Die Welt von "The Giver"
In "The Giver" leben die Menschen in einer durchorganisierten Gemeinschaft, in der klare Regeln für ein reibungsloses Zusammenleben sorgen. Jede Familie besteht aus einem Vater, einer Mutter und zwei Kindern - einem Jungen und einem Mädchen. Die Zeremonien bestimmen den Lebensweg jedes Einzelnen, besonders die wichtige Zeremonie der Zwölfer, bei der Jugendliche ihre lebenslangen Berufe zugewiesen bekommen.
Die Ältesten führen die Gemeinschaft und treffen alle wichtigen Entscheidungen. Sie kontrollieren das Leben der Bewohner bis ins kleinste Detail. Individualität und Gefühle werden unterdrückt - die Menschen nehmen sogar täglich Pillen ein, um Emotionen zu dämpfen.
Gut zu wissen: In dieser Gesellschaft gibt es keine Farben, Jahreszeiten oder tiefe Gefühle. Die Menschen haben diese "Unannehmlichkeiten" aufgegeben, um ein Leben in Gleichheit und ohne Schmerz zu führen.
Kinder werden von Gebärmüttern zur Welt gebracht, die keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen. Die Ältesten entscheiden, welche Familie welches Kind erhält, und Regelverstöße werden mit "Entlassung" bestraft - ein Begriff, dessen wahre Bedeutung Jonas erst später entdeckt.











