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Ethik & Philosophen

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wissenschaftliche Auseinandersetzung mit
Moral
das Reflektieren über Kriterien des Handelns
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-Ethik & Moral -Wert & Norm -Gewissen -Tugendethik des Aristoteles -Hedonismus des Epikur -Pflichtethik nach Immanuel Kant, kategorischer Imperativ, Utilitarismus -Dilemma -ethische Urteilsbildung

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ETHIK wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Moral das Reflektieren über Kriterien des Handelns fast schon wie ,,Richtlinien" bezieht sich eher auf Allgemeinheit ● klärt, ob die faktischen gesellschaftlichen Annahmen & Entscheidungen wirklich gut sind besonders wichtig: wenn Vorstellungen konkurrieren, neue Herausforderungen entstehen, gesellschaftlicher Konsens über fundamentale Grundrechte (z. B. Menschenrechte) wegbricht Wert ● Ehrlichkeit • Treue ● Freiheit • Hilfsbereitschaft Leben • Umwelt Werte ● • Folter • Todesstrafe MORAL (ETHOS) Gesamtheit der Überzeugungen einer Gesellschaft, welche Handlungen erlaubt, geboten oder verboten sind konkrete Handlungen Norm Du sollst nicht lügen! Du sollst deinen Partner nicht betrügen! Jeder Mensch darf seine eigene Entscheidung treffen! Du sollst anderen helfen! ●Du sollst nicht töten! Du sollst die Umwelt schützen! Normen Regeln zur Orientierung von Gruppen/Einzelnen; beschreiben menschliches Verhalten & schreiben es vor alle Verhaltensregeln, Sitten, Konventionen, Sinnvorstellungen, die in (einem Teil) der Gesellschaft gültig sind ● geprägt durch Erziehung/Zusammenleben grundlegende Leitvorstellungen; bilden ab, was als gut/erstrebenswert gilt (z.B. Solidarität, Gerechtigkeit, Frieden) grundlegende Übereinstimmung der Werte entscheidend für friedliches Zusammenleben in Gesellschaft Ausdrucksform meistens Verbote/Gebote Beispiele für Fragen, bei denen eine ethisch-moralische Entscheidung getroffen werden muss: •Sterbehilfe ●genetische Veränderungen Gewissen kindliches innere Stimme, die uns sagt, ob unser Handeln richtig oder falsch ist lässt uns dies auch mit unserem Schuldbewusstsein realisieren entwickelt sich im Laufe des Lebens, v.a. durch Erziehung Übergang zur autonomen Stufe Spickzettel etwas Gefundenes behalten? • soll es eine Organspendepflicht geben? • einen einzelnen Menschen opfern, um viele zu retten? wann schlechtes Gewissen: • wenn man jemanden absagen muss • wenn man sich für etwas entscheiden muss & dadurch jemanden verletzt beim Lügen Entwicklungsstufen des...

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Gewissens mündiges Humangewissen Gehorsamsgewissen 1 bis 7/8: unreflektiertes Befolgen von Vorschriften →in ihnen werden durch eine Autorität verfügte Normen gesehen logische Konsequenz der Nichtbefolgung →→Strafe • heteronome Moralstufe des Gewissens oberste Maxime kindlichen Handelns: Gehorsam gegenüber Verhaltensweisen & Normen von Autoritätspersone ● Regeln werden anerzogen/von Autoritätspersonen vorgelebt 2 Entwicklung nur in Auseinandersetzung mit der Umwelt Sozialisierungsprozess: Kind stellt bestehende Normen/gültige Regeln infrage →allmähliche Ausbildung eigener Entscheidungsfähigkeit ● distanziert sich von vorgegebenen Normen & bisher übernommenen Verhaltensregulationen 3 am Ende der Reifezeit des Gewissens ● eigenes Wertesystem → folgt den von ihm als richtig erkannten Normen kann aufgrund seiner Vernunft, Einsicht, Normen, Werte eigenständig reflektieren Gewissenkonflikt Widerstreit zwischen gleichberechtigten Forderungen, von der die eine sich nur auf Kosten der anderen realisieren lässt •v.a. in so einer Situation brauchen wir Orientierung & Maßstäbe für unsere Entscheidung Autoritäten (Eltern) Gesetzen (Grundgesetz) christliches Menschenbild Textinhalt Erschaffen des Menschen • Lob Gottes Dank, wie Gott den Menschen erschaffen hat ● Überlieferungen (Bibel) • Gedanken von Philosophen (Immanuel Kant) Gott hat was ihm ähnlich erschaffen ●wir sollen gut auf Tiere/Pflanzen Acht geben Kain schlägt Abel, da Gott nur auf Abel blickte, danach wird Kain für seine Untat bestraft wir sind Gottes Geschöpfe gab Menschen bestimmte Zeit & Macht alle sollen Furcht vor Gott haben lehrt sie, Gutes & Böses zu erkennen wir sollen gute Werte tun Gott hat alles für uns vorbereitet ● Gott will etwas retten Gott liebt uns Gott verlässt uns nie Gott schenkt uns Leben Barmherzigkeit ,,so geh hin & tu desgleichen" hoffnungsvoll aufs Himmelreich warten ›Sicherheit, dass er uns rettet, egal wie es uns geht christliche Medienethik ● demütig vor Gott sein Gott von ganzem Herzen lieben deinen Nächsten lieben wie dich selbst Kernaussage Menschen sehen meistens (erst) nur das Äußerste & der Herr sieht gleich das Innere christliche Ethik - Handeln in Jesu Nachfolge - Antworten der Bibel ● man soll sich an die 10 Gebote halten Gottes Wort halten ●Liebe üben Mensch als Herrscher der Erde erschaffen/soll über Erde herrschen Mensch ist wie Gott →Gottes Ebenbildlichkeit Beeinflussung & man merkt nicht, dass es eigentlich das Böse ist ●klare Ansage machen Was ist der Mensch? Gottes Abbild Herrscher über alles, was Gott erschaffen hat als Mann & Frau › Kind, das von Gott angenommen wird staunenwertes Werk Gottes Geschöpf Gottes, das gute Werke tun soll & dafür von Gott Kraft bekommen hat soll seinen heiligen Namen loben Mensch ist Gott sehr ähnlich & soll in seinem Sinne auf der Erde handeln er soll Gott verehren, Gutes tun & mit dem Herzen denken Neider, Sünder Mensch ist von Gott abhängig, den er will uns retten & ewiges Leben schenken möglicher Grundsatz für den Umgang mit Medien nicht alles glauben, denn es kann alles scheinheilig & gut wirken, aber in echt eigentlich ganz anders sein →tun so, als wär alles perfekt man soll sich von Influencern nicht so sehr beeinflussen lassen Menschenwürde jeden Menschen gut behandeln →respektieren/nicht beleidigen durch viele Meinungen/Hassrede wird man evtl. beeinflusst Wahrheit sagen (keine Fake News) 10 Gebote der digitalen Ethik Erzähle & zeige möglichst wenig von dir. Akzeptiere nicht, dass du beobachtet wirst & deine Daten gesammelt werden. Glaube nicht alles, was du online siehst & informiere dich aus verschiedenen Quellen ● ● Lasse nicht zu, dass jemand verletzt & gemobbt wird. Respektiere die Würde anderer Menschen & bedenke, dass auch online Regeln gelten. Vertraue nicht jedem, mit dem du online Kontakt hast. Schütze dich & andere vor drastischen Inhalten. • Miss deinen Wert nicht an Likes & Posts. Bewerte dich & deinen Körper nicht anhand von Zahlen & Statistiken Schalte hin & wieder ab & gönne dir auch mal eine Auszeit. Tugendethik des Aristoteles 1 Glückseligkeit bzw. glückliches Leben = höchste Gut des menschlichen Lebens ● 2 glückliches Leben = tugendhaftes Leben 3 Unterscheidung der Tugenden ▪sittliche Tugenden: leiten das Begehrungsvermögen ▪ Verstandstugenden: bestimmen den Intellekt 4tugendhaft sein: ▪tugendhaften Habitus haben →eine Grundhaltung besitzen & aus der heraus zu handeln →Glückseligkeit wird über den Habitus der sittlichen & Verstandestugenden erreichbar Tugend eine als wichtig & erstrebenswert geltende Charaktereigenschaft, die eine Person befähigt, das sittliche Gute zu verwirklichen Eudämonie =allumfassendes & höchstes Ziel →Glück/Glückseligkeit