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12/2 Kommunikationstheorien

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12/2 Kommunikationstheorien

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I Schulz von Thuns
Kommunikationsprozesse
a) Transport von Informationen (in Form von Zeichen bzw.
Sprache)
Interesse der Sprachwissen

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Kommunikationsmodell/ Vier-Ohren Modell - Schulz von Thuns; Geschlechtsspezifische Kommunikation - Deborah Tannen; Transaktionsanalyse - Eric Berne und Thomas A. Harris; Ich- Zustände und Transaktionen

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12/2 I Schulz von Thuns Kommunikationsprozesse a) Transport von Informationen (in Form von Zeichen bzw. Sprache) Interesse der Sprachwissenschaften und Technik b) Wechselseitigkeit von kommunikativen Prozessen Umweltbezogenheit (=sozialer Kontext der Interaktion) Interesse der Soziologie c) Kommunikationsmodell Kommunikationstheorien Ausgangspunkt: Missverständnisse und misslingende Kommunikation Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun Sender mit vier Schnäbeln Selbst- kund- gabe Sachinhalt ● Jede Nachricht hat vier Seiten ● Wenn zwei Personen kommunizieren, senden sie jeweils auf allen vier Ebenen → auf welcher Ebene der Empfänger hört, weiß der Sender im Voraus nicht Konflikte entstehen, wenn man auf unterschiedlichen „Ohren“ hört und die Nachricht anders wahrnimmt Äußerung Beziehungshinweis https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat KONGRUENTE NACHRICHT Stimmige Nachricht Alle Signale weisen in die gleiche Sinnrichtung ● Z.B.: ,,mir geht es gut“ + lächeln verpacken Appell Sender Signal https://kommunikation-lernen.de/kommunikation/ Reaktion Empfänger mit vier Ohren Empfänger Bei einer Nachricht sind sowohl sprachliche als auch nicht sprachliche Anteile (Mimik, Gestik, Tonfall, Art der Formulierung) enthalten. Diese können kongruent oder inkongruent sein: entschlüsseln INKONGRUENTE NACHRICHT Ausgesendete Signale und Aussage sind nicht stimmig; widersprechen sich Führt zu Verwirrung Z.B.: gesenkter Blick, nach unten gezogene Mundwinkel + „Mir geht es ausgezeichnet" 12/2 Übergroßes oder überempfindliches Ohr: Person nimmt einer der vier Botschaften immer besonders stark wahr Empfängnisvorgänge Etwas wahmehmen Etwas interpretieren Etwas fühlen Kommunikationstheorien Metakommunikation Meta= über • Wahrnehmung: Stirn runzeln • Interpretation: Angewidertes Gesicht • Gefühl: Wut, Enttäuschung Methoden und Mittel zur Vermeidung von Missverständnissen: Wissen um Kommunikationsprobleme Empfangsvorgänge kennen Feedback/ Meinungsaustausch Ich-Botschaften Metakommunikation Aktives Zuhören (Fokus auf Selbstoffenbarungsanteil; offene und ehrliche Frage, ob man Aussage richtig verstanden hat) Weltbilder und Grundbedürfnisse der Geschlechter Mann Gemeinsam Kommunikation analysieren Gespräche darüber führen wie man sich unterhält →schafft dadurch eine Distanz über Gespräch z.b: warum fühle ich...

