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Textgebundene Erörterung

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Textgebundene Erörterung

 Scheima Sammoud
„Textgebundene Erörterung“
Vorbereitung vor der Erörterung:
1. Text öfters durchlesen und sprachliche Mittel + Argrumente m

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Scheima Sammoud „Textgebundene Erörterung“ Vorbereitung vor der Erörterung: 1. Text öfters durchlesen und sprachliche Mittel + Argrumente markieren (Pro= Grün; Contra= rot + Zeilen angeben) → Tabelle erstellen → Was für ein Argument ist es? 2. Eigene Stellung zum Thema: ➤ Zustimmend? ● Erörterung schreiben: 1. Einleitung: Textsorte ● ● Deutsch Prüfungsvorbereitung ● ● Nicht zustimmend? Teilweise zustimmend? Erscheinungsdatum Thema- Worum geht es im Text? Was will der Autor mit dem Text ausdrücken? Quelle Im Präsens schreiben: Ich gehe, du machst.... 2. Inhaltsangabe: Text kurz wiedergeben: Im ersten Abschnitt, von Zeile... bis Zeile... geht der Autor auf.... ein. Im nächsten Abschnitt befasst er sich mit.... / Er argumentiert/ kritisiert dabei insbesondere.... / Während in die Vorteile/Chancen aufzeigt,... beleuchtet er danach die Nachteile/Risiken... Titel Autor ● 3. Argumentationsstruktur: Pro und Argumente aufführen, auch eigene Argumente (auch vom Text) Pro und Contra Argumente nennen ● These/Behauptung → Für Schüler ist es vorteilhaft, wenn sie nachmittags einen Nebenjob annehmen könnten (Behauptung vom Text!) ● Begründung → Denn so verdienen sie eigenes Geld und lernen den verantwortungsbewussten Umgang mit diesem ● Beispiel → Ich würde mir gerne durch einen Nebenjob Geld verdienen, um dieses für eine größere Investition wie beispielsweise ein Moped oder einen Autoführerschein, zu sparen. ● Argumente vom Text → vom stärksten zum schwächsten ● Eigene Argumente vom schwächsten zum stärksten Verschiedene Argumenttypen kennen! Argumenttyp Autoritätsargument 10.05.2021 Erklärung Argument, das sich auf die Aussage eines /mehrerer Experten stützt Beispiel Der Bundestag hat im Vorjahr ein neues Gesetz Faktenargument Logisches Argument Normatives Argument Indirektes Argument Analogisierendes Argument Erfahrungsargument Argument, das wissenschaftlich bewiesene Fakten...

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zur Begründung heranzieht Argument, das auf einer logischen Schlussfolgerung Man ist teilweise zustimmend 5. Sprachliche Gestaltung: aufbaut Argument, das sich auf anerkannte, verbindliche Regeln -also Normen- beruft. Gesetze,..., die in der Gesellschaft vorherrschen Argument, das durch die Widerlegung der Gegenseite bekräftigend wirkt Argument, das auf dem Vergleich mit einem ähnlichen Bereich- also einer Analogie- basiert Eigene oder die von Bekannten/Verwandten/... 4. Eigene Position: Von der Argumentationsstruktur ableiten: Insgesamt erscheinen mir die Argumente des Autors sehr schwach. Deswegen möchte ich nun die Gegenseite des Themas beleuchten. Denn ich bin der Meinung,... Man ist zustimmend ● Man ist nicht zustimmend Was für eine Sprache hat der Text? Jugendsprache Formelle Sprache Wissenschaftliche Sprache verabschiedet. Dieses ist jetzt deutschlandweit gültig Wie eine Studie des Bunds für Naturschutz beweist, ist im Jahr 2020 der CO2-Ausstoß in Deutschland stark gesunken. Die verstärkte Nutzung von digitalen Medien steht im direkten Zusammenhang