Gutsein einer Sache hängt von der Erfüllung ihrer Funktion ab Zweck des Menschen: Logos =Vernunft; ein Mensch taugt, wenn er denkt →Zweck ist es, Vernunft zu nutzen ● Zusammenhang zwischen Denken & Tugend: Mensch taugt, wenn er denkt & ein tauglicher Mensch ist ein tugendhafter Mensch • Arete Tugend =Tauglichkeit/Bestzustand; meint aber kein Extrem Tugend Beispiel: Mut →wir verhalten uns weder lebensmüde noch feige, sondern tapfer tugendhaften Charakter bekommen: Gewohnheit; wir richten unser Verhalten stets mit Überlegung am bestmöglichen Mittelweg aus →tugendhafter Charakter →wahre Glückseligkeit Hedonismus des Epikur Lust ist das höchste Gut Voraussetzungen für lustvolles Leben: die Freiheit von Schmerzen & die Ruhe der Seele Lust =Abwesenheit eines natürlichen Mangels (z. B. Hunger) →Lustgewinn auch durch einfaches Brot zu erreichen, besonders, wenn Hunger sehr groß ist →man sollte versuchen mit möglichst wenig Nahrung auszukommen, damit die Lust beim Stillen des Hungers umso größer wird ●maßloser Konsum & Streben nach Luxus haben nichts mit Philosophie Epikurs zu tun ● Tugenden nur dann erstrebenswert, wenn sie die Lust vergrößern ● wichtig für glückliches Leben: gerecht & maßvoll sein & sich der Vernunft entsprechend zu verhalten geht davon aus, dass man unglücklich wird, wenn man nach Macht/Ruhm/Unsterblichkeit strebt alles was seelische Aufgeregtheit/Schmerzen lindert/Abhilfe verschafft Wohlbefinden von Seele & Geist →lustvolles Leben }" Lust Glückseligkeit: Ruhezustand ohne Bedürfnisse; erlangt man durch Lust (=Stillung des Schmerzes) hedonistische Spaßkultur Epikur →Zügellosigkeit →nur der Spaß zählt →maßlos materialistisch →Auskommen mit nur wenig ist gut →nicht von Dingen abhängig machen, weil die irgendwann auch weg sein könnten →durch Verzicht wird Lustempfinden gesteigert Pflichtethik nach Immanuel Kant Motivation, die einer Handlung zugrunde liegt, ausschlaggebend dafür, ob eine Handlung gut/schlecht ist (Motivation gut →Handlung auch gut) Motivation wichtiger als die Wirkung der Handlung eine Motivation ist gut, wenn sie in einer Pflicht begründet ist, die auf dem moralischen Gesetz des kategorischen Imperativs beruht kategorischer Imperativ ,,Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." →ist die in meinem Handeln zugrunde liegende subjektive Maxime verallgemeinerbar? →Kann sie als Maßstab dienen für alle? falls ja: Handlung kann erfolgen falls nein: Handlung ist verwerflich →universelles, verallgemeinerndes Prinzip Pflichtethik (deontologische Ethik) Nutzenethik (utilitaristische Ethik) 2 3 Utilitarismus ,,Handle so, dass dein Handeln das Glück der Mehrzahl der Betroffenen vermehrt & Leid mindert." Dilemma ● Situation, in der man sich zwischen mehreren Optionen entscheiden muss, von denen aber keine wirklich gut/richtig ist 4 a) →Maßstabe des Handelns ist die Ermöglichung des größtmöglichen Glücks der meisten bei Entscheidung für eine Option werden gleichzeitig andere moralische Grundsätze verletzt sehr schwer, es gibt meistens nicht die eine richtige Entscheidung oft mit großen Belastungen & mit einem (lebenslangen) Schuldgefühl verbunden 5 Schritte der ethischen Urteilsbildung nach Heinz Eduard Tödt 1 Problemfeststellung, ethische Fragestellung b) Beteiligten falls ja: Handlung ist wünschenswert falls nein: Handlung ist zu vermeiden →situationsbezogenes Prinzip orientiert sich an gebotenen Pflichten orientiert sich am Nutzen einer Handlung ethisches Problem erkennen: worum geht's?/was ist das Problem?