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MSA Vorbereitungen Brandenburg

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 Wiederholungsthemen
1) Gattungen (Merkmale, Textarten)
Epik ~> Erzählende Texte
Erzählform : 1) Der Ich-Erzähler ist gleichzeitig die erleb

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Wiederholungsthemen 1) Gattungen (Merkmale, Textarten) Epik ~> Erzählende Texte Erzählform : 1) Der Ich-Erzähler ist gleichzeitig die erlebende und die erzählende Figur. Er oder sie kann unmittelbar aus der Situation oder mit zeitlichem Abstand erzählen. für die schriftliche Prüfung in D Kl. 10 - 2) Der Sie-/Er-Erzähler tritt als Figur im Hintergrund auf und ist nicht direkt an der Situation beteiligt. Er erzählt von allen Personen in der Er oder Sie Form. Erzählverhalten : 1) auktoriales Erzählverhalten: Er oder Sie steht außerhalb der Handlung, kennt alle Figuren, ihre Gedanken, Gefühle, kann die weitere Handlung andeuten und direkt mit dem Leser interagieren. 2) personales Erzählverhalten: der Erzähler erzählt aus der Sicht einer Figur oder wechselt zwischen mehreren Figuren hin und her. Figurenrede: 1) direkte Rede : “Hör auf, du siehst doch, dass….." 2) indirekte Rede : Er erklärte mit lauter Stimme, ich sollte es doch... 3) erlebte Rede : bringt Gedachtes in der 3. Person und im Präteritum zur Sprache, zum Beispiel : Vielleicht sollte er einfach gehen? 4) innerer Monolog bringt Gedachtes in der 1.Person und im Präsens zum Ausdruck, zum Beispiel: Das glaube ich einfach nicht! Äußere und innere Handlung: Die äußere Handlung gibt wieder was man von außen sehen kann und die innere Handlung gibt wieder wie sich die Figuren in der Situation fühlen und was die denken. Das macht...

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es dem Leser einfacher sich in die Figur hineinzuversetzen. 2) Merkmale und Kennzeichen von Kurzgeschichten : - eine knappe, moderne Erzählung eine Momentaufnahme oder eine wichtige Episode aus dem alltäglichen Leben geringer Umfang unmittelbarer Einstieg zielstrebiger Handlungsverlauf zu einem Höhe- oder Wendepunkt offener Schluss ~> Deutungsmöglichkeiten meist Alltagssprache ~> passt zum alltäglichen Szenario das die Kurzgeschichte darstellen sollen Parabeln: - kurze, meist lehrhafte Gleichniserzählung stellt eine Erkenntnis bildhaft dar viel metaphorisch beschrieben (im übertragenen Sinne) meist nüchtern und hat ein offenes Ende Sie verbindet das Erzählte (Bildebene) mit dem Gemeinten (Sachebene) Der Übertragungsprozess ist dabei immer dem Leser selbst überlassen, somit kann eine Parabel viele Bedeutungen haben. Sie regt zum Nachdenken an und in manchen Fällen kann sie auch als Appell fungieren. Novellen : - Erzählung dreht sich, laut J.W.Goethe, um eine "unerhörte Begebenheit" kreist um einen zentralen Konflikt Läuft geradlinig auf einen Höhe- und Wendepunkt zu Sie wird in eine Rahmenhandlung eingebettet ~> eine Geschichte in einer Geschichte Lyrik > Gedichte Gedichten allgemein : - es gibt einen Sprecher, stellt sich oft als "Ich" vor lyrische-Ich teilt seine Gefühle, Gedanken und Beobachtungen mit es gibt aber auch ein "Wir" oder der Sprecher tritt überhaupt nicht in Erscheinung (nur beobachtet) Sprecher wendet sich an ein "Du" ~> Adressat/in wird einbezogen Verse: Zeilen eines Gedichtes Strophe : Gedicht Abschnitt aus mehreren Versen, Strophen sind durch Leerzeile getrennt, Gedichte bestehen aus mehreren gleich langen Strophen Metrum : - Versmaß in einem Gedicht wechselt man zwischen unbetonten (x) und betonten('x) Silben Abfolge von betonten und unbetonten Silben nennt man Metrum Reim: - regelmäßige Abfolge von Endreimen Paarreim: zwei aufeinanderfolgende Verse reimen sich (aa bb) Kreuzreim : reimen sich über Kreuz (a b a b) umarmender Reim: wird ein Paarreim von zwei Versen umschlossen (a bb a) Sonett - vier strophige Gedichtform zwei Quartette ( zwei vierzeilige Strophen) und zwei Terzetten (zwei dreizeilige Strophen) In Quartetten herrscht umarmender Reim vor, in Terzetten variiert das Reimschema Ballade : - längeres Gedicht, über spannendes Ereignis Ereignis kann wahr oder erfunden sein, Mittelpunkt steht eine Figur die Situation meistern muss besitzen Strophen, Reimform und ein Metrum Spannungskurve : nach Einleitung dramatische Zuspitzung bis zum Höhepunkt, zum Schluss Auflösung enthalten wörtliche Rede (Monologe, Dialoge) Sachtexte > Berichte über wahre Begebenheiten (auch Grafiken, Diagramme) Der Bericht: - Zeitungsbericht informiert knapp und sachlich über ein aktuelles Ereignis beantwortet W-Fragen, berichtet über Einzelheiten ~> Lead-Stil wichtigsten Infos stehen am Textanfang Zitate von Experten enthalten, um Glaubwürdigkeit zu unterstreichen Die Reportage : - informiert besonders anschaulicher, lebendiger Weise es ist ein Erlebnisbericht (Reporter schreibt über ein Erlebnis bei dem er selbst dabei war) Dramatik ~> führen direkt zum Anfang in eine interessante Szene ein (um die Neugier zu wecken) sachliche Informationen, aber auch Eindrücke und die persönliche Sichtweise des Verfassers will das Gefühl vermitteln, dass die Leser live dabei sind, Reporter beschreibt anschaulich die Atmosphäre und Stimmung vor Ort und schildert seine Wahrnehmungen Zitate von Personen und bildhafte Sprache sorgen für Anschaulichkeit (Starke Adjektive, sprachliche Bilder) Zeitformen wechseln Der Kommentar : - wertender Text in dem Autor/in Stellung zu einem aktuellem Thema bezieht persönliche Meinung äußert erläutert die Bedeutung, erklärt Zusammenhänge und berücksichtigt unterschiedliche Meinungen begründet Autor/in seine Meinung mit Argumenten und Beispielen soll zur Meinungsbildung beitragen Die Glosse: - kurzer, pointierter Meinungsbeitrag betont subjektiv (keine ausgewogene Argumentation) Sprache ist humorvoll, spöttisch, ironisch, ein beliebtes Stilmittel ist die Übertreibung darf provozieren, Leser wachrütteln, zum Schmunzeln bringen, zum Nachdenken anregen Wichtige dramentechnische Begriffe : Der Akt - Hauptabschnitt eines Dramas, Schluss durch Fallen des Vorhangs angezeigt wird (auch Aufzug genannt, wegen aufziehen des metaphorischen Bühnenvorhangs) geschlossene Handlungseinheit (aus mehreren Szenen) Der Dialog: - Gespräch zwischen zwei oder mehreren Figuren (Gegensatz ist der Monolog) Die Exposition : - Einleitung oder erster Akt - Zuschauer wird über Zeit und Ort informiert, zeigt die Hauptfiguren und den zentralen Konflikt Der Monolog : -Selbstgespräch einer Figur (Gegensatz zum Dialog) Die Regieanweisungen : - von der Autor/ in gegebene Anweisungen zum gewünschten Geschehen auf der Bühne Zusätze zu den Rollentexten Die Rolle : - Figur die von einem Schauspieler verkörpert werden Die Szene: - kurzer, geschlossener Teil eines Theaterstücks - Szene endet wenn neue Figuren auftreten oder Figuren abtreten Dramen: - klassische Drama und das modernes Drama klassische Drama : - geschlossene Form - bis zum Ende des 18. Jahrhunderts (geht bis auf Aristoteles zurück), strenger Aufbau (Fünf-Akt-Schema) unüblich sind Zeitsprünge, Ortsveränderungen oder Nebenhandlungen Handlungen spitzen sich folgendermaßen zu I. Exposition: Vorstellung von Zeit, Ort, Atmosphäre, Hauptfiguren, Anbahnung des Konfliktes II. Steigende Handlung: erregendem Moment, Zuspitzung III. Peripetie (Höhe-oder Wendepunkt) : Umschlagen der Handlung ins Schlimme ~> Tragödie Gute > Komödie IV. Fallende Handlung: Verzögerung V. Katastrophe : Auflösung der Handlung zum Schlimmen oder zum Guten modernes Drama : - offene Form 19. Jahrhundert, geschlossen Form verliert an Bedeutung spielt an vielen Orten, macht viele Zeitsprünge, Handlungen spalten sich auf und finden parallel statt keinen Exposition und das Ende bleibt häufig offen 3) Sprachliche Mittel, sprachliche Bilder, Stilebenen + Wirkung Sprachliche Bilder : Vergleich: - zwei Vorstellungen durch wie oder als miteinander verknüpft Metapher : - Wort/Wortgruppe nicht wörtlich, sondern übertragender Bedeutung gebraucht verwendet sie, weil sich zwei Dinge aufgrund einer Eigenschaft ähnlich sind kein Vergleich weil die Vergleichsworte fehelen Personifikation : - Vermenschlichung Gegenstände, Begriffe oder die Natur werden vermenschlicht (ihnen werden menschliche Verhaltensweisen oder Eigenschaften zugesprochen) Sprachliche Mittel : Anapher: - Wiederholung 1 o. mehrere Wörter an Satz-oder Versenanfängen Parallelismus: - paralleler Satzbau Antithese: - Gegenüberstellung gegensätzlicher Begriffe Chiasmus : - Überkreuzstellung ~ gedanklichen und syntaktischen Elementen Rhetorische Frage : - Scheinfrage, es wird keine Antwort erwartet Klimax : - dreigliedrige Steigerung Neologismus: - Wortneuschöpfung Alliteration : - Wiederholung der Anfangsbuchstaben bei Wörtern Stilebenen: Situation Alltagssprache ■ gesprochen e Sprache wird mit Personen aus dem nahen Umfeld gebraucht (Menschen, mit denen man vertraut ist) ■ spontane Äußerunge n keine Hierarchien oder Zwangsstru kturen Standardsprache ■ genormte Sprache (français international = französische Standardspr ache) es besteht ein gewisser Abstand zum Gesprächsp artner neutraler Austausch in Alltagssituati onen (in der Schule, am Arbeitsplatz oder in den Medien) Fachsprache ■ geschriebene Sprache (in zahlreichen literarischen Werken) in gebildeten Kreisen Ausdruck von Höflichkeit keine spontanen Äußerungen in hierarchischen Verhältnissen

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Jahrhunderts (geht bis auf Aristoteles zurück), strenger Aufbau (Fünf-Akt-Schema) unüblich sind Zeitsprünge, Ortsveränderungen oder Nebenhandlungen Handlungen spitzen sich folgendermaßen zu I. Exposition: Vorstellung von Zeit, Ort, Atmosphäre, Hauptfiguren, Anbahnung des Konfliktes II. Steigende Handlung: erregendem Moment, Zuspitzung III. Peripetie (Höhe-oder Wendepunkt) : Umschlagen der Handlung ins Schlimme ~> Tragödie Gute > Komödie IV. Fallende Handlung: Verzögerung V. Katastrophe : Auflösung der Handlung zum Schlimmen oder zum Guten modernes Drama : - offene Form 19. Jahrhundert, geschlossen Form verliert an Bedeutung spielt an vielen Orten, macht viele Zeitsprünge, Handlungen spalten sich auf und finden parallel statt keinen Exposition und das Ende bleibt häufig offen 3) Sprachliche Mittel, sprachliche Bilder, Stilebenen + Wirkung Sprachliche Bilder : Vergleich: - zwei Vorstellungen durch wie oder als miteinander verknüpft Metapher : - Wort/Wortgruppe nicht wörtlich, sondern übertragender Bedeutung gebraucht verwendet sie, weil sich zwei Dinge aufgrund einer Eigenschaft ähnlich sind kein Vergleich weil die Vergleichsworte fehelen Personifikation : - Vermenschlichung Gegenstände, Begriffe oder die Natur werden vermenschlicht (ihnen werden menschliche Verhaltensweisen oder Eigenschaften zugesprochen) Sprachliche Mittel : Anapher: - Wiederholung 1 o. mehrere Wörter an Satz-oder Versenanfängen Parallelismus: - paralleler Satzbau Antithese: - Gegenüberstellung gegensätzlicher Begriffe Chiasmus : - Überkreuzstellung ~ gedanklichen und syntaktischen Elementen Rhetorische Frage : - Scheinfrage, es wird keine Antwort erwartet Klimax : - dreigliedrige Steigerung Neologismus: - Wortneuschöpfung Alliteration : - Wiederholung der Anfangsbuchstaben bei Wörtern Stilebenen: Situation Alltagssprache ■ gesprochen e Sprache wird mit Personen aus dem nahen Umfeld gebraucht (Menschen, mit denen man vertraut ist) ■ spontane Äußerunge n keine Hierarchien oder Zwangsstru kturen Standardsprache ■ genormte Sprache (français international = französische Standardspr ache) es besteht ein gewisser Abstand zum Gesprächsp artner neutraler Austausch in Alltagssituati onen (in der Schule, am Arbeitsplatz oder in den Medien) Fachsprache ■ geschriebene Sprache (in zahlreichen literarischen Werken) in gebildeten Kreisen Ausdruck von Höflichkeit keine spontanen Äußerungen in hierarchischen Verhältnissen