mit schlechter körperlicher Fitness. Deswegen sollten Kinder regelmäßig Handy und Laptop zur Seite legen und sich an der frischen Luft bewegen. Alle Kinder sollten in der Bildung gleiche Chancen haben. Um das zu ermöglichen, brauchen wir eine persönlichere Betreuung in der Schule. Das Homeoffice hat sich nicht negativ auf die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter ausgewirkt. Die Option für Homeoffice-Tage sollte demnach beibehalten werden. Für das Lernen neuer Sprachen gilt: Übung macht den Meister. Das gleiche gilt auch für das Erlernen eines Instruments. Meine Tante hat bemerkt, dass Kinder die öfters anders sprachige Lernvideos schauen, schneller die Sprachen lernen. ● ➤ Alltägliche Sprache Sachliche Sprache... Wie ist der Satzbau? ➤ Parataktisch: (Satzreihen: Aneinanderreihung von kurzen, selbstständigen Hauptsätzen): Sätze mit vielen Punkten und Kommas; beschreibt eine Aneinanderreihung von selbstständigen Sätzen, also Hauptsätzen. Diese können mittels Kommas, Gedenkstrichen oder Konjunktionen verbunden sein. Beispiel → Gegen Abend lahmte das Pferd. Baptiste stieg auf. Er ritt zweimal im Kreis, dann jagte er in den eigenen Spuren zurück Links lag das Sommerschloss. Hypotaktisch: (Satzgefüge: Verbindung von Haupt- und Gliedsätzen): Es entstehen lange verschachtelte Sätze, die durch Konjunktionen miteinander verbunden sind. Beispiel →→ Ich sitze vor meinem Bildschirm, während draußen die Sonne, die heute besonders hell leuchtet, scheint Elliptischer Satzaufbau: (unvollständige Sätze): Häufig soll dadurch eine größere Realitätsnähe erreicht werden. Wie ist die Wortwahl? → Welche Wörter kommen oft vor? → Verben, Adjektive, viele Fremdwörter, einfach verständliche Wörter Sprachliche Mittel nennen und analysieren Untersuchung der sprachlichen Gestaltung Der Autor verfolgt mit seinem Text immer eine bestimmte Absicht. Um diese zu verdeutlichen, setzt er bewusst bestimmte sprachliche Mittel ein. 1. Formale Gestaltung des Textes bewusste Gliederung durch Absätze: Absätze als Sinneinheiten (Übersichtlichkeit, Klarheit, Heraushebung des Textaufbaus bzw. des Inhalts eines Absatzes) • viele bzw. keine Absätze (Unübersichtlichkeit, Zwang zum konzentrierten Lesen; Heraushebung des Textes als Textganzes) • Zeichensetzung: fehlende Satzzeichen; ungewöhnliche Zeichensetzung (Hervorhebung einzelner Textabschnitte; Unübersichtlichkeit; Zwar zum konzentrierten 2. Satzbau Hypotaxen (Satzgefüge: Verbindung von Haupt- und Gliedsätzen): Meist werden längere und unübersichtliche Sätze bei der Schilderung von Gedanken, Landschaften oder Zuständen eingesetzt. Sie drücken Ruhe aus und können besonders eindringlich wirken; längere, untergliederte Sätze können auch zur Darstellung komplexer Zusammenhänge dienen. • Parataxen (Satzreihen: Aneinanderreihung von kurzen, selbständigen Hauptsätzen): Der Autor benutzt sie zur Darstellung einer raschen Geschehensabfolge. Er möchte damit eine Steigerung der Spannung und der Erwartungshaltung (Wie geht es weiter?) bewirken. Verdeutlicht wird dadurch die Bewegtheit, Unruhe und Häufung von schnell aufeinander folgenden Ereignissen. Er spricht dadurch Gefühle und Empfindungen beim Leser an. • Ellipsen (unvollständige Sätze): Häufig soll dadurch eine größere Realitätsnähe erreicht werden. 