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Unter der Drachenwand

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Über das Buch
- Multiperspektive
-> kein chronologisches Erzählen durch Handlungsstränge u. Multiperspektive
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- Aufbau, Struktur - Leitmotive - Handlung - Figuren -> Veit, Margot, Brasilianer, Onkel, Vater von Veit, Lore, Nanni, Kurt, Oskar, Trude & Max Dohm, die Lehrerin - Orte - Nachwort

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Vater Über das Buch - Multiperspektive -> kein chronologisches Erzählen durch Handlungsstränge u. Multiperspektive Innenansicht (Ich-Erzähler) - Personales Erzählverhalten -> Veit, später Wechsel -> Briefe, Tagebucheintrag (Veit, Lore, Oskar, Kurt) -> Asynchrones Erzählen entspricht den Gedankengängen von Veit + Kriegserfahrungen - Erzählbericht, Kommentar, in-/direkte Rede, innerer Monolog - Leserkonzentration -> Selbst denken -> Modernes Erzählen - Nachtrag über weitere Entwicklung -> Außenperspektive Aufbau und Struktur der - - 35 Kapitel - Frühjahr 1944 - Winter 1944/1945 -> Jahreszeit spiegelt Gefühle: Sommer eher positiv, Winter eher düster Atmosphärische Beschreibung > Stimmungsvermittlung -> - achenwand - Rückblenden: Veit hat Erinnerungen an den Krieg Parallelführung verschiedener Handlungsstränge: Veits Entwicklung, seine Beziehung zu Margot, Verhalten des brassilianers, Nannis Liebe zu Kurt Leitmotive - Höhepunkt: Festnahme der Brasilianers, Veits tödlicher Schuss auf seinen Onkel - Raumstruktur: verschiedene Orte weisen auf verschiedene Lebensbedingungen im Krieg, Gefühle werden widergespiegelt -> Mondsee: ruhig, Erholung; Wien, Darmstadt: bombardierte Städte; Front: gefährlich, düster Drachenwand - als massive Felswand Schutz vor Krieg und Gewalt • scheinbare Sicherheit fernab der Front -> Drachenwand als Trennwand/Mauer ABER -> Modernes Erzählen Inicht allwissend - geprägt von der Außenwelt und Gesellschaft Romanhelden dürfen scheitern (Angst vor Krieg) unerwartetes passiert, nicht immer logisch erklärbar - keine geschlossene Handlung, offenes Ende möglich - Überflüge als Verweis auf Nähe des Krieges durchlässig, unsicher - auch bedrohlich z.B. durch Tod Nannis -> Ambivalente Symbolik = Veits letzter Blick zur Drachenwand könnte das Ende des Krieges bedeuten. Gewächshaus - Ort von Frieden, Ruhe, Besinnlichkeit - geschützter Raum: Ort der Gedeihens Zufluchtsort, Ort der Liebe (Margot) und Freundschaft...

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(Brasilianer) Farbsymbolik Schwarz: Krieg, Armut, Dunkelheit, Last im Krieg, z.b. Veits Hemd, dass tiefschwarz im Krieg geworden ist und das er im Lazarett auszielt - Weiß: Reinheit, Ruhe, Genesung, Besserung Halstuch - glückliche Vergangenheit - Hoffnung, dass alles gut wird - Halstuch als Kopfkissen -> Mut - Zeichen der Liebe zu seiner Familie - vermittelt Geborgenheit -> jüdisches Schicksal im Roman Funktion der Figuren Veit Kolbe Geschichten vom Soldaten Der Brasilianer - Widerstand gegen das NS-Regime Kurt und Nanni - Liebe in Kriegszeiten Oskar Meyer - ein Jude im Krieg Lore Neff - Alltag im Krieg Margot - Familienleben im Krieg Quartiersfrau und der Onkel - Nazis im Krieg Auf einen Blick DARMSTADT H₁ -> Margots Mutter Handlung Es geht um das Schicksal von Menschen