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mich immer angegriffen? Il Geschlechtsspezifische Kommunikation nach Deborah Tannen Männer nehmen tendenziell die Welt eher als hierarchische soziale Ordnung wahrstreben nach Dominanz und Unabhängigkeit Innere Klarheit & Authentizität Entstehen von Wettkampfsituationen, in denen Machtgewinn oder - erhalt und Leistung ausschlaggebend sind Je mehr man sich bewusst ist, was man will, denkt und fühlt → umso eher kann man dafür sorgen, dass der Andere die Aussage nicht missversteht Frau Frauen hingegen sehen die Welt vor allem als Netzwerk zwischenmenschlicher Beziehungen versuchen durch Gesprächsverhalten Nähe und Bindungen aufzubauen Betrachten das Leben als ein Leben in einer Gemeinschaft; wichtigstes Ziel ist die Vermeidung von Isolation 12/2 Auswirken auf Gesprächsverhalten Sprachstil Zuhören Kritik: ● Mann Versuchen Dominanz zu erreichen, indem sie Aufmerksamkeit auf sich ziehen (durch z. B.: Witze, Fachwissen, Anekdoten, etc.) → Berichtssprache Erwarten ruhigen Zuhörer, der ihnen die volle Aufmerksamkeit schenkt, während sie berichten Persönlichkeitsmodell FÜHRSORGLICH Kritik Macht Liebe Zuwendung Aufmerksamkeit Achtung Anteilnahme Mann Stereotypen verfestigen sich Stereotypische Einteilung in Mann und Frau (heut zu Tage: mehrere Geschlechter bzw. non- binär) Keine Ausnahmen; nicht jede Frau/ Mann verhält sich genau so BEVORMUNDEND Anweisungen Einstellungen Warnungen III Transaktionsanalyse nach Eric Berne und Thomas A. Harris Eltern ICH Ich liebe Dich, Du kannst, Du darfst, Keine Angst, Verlier nicht die Kontrolle, Laß das, Mach das so, Du bist OK, Du bist nicht OK... Kommunikationstheorien Sei lieb, sei brav, Sei tapfer, Du bist der Beste, Halt die Augen auf, Hör nicht auf die anderen, Beiß die Zähne jetzt zusammen... Vergleich zu Freud Gemeinsamkeiten Die Ich-Zustände Transaktionsanalyse nach Eric Berne SACHLICH Analyse Vernunft Abwägen Beurteilen Strukturieren Planen Erwachsenen ICH Ich habe den Überblick, Ich habe die Kontrolle, Ich kenne mich selbst, Ich bin da... Herstellung von Gemeinschaft, verpönt sich hervorzutun → Beziehungssprache Erwarten aktive, aufmerksame und unterstützende Zuhörer, die ggf. das Gehörte kommentieren, Feedback geben und verbal oder non-verbal Interesse zeigen NATÜRLICH & FREI spielerisch kreativ neugierig intuitiv (c) www.g-wie-gastro.de Frau Kind ICH Frau ANGEPASST ängstlich ohnmächtig mutlos Ich will, Ich traue mich, Ich habe Lust, Ich will spielen, Ich brauche Hilfe, Ich darf nicht vertrauen, Ich muss zu allen lieb sein, Ich kann nichts, Ich bin schwach, Ich muss jetzt