Erzählperspektive und Tempus
Die Erzählperspektive in "Willkommen und Abschied" ist die des lyrischen Ichs. Diese Ich-Perspektive ermöglicht es dem Leser, die Gefühle und Erlebnisse des Protagonisten unmittelbar mitzuerleben.
Das vorherrschende Tempus ist das Präteritum, was dem Gedicht einen erzählenden, fast epischen Charakter verleiht. Interessanterweise gibt es eine Ausnahme in der vierten Strophe, Vers 2, wo in die Gegenwart gewechselt wird. Dieser Tempuswechsel könnte als stilistisches Mittel interpretiert werden, um die Unmittelbarkeit des Abschieds zu betonen.
Example: "Ich ging, du standst und sahst zur Erden" (Strophe 4, Vers 29) - Hier wird die Vergangenheitsform verwendet, um den Moment des Abschieds zu schildern.
Die Verwendung des Präteritums ermöglicht es dem Dichter, die Ereignisse als abgeschlossen darzustellen, während der kurze Wechsel ins Präsens die emotionale Intensität des Moments hervorhebt.