in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs. Die größte Bedeutung hat dabei Veit Kolbe, ein verwundeter Soldat, der während seines Genesungsurlaubs mit seinen Traumata kämpft. MONDSEE Zwangsarbeit Es geht aber auch um die Zivilbevölkerung, die unter den allierten Bombenangriffen leidet. Eine besonders wichtige, aber eher am Rand stehende Rolle spielen auch Oskar Meyer, ein jüdischer Zahntechniker, und seine Familie. Hier werden Unterdrückung, die damit verbundenen Ängste und das am Ende schreckliche Schicksal besonders deutlich. Briefe Linien-/System- treue 55 Auf- begehren Freundschaft Margot Liebe Neff Weitere Motive: - Veits Wunde - Tiere Sterben/Tod Schülerin Gärtner „Der Brasilianer" Nanni Schaller Sympathie Liebe zunehmende Abneigung Veit Kolbe Alle Figuren sind ambivalent -> Figuren stellen Längsschnitt der Gesellschaft dar! Kon- flikte - Soldat - fanatische Einstieg - Opfer Mittäter Onkel Johann Quartierfrau (Postenkommandant) Trude Dohm zunehm. Konflikte Der Brasilianer ist nicht nur eine zentrale Figur für die Handlung, sondern auch für die Entstehung des Werks: Erst als Geiger diese Figur einfiel, meinte er, bald für das Schreiben bereit zu sein. Briefe zunehm. erst Interesse, Abneigung dann Distanz SS-Mann Lager-Lehrerin Max Dohm Grete Bildstein WIEN Kurt Ritler Veits Oskar Vater Meyer Briefe Budapest 3/4 Individuelle Lösungen, z. B. Frühjahr 1944: Veit: ■ Ankunft in Mondsee ▪ Dunkelheit, Kälte, Winter Einsamkeit, Angstzustände erste Kontakte zum Brasilianer ▪ drei Anfälle von Januar bis März Einnahme von Pervitin nach dem vierten Anfall Oskar: Heute ist ein Schalttag, 29. Februar 1944 [...]" (S. 248). ▪ Oskar, Wally und Georg sind nach ihrer Flucht aus Österreich in Budapest ▪ Krankenhausaufenthalte von Georg ▪ Oskar geht aus Angst nicht mehr arbeiten ▪ Einmarsch der Deutschen in Ungarn, erneute Fluchtüberlegungen Margots Mutter, Lore Neff: „Nun ist heute in acht Tagen Ostern [...]" (S. 92). Verdunkelungen, Luftschutzkeller - L Beine verheilen Kurt: „Im Radio läuft schon wieder Frühling in Wien" (S. 103). „[...] du weißt, an einem Tag im Frühling klopft das Glück an deine Tür" (S. 105). „Ich komme zu Ostern nach Mondsee [...] Ankunft am Mittwoch wahrscheinlich" (S. 109). B Ärger mit den Eltern wegen seiner Beziehung zu Nanni (Kontaktverbot) Plan, an Ostern zu Nanni zu fahren, scheitert Sommer 1944: Veit: m Angst, Scham, Trauer Paarbeziehung: Veit und Margot Leichtigkeit, Geborgenheit, Ruhe ▪ Sonnenschein, Wärme, alles grün und lebendig; blühende Blumen ▪ präventive Einnahme von Pervitin ▪ Zunahme von Angstzuständen vor Nachmusterung ■ ▪ Nachmusterung in Wien ☐ erster Besuch bei den Eltern und an Hildes Grab 2.1 VOR UND WÄHREND DER LEKTÜRE Zurückstellung und Rückkehr nach Mondsee ▪ Kinderwunsch Oskar: „Am Sonntag, den 16. Juli [...]" (S. 259). ▪ Verschwinden von Wally und Georg ▪ Umbenennung in Milch Sándor Margots Mutter, Lore Neff: ▪ Zerstörung von Darmstadt ▪ Tod, Stille, Dunkelheit Kurt: Seit zwei Tagen haben wir plötzlich Hochsommer [...]" (S. 237). Bei uns herrscht jetzt Hochsommerwetter [...]" (S. 241). E Schwarzindien [...] das klingt heute ganz anders als im März, jetzt klingt es, als liege es nicht um die Ecke. Jetzt bist du schon drei Monate weg und hast dich nicht gerührt" (S. 243). Und draußen das herrliche Sommerwetter" (S. 244). ■ wird zum Horcher