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Redeanalyse Nelson Mandela Antrittsrede

Redeanalyse Nelson Mandela Antrittsrede

 Analyse der Antrittsrede von
Nelson Mandela
Bei der Rede handelt es sich um die Antrittsrede von Nelson Mandela als Präsident von Südafrika

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11/12/10

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Ausführliche Analyse der Antrittsrede von Nelson Mandela Geschrieben in Klasse 10 (Gymnasium) Bewertet mit Note 1- PS: Die Rede selber liegt im Dokument nicht vor, kann aber im Internet gefunden werden.

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Analyse der Antrittsrede von Nelson Mandela Bei der Rede handelt es sich um die Antrittsrede von Nelson Mandela als Präsident von Südafrika am 10. Mai 1994. Nelson Mandela war der erste schwarze Präsident von Südafrika und war vor seinem Amt 27 Jahre in Haft gewesen. In seiner Rede richtet er sich an „Majestäten, Hoheiten, verehrte Gäste, Mitstreiter und Freunde“ (Z. 5), womit er eine große Breite an Menschen anspricht. Anlass seiner Rede ist sein Antritt als Präsident, in dessen Amt er Südafrika wieder zu einem Staat für alle machen möchte. Er wünscht sich ein Land ohne Unterdrückung und verspricht eine neue und bessere Zukunft für ganz Südafrika. Mit seiner Rede möchte Mandela der Bevölkerung Mut machen und den Menschen seine Ziele als Präsident näher bringen. Außerdem schafft er das Gefühl von Gemeinschaft mit dem Volk und dass er diese Ziele mit dem Volk zusammen verwirklichen will. Er wünscht und fordert, dass in Südafrika nur noch Frieden und Gerechtigkeit herrscht und alles Negative dadurch bekämpft wird. In der Rede kann man typische Aufbau-Elemente einer Rede finden. Anrede und Exposition lassen sich leicht herauslesen. Im Haupttext Thesen, Argumente und Beispiele zu finden ist allerdings recht kompliziert, aber möglich. Es gibt einzelne Textstellen, die man als Appelle deuten kann und es gibt keine wirkliche persönliche Verabschiedung, sondern die...

