht wirklich gewesen ist. Wenn man Fernsehen macht, kann man die Realität nie vollkommen absolut wiedergeben. Eine der ersten Dokusoaps, wenn man es so nennen kann, war eben „Aktenzeichen XY". Da ist schon in Siebzigern immer wieder Kritik aufgekommen, dass Tathergänge zum Zwecke der Aufklärung in einer hochdramatisierten. Weise dargestellt werden, die sich so nicht abgespielt haben. Trotzdem ist das ein Format, das seit Jahrzehnten existiert. FOCUS Online: Was ist dann eigentlich noch nicht inszeniert?. Groebel: Fernsehen ist in allen Teilen Inszenierung. Selbst die Auswahl einer Nachricht ist schon ein Eingriff in den tatsächlichen Geschehensverlauf. Damit muss man leben müssen, das sind fließende Grenzen. Die sind jetzt bei dem so genannten „Lügenfernsehen" natürlich deutlich krasser zu identifizieren. Damit bietet es eine breitere Flanke für Kritik. Man darf die Intelligenz der Zuschauer auch nicht überschätzen, aber es ist ja nicht so, dass eine Gefährdung der seelischen Gesundheit oder des sozialen Friedens davon ausgehen würde. Das ist Voyeursfernsehen, da juckt das die Leute letztlich nicht, ob sich das eins zu eins so abgespielt hat oder ob es zum Teil inszeniert ist. [...] Außerdem muss man realistisch sagen, es ist eben nicht das Interesse des Zuschauers, sich am Werktag Nachmittags wertvolle Dokumentationen anzusehen, das ist schlicht und einfach Emotions- und Kick-Fernsehen. Das steht moralisch nicht auf der höchsten vorstellbaren Stufe, das ist aber auch nicht Aufklärungsfernsehen, sondern eine Mischung aus fiktiven Inhalt, der sich so hätte abgespielt håben können mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel. Das als Konkurrenz für qualitativ gut gemachte Dokumentationen aufzubauen, halte ich schon fast für abenteuerlich. Quelle: Dominik Drozdowski und Jo Groebel: Scripted Reality ist nicht genug gekennzeichnet. In: focus.de (11.07.2011) Material 2: Nutzung von Scripted Reality Formaten - zumindest ab und zu Familien im Brennpunkt Verdachtsfälle Berlin - Tag & Nacht 25. 23 Ν 33 25 33 124 32 37 36 46 O Quelle: JIM 2012, Angaben in Prozent Basis: Befragte, die zumindest selten fernsehen, n=1.183 www.mpfs.de 50 48. 46 50 12-13Jahre 12-13Jahre 12-13Jahre 12-13Jahre Material 3: Wie Kinder und Jugendliche „Familien in Brennpunkt" verstehen (2012). 22% 48% 30% 100% 80% 60% 40%- 20%. 0% III 8-9 10-12 13-1-4 15-16 17-18 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 6-7 Jahre Es werden Familien im ganz normalen Alltag gefilmt. Es spielen Schauspieler die Geschichten nach, die anderen schon passiert sind. Es denken sich Leute vom Fernsehen diese Geschichten aus Basis (n) = 294 Seherinnen und Seher zwischen 6 und 18 Jahren Quelle: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Wie Kinder und Jugendliche „Familien in Brennpunkt“ verstehen. Forschungsbericht zur Studie „Scripted Reality: Familien im Brennpunkt". Düsseldorf 2012, S. 46. Material 4: Marie-Luise Nilges: Wirklicher als die Realität? (Ausschnitt, 2014) Fernseh-Formate, die wie "mitten aus dem Leben" gegriffen wirken, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. In letzter Zeit taucht in Zeitungsartikeln, in Diskussionsrunden und auch in Programmzeitschriften im Zusammenhang mit solchen Sendungen ein Begriff immer häufiger auf: "Scripted Reality" - also die "Drehbuch-geschriebene Realität": Was allen Scripted-Reality-Sendungen gemeinsam ist: Ihr Ablauf steht vor Drehbeginn schon ziemlich genau fest. Trotzdem soll die dargestellte Handlung. möglichst "echt" und dokumentarisch wirken. Der Zuschauer soll den Eindruck. bekommen, eine wahre Begebenheit zu erleben, die gerade von der Kamera beobachtet und mitgeschnitten wird. Tatsächlich sind die Szenen aber gestellt und. werden nachgespielt. [...]