ausgebildet Ärger mit den Eltern Angst, Schuldgefühle gegenüber Nanni Herbst 1944: Veit: ▪ Fahrt nach Vöcklabrück zur Nachmusterung ▪ Fälschen der Zurückstellungen und Rückkehr nach Mondsee ▪ Einnahme von Pervitin aus Angst vor Entdeckung des Betrugs Konflikt mit dem Onkel ■ 79 Oskar: [...] und mich von der Herbstsonne wärmen lassen" (S. 262). Der Herbst hatte seine Herrschaft über der Stadt gefestigt, es war eine farblose Zeit" (S. 399). Im September war ich tagsüber oft an der Donau herumgelungert [...]" (S. 399). 1 AU U " Herannahen der Front Lagerkoller durch Überbelegung der Zimmer Margots Mutter, Lore Neff: Am 11. September hatten wir einen großen Angriff [...]" (S. 267). „Von Onkel Jakob ist heute ein kurzer Brief vom 2. Oktober gekommen [...]" (S. 273). M Ja, du, liebe Margot, der Herbst hat sich breitgemacht [...]" (S. 276). „Ein Brief vom 12. September, eine Karte vom 20. September und ein Brief vom 4. Oktober" (S. 277). ▪ Zerstörung von Darmstadt ▪ kurze Heimataufenthalte von Margots Vater für Reparaturen ▪ Tod, Stille, Dunkelheit, Schlafmangel Kurt: Es ist richtig Herbst geworden [...]" (S. 386). „Der Himmel ist manchmal wie durchsichtig, das Herbstlicht wie ausgelaugt [...]" (S. 386). ▪ Teil der Volksgrenadier-Division ▪ Besitz einer eigenen Spatentasche ■ Trauer um Nanni ■ Adressierung der Briefe an seinen Freund Ferdi Winter 1944: Veit: ▪ Ende November: Beorderung aus Wien ▪ erhöhter Pervitinkonsum ▪ Verhaftung des Brasilianers und Mord am Onkel ■ Abschied vom Brasilianer Entsorgung des Schlüssels zur Wohnung in der Possingergasse Schuldgefühle gegenüber Wally und Georg Hunger, Angst vor Hetzjagden und Tod . Nachmusterung in Wien ▪ zweiter Besuch bei den Eltern: Ausschluss aus Familie; Besuch von Hildes Grab H E ■ Treffen mit Kurt ▪ Rückkehr nach Mondsee ▪ Schnee, knochenbleiche Berge und grauer Himmel ▪ Trauer, Schuldgefühle, Sorgen um Brasilianer E Liebesgeständnis und Zukunftspläne mit Margot Hoffnung, Zuversicht, Leichtigkeit Abschied von Mondsee und Margut Oskar: „Am schlimmsten war die Nacht auf den Allerheiligentag [...]" (S. 405). „Hätte gerne gute Handschuhe, meine taugen nicht viel, und die Kälte tut weh" (S. 418). entliche Gewalt gegen Jude B Albträume vom Krieg ▪ Reue, nicht nach Afrika ausgewandert zu sein ▪ ständiger Namenswechsel E E Registrierung für Arbeitslager in Österreich Transport und Marsch nach Österreich Erscheinung von Wally Margots Mutter, Lore Neff: „Am Allerheiligentag wanderte ich von einem Friedhof zum nächsten [...]" (S. 371). „[...] und jetzt kommt der Winter [...]" (S. 374). ,,In unserem Haus wird sonst nichts von Weihnachten zu sehen sein [...]" (S. 381). [...], seit seinem Urlaub im November hat er noch keine Wäsche gewechselt [...]" (S. 381). [...] zum Anfang des Winters" (S. 382). [...] an den Weihnachtstagen [...]" (S. 382). [...] am Beschertag um vier Uhr (...) am zweiten Feiertag gegen Abend [...]" (S. 383). ▪ Einsamkeit, Angst vor dem Winter ▪ Verschlechterung der Beine ▪ Verschlechterung des psychischen Zustands von Margots Vater Kurt: „Und dazu das dezemberliche Grauen über der Landschaft [...]" (S. 392). „Aber natürlich ist es auch in Wien schwer, Weihnachten unter den gegebenen Verhältnissen" (S. 395). Jetzt hat meine erste Soldatenweihnacht angefangen, es ist nämlich das erste Weihnachtspaket eingetroffen, von