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Vergleich Iphigenie und Penthesilea

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Vergleich Iphigenie und Penthesilea
In den Dramen,,Iphigenie auf Tauris" von Johann Wolfgang von Goethe und ,,Penthesilea" von
Heinrich von
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In den Dramen,,Iphigenie auf Tauris" von Johann Wolfgang von Goethe und ,,Penthesilea" von
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Vergleich Iphigenie und Penthesilea In den Dramen,,Iphigenie auf Tauris" von Johann Wolfgang von Goethe und ,,Penthesilea" von Heinrich von Kleist geht es um zwei Frauen in der Hauptrolle, welche sich beide in einem Gewissenskonflikt befinden. Im Vergleich der beiden Figuren wird deutlich, dass sie sich in der Konflikt Bewältigung sehr unterscheiden. Iphigenie ist eine Figur aus der griechischen Mythologie und sie stammt aus dem Geschlecht der Tantaliden, auf dem ein Fluch liegt. Sie befindet sich auf der Insel Tauris nachdem die Göttin Diana sie vor der Opferung gerettet hat. Dafür hat sie die Aufgabe als Priesterin alle fremden, die auf die Insel kommen zu Opfern. Iphigenie ist sehr Dankbar über ihre Rettung, dennoch sehnt sie sich sehr nach ihrer Heimat und nach ihrer Familie. Als zwei fremde Griechen auf die Insel kamen und festgenommen wurden, stellte sich heraus, dass es ihr Bruder Orest und sein Freund Pylades sind, welche sie opfern soll. Diese wollten zusammen mit Iphigenie die Insel verlassen um den Fluch, der auf ihrer Familie liegt zu brechen. Pylades überlegte sich ein Plan wie sie alle drei heimlich verschwinden konnten. Doch Iphigenie wollte den König Thoas nicht überlisten. Der König hatte zuvor Iphigenie gebeten seine Frau zu werden, doch sie lehnte es ab. Aus Respekt vor Thoas entscheidet sie sich ihn über den...

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Betrug und dem Plan zu erzählen und bittet ihn, die drei in Frieden gehen zu lassen. Nachdem Iphigenie ihre Geschwister Schaft bewiesen hat und auf Thoas versprechen, dass sie irgendwann wieder nachhause darf, hingewiesen hat, lässt er sie gehen. Bei den Amazonen aus dem Roman ,,Penthesilea" steht das Rosenfest an. Dafür haben sie zahlreiche Griechen und Trojaner angegriffen und gefangen genommen. Die Krieger dienen den Amazonen zur Zeugung der Nachkommen und zur Sicherung des Fortbestands vom Amazonenvolk, welcher nur aus Frauen besteht. Penthesilea ist die Königin der Amazonen. Sie ist aber noch nicht bereit für das fest, denn sie begehrt einen bestimmten Griechen, welchen sie noch nie besiegen konnte. Obwohl im letzten Kampf er sie verletzt hatte und die amazonen genug Krieger gefangen hatten, will sie nochmal in den Kampf ziehen um Achilles zu besiegen. Penthesileas Beraterin Prothoe versucht sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Diese lässt sich aber nur schwer umstimmen. Im Vergleich zwischen Iphigenie und Penthesilea, wird deutlich, dass beide Frauen starke Personen sind. Zudem befinden sich beide in einem Gewissenskonflikt. Dennoch unterscheiden sie sich in ihrer Art damit umzugehen. Auch sind beide bereit einige Risiken einzugehen, auch wenn sie jeweils andere Beweggründe haben. Iphigenie und Penthesilea sind Figuren aus der Antike. Iphigenie geht das Risiko ein Thoas die Wahrheit zu erzählen und gefährdet damit ihr Leben und auch das Leben von