. Extra wackelige Handkamera-Aufnahmen zum Beispiel wirken so, als ob zufällig. gerade jemand das Geschehen aufnimmt - obwohl tatsächlich ein Profi-Kamera- Team hinter den. Wackel-Bildern steckt. Drehorte in Privatwohnungen oder Büroräumen sorgen für den zusätzlichen "Wirklichkeitsbonus". Auch der Off-. Kommentar bei den "Privatdetektiven im Einsatz" soll den Zuschauern vermitteln, dass die Detektive quasi live zu einem aktuellen Fall an einen Ort gerufen werden. In der Serie "K11 - Kommissare im Einsatz" gibt es immer wieder Text- Einblendungen, wie beispielsweise "Montag 18:44 Uhr, Tatort: Mietshaus". Durch die genaue Zeit- und Ortsangabe soll der Eindruck erweckt werden, dass sich die Ereignisse in diesem Moment vor der Kamera abgespielt haben. [...] Das oft diskutierte Problem mit den Scripted-Reality-Formaten ist, dass sich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion ständig vermischen. Diese Formate geben nur vor, tatsächlich passierte Geschichten zu erzählen, sie sind aber erfunden. Hinweise die das verdeutlichen, sind leicht zu übersehen - zum Beispiel am Ende der Sendung kurz im Abspann: Die Verunsicherung vieler Zuschauer kann man zum Beispiel in Internetforen nachlesen. Immer wieder taucht dort die Frage auf, ob bestimmte Serien nun geschauspielert sind oder nicht. Und auch, wenn die Zuschauer wissen, dass die gesehenen Ereignisse nicht real sind; denken sie vielleicht: "Es ist zwar nicht real, könnte sich aber genau so zugetragen haben." Quelle: planetschule.de, WDR/SWR 2014. Selbsterarbeitete Lösung Habt ihr euch je. die Frage gestellt, ob Serien wie ,, Mitten im Leben" oder.,, Die Schulermittler" auf wahren Begebenheiten beruhen? Sogenanntes ,,Scripted Reality" ist ein großer Erfolg im Fernsehen und läuft täglich.in unzähligen . Programmen. Die Frage stellt sich jedoch, woher dieser große Drang nach solchen Sendungen kommt, ob sie ausreichend gekennzeichnet sind als fiktionales Geschehen und wie sie aufgebaut sind.. ,,Scripted Reality" ist ein Konzept, in dem eine Fernsehserie dokumentarisch und realitätsnah kreiert wird, um den Anschein zu erwecken, dass diese auf einer wahren Begebenheit beruht. In einem Interview mit dem Focus-Online-Redakteur Dominik Drozdowski äußert sich der Medienpsychologe Jo Groebel kritisch zu dem Thema und erklärt den Erfolg hinter diesen Serien. Laut seinen Aussagen tendieren Menschen zum ,, Voyeurismus" (Z.31 f.) und können diesen offenkundig ausleben, da sie den Drang haben, über ihre Mitmenschen zu reden und Einblick in ihre Lebensumstände zu erhalten. Er bezeichnet diese Art von Serien auch als ,,Emotions- und Kick-Fernsehen" (Z.97), die den Menschen,, mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel" (Z.102 f.) erfüllt. Der Erfolg spiegelt sich wider in der veranlassten Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Hier wurden junge Menschen zu ihrem Konsum von ;,Scripted Reality" befragt, ob sie zumindest ab und zu genannte Serien schauen. Knapp 50% der 12-13 Jahre alten Kinder schauen, Familien im Brennpunkt" und ;,Verdachtsfälle". Auch die 14-15-jährigen schauen im Schnitt zu 46% diese beiden Serien. Die Zahl der 16-19-jährigen ist im Vergleich zu den jüngeren Genossen gering mit 23-33%, nimmt jedoch zu bei der Sendung,, Berlin - Tag & Nacht". Knapp über 35% der jungen Erwachsenen schauen die Serie. ,,Scripted Reality" ist bei der jungen Audienz also ein voller Erfolg. Um dieses Gefühl bei uns zu erwecken, ist die Gestaltungsart von großer. Bedeutung. Marie-Luisa Nilgers erklärt in ihrem Text, wie solche Serien entstehen und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. ineinander verschwimmen. Genutzt. werden dafür,,wackelige Handy-Aufnahmen" (Z.20 f.), ,,Privat-Wohnungen" (Z..25) oder auch Beispiele wie Hörsäle und öffentliche Parks. Dazu fügen die. Produktionsteams Dinge wie ,,Orts- und Zeitangaben" (Z.35) ein, damit der Zuschauer ausgeht, dass das Geschehen wirklich zu diesen Angaben. stattgefunden hat.