Tante Hilli. Mein Unteroffizier hat mir verboten, das Paket vor dem 24. Dezember zu öffnen [...]" (S. 397). Begegnung mit Veit, der ihm seine Briefe an Nanni zurückgibt Versetzung nach Schlesien, direkt hinter die Frontlinie ▪ erste Soldatenweihnacht ☐ Trauer um Nanni Figurenkonstellation Bernard Georg Kinder Wally Frau Leben in Sicherheit mit seiner Familie ohne Verfolgung - Jüdischer Zahn- techniker aus Wien - Flüchtet nach Buda- pest Frau Wally, Kinder - Opfer des NS-Regime (Jude) Oskar Meyer Johann Kolbe Budapest Wien Ludwig Soldat Verwandt Liebesbeziehung Sozialer Kontakt Einstellung zum Krieg Lebenssituation Wünsche Darmstadt Mondsee Schwarzindien Tötet Onkel Lilo - Mutter Kolbe Eltern Verheiratet Studieren (Bildung) Bürgerliches Leben in Wien mit Margot 24 jähriger Sohn wurde an der Front verletzt - Distanz zum Eltern- haus - Übergangsbleibe Mond- see - Krieg = sinnlos - Distanz zum Regime - gezeichnet vom Krieg (PTBS) Veit Kolbe Kümmert Liebespaar sich Mutter Ritler Beziehung mit Nanni - 16 kähriger Azubi zum Horcher - Verliebt und unsicher - Begrenzt emphatisch abgeklärt - Pflichtbewusst für sein Alter Margot Vermieterin Eltern Regime freundlich mit Achtung vor dem Militär Lässt abblitzen Vermieterin Kurt Ritler Trude Dohm Der Krieg hat ihr viel genommen Leichte Kriegsabgeneigheit - Versicherungskauffrau - Verheiratet mit einem Soldaten - Alleinerziehende Mutter - Kriegsende Beziehung zu Veit weiterführen Abgeklärt und verletzlich, selbstständig Sucht nach der wahren Liebe (Veit) Schwester Tante Eltern Ehe Hilli Schaller Nanni Schaller Liebespaar Lehrerin Margarete Bildstein Geschwister Mutter Freundschaft Hass Max Dohm Brasilianer Lore Neff Justus Neff

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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MONDSEE Zwangsarbeit Es geht aber auch um die Zivilbevölkerung, die unter den allierten Bombenangriffen leidet. Eine besonders wichtige, aber eher am Rand stehende Rolle spielen auch Oskar Meyer, ein jüdischer Zahntechniker, und seine Familie. Hier werden Unterdrückung, die damit verbundenen Ängste und das am Ende schreckliche Schicksal besonders deutlich. Briefe Linien-/System- treue 55 Auf- begehren Freundschaft Margot Liebe Neff Weitere Motive: - Veits Wunde - Tiere Sterben/Tod Schülerin Gärtner „Der Brasilianer" Nanni Schaller Sympathie Liebe zunehmende Abneigung Veit Kolbe Alle Figuren sind ambivalent -> Figuren stellen Längsschnitt der Gesellschaft dar! Kon- flikte - Soldat - fanatische Einstieg - Opfer Mittäter Onkel Johann Quartierfrau (Postenkommandant) Trude Dohm zunehm. Konflikte Der Brasilianer ist nicht nur eine zentrale Figur für die Handlung, sondern auch für die Entstehung des Werks: Erst als Geiger diese Figur einfiel, meinte er, bald für das Schreiben bereit zu sein. Briefe zunehm. erst Interesse, Abneigung dann Distanz SS-Mann Lager-Lehrerin Max Dohm Grete Bildstein WIEN Kurt Ritler Veits Oskar Vater Meyer Briefe Budapest 3/4 Individuelle Lösungen, z. B. Frühjahr 1944: Veit: ■ Ankunft in Mondsee ▪ Dunkelheit, Kälte, Winter Einsamkeit, Angstzustände erste Kontakte zum Brasilianer ▪ drei Anfälle von Januar bis März Einnahme von Pervitin nach dem vierten Anfall Oskar: Heute ist ein Schalttag, 29. Februar 1944 [...]" (S. 248). ▪ Oskar, Wally und Georg sind nach ihrer Flucht aus Österreich