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Textgebundene Erörterung „Gebt Prallkissen und Klapprechner eine Chance“

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Textgebundene Erörterung „Gebt Prallkissen und Klapprechner eine Chance!“
Sprache hat sich schon immer verändert und weiter entwickelt, d

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11/12/10

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In der Textgebundenen Erörterung geht es um die Verwendung von Anglizismen. Es wird sich auf den Artikel von Axel Springer „Gebt Prallkissen und Klapprechner eine Chance bezogen.

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1 Textgebundene Erörterung „Gebt Prallkissen und Klapprechner eine Chance!“ Sprache hat sich schon immer verändert und weiter entwickelt, daher haben sich auch viele englische Wörter in unseren täglichen Sprachgebrauch eingefügt, mit diesem Thema beschäftigt sich auch der Artikel „Gebt Prallkissen und Klapprechner eine Chance!", von Axel Springer, der am 27.11.2011 in der Welt erschienen ist. Der Autor thematisiert die Verdrängung deutscher Begriffe durch Anglizismen und gibt die Meinung des Sprachwissenschaftlers und Geschäftsführers des Vereins Deutsche Sprache (VDS) Holger Klatte wieder. Zu Beginn des Artikels berichtet der Autor von dem Versuch des Bundesverkehrsministers sich gegen die Verwendung der Anglizismen einzusetzen (vgl. Z. 1 f.), c , doch dieser wurde von den Bürgern nicht ernst genommen (vgl. Z. 4 f.). Der Sprachwissenschaftler Klatte jedoch war begeistert, da dieser dann eine „Vorbildfunktion“ (Z.9) erfülle, da der VDS seit Jahren gegen Anglizismen kämpfe (vgl. Z.11 f.). Klatte störe es, dass die englischen Begriffe deutsche Wörter ersetzen und somit verdrängen würden, so hätten sich überflüssige Begriffe im deutschen eingebürgert (vgl. Z.13 f.). Da die 5000-6000 Sprachen auf der Welt sich gegenseitig beeinflussen, akzeptiere er englische Wörter in der deutschen Sprache, besonders gut sei es, wenn diese sich orthografisch anpassen würden als Beispiel nennt er Streik (strike), Keks (cake) oder Schal (shawl) (vgl. Z.17 f.). Es sei auch nichts gegen englische Begriffe einzuwenden, für die es keine...

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deutsche Entsprechung gibt (vgl. Z.20 f.). Problematisch sieht Klatte, dass das Englische gerne zu verkaufszwecken genutzt wird, da das Englische positiv assoziiert wird (vgl. Z.24 f.). Das Ansehen der Sprache leide darunter, da die Menschen den Eindruck erhielten, Deutsch sei nicht zum Verkauf geeignet (vgl. Z.26 f.). Klatte appelliert an Werbeleute, Journalisten, Techniker oder Ingenieure, sich mit der Deutschen Sprache zu beschäftigen und neuen Produkten und 2 Dienstleistungen eine deutsche, statt einer englischen, Bezeichnung zu geben, um unnötige Anglizismen wie event, weekend oder outfit zu vermeiden (vgl. Z.28 ff.). Es sei schwierig, einen Begriff, der sich bereits behauptet hat, wieder durch einen anderen zu ersetzen, als Beispiel nennt er Begriffe aus der EDV-Sprache wie Laptop, Internet, Hardware oder Software (vgl. Z.36 f.). Laut Klatte hätten die Deutschen ein schlechteres Verhältnis zu ihrer Sprache, als die Franzosen, Italiener oder Spanier, denn die Franzosen haben die Académie francaise, die sich damit befasse die Fremdwörter ans Französische anzupassen, wie zum Beispiel 'logiciel' (vgl. Z.37 ff.). Darauf berichtet der Autor von einem Anglizismen-Index, den der VDS führe, dieser umfasse inzwischen 8000 Begriffe (vgl. Z.41 f.). Die erste Kategorie beinhaltet Wörter, die das Deutsche ergänzen, da es diese im deutschen noch nicht gibt, dass sind Begriffe wie ,,Mayday" (Z.44) oder der Eigenname „Google“ (Z.45) (vgl. Z.43 f.). Die zweite Kategorie beinhaltet Begriffe, für die, die VDS Vorschläge für Deutsche Entsprechungen gibt, beispielsweise "Prallkissen" statt "air bag" und Klapprechner oder Mobilrechner statt "Notebook" (vgl. Z.47 f.).Die dritte und letzte Kategorie fände man englische Wörter, die deutsche verdrängen wie, "fashion" statt Mode (vgl. Z.48 f.). Am Ende des Artikels weist Klatte die Vorwürfe, sich in die Nähe rechtsradikaler Gruppen zu begeben, zurück (vgl. Z.51 f.) und weist darauf hin, genau deswegen dieses Thema nicht den Rechten zu überlassen (vgl. Z.53 f.). Im Folgenden werde ich zu diesem Thema Stellung nehmen. Ich stimme Klatte eigentlich in keinem wirklich Punkt zu, denn ich bin der Meinung, dass Anglizismen heutzutage einfach zum Sprachgebrauch dazugehören und das man den großen Einfluss von anderen Sprachen in unserer modernen und globalisierten Welt gar nicht aufhalten kann. Denn Sprachwandel ist ein ganz natürliches Phänomen und unvermeidlich, denn Sprache bleibt nie wie sie ist und sie besitzt kein Endstadium. Im 18 Jh. gab es einen großen Einfluss durch die französische Sprache, diese hat die deutsche Sprache nicht verschlechtert, sondern bereichert. Außerdem hat es schon immer Englische Begriffe in 3 unserer Sprache gegeben, nach dem zweiten Weltkrieg sind vermehrt Englische Wörter in unseren Sprachgebrauch eingeflossen. Da die englische Sprache die Weltsprache ist, kann diese unsere Sprache bereichern und internationaler machen. Außerdem könnte die Nutzung der englischen Begriffe zur Entwicklung unserer Gesellschaft führen, da in diesem Zeitalter alles modernisiert ist und nun mal auch die Sprache dazugehört. Durch die Verwendung von Anglizismen fühlen sich eventuell viele moderner, was sich positiv auf das Allgemeinwohl auswirken kann. Die Verwendung könnte auch unsere Kultur bereichern und dazu führen, dass die Menschen Weltoffener und toleranter sind, ich denke, dass dieser Prozess nicht nur in Deutschland passiert. Wie nun deutlich geworden ist, bin ich der Überzeugung, dass Anglizismen weiter im Deutschen Sprachgebrauch bestehen bleiben sollten. Dazu wird sich die Sprache in Zukunft noch weiter wandeln wird und es nicht möglich ist dies zu ändern.

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