Deutsch /

Materialgestützes Schreiben eines informierenden Textes

Materialgestützes Schreiben eines informierenden Textes

A

Anna

29 Followers
 

Deutsch

 

13

Ausarbeitung

Materialgestützes Schreiben eines informierenden Textes

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 MATERIALGESTÜTZES SCHREIBEN
CINES INFORMIERENDEN TEXTES
Bei dieser Aufgabenart sollen Sie auf der Grundlage mehrerer Materialen einen
Infor

App öffnen

Teilen

Speichern

48

Kommentare (1)

L

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Grundlagen, Arbeitsauftrag zum Thema „Scripted Reality“, beigefügte Materialien, eigene Ausarbeitung, Musterlösung

MATERIALGESTÜTZES SCHREIBEN CINES INFORMIERENDEN TEXTES Bei dieser Aufgabenart sollen Sie auf der Grundlage mehrerer Materialen einen Informationstext schreiben. In der Aufgabenstellung erfahren Sie, zu welchem Thema Sie sich in welcher Textsorte an welche Leser richten sollen. Die Materialien enthalten Informationen, die sich z.T. auch erst durch Schlussfolgerung ergeben. Sie müssen diese Informationen sorgfältig auswählen, mit eigenem Wissen ergänzen, ordnen und erklärend wiedergeben, sodass der Leser über das Thema. gut informiert ist. So können Sie vorgehen: . 1. Aufgabenstellung erfassen -.Thema und. Teilthemen der Aufgabenstellung.klären - Anforderungen an eigenen. Text erkennen:. Ziel und geforderte Textsorte - Notizen zum Leser machen 2. Materialien auswerten - Überblick zu Materialien verschaffen: überfliegend lesen - Textsorte, Autor und Quellen erfassen und einordnen: Was sagt die Herkunft der Materialien über deren Glaubwürdigkeit? alle Hauptaussagen der Materialien festhalten, relevante Auswahl für Thema treffen (Nicht alle Aussagen der Materiellen sammeln, sondern gezielte Auswahl treffen, um zu informieren!) 3. Informationen organisieren - eignend Wissen zu Hauptaussagen der Materialien ergänzen Textaussagen bewerten: Autormeinungen (z.B. Vermutungen, Behauptungen) nicht mit Informationen (z. B. Fakten, anerkannte Normen, gesicherte Ergebnisse) verwechseln, Relevanz prüfen - Notizen zu Teilthemen, Textsorte und Lesser heranziehen - Textaussagen und eigenes Wissen den Teilthemen zuordnen - Gedanken, Textaussagen oder Zitate für Einleitung und Schluss festhalten 4. Gliederung erstellen - Einleitung (interessanten Einstieg finden, Thema benennen, Teilthemen auflisten) -Hauptteil: (Reihenfolge der Teilthemen festlegen; große Teilthemen bei Bedarf untergliedern) - Schluss (Zusammenfassung mit...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Bezug zur Einleitung, möglich: z. B. Zitat, Ausblick, persönliche Einschätzung, Appell) 5. Klausur schreiben --Anforderungen der Textsorte erfüllen und für Leser schreiben -- Informationen knapp und übersichtlich darstellen - auf Materialien verweisen und Zitate korrekt einbauen -. roten Faden einhalten: gedankliche Zusammenhänge, sprachliche Verknüpfungen 6. Klausur überarbeiten. in drei gesonderten Durchgängen prüfen sachliche Richtigkeit. gedankliche Zusammenhänge, sprachliche Verknüpfungen sprachliche Richtigkeit Ausgangssituation: In ihrer Schulzeitung soll ein Informationstext über Scripted- Reality-Formate erscheinen.. Arbeitsauftrag: Verfassen Sie auf Basis der Materialien -1-4 den Informationstext für die Schulzeitung. Darin soll zum einen über Merkmale und Beispiele des Fernsehformats informiert werden. zum anderen sollen Sie über . Beeinflussungspotenziale dieser Formate aufklären. Sie können eigenes Wissen und Beispiele zum