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Szenenanalyse Maria Stuart

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Szenenanalyse Maria Stuart

 Deutsch Klausurvorbereitung
Sonntag, 11. April 2021 11:38
Aufgabe für Donnerstag, d. 25.03.2021
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Szenenanalyse 1.6, Übung für Klausur

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Deutsch Klausurvorbereitung Sonntag, 11. April 2021 11:38 Aufgabe für Donnerstag, d. 25.03.2021 Analysieren und interpretieren Sie den Auszug (V. 408 - V. 491) aus der Szene 1,6/ "Maria Stuart". Verfassen Sie hierfür den Hauptteil des Aufsatzes. Stoppen Sie 90 Minuten und schreiben Sie, so weit Sie kommen. (Überarbeitet) Einleitung: Die Szene 1.6 entstammt dem Drama: ,, Maria Stuart" von Friedrich Schiller. Das Drama (Erstausgabe) ist im Jahre 1801 entstanden. In dem Drama geht es hauptsächlich um Macht und Glauben. Die zwei Parteien sind der Katholizismus und der Protestantismus. Maria Stuart, die Königin von Schottland wir von Königin Elisabeth von England lange Zeit gefangen gehalten. Schlussendlich wird Maria hingerichtet. In dem Drama gibt es jedoch viele Schwierigkeiten und Intriegen, was die Nacherzählung der Geschichte so interessant macht und zeigt, das man im Endeffekt immer auf sich allein gestellt ist und gut aufpassen muss wem man vertraut. Die Szene befindet sich am Anfang des Dramas und ist insofern wichtig, weil Maria und Mortimer sich erstmals begegnen und Mortimer von dem schönen Glauben des Katholizismus erzählt und ihn mit dem protestantistischen vergleicht. An diesem Moment beginnen auch schon die Intriegen, denn Mortimer gibt vor auf Elisabeths Seite zu sein. Hauptteil: In der Szene 1.6 sind nur Maria und Mortimer am Dialog beteiligt. Mortimer wechselte erst kürzlich seinen Glauben und ist nun überzeugter Katholike, der nicht nur den Glauben,...

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sondern auch Maria Stuart verhimmelt. In dieser Szene macht Mortimer Maria klar, wie verzaubert er von Dem Katholischen Glauben ist und wie er ihn kennenlernte und bestaunte. Er erzählt ihr auch, wie ihm her Hass auf den Katholizismus anerzogen wurde. Maria und Mortimer sprechen darum schnell die selbe Sprache und Mortimers Überbringung des Glaubens gibt Maria Hoffnung und beruhigt sie, denn er versteht sie. Die Szene findet in Marias Gefangenschaft statt. Mortimer konnte sie durch ein falsch aufgesetztes Gesicht besuchen und mit ihr reden. Im gewählten Auszug herrscht eine lockere und freundschaftlich schöne Atmosphäre, obgleich sie sich noch nicht lange kennen. Mortimer steht Maria gegenüber und beginnt das Gespräch. Maria lässt ihn reden und die Oberhand im Gespräch halten, was an dem Sprechanteil deutlich zu erkennen ist. Die Stimmung Marias kippt nur an einer Stelle, denn nachdem er vor ihr den ,,frischen Lebensteppich"(Z.452) ausbreitet, zeigt sich ihre Sehnsucht nach dem Katholizismus und wie sehr sie die Freiheit vermisst. (Vgl. Z.451ff) Gegen Ende des Auszugs wird besonders deutlich, wie Maria ihren Glauben liebt und froh ist, das Mortimer ihn auch für sich entdeckt hat. Sie meint er wurde zum ewigen Heil geführt.(Vgl. Z.491) Mortimers und Marias Ausdrucksweise ist durch Schiller mit auffällig vielen Metaphern (u.a. sprachlichen Bildern) bestückt, was den tiefen Eindruck hinterlässt, wie begeistert sie vom Katholischen Glauben sind und dies besser verständlich macht. Mortimer Übertreibt auch an vielen Stellen. Seine Ausdrucksweise wirkt aufgeregt, erstaunt (positiv) und Marias eher emotional. Eine Metapher, die der Autor Mortimer nutzen lässt ist zum Bsp: ,,[...] frei auf einmal fühlte sich der Geist, des Lebens schönen Tag begrüßend." (Z. 455f.) Mit der Metapher versucht er Maria etwas zu beruhigen, sich besser zu fühlen nachdem sie meint das sie gefangen ist und die Heimat vermisst. Mit der Metapher ist gemeint, das er selbst (sein Geist) eingesperrt war durch den protestantischen Glauben. Nun sieht er das Leben als Katholike ganz anders und viel schöner, motivierter. Es ist wie ein Neuanfang für ihn, wie eine Wiedergeburt oder Erweckung. Nun kann er sich erst richtig entfalten. Dies soll Maria zeigen dass sie nicht alleine ist und er selbst schon länger indirekt gefangen war, als sie. Erst seit kurzem fing er an richtig zu leben. In Zeile 450 ist eine Übertreibung zu erkennen:" [...]Denn nicht von dieser Welt sind diese Formen." Die Wirkung der Übertreibung ist es, die Schönheit der Katholischen Kirche darzustellen, mit ihrem Schmuck. Dies wirkt auf den Leser unglaublich, nicht irdisch und wundervoll, interessant. So viel Schönheit hatte Mortimer noch nie zuvor gesehen. Hier fühlte er sich wie im Himmel. Ein weiteres Stilmittel, welches der Autor Maria verwenden lässt ist ein Ausruf: „So seid Ihr einer jener Tausende, Die er mit seiner Rede Himmelskraft Wie der erhabene Prediger des Berges Ergriffen und zum ew`gen Heil geführt! (Z. 491) Die Exclamatio steht für ihre direkte Äußerung, die mit heftiger Gemütsbewegung begleitet wird. Maria drückt damit aus, wie überzeugt sie von ihrem Glauben ist und wie froh sie ist, das Mortimer gerettet wurde durch die Glaubensänderung mit Hilfe vom Kardinal von Guiseppe (Priester). Schluss: Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Maria und Mortimer sich gut verstehen, den selben Glauben haben und er sie retten möchte. Die Szene verdeutlicht meine Hypothese und zeigt ihre Wichtigkeit.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Szenenanalyse 1.6, Übung für Klausur

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