3. Wortwahl Nominalstil (hauptsächliche Verwendung von Substantiven): Verdeutlichung von Zuständen, Gedanken, Ideen • Verbalstil (hauptsächliche Verwendung von Verben): Verdeutlichung der Bewegtheit von Ereignissen usw. (Siehe Parataxen!) • viele Adjektive: Charakterisierung von Personen; Schilderung von Landschaften; Vermittlung von bildhaften Eindrücken von Dingen, Geschehnissen, Eigenschaften, Umständen usw. einfache Wörter: leichte Verständlichkeit • Fremdwörter: Darstellung komplizierter Sachverhalte; Fachsprache ungewöhnliche Wörter: besondere Hervorhebung von einzelnen Textstellen; Weckung der Aufmerksamkeit des Lesers; Umgangssprache: Einbeziehung des Lesers (Verwendung seiner" Sprache) 4. Rhetorische Stilmittel • Metapher: Sie enthält im Gegensatz zu eindeutigen Begriffen (..Fluss", ,,Rede", ,,Arm") eine bildhaft übertragene Bedeutung (,,Flussarm", ,,Redefluss"). Weitere Beispiele: Flut der Eindrücke; Staatsschiff; Licht der Wahrheit • Vergleiche: Sie verbinden gemeinsame Bedeutungen bestimmter Begriffe aus verschiedenen Bereichen meist mit dem Vergleichswort wie" (Tiefe und Meer: tief wie das Meer; leicht wie eine Feder; Augen wie Kirschen usw.). . Symbole: Sie beinhalten bildhafte Vorstellungen, die mit bestimmten Begriffen verbunden sind (die Farbe Grün: Hoffnung; Rot: Liebe, Warnung usw.). Metaphern, Vergleiche und Symbole werden verwendet, um Eindrücke bildhaft darzustellen und beim Leser Gefühle und bestimmte Vorstellungen zu wecken. • Zitate: Mit Zitaten will der Autor von der Objektivität seiner Aussagen überzeugen. Meist werden Autoritäten" für bestimmte Sachgebiete zitiert, um die Glaubwürdigkeit des Ausgesagten beson- ders hervorzuheben. • rhetorische Fragen: Die rhetorische Frage ist nur eine scheinbare Frage, deren Beantwortung nicht erwartet wird. Sie soll den Leser in den Text einbeziehen, seine Aufmerksamkeit erwecken, ihn zum Mitdenken veranlassen und den Text lebendiger gestalten. Sie dient auch der Beeinflussung des Lesers, denn häufig werden die Antworten bereits gegeben. ◆ Wiederholungen: Sie machen Ausgesagtes eindringlicher, verstärken Wirkung und Eindruck des Ausgesagten und weisen auf Wichtiges hin. direkte Rede als Dialog: Der Leser soll sich in die Geschichte hineinversetzen können. Er erlebt mit, er beobachtet, er sorgt sich und hofft mit. . direkte Rede als Monolog: Der Leser soll sich in die Verhaltensweisen, das Denken und Fühlen von Personen hineinversetzen können; er soll zum ,,Mitfühlen" angeregt werden; er soll die Handlungsweisen nachvollziehen können; er soll beurteilen, abschätzen, bewerten. Weitere rhetorische Stilmittel zum Satzbau: Anakoluth: Folgewidrigkeit in der Satzführung; ,,Herausfallen" aus der begonnenen Satzart (Schillers Werk- es käme ihm eine eigene Bedeutung zu - ist...) • Asyndeton: Aneinanderreihung ohne Konjunktionen (Alles rennet, rettet, flüchtet...) ◆ Parallelismus: Es handelt sich hier um gleich gebaute Sätze, die aufeinander folgen und meist auch Wiederholungen aufweisen (Die Umwelt verändert sich, sie tritt in ein immer düsteres Licht, der Mut sinkt, er wird ...) • Polysyndeton: Wiederholung von Konjunktionen (Und läuft und läuft und läuft...) zur Wiederholung: . Alliteration: Gleichheit des Anlauts (Kind und Kegel / Fischers Fritze fischt ...) • Anapher: Gleiche Wörter oder Wortgruppen leiten aufeinander folgende Satzteile, Sätze oder Absätze ein (Ich bin stolz, sie zu kennen. Ich bin stolz, heute in ...). • Pleonasmus: übertriebene, unnütze