Kurzgeschichte: Charakteristika und Wirkung
Die Kurzgeschichte ist ein zentrales Thema in der TGA Deutsch 10 Klasse Realschule und oft Gegenstand der Mittlere Reife Prüfungsaufgaben Deutsch. Sie zeichnet sich durch einen unmittelbaren Beginn und einen offenen Schluss aus.
Definition: Eine Kurzgeschichte ist eine kurze Prosaerzählung, die sich auf einen einzelnen Handlungsstrang konzentriert und oft eine unerwartete Wendung beinhaltet.
Der Aufbau einer Kurzgeschichte ist kompakt. Sie beginnt unvermittelt und endet oft offen, was den Leser zum Nachdenken über den möglichen Fortgang anregt. Ein einzelner Handlungsstrang und eine überraschende Wendung sind typische Merkmale.
Die Sprache in Kurzgeschichten ist oft alltagsnah. Sie verwendet Umgangssprache und wörtliche Rede. Kurze, einfache Sätze und Ellipsen sind häufig anzutreffen. Symbole und Wiederholungen können zur Verstärkung der Aussage eingesetzt werden.
Example: "Sie stand auf. Ging zur Tür. Zögerte. Kehrte um." - Diese kurzen, aufeinanderfolgenden Sätze könnten typisch für den Stil einer Kurzgeschichte sein.
Inhaltlich konzentrieren sich Kurzgeschichten auf Alltagsmenschen in Alltagssituationen, die mit einem Problem oder einer kritischen Situation konfrontiert werden. Es handelt sich oft um eine Momentaufnahme, die sich auf das Wesentliche konzentriert.
Die Absicht einer Kurzgeschichte ist es, ein allgemein menschliches Problem darzustellen, Betroffenheit beim Leser auszulösen und ihn zur Stellungnahme zu bewegen. Neben der Unterhaltung soll der Leser zum Nachdenken über den Fortgang der Geschichte und mögliche Lösungsansätze angeregt werden.
Highlight: Die 10 Merkmale einer Kurzgeschichte umfassen unter anderem den offenen Schluss, die Alltagsnähe, die Konzentration auf das Wesentliche und die unerwartete Wendung.





