Argumente gegen ein Alkoholverbot unter 18
Einige Argumente sprechen gegen eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes. Jugendliche müssen ihre eigenen Erfahrungen sammeln, um verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Wenn sie erst mit 18 Jahren Zugang zu Alkohol ab 18 bekommen, könnten sie direkt zu hochprozentigem Alkohol greifen und mehr Risiken eingehen.
Für viele Jugendliche dient Alkohol als Stimmungsaufheller. Gerade Schüler, die unter Leistungsdruck stehen, nutzen Alkohol manchmal, um kurzzeitig abzuschalten. Die Alkoholkonsum Jugend Statistik zeigt, dass dieses Verhalten weit verbreitet ist, auch wenn Experten wie Amadeus Ulrich dies kritisch sehen.
Ein weiteres Argument ist die enthemmende Wirkung von Alkohol. Für schüchterne Jugendliche kann ein wenig Alkohol helfen, offener zu werden und neue Kontakte zu knüpfen. Das sogenannte "Mut antrinken" ermöglicht es vielen, ihre Hemmungen zu überwinden und geselliger zu sein.
Wichtig zu wissen: Die Alkohol ab 16 Liste umfasst Bier, Wein und Sekt, während härtester Alkohol ab 16 nicht legal erhältlich ist. Hochprozentiges wie Wodka oder Whiskey darf erst ab 18 Jahren gekauft werden.
Trotz dieser Argumente gibt es erhebliche Bedenken, die für eine Verschärfung des Gesetzes sprechen. Der Alkohol bei Jugendlichen Folgen kann nämlich gravierend sein.