Anhäufung von Worten mit gleicher Bedeutung (weißer Schimmel; alter Greis) außerdem: . Antitheton (Antithese): Gegenüberstellung zweier entgegengesetzter Gedanken (Das wird Schaden, nicht Nutzen bringen.) • Chiasmus: Überkreuzstellung (Die Kunst ist lang, und kurz ist das Leben.) ◆ Euphemismus: beschönigender Ausdruck für einen negativen Sachverhalt (hinscheiden; Raumpflegerin, Reststoffentsorgungspark) ◆ Hyperbel: außerordentliche, im wörtlichen Sinn unglaubwürdige Steigerung (Bis in den Himmel schlugen die Flammen.) . Ironie: In der einfachsten Form wird das Gegenteil vom eigentlich Gemeinten gesagt, um eine humorvolle Wirkung zu erzielen oder Aufmerksamkeit auf die Aussage zu lenken - die tatsächliche Bedeutung muss dabei stets erkennbar oder zumindest erahnbar sein, jedenfalls für den eingeweihten Leser (Die Schüler sind jedes Mal begeistert, wenn sie einen Aufsatz schreiben sollen.) - Häufig enthält eine ironische Aussage jedoch nicht einfach das Gegenteil des Gemeinten, sondern ein verzerrtes, verfremdetes Abbild davon. • Klimax / Antiklimax: Steigerung vom schwächeren zum stärkeren Ausdruck hin bzw. umgekehrt (In jeder Partei gibt es Eifrige, Übereifrige und Allzueifrige. - Die Bombe zerstörte die Kathedrale der Stadt, die Kneipe an der Ecke und mein Erdbeerbeet.) • Metonymie: Umbenennung: Ein Wort wird im übertragenen Sinn gebraucht; der eigentliche Ausdruck wird im selben Bereich verschoben (Ich lese Goethe. - für: Goethes Werke). • Neologismus: Wortneubildung (unkaputtbar, pflegeleicht, magenmild) + Oxymoron: Verbindung sich widersprechender Begriffe zu einer Einheit (bittere Süße; beredtes Schweigen) + Personifikation: Belebung eines Dings oder eines Abstraktums (... und es kam die Nacht und blätterte gleichgültig in den Bäumen.) 6. Schluss: Alles zusammenfassen → Nichts mehr wiederholen! / Die wichtigsten Pro und Contra Argumente anführen → Diese Argumente nochmals kurz diskutieren (eigene Meinung dazu sagen) ● ● ● Eigene Einstellung zum Thema nennen → Fand ich das Thema wichtig? Ist alles benannt wurden? Mögliche Lösungen zum Thema finden Kritische Bewertung des Autors: Hat der Autor mit seinen Argumenten überzeugt? / Verwendet er falsche Beispiele? Forderung an den Leser formulieren Fazit/Meinung abschließen und Text abrunden. WICHTIG! • Meinungen von anderer und von Autor im Konjunktiv wiedergeben! • Zitate und Zeilenangaben benutzen, wenn man sich auf den Text bezieht! • Erörterung in Präsens schreiben: Ich gehe, ich mache, Er sagt,...., Im Konjunktiv I steht die indirekte Rede. Mit ihr drückst du aus, was andere gesagt haben, oder gibst andere Aussagen wieder, die nicht von dir stammen. Durch den Konjunktiv I stellst du klar, dass es nicht deine Ansichten oder Aussagen sind. Du bildest den Konjunktiv I so: 1. Person plural Präsens ohne (e)n (Verbstamm Präsens) + Konjunktivendung = Konjunktiv I Um den Konjunktiv I zu bilden, hängst du also an einen Verbstamm die jeweilige Konjunktivendung an. Den Stamm bildest du im Konjunktiv I mit dem Präsensstamm eines Wortes. Diesen findest du, indem du von der 1. Person plural Präsens (e)n wegstreichst. Beispiel: Max sagte, du laufest nicht davon. Sabine hat gesagt, Franz lerne zu viel. Person 1. Per. Sg. 2. Per. Sg. 3. Per. Sg. 1. Per Pl. 2. Per Pl. 3. Per Pl. Endung -e -est -e -en -et -en