Thema einbringen Material 1: ,,Scripted Reality ist nicht genug. gekennzeichnet". Focus-Online-Redakteur Dominik Drozdowski im Gespräch mit Medienpsychologe. Jo Groebel (Ausschnitt, 2011). FOCUS Online: Was ist Ihre Meinung zu Scripted Reality? Ist es tatsächlich Lügenfernsehen? Jo Groebel: Lügenfemsehen ist ein sehr polemischer und feindseliger Begriff. Fest steht, dass es Scripted Reality seit langem, schon vor Einführung des Privatfernsehens, immer mal wieder gegeben hat. Sogenannte Doku-Dramas, oder „Aktenzeichen XY". Auch da wurden Szenen inszeniert. Man kann an diesen Formaten eine ganze Menge bemängeln, die Art und Weise, wie sie gekennzeichnet werden zum Beispiel. FOCUS Online: Was für eine Kennzeichnung wäre das? Groebel: Dem Zuschauer muss klar gemacht werden, um welche Art von Information es sich handelt. Beim Werbefernsehen haben wir auch das Problem gehabt, dass Werbung nicht hinreichend gekennzeichnet wurde. Es täte dem Zuschauerinteresse keinen Abbruch, wenn man es klar kennzeichnet. Natürlich merkt man eigentlich, dass das nicht dokumentarisch sein kann. Denn die Abläufe, die da geschildert werden, sind ja dergestalt, dass eigentlich nicht immer eine Kamera dabei sein kann. FOCUS Online: Warum ist Scripted Reality so erfolgreich? Groebel: Ich habe vor vielen Jahren schon einmal gesagt, die Dramatisierung der Nachbarschaft ist eine der vielen Elemente, die das Fernsehen interessant macht. Das sind immer Geschichten, die etwas mit Voyeurismus zu tun haben: Wie sieht es bei den anderen hinter den Gardinen aus? Das ist all das, worüber im Alltagsleben getratscht und geklatscht wird. Dieses ist dann aber auch noch zusätzlich verdichtet mit Elementen des fiktiven Fernsehens, das macht es zu einer besonders · interessanten Angelegenheit. FOCUS Online: RTL sagt, die Zuschauer wüssten, was echt ist und was nicht. Stimmt das Ihrer Meinung nach? Groebel: Ich würde das erst mal unterschreiben, umgekehrt könnte man umso mehr fragen, wieso.kennzeichnet ihr es dann nicht? Dann wäre die Debatte vom Tisch. [...] Dass Produktionsfirmen oder Autoren Stories mehr erfunden als der Realität. angepasst haben ist auch schon in Sendungen von ARD und ZDF passiert. Das sind Einzelfälle, die nicht akzeptabel sind, aber die leider immer wieder passieren. Das eine muss man vom anderen deutlich trennen. Aber die Pauschalisierung als Lügenfernsehen halte ich für nicht gerechtfertigt und nicht moralisch einwandfrei, das ist Polemik und Kampagne, die einem auf Gewissenhaftigkeit hinzielendem Rechercheprogramm nicht immer gut tut. FOCUS Online: Bei Doku-Soaps wird ja auch gem Einfluss auf das Geschehen genommen. Groebel: Selbst bei historischen Dokudramas der Öffentlich-Rechtlichen, Beispiel Guido Knopp im ZDF, kann man sagen, dass es ja so nicht wirklich gewesen ist. Wenn man Fernsehen macht, kann man die Realität nie vollkommen absolut wiedergeben. Eine der ersten Dokusoaps, wenn man es so nennen kann, war eben „Aktenzeichen XY". Da ist schon in Siebzigern immer wieder Kritik aufgekommen, dass Tathergänge zum Zwecke der Aufklärung in einer hochdramatisierten. Weise dargestellt werden, die sich so nicht abgespielt haben. Trotzdem ist das ein Format, das seit Jahrzehnten existiert. FOCUS Online: Was ist dann eigentlich noch nicht inszeniert?. Groebel: Fernsehen ist in allen Teilen Inszenierung. Selbst die Auswahl einer Nachricht ist schon ein Eingriff in den tatsächlichen Geschehensverlauf. Damit muss man leben müssen, das sind fließende Grenzen. Die