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Unter der Drachenwand; Analyse Frage der Schuld

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Ausarbeitung

Unter der Drachenwand; Analyse Frage der Schuld

 Unter der Drachenwand
Analyse zu einem Ausschnitt aus dem Kapitel 32 (S.451 Z.10 bis S.453 Z.11)
• Fokus auf die Frage der Schuld
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Textstelle (S.451-453) - Veit trifft auf den Juden Oskar - beginnt seine Schuld zu hinterfragen

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Unter der Drachenwand Analyse zu einem Ausschnitt aus dem Kapitel 32 (S.451 Z.10 bis S.453 Z.11) • Fokus auf die Frage der Schuld Die Schuldfrage Veits Aufbau: 1. Einleitungssatz 2. Kontextualisierung (Zuvor) 3. Inhaltsangabe 4. Kontextualisierung (Nachher) 5. Sprachliche Analyse (Rhetorische Mittel, Erzähler, Sprache) Der Textausschnitt (S.451 Z.10 bis S.453 Z.11) aus dem Antikriegsroman „Unter der Drachenwand" von Arno Geiger verfasst und im Jahre 2018 veröffentlicht, thematisiert das erste Treffen Veits mit dem jüdischen Zwangsarbeiter Oskar Meyer, wo er beim Anblick des Leids Schuldgefühle bekommt. Zuvor geht Veit zum Arzt und bekommt 2 Tage Aufschub. Des Weiteren wird er für feldtauglich erklärt und möchte den Arzt bestechen. Der Protagonist erkennt, dass der Krieg ihm seine Jugend geraubt hat und Schuld dafür ist, dass er sich von seiner Familie distanzieren musste. Auf der Reise zur Ortschaft Berg begegnet der Protagonist einem Zwangsarbeiter. Veit Kolbe beobachtet wie ein Zwangsarbeiter mehrfach mit einem Stock von einem Wachmann geschlagen wird. Anschließend hinterfragt Veit das Geschehen und den Verursacher. Er beobachtete das weitere Geschehen, aber schreitet nicht ein. Danach wird der Protagonist auf einen anderen Zwangsarbeiter aufmerksam durch ein buntes Halstuch. Veit schildert, dass der Zwangsarbeiter Oskar Meyer ihn verwerflich anschaut solange bis man ihn auffordert weiterzuarbeiten. Zum Ende hin entfernt Veit sich von diesem Ort und gesteht sich ein, dass er immer ein Teil des...