stark sein, Ich muss mich wehren, Ich bin dumm... REBELLISCH trotzig wütend aggresiv Drei Ebenen der Persönlichkeit / Psyche mit vergleichbaren Triebkräften 12/2 Unterschiede: Freud liefert ein Denkmodell, Berne stellt die Zustände als konkret erlebbar und realistisch dar. Der Mensch befindet sich immer in einem der Zustände. Berne stellt der tiefenanalytischen Psychoanalyse Kommunikation und Gruppendynamik gegenüber. ● ● Drei Formen von Transaktionen Parallele Transaktion ● ● eine Aussage von einem Ich-Zustand an einen Ich-Zustand des Gesprächspartners richtet und die Reaktion genau auf diesem Transaktionsweg zurückläuft Wirkung: Fortsetzung des Gesprächs, jedoch ist die Kommunikation deshalb nicht immer fruchtbar und konstruktiv Gekreuzte Transaktion ● Berne vermittelt das abstrakte Modell der Psychoanalyse durch das TA Modell in allgemeinverständlicher Sprache ● Kommunikationstheorien wenn der Empfänger aus einem anderen Ich-Zustand antwortet, als aus dem vom Sender angesprochenen Wirkung: Unterbrechung der Kommunikation → Manche gekreuzten Transaktionen sind destruktiv, andere können aber auch Vorteile haben Verdeckte Transaktion ● parallel zur ausgesprochenen auch noch eine verdeckte Transaktion. Man kann also von zwei verschiedenen Kommunikationsverläufen sprechen, in denen mehr als zwei Ich- Zustände gleichzeitig wirksam werden Verdeckte Transaktionen bestehen aus einer gesprochenen Spiel nach Eric Berne ● Regelmäßige Abfolge von verdeckten Transaktionen ● Emotionaler Gewinn; meist auf Kosten eines anderen Menschen Konstruktiv: z.B.: Flirten, destruktiv: Narzisst EL ER Einstellung gegenüber sich selbst und anderen (Rainer Schmidt) Ich bin nicht o.k. - Du bist o.k. (depressive Grundposition) Ich bin o.k. - Du bist nicht o.k. (arrogante Grundposition) K EL ER K EL ER EL ER EL ER K EL Mitteilung (der sozialen Ebene) und einer verdeckten Botschaft (psychologische Ebene). Wirkung: In wenigen Fällen (z. B. beim Flirten) sind sie konstruktiv, in der Regel jedoch destruktiv. Eine regelmäßige Abfolge von verdeckten Transaktionen nennt Berne „Spiel“ ER K Ratschläge für gelungene Kommunikation: Eltern-Ich bremsen (holt sie in Gegenwart zurück): Körperspannung lösen, Körperliche Betätigung, Thema wechseln, sprechen sie mit jemanden, schlafen, beten,.... Eltern-Ich-Schranken: (Begebung in Erwachsen-Ich oder Kindheits-Ich; Kommunikation im hier und jetzt) Stimmen sie zu, schweigen, aufschreiben EL ER EL ER K EL ER K ** EL ER EL ER K EL ER K 12/2 Kommunikationstheorien Ich bin nicht o.k. Du bist nicht o.k. (verzweifelte G.) Ich bin o.k. - Du bist o.k.(angestrebte G.)

