Literarische Epochen im Wandel: Naturalismus und Impressionismus
Der Übergang zwischen den literarischen Epochen des Naturalismus und Impressionismus markiert eine bedeutende Entwicklung in der deutschen Literaturgeschichte. Diese Strömungen entstanden als Reaktion auf die gesellschaftlichen und technischen Veränderungen des späten 19. Jahrhunderts.
Der historische Hintergrund dieser Epochen war geprägt von Industrialisierung, wissenschaftlichem Fortschritt und sozialen Umwälzungen. Während der Naturalismus von 1880 bis 1900 dominierte, entwickelte sich der Impressionismus von 1890 bis 1910. Diese Überschneidung zeigt die fließenden Übergänge zwischen den Stilrichtungen.
Die Merkmale des Naturalismus zeichnen sich durch eine wissenschaftlich-objektive Darstellungsweise aus. Naturalistische Autoren strebten nach einer detailgetreuen Abbildung der Wirklichkeit, oft mit Fokus auf soziale Missstände und das Leben der unteren Gesellschaftsschichten.
Definition: Der Naturalismus versteht sich als literarische Bewegung, die die Wirklichkeit ohne beschönigende Filter darstellt und dabei wissenschaftliche Genauigkeit anstrebt.



































