Behaviorismus im Spracherwerb
Der Behaviorismus Spracherwerb, entwickelt in den 1950er Jahren von Burrhus F. Skinner, ist eine wichtige Theorie in den Spracherwerbsmodellen und Theorien. Diese Theorie betrachtet den Spracherwerb als typischen Lernprozess, der durch Belohnungen und Verstärkungen gesteuert wird.
Definition: Der Behaviorismus im Spracherwerb basiert auf der Annahme, dass Kinder Sprache durch Nachahmung und Konditionierung erlernen.
Kernpunkte des behavioristischen Ansatzes:
- Positive Verstärkung bei "richtigen" Lautäußerungen
- Negative oder keine Reaktion bei "falschen" Äußerungen
- Gestaltung der kindlichen Sprache durch Umweltreaktionen (z.B. Eltern)
- Fokus auf Imitation und operante Konditionierung
Quote: "Ein Kind erwirbt sprachliches Verhalten dadurch, dass es auf eine relativ spontane Lautäußerung eine selektive Verstärkung einer Sprachgemeinschaft erfährt." (Burrhus F. Skinner 1957)
Example: Ein Behaviorismus Spracherwerb Beispiel wäre: Mutter: "Komm, wir machen die Tür zu!" Kind: "Tür lu." Mutter: "Ja, jetzt ist die Tür zu."
In diesem Beispiel verstärkt die Mutter die Äußerung des Kindes positiv, was nach der behavioristischen Theorie das Erlernen der korrekten Sprachform fördert.
Highlight: Der Behaviorismus sieht den Spracherwerb als Imitation. Die Umwelt liefert sprachliche Vorbilder und verstärkt richtige Äußerungen durch Lob und andere positive Reaktionen.