/wer ist daran beteiligt? konkrete Fragestellung formulieren Situationsanalyse in welchen größeren Zusammenhang gehört Situation? welche persönlichen/gruppenartigen/gesellschaftlichen/politischen Faktoren prägen diese? welche Bedingungen liegen vor? besonders auf Interessen aller Beteiligten achten Sammlung von Handlungsoptionen/Verhaltensmöglichkeiten was ist zu tun? welche verschiedenen Möglichkeiten des Handelns/Sich-Verhaltens gibt es welche Folgen? Prüfung von Werten & Normen in analysierter Situation oft schon bestimmte Werte/Normen angesprochen was ist Beteiligten wichtig?/woran orientieren sie sich?/was bestimmt bewusst/unbewusst ihr Handeln? (Werte)/welche Normen (oberste Grundsätze/Forderungen/Regeln) haben sie eigene Urteilsbildung kann sich nicht auf die von anderen genannten Werten/Normen beschränken prüfen, welche anderen Normen/Werte angesprochen wurden & welche für Entscheidung erforderlich sein könnten 5 Entscheidung - ein Urteil fällen alle bisherigen Schritte werden zusammengefasst, im Idealfall geht Entscheidung sogar daraus hervor Wahl, für/gegen bestimmte Werte/Normen stellen; in Übereinstimmung mit Gewissen oder gegen es 6 rückblickende Kontrolle/Adäquanzprüfung Überprüfung getroffener Entscheidung im Rückblick: erscheint Entscheidung ethisch als angemessen? kann man bei gewählter Lösung bleiben & mit Folgen leben? Triage =Dilemma, das entsteht, weil man in einer (medizinischen) Notsituation nicht alle Verletzten retten kann

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Gewissens mündiges Humangewissen Gehorsamsgewissen 1 bis 7/8: unreflektiertes Befolgen von Vorschriften →in ihnen werden durch eine Autorität verfügte Normen gesehen logische Konsequenz der Nichtbefolgung →→Strafe • heteronome Moralstufe des Gewissens oberste Maxime kindlichen Handelns: Gehorsam gegenüber Verhaltensweisen & Normen von Autoritätspersone ● Regeln werden anerzogen/von Autoritätspersonen vorgelebt 2 Entwicklung nur in Auseinandersetzung mit der Umwelt Sozialisierungsprozess: Kind stellt bestehende Normen/gültige Regeln infrage →allmähliche Ausbildung eigener Entscheidungsfähigkeit ● distanziert sich von vorgegebenen Normen & bisher übernommenen Verhaltensregulationen 3 am Ende der Reifezeit des Gewissens ● eigenes Wertesystem → folgt den von ihm als richtig erkannten Normen kann aufgrund seiner Vernunft, Einsicht, Normen, Werte eigenständig reflektieren Gewissenkonflikt Widerstreit zwischen gleichberechtigten Forderungen, von der die eine sich nur auf Kosten der anderen realisieren lässt •v.a. in so einer Situation brauchen wir Orientierung & Maßstäbe für unsere Entscheidung Autoritäten (Eltern) Gesetzen (Grundgesetz) christliches Menschenbild Textinhalt Erschaffen des Menschen • Lob Gottes Dank, wie Gott den Menschen erschaffen hat ● Überlieferungen (Bibel) • Gedanken von Philosophen (Immanuel Kant) Gott hat was ihm ähnlich erschaffen ●wir sollen gut auf Tiere/Pflanzen Acht geben Kain schlägt Abel, da Gott nur auf Abel blickte, danach wird Kain für seine Untat bestraft wir sind Gottes Geschöpfe gab Menschen bestimmte Zeit & Macht alle sollen Furcht vor Gott haben lehrt sie, Gutes & Böses zu erkennen wir sollen gute Werte tun Gott hat alles für uns vorbereitet ● Gott will etwas retten Gott liebt uns Gott verlässt uns nie Gott schenkt uns Leben Barmherzigkeit ,,so geh hin & tu desgleichen" hoffnungsvoll aufs Himmelreich warten ›Sicherheit, dass er uns rettet, egal wie es uns geht christliche Medienethik ● demütig vor Gott sein Gott von ganzem Herzen lieben deinen Nächsten lieben wie dich selbst Kernaussage Menschen sehen meistens (erst) nur das Äußerste & der Herr sieht gleich das Innere christliche Ethik - Handeln in Jesu Nachfolge - Antworten der Bibel ● man soll sich an die 10 Gebote halten Gottes Wort halten ●Liebe üben Mensch als Herrscher der Erde