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Die verstärkte Nutzung von digitalen Medien steht im direkten Zusammenhang mit schlechter körperlicher Fitness. Deswegen sollten Kinder regelmäßig Handy und Laptop zur Seite legen und sich an der frischen Luft bewegen. Alle Kinder sollten in der Bildung gleiche Chancen haben. Um das zu ermöglichen, brauchen wir eine persönlichere Betreuung in der Schule. Das Homeoffice hat sich nicht negativ auf die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter ausgewirkt. Die Option für Homeoffice-Tage sollte demnach beibehalten werden. Für das Lernen neuer Sprachen gilt: Übung macht den Meister. Das gleiche gilt auch für das Erlernen eines Instruments. Meine Tante hat bemerkt, dass Kinder die öfters anders sprachige Lernvideos schauen, schneller die Sprachen lernen. ● ➤ Alltägliche Sprache Sachliche Sprache... Wie ist der Satzbau? ➤ Parataktisch: (Satzreihen: Aneinanderreihung von kurzen, selbstständigen Hauptsätzen): Sätze mit vielen Punkten und Kommas; beschreibt eine Aneinanderreihung von selbstständigen Sätzen, also Hauptsätzen. Diese können mittels Kommas, Gedenkstrichen oder Konjunktionen verbunden sein. Beispiel → Gegen Abend lahmte das Pferd. Baptiste stieg auf. Er ritt zweimal im Kreis, dann jagte er in den eigenen Spuren zurück Links lag das Sommerschloss. Hypotaktisch: (Satzgefüge: Verbindung von Haupt- und Gliedsätzen): Es entstehen lange verschachtelte Sätze, die durch Konjunktionen miteinander verbunden sind. Beispiel →→ Ich sitze vor meinem Bildschirm, während draußen die Sonne, die heute besonders hell leuchtet, scheint Elliptischer Satzaufbau: (unvollständige Sätze): Häufig soll dadurch eine größere Realitätsnähe erreicht werden. Wie ist die Wortwahl? → Welche Wörter kommen oft vor? → Verben, Adjektive, viele Fremdwörter, einfach verständliche Wörter Sprachliche Mittel nennen und analysieren Untersuchung der sprachlichen Gestaltung Der Autor verfolgt mit seinem Text immer eine bestimmte Absicht. Um diese zu verdeutlichen, setzt er bewusst bestimmte sprachliche Mittel ein. 1. Formale Gestaltung des Textes bewusste Gliederung durch Absätze: Absätze als Sinneinheiten (Übersichtlichkeit, Klarheit, Heraushebung des Textaufbaus bzw. des Inhalts eines Absatzes) • viele bzw. keine Absätze (Unübersichtlichkeit, Zwang zum konzentrierten Lesen; Heraushebung des Textes als Textganzes) • Zeichensetzung: fehlende Satzzeichen; ungewöhnliche Zeichensetzung (Hervorhebung einzelner Textabschnitte; Unübersichtlichkeit; Zwar zum konzentrierten 2. Satzbau Hypotaxen (Satzgefüge: Verbindung von Haupt- und Gliedsätzen): Meist werden längere und unübersichtliche Sätze bei der Schilderung von Gedanken, Landschaften oder Zuständen eingesetzt. Sie drücken Ruhe aus und können besonders eindringlich wirken; längere, untergliederte Sätze können auch zur Darstellung komplexer Zusammenhänge dienen. • Parataxen (Satzreihen: Aneinanderreihung von kurzen, selbständigen Hauptsätzen): Der Autor benutzt sie zur Darstellung einer raschen Geschehensabfolge. Er möchte damit eine Steigerung der Spannung und der Erwartungshaltung (Wie geht es weiter?) bewirken. Verdeutlicht wird dadurch die Bewegtheit, Unruhe und Häufung von schnell aufeinander folgenden Ereignissen. Er spricht dadurch Gefühle und Empfindungen beim Leser an. • Ellipsen (unvollständige Sätze): Häufig soll dadurch eine größere Realitätsnähe erreicht werden. 