2. Aufzug: Steigerung
Im zweiten Aufzug von Nathan der Weise entwickeln sich die Themen weiter und es kommt zur Annäherung der Religionen. Neue Konfliktfelder werden eingeführt.
Saladin und seine Schwester Sittah spielen Schach im Palast. Es wird deutlich, dass der Sultan in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Sittah schlägt vor, Geld von Nathan zu leihen.
Highlight: Die Großzügigkeit Saladins wird betont, gleichzeitig werden politische Heiratspläne und Religionskonflikte angedeutet.
Nathan trifft auf den Tempelherrn und bedankt sich für die Rettung Rechas. Er bemerkt eine Ähnlichkeit zwischen dem Tempelherrn und seinem verstorbenen Freund Wolf von Filnek, Rechas leiblichem Vater.
Zitat: "es gebe überall gute Menschen -> Tempelherr hat die situation nicht ausgenutzt"
Nathan und der Tempelherr werden Freunde, wobei beide erkennen, dass sie sich ihre Religion nicht aussuchen konnten. Dies führt zu einer Kritik an der Intoleranz der drei monotheistischen Religionen.
Definition: Monotheistische Religionen - Religionen, die nur einen Gott anerkennen, wie das Judentum, das Christentum und der Islam.
Saladin lädt Nathan zu sich ein, um dringend mit ihm zu sprechen. Nathan fühlt sich verpflichtet, dem Sultan zu spenden, da dieser den Tempelherrn begnadigt hat.