in Budapest ▪ Krankenhausaufenthalte von Georg ▪ Oskar geht aus Angst nicht mehr arbeiten ▪ Einmarsch der Deutschen in Ungarn, erneute Fluchtüberlegungen Margots Mutter, Lore Neff: „Nun ist heute in acht Tagen Ostern [...]" (S. 92). Verdunkelungen, Luftschutzkeller - L Beine verheilen Kurt: „Im Radio läuft schon wieder Frühling in Wien" (S. 103). „[...] du weißt, an einem Tag im Frühling klopft das Glück an deine Tür" (S. 105). „Ich komme zu Ostern nach Mondsee [...] Ankunft am Mittwoch wahrscheinlich" (S. 109). B Ärger mit den Eltern wegen seiner Beziehung zu Nanni (Kontaktverbot) Plan, an Ostern zu Nanni zu fahren, scheitert Sommer 1944: Veit: m Angst, Scham, Trauer Paarbeziehung: Veit und Margot Leichtigkeit, Geborgenheit, Ruhe ▪ Sonnenschein, Wärme, alles grün und lebendig; blühende Blumen ▪ präventive Einnahme von Pervitin ▪ Zunahme von Angstzuständen vor Nachmusterung ■ ▪ Nachmusterung in Wien ☐ erster Besuch bei den Eltern und an Hildes Grab 2.1 VOR UND WÄHREND DER LEKTÜRE Zurückstellung und Rückkehr nach Mondsee ▪ Kinderwunsch Oskar: „Am Sonntag, den 16. Juli [...]" (S. 259). ▪ Verschwinden von Wally und Georg ▪ Umbenennung in Milch Sándor Margots Mutter, Lore Neff: ▪ Zerstörung von Darmstadt ▪ Tod, Stille, Dunkelheit Kurt: Seit zwei Tagen haben wir plötzlich Hochsommer [...]" (S. 237). Bei uns herrscht jetzt Hochsommerwetter [...]" (S. 241). E Schwarzindien [...] das klingt heute ganz anders als im März, jetzt klingt es, als liege es nicht um die Ecke. Jetzt bist du schon drei Monate weg und hast dich nicht gerührt" (S. 243). Und draußen das herrliche Sommerwetter" (S. 244). ■ wird zum Horcher ausgebildet Ärger mit den Eltern Angst, Schuldgefühle gegenüber Nanni Herbst 1944: Veit: ▪ Fahrt nach Vöcklabrück zur Nachmusterung ▪ Fälschen der Zurückstellungen und Rückkehr nach Mondsee ▪ Einnahme von Pervitin aus Angst vor Entdeckung des Betrugs Konflikt mit dem Onkel ■ 79 Oskar: [...] und mich von der Herbstsonne wärmen lassen" (S. 262). Der Herbst hatte seine Herrschaft über der Stadt gefestigt, es war eine farblose Zeit" (S. 399). Im September war ich tagsüber oft an der Donau herumgelungert [...]" (S. 399). 1 AU U " Herannahen der Front Lagerkoller durch Überbelegung der Zimmer Margots Mutter, Lore Neff: Am 11. September hatten wir einen großen Angriff [...]" (S. 267). „Von Onkel Jakob ist heute ein kurzer Brief vom 2. Oktober gekommen [...]" (S. 273). M Ja, du, liebe Margot, der Herbst hat sich breitgemacht [...]" (S. 276). „Ein Brief vom 12. September, eine Karte vom 20. September und ein Brief vom 4. Oktober" (S. 277). ▪ Zerstörung von Darmstadt ▪ kurze Heimataufenthalte von Margots Vater für Reparaturen ▪ Tod, Stille, Dunkelheit, Schlafmangel Kurt: Es ist richtig Herbst geworden [...]" (S. 386). „Der Himmel ist manchmal wie durchsichtig, das Herbstlicht wie ausgelaugt [...]" (S. 386). ▪ Teil der Volksgrenadier-Division ▪ Besitz einer eigenen Spatentasche ■ Trauer um Nanni ■ Adressierung der Briefe an seinen Freund Ferdi Winter 1944: Veit: ▪ Ende November: Beorderung aus Wien ▪ erhöhter Pervitinkonsum ▪ Verhaftung des Brasilianers und Mord am Onkel ■ Abschied vom Brasilianer Entsorgung des Schlüssels zur Wohnung in der Possingergasse Schuldgefühle gegenüber Wally und Georg Hunger, Angst vor Hetzjagden und Tod . Nachmusterung in Wien ▪ zweiter Besuch bei