erschaffen/soll über Erde herrschen Mensch ist wie Gott →Gottes Ebenbildlichkeit Beeinflussung & man merkt nicht, dass es eigentlich das Böse ist ●klare Ansage machen Was ist der Mensch? Gottes Abbild Herrscher über alles, was Gott erschaffen hat als Mann & Frau › Kind, das von Gott angenommen wird staunenwertes Werk Gottes Geschöpf Gottes, das gute Werke tun soll & dafür von Gott Kraft bekommen hat soll seinen heiligen Namen loben Mensch ist Gott sehr ähnlich & soll in seinem Sinne auf der Erde handeln er soll Gott verehren, Gutes tun & mit dem Herzen denken Neider, Sünder Mensch ist von Gott abhängig, den er will uns retten & ewiges Leben schenken möglicher Grundsatz für den Umgang mit Medien nicht alles glauben, denn es kann alles scheinheilig & gut wirken, aber in echt eigentlich ganz anders sein →tun so, als wär alles perfekt man soll sich von Influencern nicht so sehr beeinflussen lassen Menschenwürde jeden Menschen gut behandeln →respektieren/nicht beleidigen durch viele Meinungen/Hassrede wird man evtl. beeinflusst Wahrheit sagen (keine Fake News) 10 Gebote der digitalen Ethik Erzähle & zeige möglichst wenig von dir. Akzeptiere nicht, dass du beobachtet wirst & deine Daten gesammelt werden. Glaube nicht alles, was du online siehst & informiere dich aus verschiedenen Quellen ● ● Lasse nicht zu, dass jemand verletzt & gemobbt wird. Respektiere die Würde anderer Menschen & bedenke, dass auch online Regeln gelten. Vertraue nicht jedem, mit dem du online Kontakt hast. Schütze dich & andere vor drastischen Inhalten. • Miss deinen Wert nicht an Likes & Posts. Bewerte dich & deinen Körper nicht anhand von Zahlen & Statistiken Schalte hin & wieder ab & gönne dir auch mal eine Auszeit. Tugendethik des Aristoteles 1 Glückseligkeit bzw. glückliches Leben = höchste Gut des menschlichen Lebens ● 2 glückliches Leben = tugendhaftes Leben 3 Unterscheidung der Tugenden ▪sittliche Tugenden: leiten das Begehrungsvermögen ▪ Verstandstugenden: bestimmen den Intellekt 4tugendhaft sein: ▪tugendhaften Habitus haben →eine Grundhaltung besitzen & aus der heraus zu handeln →Glückseligkeit wird über den Habitus der sittlichen & Verstandestugenden erreichbar Tugend eine als wichtig & erstrebenswert geltende Charaktereigenschaft, die eine Person befähigt, das sittliche Gute zu verwirklichen Eudämonie =allumfassendes & höchstes Ziel →Glück/Glückseligkeit Gutsein einer Sache hängt von der Erfüllung ihrer Funktion ab Zweck des Menschen: Logos =Vernunft; ein Mensch taugt, wenn er denkt →Zweck ist es, Vernunft zu nutzen ● Zusammenhang zwischen Denken & Tugend: Mensch taugt, wenn er denkt & ein tauglicher Mensch ist ein tugendhafter Mensch • Arete Tugend =Tauglichkeit/Bestzustand; meint aber kein Extrem Tugend Beispiel: Mut →wir verhalten uns weder lebensmüde noch feige, sondern tapfer tugendhaften Charakter bekommen: Gewohnheit; wir richten unser Verhalten stets mit Überlegung am bestmöglichen Mittelweg aus →tugendhafter Charakter →wahre Glückseligkeit Hedonismus des Epikur Lust ist das höchste Gut Voraussetzungen für lustvolles Leben: die Freiheit von Schmerzen & die Ruhe der Seele Lust =Abwesenheit eines natürlichen Mangels (z. B. Hunger) →Lustgewinn auch durch einfaches Brot zu erreichen, besonders, wenn Hunger sehr groß ist →man sollte versuchen mit möglichst wenig Nahrung auszukommen, damit die Lust beim Stillen des Hungers umso größer wird ●maßloser Konsum & Streben nach Luxus haben nichts mit Philosophie Epikurs zu tun ● Tugenden nur dann erstrebenswert, wenn sie die Lust vergrößern ● wichtig für glückliches Leben: gerecht & maßvoll sein & sich der Vernunft entsprechend zu verhalten geht davon aus, dass man unglücklich wird, wenn