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Rede wird mit den Worten „Gott segne Afrika“ beendet. Schon in seiner Anrede spricht Mandela eine Vielzahl von Menschen und alle sozialen Schichten an, indem er die Worte „Majestäten, Hoheiten, verehrte Gäste, Mitstreiter, Freunde" (Z. 5) nutzt. Damit schafft er das Gefühl von Zusammenhalt und da er die Anrede mit dem Wort ,,Freunde“ abschließt, hinterlässt er beim Zuhörer ein freundschaftliches Gefühl. Das wäre anders, wenn er die Anrede mit „verehrte Gäste“ beendet hätte, denn das wirkt distanzierter und uninteressierter. Auch im ersten Abschnitt, welcher die Exposition der Rede darstellt, erwähnt er, dass alle gemeinsam an diesem Tag der Freiheit Glanz und Hoffnung verleihen, so gibt er den Zuhörern ebenfalls das Gefühl, wichtig zu sein und gebraucht zu werden. Zusätzlich macht er hier deutlich, dass das Land Südafrika vor einer großen Veränderung steht. Das Gefühl von Gemeinsamkeit wird auch durch eine gehäufte Nutzung des Wortes „Wir“ verdeutlicht, was man ab Zeile 37 bis Zeile 86 in fast jedem Abschnitt als erstes Wort finden kann. Im Abschnitt ab Zeile 10 stellt er eine neue Gesellschaft, auf die es sich lohnt stolz zu sein, als ein Muss für die Zukunft dar und aus dem Anfang des Abschnittes geht hervor, dass das Land viel durchgemacht und darunter gelitten haben muss (Z. 10-12). Dieser Satz kann als Kernaussage der gesamten Rede gedeutet werden, da hier auf den Punkt gebracht wird, was war und was sein soll. In den nächsten Abschnitten argumentiert er und legt dar, dass Konflikte das Land gespalten haben (Z. 30) und dass nun eine Veränderung geschehen muss. Die darauf folgenden Abschnitte enthalten Danksagungen an internationale Gäste und Sicherheitskräfte, Widmungen und dankende und positive Aussagen über das eigene Volk, womit er eine versöhnende Art vermittelt. Er spricht gezielte Wünsche aus: „Es soll Gerechtigkeit für alle geben. Es soll Frieden für alle geben. [...]“(Z. 87-90) und verdeutlicht, dass es niemals wieder zu Unterdrückung in Südafrika kommen solle (Z. 95f.). Zum Schluss der Rede verdeutlicht er, dass die Freiheit, die er gemeinsam mit dem Volk schaffen will, etwas besonderes und wichtiges ist und bittet Gott um die Segnung Afrikas. In seiner Antrittsrede nutzt er oftmals Metaphern, um Situationen bildlich zu verdeutlichen. So erklärt er die Verbundenheit mit Afrika mit dem Satz „[...] dass jeder von uns so eng mit dem Boden […] verbunden ist wie es die berühmten Jacaranda-Bäume Pretorias sind und die Mimosen der Steppe.", in dem es unter anderem um typische Bäume in der Hauptstadt Südafrikas geht. Ein weiteres Beispiel findet man in Zeile 59, in der es heißt: „Die Zeit für die Heilung der Wunden ist gekommen.“, gemeint ist die Veränderung und die Wiedergutmachung der Vergangenheit mit all ihren schlechten Erinnerungen und Schicksalen, die hier mit dem Wort „Wunden“ beschrieben werden. Besonders auffällig neben Metaphern sind Wortwiederholungen am Anfang von Absätzen, wie das schon erwähnte sich wiederholende „Wir“, um ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. Im Abschnitt der Zeilen 88-90 kann man eine sogenannte Anapher erkennen, hier die Worte „Es soll..." am Versanfang. „Niemals, niemals, niemals [...]“ (Z. 95) verdeutlicht durch die dreifache Wiederholung des Wortes die Wichtigkeit der sofortigen Beendigung von Unterdrückung und Erniedrigung im Land. Damit wird auch nochmal der Inhalt der Rede betont. Zum Schluss spricht Mandela nach mehreren fordernden Äußerungen den Satz „Lasst die Freiheit regieren.“ (Z. 101) aus und macht damit klar, dass ihm die Freiheit am wichtigsten für Südafrika ist. Nelson Mandela nutzt in seiner Rede viele hypotaktische und lange Sätze, die oft über mehrere Zeilen gehen. Allerdings kommt die Aussage des Textes aus den verschiedenen Textabschnitten gut hervor und die Gedanken dahinter sind gut nachvollziehbar. Auffällig an der Rede ist, dass zwar deutlich über die Missstände der Vergangenheit gesprochen wird, es aber keine persönlichen Schuldzuweisungen an die Vorgänger oder andere damit verbundene Personen gibt. Die Rede ist positiv geschrieben, dennoch wird auch die Herausforderung erwähnt, die die Veränderungen mit sich zieht (Z. 83). Es wird aber schnell darüber gesprochen, dass man diese Herausforderungen gemeinsam überstehen kann. Das ist das Hauptaugenmerk von Mandelas Rede; das Wir. Nelson Mandela spricht in seiner Antrittsrede zum Präsidentenamt im Jahr 1994 über die Zukunft Südafrikas. In seiner Rede nutzt er viele auffällige Stilmittel wie Metaphern, Anaphern und Hyperbeln. Besonders auffällig ist es, dass er stark auf die Zuhörer eingeht, indem er sie direkt anspricht oder sich mit ihnen auf die gleiche Ebene stellt. Gemeinschaft und gemeinsames Kämpfen für ein besseres Land scheint ihm sehr wichtig zu sein. Die Rede hat einen überzeugenden und persönlichen Charakter und sagt dem Zuhörer damit positiv zu.

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Analyse der Antrittsrede von Nelson Mandela Bei der Rede handelt es sich um die Antrittsrede von Nelson Mandela als Präsident von Südafrika am 10. Mai 1994. Nelson Mandela war der erste schwarze Präsident von Südafrika und war vor seinem Amt 27 Jahre in Haft gewesen. In seiner Rede richtet er sich an „Majestäten, Hoheiten, verehrte Gäste, Mitstreiter und Freunde“ (Z. 5), womit er eine große Breite an Menschen anspricht. Anlass seiner Rede ist sein Antritt als Präsident, in dessen Amt er Südafrika wieder zu einem Staat für alle machen möchte. Er wünscht sich ein Land ohne Unterdrückung und verspricht eine neue und bessere Zukunft für ganz Südafrika. Mit seiner Rede möchte Mandela der Bevölkerung Mut machen und den Menschen seine Ziele als Präsident näher bringen. Außerdem schafft er das Gefühl von Gemeinschaft mit dem Volk und dass er diese Ziele mit dem Volk zusammen verwirklichen will. Er wünscht und fordert, dass in Südafrika nur noch Frieden und Gerechtigkeit herrscht und alles Negative dadurch bekämpft wird. In der Rede kann man typische Aufbau-Elemente einer Rede finden. Anrede und Exposition lassen sich leicht herauslesen. Im Haupttext Thesen, Argumente und Beispiele zu finden ist allerdings recht kompliziert, aber möglich. Es gibt einzelne Textstellen, die man als Appelle deuten kann und es gibt keine wirkliche persönliche Verabschiedung, sondern die...

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