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Kommunikationsmodell/ Vier-Ohren Modell - Schulz von Thuns; Geschlechtsspezifische Kommunikation - Deborah Tannen; Transaktionsanalyse - Eric Berne und Thomas A. Harris; Ich- Zustände und Transaktionen

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B.: Witze, Fachwissen, Anekdoten, etc.) → Berichtssprache Erwarten ruhigen Zuhörer, der ihnen die volle Aufmerksamkeit schenkt, während sie berichten Persönlichkeitsmodell FÜHRSORGLICH Kritik Macht Liebe Zuwendung Aufmerksamkeit Achtung Anteilnahme Mann Stereotypen verfestigen sich Stereotypische Einteilung in Mann und Frau (heut zu Tage: mehrere Geschlechter bzw. non- binär) Keine Ausnahmen; nicht jede Frau/ Mann verhält sich genau so BEVORMUNDEND Anweisungen Einstellungen Warnungen III Transaktionsanalyse nach Eric Berne und Thomas A. Harris Eltern ICH Ich liebe Dich, Du kannst, Du darfst, Keine Angst, Verlier nicht die Kontrolle, Laß das, Mach das so, Du bist OK, Du bist nicht OK... Kommunikationstheorien Sei lieb, sei brav, Sei tapfer, Du bist der Beste, Halt die Augen auf, Hör nicht auf die anderen, Beiß die Zähne jetzt zusammen... Vergleich zu Freud Gemeinsamkeiten Die Ich-Zustände Transaktionsanalyse nach Eric Berne SACHLICH Analyse Vernunft Abwägen Beurteilen Strukturieren Planen Erwachsenen ICH Ich habe den Überblick, Ich habe die Kontrolle, Ich kenne mich selbst, Ich bin da... Herstellung von Gemeinschaft, verpönt sich hervorzutun → Beziehungssprache Erwarten aktive, aufmerksame und unterstützende Zuhörer, die ggf. das Gehörte kommentieren, Feedback geben und verbal oder non-verbal Interesse zeigen NATÜRLICH & FREI spielerisch kreativ neugierig intuitiv (c) www.g-wie-gastro.de Frau Kind ICH Frau ANGEPASST ängstlich ohnmächtig mutlos Ich will, Ich traue mich, Ich habe Lust, Ich will spielen, Ich brauche Hilfe, Ich darf nicht vertrauen, Ich muss zu allen lieb sein, Ich kann nichts, Ich bin schwach, Ich muss jetzt stark sein, Ich muss mich wehren, Ich bin dumm... REBELLISCH trotzig wütend aggresiv Drei Ebenen der Persönlichkeit / Psyche mit vergleichbaren Triebkräften 12/2 Unterschiede: Freud liefert ein Denkmodell, Berne stellt die Zustände als konkret erlebbar und realistisch dar. Der Mensch befindet sich immer in einem der Zustände. Berne stellt der tiefenanalytischen Psychoanalyse Kommunikation und Gruppendynamik gegenüber. ● ● Drei Formen von Transaktionen Parallele Transaktion ● ● eine Aussage von einem Ich-Zustand an einen Ich-Zustand des Gesprächspartners richtet und die Reaktion genau auf diesem Transaktionsweg zurückläuft Wirkung: Fortsetzung des Gesprächs, jedoch ist die Kommunikation deshalb nicht immer fruchtbar und konstruktiv Gekreuzte Transaktion ● Berne vermittelt das abstrakte Modell der Psychoanalyse durch das TA Modell in allgemeinverständlicher Sprache ● Kommunikationstheorien wenn der Empfänger aus einem anderen Ich-Zustand antwortet, als aus dem vom Sender angesprochenen Wirkung: Unterbrechung der Kommunikation → Manche gekreuzten Transaktionen sind destruktiv, andere können aber auch Vorteile haben Verdeckte Transaktion ● parallel zur ausgesprochenen auch noch eine verdeckte Transaktion. Man kann also von zwei verschiedenen Kommunikationsverläufen sprechen, in denen mehr als zwei Ich- Zustände gleichzeitig wirksam werden Verdeckte Transaktionen bestehen aus einer gesprochenen Spiel nach Eric Berne ● Regelmäßige Abfolge von verdeckten Transaktionen ● Emotionaler Gewinn; meist auf Kosten eines anderen Menschen Konstruktiv: z.B.: Flirten, destruktiv: Narzisst EL ER Einstellung gegenüber sich selbst und anderen (Rainer Schmidt) Ich bin nicht o.k. - Du bist o.k. (depressive Grundposition) Ich bin o.k. - Du bist nicht o.k. (arrogante Grundposition) K EL ER K EL ER EL ER EL ER K EL Mitteilung (der sozialen Ebene) und einer verdeckten Botschaft (psychologische Ebene). Wirkung: In wenigen Fällen (z. B. beim Flirten) sind sie konstruktiv, in der Regel jedoch destruktiv. Eine regelmäßige Abfolge von verdeckten Transaktionen nennt Berne „Spiel“ ER K Ratschläge für gelungene Kommunikation: Eltern-Ich bremsen (holt sie in Gegenwart zurück): Körperspannung lösen, Körperliche Betätigung, Thema wechseln, sprechen sie mit jemanden, schlafen, beten,.... Eltern-Ich-Schranken: (Begebung in Erwachsen-Ich oder Kindheits-Ich; Kommunikation im hier und jetzt) Stimmen sie zu, schweigen, aufschreiben EL ER EL ER K EL ER K ** EL ER EL ER K EL ER K 12/2 Kommunikationstheorien Ich bin nicht o.k. Du bist nicht o.k. (verzweifelte G.) Ich bin o.k. - Du bist o.k.(angestrebte G.)