den Eltern: Ausschluss aus Familie; Besuch von Hildes Grab H E ■ Treffen mit Kurt ▪ Rückkehr nach Mondsee ▪ Schnee, knochenbleiche Berge und grauer Himmel ▪ Trauer, Schuldgefühle, Sorgen um Brasilianer E Liebesgeständnis und Zukunftspläne mit Margot Hoffnung, Zuversicht, Leichtigkeit Abschied von Mondsee und Margut Oskar: „Am schlimmsten war die Nacht auf den Allerheiligentag [...]" (S. 405). „Hätte gerne gute Handschuhe, meine taugen nicht viel, und die Kälte tut weh" (S. 418). entliche Gewalt gegen Jude B Albträume vom Krieg ▪ Reue, nicht nach Afrika ausgewandert zu sein ▪ ständiger Namenswechsel E E Registrierung für Arbeitslager in Österreich Transport und Marsch nach Österreich Erscheinung von Wally Margots Mutter, Lore Neff: „Am Allerheiligentag wanderte ich von einem Friedhof zum nächsten [...]" (S. 371). „[...] und jetzt kommt der Winter [...]" (S. 374). ,,In unserem Haus wird sonst nichts von Weihnachten zu sehen sein [...]" (S. 381). [...], seit seinem Urlaub im November hat er noch keine Wäsche gewechselt [...]" (S. 381). [...] zum Anfang des Winters" (S. 382). [...] an den Weihnachtstagen [...]" (S. 382). [...] am Beschertag um vier Uhr (...) am zweiten Feiertag gegen Abend [...]" (S. 383). ▪ Einsamkeit, Angst vor dem Winter ▪ Verschlechterung der Beine ▪ Verschlechterung des psychischen Zustands von Margots Vater Kurt: „Und dazu das dezemberliche Grauen über der Landschaft [...]" (S. 392). „Aber natürlich ist es auch in Wien schwer, Weihnachten unter den gegebenen Verhältnissen" (S. 395). Jetzt hat meine erste Soldatenweihnacht angefangen, es ist nämlich das erste Weihnachtspaket eingetroffen, von Tante Hilli. Mein Unteroffizier hat mir verboten, das Paket vor dem 24. Dezember zu öffnen [...]" (S. 397). Begegnung mit Veit, der ihm seine Briefe an Nanni zurückgibt Versetzung nach Schlesien, direkt hinter die Frontlinie ▪ erste Soldatenweihnacht ☐ Trauer um Nanni Figurenkonstellation Bernard Georg Kinder Wally Frau Leben in Sicherheit mit seiner Familie ohne Verfolgung - Jüdischer Zahn- techniker aus Wien - Flüchtet nach Buda- pest Frau Wally, Kinder - Opfer des NS-Regime (Jude) Oskar Meyer Johann Kolbe Budapest Wien Ludwig Soldat Verwandt Liebesbeziehung Sozialer Kontakt Einstellung zum Krieg Lebenssituation Wünsche Darmstadt Mondsee Schwarzindien Tötet Onkel Lilo - Mutter Kolbe Eltern Verheiratet Studieren (Bildung) Bürgerliches Leben in Wien mit Margot 24 jähriger Sohn wurde an der Front verletzt - Distanz zum Eltern- haus - Übergangsbleibe Mond- see - Krieg = sinnlos - Distanz zum Regime - gezeichnet vom Krieg (PTBS) Veit Kolbe Kümmert Liebespaar sich Mutter Ritler Beziehung mit Nanni - 16 kähriger Azubi zum Horcher - Verliebt und unsicher - Begrenzt emphatisch abgeklärt - Pflichtbewusst für sein Alter Margot Vermieterin Eltern Regime freundlich mit Achtung vor dem Militär Lässt abblitzen Vermieterin Kurt Ritler Trude Dohm Der Krieg hat ihr viel genommen Leichte Kriegsabgeneigheit - Versicherungskauffrau - Verheiratet mit einem Soldaten - Alleinerziehende Mutter - Kriegsende Beziehung zu Veit weiterführen Abgeklärt und verletzlich, selbstständig Sucht nach der wahren Liebe (Veit) Schwester Tante Eltern Ehe Hilli Schaller Nanni Schaller Liebespaar Lehrerin Margarete Bildstein Geschwister Mutter Freundschaft Hass Max Dohm Brasilianer Lore Neff Justus Neff