sind jetzt bei dem so genannten „Lügenfernsehen" natürlich deutlich krasser zu identifizieren. Damit bietet es eine breitere Flanke für Kritik. Man darf die Intelligenz der Zuschauer auch nicht überschätzen, aber es ist ja nicht so, dass eine Gefährdung der seelischen Gesundheit oder des sozialen Friedens davon ausgehen würde. Das ist Voyeursfernsehen, da juckt das die Leute letztlich nicht, ob sich das eins zu eins so abgespielt hat oder ob es zum Teil inszeniert ist. [...] Außerdem muss man realistisch sagen, es ist eben nicht das Interesse des Zuschauers, sich am Werktag Nachmittags wertvolle Dokumentationen anzusehen, das ist schlicht und einfach Emotions- und Kick-Fernsehen. Das steht moralisch nicht auf der höchsten vorstellbaren Stufe, das ist aber auch nicht Aufklärungsfernsehen, sondern eine Mischung aus fiktiven Inhalt, der sich so hätte abgespielt håben können mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel. Das als Konkurrenz für qualitativ gut gemachte Dokumentationen aufzubauen, halte ich schon fast für abenteuerlich. Quelle: Dominik Drozdowski und Jo Groebel: Scripted Reality ist nicht genug gekennzeichnet. In: focus.de (11.07.2011) Material 2: Nutzung von Scripted Reality Formaten - zumindest ab und zu Familien im Brennpunkt Verdachtsfälle Berlin - Tag & Nacht 25. 23 Ν 33 25 33 124 32 37 36 46 O Quelle: JIM 2012, Angaben in Prozent Basis: Befragte, die zumindest selten fernsehen, n=1.183 www.mpfs.de 50 48. 46 50 12-13Jahre 12-13Jahre 12-13Jahre 12-13Jahre Material 3: Wie Kinder und Jugendliche „Familien in Brennpunkt" verstehen (2012). 22% 48% 30% 100% 80% 60% 40%- 20%. 0% III 8-9 10-12 13-1-4 15-16 17-18 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 6-7 Jahre Es werden Familien im ganz normalen Alltag gefilmt. Es spielen Schauspieler die Geschichten nach, die anderen schon passiert sind. Es denken sich Leute vom Fernsehen diese Geschichten aus Basis (n) = 294 Seherinnen und Seher zwischen 6 und 18 Jahren Quelle: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Wie Kinder und Jugendliche „Familien in Brennpunkt“ verstehen. Forschungsbericht zur Studie „Scripted Reality: Familien im Brennpunkt". Düsseldorf 2012, S. 46. Material 4: Marie-Luise Nilges: Wirklicher als die Realität? (Ausschnitt, 2014) Fernseh-Formate, die wie "mitten aus dem Leben" gegriffen wirken, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. In letzter Zeit taucht in Zeitungsartikeln, in Diskussionsrunden und auch in Programmzeitschriften im Zusammenhang mit solchen Sendungen ein Begriff immer häufiger auf: "Scripted Reality" - also die "Drehbuch-geschriebene Realität": Was allen Scripted-Reality-Sendungen gemeinsam ist: Ihr Ablauf steht vor Drehbeginn schon ziemlich genau fest. Trotzdem soll die dargestellte Handlung. möglichst "echt" und dokumentarisch wirken. Der Zuschauer soll den Eindruck. bekommen, eine wahre Begebenheit zu erleben, die gerade von der Kamera beobachtet und mitgeschnitten wird. Tatsächlich sind die Szenen aber gestellt und. werden nachgespielt. [...]