3. Wortwahl Nominalstil (hauptsächliche Verwendung von Substantiven): Verdeutlichung von Zuständen, Gedanken, Ideen • Verbalstil (hauptsächliche Verwendung von Verben): Verdeutlichung der Bewegtheit von Ereignissen usw. (Siehe Parataxen!) • viele Adjektive: Charakterisierung von Personen; Schilderung von Landschaften; Vermittlung von bildhaften Eindrücken von Dingen, Geschehnissen, Eigenschaften, Umständen usw. einfache Wörter: leichte Verständlichkeit • Fremdwörter: Darstellung komplizierter Sachverhalte; Fachsprache ungewöhnliche Wörter: besondere Hervorhebung von einzelnen Textstellen; Weckung der Aufmerksamkeit des Lesers; Umgangssprache: Einbeziehung des Lesers (Verwendung seiner" Sprache) 4. Rhetorische Stilmittel • Metapher: Sie enthält im Gegensatz zu eindeutigen Begriffen (..Fluss", ,,Rede", ,,Arm") eine bildhaft übertragene Bedeutung (,,Flussarm", ,,Redefluss"). Weitere Beispiele: Flut der Eindrücke; Staatsschiff; Licht der Wahrheit • Vergleiche: Sie verbinden gemeinsame Bedeutungen bestimmter Begriffe aus verschiedenen Bereichen meist mit dem Vergleichswort wie" (Tiefe und Meer: tief wie das Meer; leicht wie eine Feder; Augen wie Kirschen usw.). . Symbole: Sie beinhalten bildhafte Vorstellungen, die mit bestimmten Begriffen verbunden sind (die Farbe Grün: Hoffnung; Rot: Liebe, Warnung usw.). Metaphern, Vergleiche und Symbole werden verwendet, um Eindrücke bildhaft darzustellen und beim Leser Gefühle und bestimmte Vorstellungen zu wecken. • Zitate: Mit Zitaten will der Autor von der Objektivität seiner Aussagen überzeugen. Meist werden Autoritäten" für bestimmte Sachgebiete zitiert, um die Glaubwürdigkeit des Ausgesagten beson- ders hervorzuheben. • rhetorische Fragen: Die rhetorische Frage ist nur eine scheinbare Frage, deren Beantwortung nicht erwartet wird. Sie soll den Leser in den Text einbeziehen, seine Aufmerksamkeit erwecken, ihn zum Mitdenken veranlassen und den Text lebendiger gestalten. Sie dient auch der Beeinflussung des Lesers, denn häufig werden die Antworten bereits gegeben. ◆ Wiederholungen: Sie machen Ausgesagtes eindringlicher, verstärken Wirkung und Eindruck des Ausgesagten und weisen auf Wichtiges hin. direkte Rede als Dialog: Der Leser soll sich in die Geschichte hineinversetzen können. Er erlebt mit, er beobachtet, er sorgt sich und hofft mit. . direkte Rede als Monolog: Der Leser soll sich in die Verhaltensweisen, das Denken und Fühlen von Personen hineinversetzen können; er soll zum ,,Mitfühlen" angeregt werden; er soll die Handlungsweisen nachvollziehen können; er soll beurteilen, abschätzen, bewerten. Weitere rhetorische Stilmittel zum Satzbau: Anakoluth: Folgewidrigkeit in der Satzführung; ,,Herausfallen" aus der begonnenen Satzart (Schillers Werk- es käme ihm eine eigene Bedeutung zu - ist...) • Asyndeton: Aneinanderreihung ohne Konjunktionen (Alles rennet, rettet, flüchtet...) ◆ Parallelismus: Es handelt sich hier um gleich gebaute Sätze, die aufeinander folgen und meist auch Wiederholungen aufweisen (Die Umwelt verändert sich, sie tritt in ein immer düsteres Licht, der Mut sinkt, er wird ...) • Polysyndeton: Wiederholung von Konjunktionen (Und läuft und läuft und läuft...) zur Wiederholung: . Alliteration: Gleichheit des Anlauts (Kind und Kegel / Fischers Fritze fischt ...) • Anapher: Gleiche Wörter oder Wortgruppen leiten aufeinander folgende Satzteile, Sätze oder Absätze ein (Ich bin stolz, sie zu