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Sprache, Medien und Wirklichkeit

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 SPRACHE:
Q1.2 SPRACHE, MEDIEN, WIRKLICHKEIT
Sprache als Medium, durch das wir uns mitteilen; denken und kommunizieren -> durch Laute
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Funktion und Rolle der Sprache und das linguistische Relativitätsprinzip

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SPRACHE: Q1.2 SPRACHE, MEDIEN, WIRKLICHKEIT Sprache als Medium, durch das wir uns mitteilen; denken und kommunizieren -> durch Laute Grundlage unserer kognitiven Fähigkeiten • Sprache ist nicht nur Ausdruck, sondern auch konkretes Handeln --> mit Wörtern können wir verbinden, vereinen, verletzen, entzweien, beeinflussen oder befreien Sprache kann zur Waffe werden • mit Sprache reflektieren wir: Nachdenken über uns selbst und andere REFLEXION ÜBER SPRACHE: • sprachliche Zeichen: Sprache besteht aus Zeichen, die Ideen ausdrücken und bestimmte Bedeutungen haben d.h. sprachliche Bilder verbinden Vorstellungen des Menschen von einem Symbol mit Lautbild, das dazugehört - Sprache ist etwas beliebiges und beruht auf Kollektivgewohnheit Bezeichnetes bleibt immer gleich, Bezeichnendes kann sich beliebig ändern (Sprechen; Lautbild ändert sich) -> In der Regel sind Lautbilder in Verbindung mit sprachlichen Zeichen durchaus beliebig, allerdings kann man festgelegte, bezeichnende Wörter/ Laute nicht einfach so vertauschen, obwohl es in diesem Zusammenhang zwischen dem Signifikat und Signifikant keinen logischen Zusammenhang gibt lautmalende Wörter: • jeder empfindet diese lautmalenden Wörter oder Naturschöpfungen doch irgendwo identisch; „Wau-Wau“ hört jeder bei einem Bellen heraus. Dennoch lassen sich auch andere, beliebige Wörter finden, wie z. B. ,,Wuf-Wuf" => eher eine Grauzone; eine Beliebigkeit ist zwar vorhanden, allerdings gibt es auch einen logisch nachvollziehbareren Sinn Problem beim freien Übersetzen: es fehlt die Dynamik, Melodien und Sprache gehen verloren, Stilmittel verschwinden Sprache Denken - Wirklichkeit oo A 2. Spracherwerb bestimmt die Art...

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und Weise des Denkens (Denken von Sprache abhängig) = erst kam die Sprache, dann das Denken - Bezeichnetes (Signifikat) ,,Haus" - Bezeichnendes (Signifikant) L>Kette von Lauten beim Sprechen Verhältnis in einer unlogischen Beziehung • Ist die Sprache vom Denken oder das Denken von der Sprache abhängig ? - grundsätzlich muss eine enge Beziehung zwischen Sprache und Denken bestehen 1. laut der herkömmlichen Auffassung kommen erst die Gedanken, die dann in Worte gefasst werden -> „Gedanken werden in Worte gekleidet" (Sprache von Denken abhängig) = vor allem in Bezug auf den Spracherwerb geht man davon aus weitere Ansichten: 3. Sprache und Denken voneinander abhängig -> gehören zusammen, sind jedoch nicht identisch = Sprache als wichtigstes Mittel zum Ausdruck von Denkabläufen; regulärer Teil des Denkprozesses und notwendiger Teil für Sprachverständnis Keines der beiden habe Vorrang; beides wesentliche Aspekte Grammatik und Sprachgebrauch als äußerst wichtiger Teil der Gedankenformung; nicht bloß ein reproduktives Instrument zum Ausdruck von Gedanken Das linguistische Relativitätsprinzip" > je nachdem, was an Gebrauch von Sprachen zur Verfügung stehe, können wir unsere Umgebung und Natur durch unterschiedliche Begriffe und Bedeutungen organisieren nicht rational ● Benjamin L. Whorf = somit habe kein Individuum die absolute Freiheit, die Natur/ Umgebung ohne jegliche Beeinflussung zu beschreiben -> dies führe zu einem nicht einheitlichen Menschenbild > Relativität/ Begrenztheit also durch Sprache, Einfluss und Kenntnisse des Individuums beeinflusst! = durch fehlenden Sprachgebrauch könne es auch öfters dazu kommen, dass Dinge aufgrund von Beeinflussung der Grammatik geschehen, die sich auf Taten auswirken die Art der Menschen, die behaupten nur Blau sehen zu können, müssten gelegentlich auch andere Farben gesehen haben oder sehen, um behaupten zu können, nur eine Farbe zu sehen ● ~teilweise finden sich für bestimmte Phänomene viele Bedeutungen, wie z.B ,,Schnee“ oder „Regen" - unterschiedliche Weise geschehen können Annahme: unser Denken ist maßgeblich von dem System unserer Muttersprache beeinflusst und geprägt Schlussfolgerung: die Wahrnehmung der Welt ist deshalb von Sprache zu Sprache unterschiedlich RELATIV Chancen und Probleme: andere Ansichten zur linguistische Relativitätstheorie: • jeder ordnet die Welt in gewisser Weise nach gleichen oder ähnlichen Prinzipien -> die Hinsichten unterscheiden sich erst durch die verschiedenen Einflüsse der Kultur; dabei geht es nicht darum, wie viele Wörter man für einen Begriff hat -> Phänomene, die auf • konkrete Wörter wie ,,Baum“ oder „Auge" lassen sich in andere Sprachen deutlich leichter übersetzen als abstrakte Wörter wie „Würde" oder „Sicherheit“ -> unterschiedliche Interpretationsweisen • Sprache als Helfer hindere den Menschen nicht am Denken • beeinflussen unsere Entwicklung und das Aneignen von Wissen • ständige Begleitung erweitert unseren Sinn über die ganze Welt —> Wahrnehmung und Aufnahme von Informationen Wahrnehmung unserer Wirklichkeit = Input • Unterhaltung, Meinungsbildung, Kontrollfunktion Das sechste Sinnesorgan (MEDIEN) • Umgang mit Medien setzt eine gewisse Skepsis voraus —> Hinterfragen • unterscheiden zwischen bereichernden und nicht-bereichernden Medien Einfluss auf die Person und ihr Sprechen nicht die Medien seien der negative Einfluss, sondern der übermäßige und unkontrollierte Gebrauch => vor allem das Internet sei ein Bremser von geistiger Arbeit -> Menschen nutzen ihr eigenes Potenzial nicht Realitätskonstruktion in Medienformaten am Bsp. Reality-TV: • steigende Beliebtheit von Shows über persönliche Probleme, Unterhaltung und Drama • Aufhebung von professionellem Darstellen und Zuschauern; Ermöglichung selbst ein Teil davon zu sein • vertraute Atmosphäre, keine bestimmte Hierarchie + Tabubrüche David, Julija, Lara, Zara

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