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Krieges sein wird. Letztlich schreibt der Protagonist in sein Tagebuch, welche Erkenntnis er nun macht. Nachdem hinterfragt Veit das Verbrechen gegenüber Juden und kehrt zurück zum Mondsee, wo er sich bei Margot über die Neuigkeiten im Todesfall seines Onkels informiert und zum ersten Mal Trauer feststellt. Der Erzähler verwendet in diesem Textausschnitt eine Fülle von sprachlichen Mitteln, die Veits Unsicherheit bezüglich der Schuld hervorheben und die ersten Schritte der Übernahme von Verantwortung zum Vorschein bringen. Es handelt sich um einen personalen Ich-Erzähler, der das Geschehen detailliert beschreibt und mit einem Tagebucheintrag beendet. Es findet ein Wechsel zwischen Innen- und Außensicht statt. Durch die Metapher „die aufgerissene, aufgewühlte Erde" (S.451 Z.11) wird deutlich, dass Veit viele, kleine Details in seiner Umgebung wahrnimmt. Dies wird erneut deutlich als er vom Wachmann weggeschickte wird und die Geräusche der Arbeit der Zwangsarbeiter beschreibt (Vgl. S.452 Z.54ff.). Der Ausdruck ,,aus einiger Entfernung“ (S.451 Z.13) verdeutlicht, dass Veit sich seiner Verantwortung noch nicht bewusst wird, doch diese rückt näher. Veit beschreibt die Situation des geschlagenen Zwangsarbeiter mit den Klimax „Kein Laut […], kein Schreien und kein Stöhnen“ (S.452 Z.18), was daraufhin deutet wie unwirklich ihm die Situation vorkommt, da es bis dato für ihn schwer vorstellbar war wie es den Juden im Krieg ergeht. Der Vergleich „der Arm mit dem Stock ging auf und ab wie von einer Schnur gezogen" (S.451 Z.22f.) verdeutlicht, dass Veit das Handeln des Wachmannes als eine Art Marionette des Krieges sieht. Die darauffolgende Rhetorische Frage bringt erste Schuldgefühle zum Vorschein. Veit hinterfragt zwar er die „Schnur“ hält, jedoch wirr durch die Ellipse und zugleich seine eigene Antwort auf die Frage „Mag sein“ (S.451 Z.23) deutlich, dass Veit sich selbst noch unsicher ist über seine Schuld. Der Protagonist hinterfragt das Vorgehen bzw. Handeln des Wachmannes, als er dessen Handeln mit einer „Heldentat" (S.351 Z.24) vergleicht und das weitere Vorgehen detailliert beschreibt (Vgl. S.451 Z.25ff.). Der Ausdruck ,,in tatenlosen Ersetzen" (S.452 Z.3) unterstreicht, dass Veit sich seiner Schuld schrittweise bewusst wird. Dies zeigt sich ebenso als er beschreibt wie er es so nachvollziehen kann ,,warum Zwangsarbeiter wie Besoffene gingen" (S.452 Z.6f). „Beinahe im Dreck stecken" (S.452 Z.7ff) verdeutlicht das Mitgefühl und die Empathie Veits. Der Protagonist wird auf den Zwangsarbeiter Oskar Meyer durch das bunte Halstuch aufmerksam und beschreibt sein äußerliches Erscheinungsbild sehr detailliert (Vgl. S.452 Z.9ff.). Anhand dessen das Veit bemerkt, dass ihn Oskar verwerflich anschaut zeigt, dass Veit gegenüber Oskar Scham- und Schuldgefühle empfindet (Vgl.S.452 Z.14ff.). Dies unterstreicht, dass die beiden Erzählerstimmen in keinem guten Verhältnis stehen. Der Protagonist realisiert welche harte Arbeit die. Zwangsarbeiter machen müssen. Dies wird durch die Adjektive „schwere“ und „kalte“(S.452 Z.10) deutlich mit der Veit die Erde beschreibt, die die Zwangsarbeiter weg schaufeln. Zudem bekennt sich Veit seiner Schuld als er vom ,,verstecktem Hass"(S.452 Z.22f) spricht. Dies wird immer wieder durch die detaillierten Beschreibungen seiner Umgebung deutlich, durch die er die Arbeit der Zwangsarbeiter infrage stellt( Vgl. S.452 Z.24ff). Zudem hat Veit ein distanziertes Verhältnis zu den Wachmännern. Letztlich gesteht er sich ein, dass er für ,,immer in diesen Krieg bleiben wird als Teil von ihn" (S.453 Z.4f) und übernimmt somit die Verantwortung für sein Handeln als Soldat. So schreibt der Protagonist selbst, dass die Erkenntnis der Schuld erst ,,hinter ihn her geht“ und „selten voraus", was erneut hervorhebt, dass er sich nun seiner Schuld bewusst ist, diese aber erst kommt wenn es schon zu spät ist (Vgl.S.453 Z.8ff.). Demnach bezeichnet er den Krieg bzw. das Unwissen seiner Schuld als „unnützer Esser" (S.453 Z.10ff). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Textausschnitt von großer Bedeutung ist für die Entwicklung Veits, da anhand den sprachlichen Mittel zu Beginn deutlich wird, dass Veit sich unsicher über seine Schuld ist, doch durch die detaillierten Beschreibungen der arbeitet Zwangsarbeiter, wodurch er seine Schuld hinterfragt, übernimmt er letztlich Verantwortung und sieht den Krieg als ein Teil von ihm. Diesbezüglich wird die Entwicklung falls deutlich, da er sich erstmalig seiner Schuld stellen will und Schamgefühle entwickelt.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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