kennen. Ich bin stolz, heute in ...). • Pleonasmus: übertriebene, unnütze Anhäufung von Worten mit gleicher Bedeutung (weißer Schimmel; alter Greis) außerdem: . Antitheton (Antithese): Gegenüberstellung zweier entgegengesetzter Gedanken (Das wird Schaden, nicht Nutzen bringen.) • Chiasmus: Überkreuzstellung (Die Kunst ist lang, und kurz ist das Leben.) ◆ Euphemismus: beschönigender Ausdruck für einen negativen Sachverhalt (hinscheiden; Raumpflegerin, Reststoffentsorgungspark) ◆ Hyperbel: außerordentliche, im wörtlichen Sinn unglaubwürdige Steigerung (Bis in den Himmel schlugen die Flammen.) . Ironie: In der einfachsten Form wird das Gegenteil vom eigentlich Gemeinten gesagt, um eine humorvolle Wirkung zu erzielen oder Aufmerksamkeit auf die Aussage zu lenken - die tatsächliche Bedeutung muss dabei stets erkennbar oder zumindest erahnbar sein, jedenfalls für den eingeweihten Leser (Die Schüler sind jedes Mal begeistert, wenn sie einen Aufsatz schreiben sollen.) - Häufig enthält eine ironische Aussage jedoch nicht einfach das Gegenteil des Gemeinten, sondern ein verzerrtes, verfremdetes Abbild davon. • Klimax / Antiklimax: Steigerung vom schwächeren zum stärkeren Ausdruck hin bzw. umgekehrt (In jeder Partei gibt es Eifrige, Übereifrige und Allzueifrige. - Die Bombe zerstörte die Kathedrale der Stadt, die Kneipe an der Ecke und mein Erdbeerbeet.) • Metonymie: Umbenennung: Ein Wort wird im übertragenen Sinn gebraucht; der eigentliche Ausdruck wird im selben Bereich verschoben (Ich lese Goethe. - für: Goethes Werke). • Neologismus: Wortneubildung (unkaputtbar, pflegeleicht, magenmild) + Oxymoron: Verbindung sich widersprechender Begriffe zu einer Einheit (bittere Süße; beredtes Schweigen) + Personifikation: Belebung eines Dings oder eines Abstraktums (... und es kam die Nacht und blätterte gleichgültig in den Bäumen.) 6. Schluss: Alles zusammenfassen → Nichts mehr wiederholen! / Die wichtigsten Pro und Contra Argumente anführen → Diese Argumente nochmals kurz diskutieren (eigene Meinung dazu sagen) ● ● ● Eigene Einstellung zum Thema nennen → Fand ich das Thema wichtig? Ist alles benannt wurden? Mögliche Lösungen zum Thema finden Kritische Bewertung des Autors: Hat der Autor mit seinen Argumenten überzeugt? / Verwendet er falsche Beispiele? Forderung an den Leser formulieren Fazit/Meinung abschließen und Text abrunden. WICHTIG! • Meinungen von anderer und von Autor im Konjunktiv wiedergeben! • Zitate und Zeilenangaben benutzen, wenn man sich auf den Text bezieht! • Erörterung in Präsens schreiben: Ich gehe, ich mache, Er sagt,...., Im Konjunktiv I steht die indirekte Rede. Mit ihr drückst du aus, was andere gesagt haben, oder gibst andere Aussagen wieder, die nicht von dir stammen. Durch den Konjunktiv I stellst du klar, dass es nicht deine Ansichten oder Aussagen sind. Du bildest den Konjunktiv I so: 1. Person plural Präsens ohne (e)n (Verbstamm Präsens) + Konjunktivendung = Konjunktiv I Um den Konjunktiv I zu bilden, hängst du also an einen Verbstamm die jeweilige Konjunktivendung an. Den Stamm bildest du im Konjunktiv I mit dem Präsensstamm eines Wortes. Diesen findest du, indem du von der 1. Person plural Präsens (e)n wegstreichst. Beispiel: Max sagte, du laufest nicht davon. Sabine hat gesagt, Franz lerne zu viel. Person 1. Per. Sg. 2. Per. Sg. 3. Per. Sg. 1. Per Pl. 2. Per Pl. 3. Per Pl. Endung -e -est -e -en -et -en