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Imitation: Alle kognitiven Leistungen werden durch Imitation er

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Behaviorismus, Interaktionismus, Kognitivismus, Nativismus - Grundidee - Bringt das Kind etwas mit, bevor es erstmals eine Sprache erwirbt?

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Spracherwerlstheorien Behaviorismus 1 Grundidee der beschriebenen Position: Imitation: Alle kognitiven Leistungen werden durch Imitation erlernt. Kinder lernen Sprache, indem sie die Erwachsenen imitieren. 2 Bringt das Kind (der Mensch) etwas mit, bevor es erstmals eine Sprache erwirbt? Außer einem universalen Lernmechanismus gibt es nichts, was das Kind mitbringt. Wie gestaltet sich der Prozess des Spracherwerbs? Die Sprache lernenden Kinder imitieren die Erwachsenensprache. Dabei werden richtige Imitationen verstärkt. Extreme behavioristische Positionen gehen davon aus, dass das Kind das Sprachmodell der Erwachsenen lernt, indem es die gehörten Häufigkeiten und Verknüpfungen der Erwachsenensprache übernimmt. Nativismus 1 Grundidee der beschriebenen Position: Output größer als Input: Die Grundregeln des Spracherwerbs sind angeboren. 2 Bringt das Kind (der Mensch) etwas mit, bevor es erstmals eine Sprache erwirbt? Die Grundregeln der Sprache, die natürliche Grammatik einer Sprache sind angeboren. Eine extreme nativistische Auffassung spricht von einem angeborenen Sprachorgan. Wie gestaltet sich der Prozess des Spracherwerbs? Die nativistische Auffassung sagt, dass die Grundregeln für den Erwerb der Muttersprache angeboren seien. Selbstverständlich braucht das Kind auch Input" durch die Erwachsenen. Aber der Input" allein kann nicht erklären, dass das Kind auch Wörter und Sätze hervorbringt, die es in dieser Form nicht gehört hat. Von daher müssen die Grundregeln angeboren sein. Die extrem nativistische Position versteht den Spracherwerb als ein langsames Reifen der in dem angeborenen Sprachorgan (Z.61 f.) angelegten Grundregeln der Grammatik. Interaktionismus 1...

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Grundidee der beschriebenen Position: Semantisch und syntaktisch vereinfachte Sprache: Der Spracherwerb entwickelt sich in der Interaktion zwischen Kind und Eltern. 2 Bringt das Kind (der Mensch) etwas mit, bevor es erstmals eine Sprache erwirbt? Es wird eine sich entwickelnde Verarbeitungskapazität des Gehirns von Kindern vorausgesetzt; der Textauszug gibt keine Hinweise, ob es sich um angeborene Strukturen handelt. Wie gestaltet sich der Prozess des Spracherwerbs? Ausgang ist die Beobachtung, dass sich die Sprache, die Erwachsene verwenden, wenn sie mit Kindern sprechen, konsequent und systematisch" (Z. 4 f.) von der Erwachsenensprache unterscheidet. Beim Spracherwerb passen sich die Eltern in ihrer Sprache der jeweiligen kognitiven Entwicklung des Kindes an. Der Erwerb der Muttersprache entwickelt sich also aus der Interaktion zwischen Kind und Eltern. Kognitivismus 1 Grundidee der beschriebenen Position: Es gibt kein besonderes Sprachorgan: Der Spracherwerb ist Teil der geistigen Entwicklung. 2 Bringt das Kind (der Mensch) etwas mit, bevor es erstmals eine Sprache erwirbt? Allgemeine Prinzipien der geistigen Entwicklung sind genetisch vorgegeben. Wie gestaltet sich der Prozess des Spracherwerbs? Die kognitivistische Position beschreibt die aufeinander aufbauenden Stufen der geistigen Entwicklung eines Kindes. Der Spracherwerb ergibt sich dann im Kontext der geistigen Entwicklung. Die allgemeinen Prinzipien der geistigen Entwicklung - und damit auch der Sprache - sind genetisch vorgegeben" (Z. 23). Lernzettel erstellt durch Johanna Bellmann Nur geeignet für private Nutzung. Ein Weiterverkauf ist verboten.

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