Orest und Pylades. Ihr ist bewusst was auf dem Spiel steht, daher überdenkt sie ihr Vorhaben genau und ringt mit sich selbst. (Vgl. Iphigenie Z. ) Zu einem möchte sie das Vertrauensverhältnis von Thoas und ihr nicht zerstören aber andererseits weiß sie nicht wie Thoas reagieren wird. Iphigenie entscheidet sich dennoch für die Wahrheit und gegen die Lüge. Penthesilea hingegen will unbedingt diesen ein bestimmten Mann für ihr Wohl. (Vgl. Penthesilea Z. 53) Sie ist zu stolz um die Niederlage gegen Achilles einzugestehen. Sie nimmt, mit ihrem Wunsch nochmal in den Kampf zu gehen, auch das Leben von den Amazonen und ihr eigenes in Kauf. Die beiden unterscheiden sich auch in der Art ihrer Waffen. Während Iphigenie mit ihrem Verstand, ihren Worten und mit Menschlichkeit ,,kämpft" um ihren Willen durchzusetzen, nutzt Penthesilea richtige Waffen, welche andere Körperlich verletzen. Dieses würde Iphigenie stets ablehnen und immer einem Kampf vermeiden wollen. Penthesilea hingegen wäre zum Töten bereit. Sie ist eher wie ein schmollendes Kind, dass nicht das bekommt was sie haben will. (Vgl. Penthelisea Z. 39) Als Königin hat sie eine wichtige und eine verantwortungsvolle Position ihrem Volk gegenüber. Durch ihre Sturheit und ihrem Egoismus, kann sie ihr Volk nicht so beschützen, wie es eine Königin tun sollte. Iphigenies handeln ähnelt eher dem Menschenbild der Weimarer Klassik. Der Leitgedanke war, die Autonomie der Menschen und ihrer Gedanken und Gefühle. Die Menschen sollen als Vernunftwesen ihr Handeln aus freiem Willen gestalten und ihr leben nach moralischen Grundsätzen führen. Iphigenie ist eher pazifistisch und handelt nach ihrem Verstand. Sie bedenkt ihr handeln und vergisst dabei nicht ihre moralischen Werte und Prinzipien. Penthesilea lässt sich nur von ihren Gefühlen leiten und benutzt nicht ihren Verstand. Ihre Handlungen sind unbedacht und nicht für das Wohl anderer, sondern ist hauptsächlich auf ihr eigenes bedacht. Zusammenfassend kann man sagen, dass beide Frauen mutig sind. Sie treffen Entscheidungen aufgrund unterschiedlicher Kriterien. Sie wollen sich beide nicht einem Mann unterordnen und zeigen sich daher emanzipiert. Iphigenie ist selbstbestimmt und das zeichnet auch das Menschenbild der Weimarer Klassik aus. Bisher zeigte sich ihr eigenes Handeln hauptsächlich durch das Bitten. Sie lügt nicht gerne und hat erkannt, dass sie auf Tauris in einer Gesellschaft lebt und daher sie nicht nur an sich denken kann, wenn sie heimlich die Insel verlässt. Ihr ist es wichtig, dass sie den Fluch brechen kann und um das zu schaffen entscheidet sie sich für die Wahrheit und Menschlichkeit. Aufgrund ihrer bedachten Handlung hat Iphigenie gesiegt. Während des Schauspiels durchläuft sie einen Prozess der Emanzipation. Penthesilea ist dabei das Gegenteil von Iphigenie. Sie hat von beginn eine Machtposition als Königin und akzeptiert keine Niederlage gegen einen Mann. Trotz ihrer körperlichen und psychischen Verletzung gibt sie nicht auf und holt sich das was sie will. Dabei denkt sie nur an sich selbst und ihrem Stolz aber nicht an andere. Mit ihrem unbedachten Handeln kann sie die Amazonen und sich selbst in Gefahr bringen. Dieses Risiko geht sie aber dennoch ein, weil sie nicht erkennt, dass sie ihrem Volk und der Gemeinschaft gegenüber Verantwortung trägt. Daher entspricht Penthesilea nicht dem Menschenbild der Weimarer Klassik.