. Extra wackelige Handkamera-Aufnahmen zum Beispiel wirken so, als ob zufällig. gerade jemand das Geschehen aufnimmt - obwohl tatsächlich ein Profi-Kamera- Team hinter den. Wackel-Bildern steckt. Drehorte in Privatwohnungen oder Büroräumen sorgen für den zusätzlichen "Wirklichkeitsbonus". Auch der Off-. Kommentar bei den "Privatdetektiven im Einsatz" soll den Zuschauern vermitteln, dass die Detektive quasi live zu einem aktuellen Fall an einen Ort gerufen werden. In der Serie "K11 - Kommissare im Einsatz" gibt es immer wieder Text- Einblendungen, wie beispielsweise "Montag 18:44 Uhr, Tatort: Mietshaus". Durch die genaue Zeit- und Ortsangabe soll der Eindruck erweckt werden, dass sich die Ereignisse in diesem Moment vor der Kamera abgespielt haben. [...] Das oft diskutierte Problem mit den Scripted-Reality-Formaten ist, dass sich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion ständig vermischen. Diese Formate geben nur vor, tatsächlich passierte Geschichten zu erzählen, sie sind aber erfunden. Hinweise die das verdeutlichen, sind leicht zu übersehen - zum Beispiel am Ende der Sendung kurz im Abspann: Die Verunsicherung vieler Zuschauer kann man zum Beispiel in Internetforen nachlesen. Immer wieder taucht dort die Frage auf, ob bestimmte Serien nun geschauspielert sind oder nicht. Und auch, wenn die Zuschauer wissen, dass die gesehenen Ereignisse nicht real sind; denken sie vielleicht: "Es ist zwar nicht real, könnte sich aber genau so zugetragen haben." Quelle: planetschule.de, WDR/SWR 2014. Selbsterarbeitete Lösung Habt ihr euch je. die Frage gestellt, ob Serien wie ,, Mitten im Leben" oder.,, Die Schulermittler" auf wahren Begebenheiten beruhen? Sogenanntes ,,Scripted Reality" ist ein großer Erfolg im Fernsehen und läuft täglich.in unzähligen . Programmen. Die Frage stellt sich jedoch, woher dieser große Drang nach solchen Sendungen kommt, ob sie ausreichend gekennzeichnet sind als fiktionales Geschehen und wie sie aufgebaut sind.. ,,Scripted Reality" ist ein Konzept, in dem eine Fernsehserie dokumentarisch und realitätsnah kreiert wird, um den Anschein zu erwecken, dass diese auf einer wahren Begebenheit beruht. In einem Interview mit dem Focus-Online-Redakteur Dominik Drozdowski äußert sich der Medienpsychologe Jo Groebel kritisch zu dem Thema und erklärt den Erfolg hinter diesen Serien. Laut seinen Aussagen tendieren Menschen zum ,, Voyeurismus" (Z.31 f.) und können diesen offenkundig ausleben, da sie den Drang haben, über ihre Mitmenschen zu reden und Einblick in ihre Lebensumstände zu erhalten. Er bezeichnet diese Art von Serien auch als ,,Emotions- und Kick-Fernsehen" (Z.97), die den Menschen,, mit einer ordentlichen Portion Nervenkitzel" (Z.102 f.) erfüllt. Der Erfolg spiegelt sich wider in der veranlassten Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Hier wurden junge Menschen zu ihrem Konsum von ;,Scripted Reality" befragt, ob sie zumindest ab und zu genannte Serien schauen. Knapp 50% der 12-13 Jahre alten Kinder schauen, Familien im Brennpunkt" und ;,Verdachtsfälle". Auch die 14-15-jährigen schauen im Schnitt zu 46% diese beiden Serien. Die Zahl der 16-19-jährigen ist im Vergleich zu den jüngeren Genossen gering mit 23-33%, nimmt jedoch zu bei der Sendung,, Berlin - Tag & Nacht". Knapp über 35% der jungen Erwachsenen schauen die Serie. ,,Scripted Reality" ist bei der jungen Audienz also ein voller Erfolg. Um dieses Gefühl bei uns zu erwecken, ist die Gestaltungsart von großer. Bedeutung. Marie-Luisa Nilgers erklärt in ihrem Text, wie solche Serien entstehen und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. ineinander verschwimmen. Genutzt. werden dafür,,wackelige Handy-Aufnahmen" (Z.20 f.), ,,Privat-Wohnungen" (Z..25) oder auch Beispiele wie Hörsäle und öffentliche Parks. Dazu fügen die. Produktionsteams Dinge wie ,,Orts- und Zeitangaben" (Z.35) ein, damit der Zuschauer ausgeht, dass das Geschehen wirklich zu diesen Angaben. stattgefunden hat.