man nach Macht/Ruhm/Unsterblichkeit strebt alles was seelische Aufgeregtheit/Schmerzen lindert/Abhilfe verschafft Wohlbefinden von Seele & Geist →lustvolles Leben }" Lust Glückseligkeit: Ruhezustand ohne Bedürfnisse; erlangt man durch Lust (=Stillung des Schmerzes) hedonistische Spaßkultur Epikur →Zügellosigkeit →nur der Spaß zählt →maßlos materialistisch →Auskommen mit nur wenig ist gut →nicht von Dingen abhängig machen, weil die irgendwann auch weg sein könnten →durch Verzicht wird Lustempfinden gesteigert Pflichtethik nach Immanuel Kant Motivation, die einer Handlung zugrunde liegt, ausschlaggebend dafür, ob eine Handlung gut/schlecht ist (Motivation gut →Handlung auch gut) Motivation wichtiger als die Wirkung der Handlung eine Motivation ist gut, wenn sie in einer Pflicht begründet ist, die auf dem moralischen Gesetz des kategorischen Imperativs beruht kategorischer Imperativ ,,Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." →ist die in meinem Handeln zugrunde liegende subjektive Maxime verallgemeinerbar? →Kann sie als Maßstab dienen für alle? falls ja: Handlung kann erfolgen falls nein: Handlung ist verwerflich →universelles, verallgemeinerndes Prinzip Pflichtethik (deontologische Ethik) Nutzenethik (utilitaristische Ethik) 2 3 Utilitarismus ,,Handle so, dass dein Handeln das Glück der Mehrzahl der Betroffenen vermehrt & Leid mindert." Dilemma ● Situation, in der man sich zwischen mehreren Optionen entscheiden muss, von denen aber keine wirklich gut/richtig ist 4 a) →Maßstabe des Handelns ist die Ermöglichung des größtmöglichen Glücks der meisten bei Entscheidung für eine Option werden gleichzeitig andere moralische Grundsätze verletzt sehr schwer, es gibt meistens nicht die eine richtige Entscheidung oft mit großen Belastungen & mit einem (lebenslangen) Schuldgefühl verbunden 5 Schritte der ethischen Urteilsbildung nach Heinz Eduard Tödt 1 Problemfeststellung, ethische Fragestellung b) Beteiligten falls ja: Handlung ist wünschenswert falls nein: Handlung ist zu vermeiden →situationsbezogenes Prinzip orientiert sich an gebotenen Pflichten orientiert sich am Nutzen einer Handlung ethisches Problem erkennen: worum geht's?/was ist das Problem?/wer ist daran beteiligt? konkrete Fragestellung formulieren Situationsanalyse in welchen größeren Zusammenhang gehört Situation? welche persönlichen/gruppenartigen/gesellschaftlichen/politischen Faktoren prägen diese? welche Bedingungen liegen vor? besonders auf Interessen aller Beteiligten achten Sammlung von Handlungsoptionen/Verhaltensmöglichkeiten was ist zu tun? welche verschiedenen Möglichkeiten des Handelns/Sich-Verhaltens gibt es welche Folgen? Prüfung von Werten & Normen in analysierter Situation oft schon bestimmte Werte/Normen angesprochen was ist Beteiligten wichtig?/woran orientieren sie sich?/was bestimmt bewusst/unbewusst ihr Handeln? (Werte)/welche Normen (oberste Grundsätze/Forderungen/Regeln) haben sie eigene Urteilsbildung kann sich nicht auf die von anderen genannten Werten/Normen beschränken prüfen, welche anderen Normen/Werte angesprochen wurden & welche für Entscheidung erforderlich sein könnten 5 Entscheidung - ein Urteil fällen alle bisherigen Schritte werden zusammengefasst, im Idealfall geht Entscheidung sogar daraus hervor Wahl, für/gegen bestimmte Werte/Normen stellen; in Übereinstimmung mit Gewissen oder gegen es 6 rückblickende Kontrolle/Adäquanzprüfung Überprüfung getroffener Entscheidung im Rückblick: erscheint Entscheidung ethisch als angemessen? kann man bei gewählter Lösung bleiben & mit Folgen leben? Triage =Dilemma, das entsteht, weil man in einer (medizinischen) Notsituation nicht alle Verletzten retten kann