Vertiefung der Spracherwerbstheorien
Die zweite Seite vertieft die Diskussion der Spracherwerbsmodelle. Der Interaktionismus betont, dass die Sprache auf das kognitive Level des Kindes angepasst wird, um die Verarbeitungskapazität des Gehirns zu berücksichtigen.
Der Nativismus geht davon aus, dass gewisse Sprachkenntnisse und Grundregeln der Grammatik angeboren sind. Das Vorwissen wird durch Interaktion mit den Eltern erweitert.
Example: Ein Kind kann komplexe Sätze bilden, ohne sie jemals zuvor gehört zu haben, was auf angeborene grammatikalische Strukturen hindeutet.
Der Kognitivismus postuliert, dass es kein gesondertes Sprachorgan gibt, sondern nur ein allgemeines kognitives Organ.
Highlight: Der Spracherwerb wird als besondere Anwendung des allgemeinen geistigen Zuwachses betrachtet.
Diese Theorie basiert auf allgemeinen Prinzipien menschlicher Kognition und ihrer allmählichen Reifung. Sie geht von einem "Allzweckgeist" aus und beschreibt aufeinander aufbauende Stufen der geistigen Reifung.





