Einführung in "A Lesson Before Dying"
In Ernest J. Gaines' Roman "A Lesson Before Dying" wird Jefferson, ein junger schwarzer Mann, fälschlicherweise des Mordes beschuldigt und zum Tode verurteilt. Während des Prozesses vergleicht der Verteidiger Jefferson mit einem "Hog" (Schwein), um seine angebliche Unfähigkeit zu eigenständigem Denken zu betonen.
Miss Emma, Jeffersons Patentante, bittet daraufhin den Protagonisten Grant Wiggins – einen Lehrer für schwarze Schüler – Jefferson vor seiner Hinrichtung zu unterrichten. Sie möchte, dass Jefferson "als Mann und nicht als Schwein" stirbt. Wiggins nimmt diese Aufgabe widerwillig an, getrieben von seiner Tante Lou, die gemeinsam mit Miss Emma einen Plan schmiedet.
Die Geschichte spielt im rassistisch geprägten Süden der USA und zeigt, wie selbst in hoffnungslosen Situationen Würde und Menschlichkeit bewahrt werden können.
Merke: Das zentrale Thema des Romans ist die Transformation zweier Menschen – Jefferson lernt, in Würde zu sterben, während Grant lernt, Verantwortung für andere zu übernehmen.











